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Inhalt

Schwerpunkt

Gehalt

brand eins 09/2019


Einstieg

Das Editorial von Gabriele Fischer zum Schwerpunkt Gehalt

S. 8

Text und Foto: Johanna-Maria Fritz

Layla Ayoub, 36, arbeitet als Konditorin in Beirut. Nachdem sie ihr Informatikstudium abgeschlossen hatte, heiratete sie und bekam zwei Kinder. Weil sie seit je gern backt, nahm sie vor zwei Jahren an einem Konditoren-Workshop teil. Daraufhin beschloss sie, sich in diesem Metier selbstständig zu machen.

Eine junge Frau mit dunklem Kopftuch und Schürze steht in einer Küche und dekoriert einen Cupcake. Sie blickt freundlich in die Kamera und scheint konzentriert bei der Arbeit zu sein. Sie trägt weiße Handschuhe und hält einen Spritzbeutel in der Hand.

S. 10

Text: Anabelle Körbel

S. 12

Der Podcast-Boom ist noch lange nicht vorbei. Das Medium hat spezielle Vorzüge – nicht zuletzt fürs Marketing.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 14

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Auch in Zeiten der Digitalisierung kann man mit Papier gutes Geld verdienen. Zum Beispiel mit den Notizbüchern von Leuchtturm.

Ein Stapel Notizbücher in leuchtenden Farben. Das oberste Notizbuch ist gelb, darunter liegt ein pinkes, gefolgt von einem blauen. Die Notizbücher sind geschlossen und zeigen ihre Titelseiten.

S. 16

Text: Frank Odenthal
Fotografie: Sebastian Reiser

Schädlinge vernichten weltweit große Teile der Ernten. Eine slowenische Firma warnt Landwirte frühzeitig vor der Gefahr.

Ein Paar Hände hält ein Smartphone. Auf dem Display ist ein Foto von einer Gruppe kleiner Lebewesen auf einem hellen Untergrund zu sehen. Das Bild wird vermutlich gerade betrachtet oder ausgewählt.

S. 18

Das Unternehmen Levitt and Sons errichtete nach dem Zweiten Weltkrieg auf Long Island Häuser wie am Fließband – die Geburt des amerikanischen Suburbs.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Michael Hudler und Anna Ziegler

Das Gesetz gegen Scheinselbstständigkeit soll Niedriglöhner schützen. Doch für IT-Fachleute und ihre Auftraggeber kann es zur Falle werden.

Das Bild zeigt eine Grafik mit schrägen, roten und weißen Streifen. Die Streifen verlaufen diagonal über das gesamte Bildfeld.

     

Freiberufler erzählen, warum sie gern selbstständig arbeiten und wie ihnen die aktuelle Rechtsunsicherheit das Leben schwer macht. Manche sprechen von einem Berufsverbot durch staatliche Verunsicherung.

Collage aus Porträts von etwa 20 Personen. Die Personen sind unterschiedlich alt und vielfältig in ihrem Aussehen. Alle blicken freundlich in die Kamera und wirken selbstbewusst. Über den Porträts befindet sich ein gelber Banner mit der Aufschrift "Wir sind scheinselbstständig!". Darunter steht in kleinerer Schrift: "Wie ein gut gemeintes Gesetz hochqualifizierten Menschen das Leben schwer macht." Das Bild vermittelt den Eindruck einer Gruppe von Menschen, die sich gegen ungerechte Bedingungen wehren.

S. 28

Text: Christoph Koch
Fotografie: Hartmut Nägele

Volkswagen setzt voll auf E-Mobilität und einen neuen Look. Ein Besuch bei Chefdesigner Klaus Bischoff und seinem wichtigsten Projekt.

Ein helles, offenes Studio mit einem bunten Auto im Fokus. Zwei Personen stehen am Rand des Bildes. Im Vordergrund sind Designelemente wie Stoffmuster, Skizzen und ein Stuhl zu sehen. Das Ambiente wirkt modern und kreativ.

S. 36

Viele Konzerne hoffen innovativer zu werden, indem sie in Start-ups investieren. Aber kaum einer nimmt dafür so viel Geld in die Hand wie Masayoshi Son, der Gründer und Vorstandschef von Softbank. Was steckt dahinter?

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt Gehalt

S. 40

Wer gerechten Lohn will, muss nicht fragen: Was kann ich kriegen? Sondern: Was will ich überhaupt? Das Gehalt ist dann das Ergebnis, nicht mehr das Ziel.

Text: Wolf Lotter

S. 46

Interview: Olaf Wittrock
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Warum steigen Gewinne, Gehälter und der Konsum immer weiter? Wieso ist es nie genug? Antworten gibt der Ökonom Mathias Binswanger.

