• Der Ökonom Joseph Schumpeter beschrieb das Ergebnis des kapitalistischen Konkurrenzkampfes idealtypisch als schöpferische Zerstörung. Ein Paradebeispiel dafür scheint Spotify zu sein: Die Firma hat die Art, Musik zu konsumieren, grundlegend geändert. Sie ermöglicht das Abspielen von mehr als 100 Millionen Songs, Podcasts und Hörbüchern gegen eine monatliche Gebühr. Den Künstlern und Künstlerinnen hat dieses Geschäft bestenfalls nicht geschadet, die Kundschaft profitiert von enormer Vielfalt, der Verkauf von CDs ist praktisch zusammengebrochen. Die Börse in New York honorierte diese schöpferische Zerstörung am ersten Handelstag im April 2018 mit einem Firmenwert von 27 Milliarden Dollar.