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Blick in die Bilanz

Ein Blick in die Bilanz zahlreicher Unternehmen.


2024

Diagramm mit Finanzdaten eines Unternehmens von 2014 bis 2023. Es zeigt Umsatztrends, Dividenden, Bilanzsumme, Eigenkapital und Eigenkapitalquote in Tabellenform. Weiterhin sind Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Entwicklung der kurz- und langfristigen Schulden dargestellt. Die Daten werden durch farbige Balken visualisiert, die Auf- und Abwärtstrends anzeigen.

Freudenberg Gruppe: Ständige Erneuerung

Dieses Familienunternehmen ist vielen kein Begriff, weil seine Produkte wichtig, aber oft nicht sichtbar sind. Im Konzernabschluss 2014 formuliert man das so: „Ohne Freudenberg (…) wäre die Luft in Räumen nicht so rein, würden Autos nicht fahren, Anzüge nicht sitzen und Wunden nicht so schnell heilen.“ Das eine oder andere Produkt kennt man, etwa Wischtücher von der Konzerntochter Vileda – aber insgesamt fällt die Firma nicht auf. Kein schillerndes Management, keine Skandale, keine Massenentlassungen, keine Familienfehden. Stattdessen Erfolg seit 175 Jahren. Wie macht Freudenberg das? Die Zahlen geben Antworten.

Diagramm mit Finanzdaten von 2016 bis 2023. Es zeigt Umsatz, Bruttogewinnspanne, Nettoverlust, angesammelten Verlust, Umsatz nach Kundengruppen (Premium & Ad-Supported) und die Zusammensetzung der monatlich aktiven Nutzer (MAU). Zusätzlich wird das Problem mit den Familien-Abonnements und die Entwicklung der Nutzerzahlen dargestellt. Die Daten werden in Tabellenform und als Balkendiagramme visualisiert, wobei der Trend insgesamt positiv ist, aber auch Herausforderungen bei der Familien-Abonnement-Problematik erkennbar sind.

Spotify: MAUes Geschäft

Der Ökonom Joseph Schumpeter beschrieb das Ergebnis des kapitalistischen Konkurrenzkampfes idealtypisch als schöpferische Zerstörung. Ein Paradebeispiel dafür scheint Spotify zu sein: Die Firma hat die Art, Musik zu konsumieren, grundlegend geändert. Sie ermöglicht das Abspielen von mehr als 100 Millionen Songs, Podcasts und Hörbüchern gegen eine monatliche Gebühr. Den Künstlern und Künstlerinnen hat dieses Geschäft bestenfalls nicht geschadet, die Kundschaft profitiert von enormer Vielfalt, der Verkauf von CDs ist praktisch zusammengebrochen. Die Börse in New York honorierte diese schöpferische Zerstörung am ersten Handelstag im April 2018 mit einem Firmenwert von 27 Milliarden Dollar.

Das Bild zeigt drei Tabellen nebeneinander. Die oberste Tabelle ist betitelt "Bilanz Boeing" und listet Finanzdaten von 2014 bis 2023 auf, darunter "Total equity" und "Total liabilities and equity". Die zweite Tabelle ist betitelt "Bilanz Airbus" mit ähnlichen Finanzdaten für den gleichen Zeitraum. Die unterste Tabelle ist betitelt "Airbus: Gewinne und Dividenden" und zeigt Konzernjahresüberschuss und Dividendenzahlungen von 2014 bis 2023. Unterhalb der Tabellen befindet sich ein kurzer Text, der die Quelle der Daten angibt: "Aus dem Konzernabschluss von Airbus S.A. und Boeing". Die Tabellen sind durch rote Rahmen hervorgehoben.

Boeing: Abgehoben

Boeing hat derzeit bekanntlich massive technische Probleme. Dennoch ist Fliegen grundsätzlich die sicherste Art der Fortbewegung – dank redundanter Technik, so der Fachjargon. Ein Jet kann zum Beispiel mit nur einem Triebwerk landen, falls das andere ausfällt. Doppelt hält besser. Für Boeings Finanzen gilt das allerdings nicht.


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