Ein Mann mittleren Alters mit kurzen grauen Haaren blickt direkt in die Kamera. Er trägt ein kurzärmeliges Hemd mit vertikalen Streifen. Der Hintergrund ist eine helle, rosafarbene Wand. Er wirkt nachdenklich.

S. 54

Text: Ingo Eggert
Illustration: Charlotte Cassel

Karte und Interview von Ingo Eggert

Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienen 92 Euro am Tag – 22 Euro weniger als Männer. Warum das so ist, erklärt Michaela Fuchs, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Eine farbige Karte von Deutschland, unterteilt in viele kleine Bezirke. Die Farben variieren von Grün im Norden über Blau und Lila bis Rot im Süden. Die Karte zeigt eine regionale Aufteilung Deutschlands, möglicherweise eine statistische Darstellung.

S. 56

Text: Torben Müller
Fotografie: Robert Fischer

Die Arbeiter in der Fertigung von Elobau waren sehr unzufrieden mit ihrem Einkommen. Bis sie ein ungewöhnliches Angebot bekamen.

Nahaufnahme eines schwarzen Steuergriffs mit mehreren orangefarbenen Knöpfen und Schaltern. Der Griff ist von einem Wirrwarr aus schwarzen Schläuchen und Kabeln umgeben. Es handelt sich vermutlich um einen Teil einer Maschine oder eines Geräts mit komplexer Steuerung.

S. 60

Text: Jessica Braun
Fotografie: Jens Passoth

Ob jemand eine Gehaltserhöhung bekommt, entscheiden bei Berlin Consulting keine Chefs, sondern die Kollegen – die nicht immer leicht zu überzeugen sind.

Eine Frau sitzt in einem hellen Raum. Sie hat kurze, braune Haare und trägt ein dunkelblaues Oberteil und graue Hosen. Sie blickt freundlich in die Kamera und wirkt ruhig und zugewandt.

S. 64

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Jens Passoth

Wie die Berliner Schaubühne in wilden Zeiten mit gleichem Lohn für alle experimentierte. Und weshalb damit irgendwann Schluss war.

Ein älterer Mann mit weißen Haaren und einem dunklen Hemd steht in einem hellen, modernen Raum. Er hat die Arme verschränkt und blickt selbstbewusst in die Kamera. Im Hintergrund sind goldene Säulen und eine Glaswand zu sehen, die Licht hereinlässt. Die Atmosphäre wirkt ruhig und einladend.

S. 66

Text: Steffan Heuer
Illustration: Jill Senft

Das Balzen begehrter Techniker und milliardenschwerer Firmen folgt im Silicon Valley einer ausgeklügelten Choreografie.

Eine stilisierte Illustration zeigt zwei Personen in einem hellen Raum. Eine Frau mit roten Haaren sitzt an einem Tisch und scheint etwas zu erklären, während eine zweite Person, vermutlich ein Mann, ihr aufmerksam zuhört. Zwischen ihnen steht ein Stapel Bücher. Der Raum wirkt modern und offen.

S. 70

Zu entscheiden, wer was für welche Arbeit bekommt, war lange eine der wichtigsten Aufgaben für Manager. Künftig, sagt der Führungsexperte Niels Van Quaquebeke, müssen Vorgesetzte mehr bieten.

Interview: Gabriele Fischer
Fotografie: Philipp Meuser

S. 76

Text: Jenni Roth
Illustration: Gregory Gilbert-Lodge

Ein Erfahrungsbericht.

Zeichnung einer Person in einem roten Bademantel und einem Zylinder. Die Person hält einen Besen in der Hand und steht inmitten von Papierresten. Sie wirkt nachdenklich oder traurig.

S. 78

Text: Mischa Täubner

Mit dem Ende der Industriegesellschaft stellt sich die Frage neu, was uns Arbeit einbringen soll. Versuch einer Antwort in sieben Thesen.

Grafik: Die Zahl Sieben in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund.

S. 84

Text: Stefan Scholl
Illustration: Jill Senft

Die Russen schwanken bei Gehaltsverhandlungen zwischen Draufgängertum und Selbstverleugnung. Selbst Seelsorger raten zu mehr Entschlossenheit.

Eine stilisierte Grafik zeigt eine schwangere Frau, die vor einem Bildschirm sitzt und lächelt. Sie hält ihren Bauch. Vor ihr stehen zwei Matrjoschka-Puppen. Im Hintergrund sind Regale mit verschiedenen Gegenständen zu sehen.

S. 86

Wieso der Fiskus nicht für Gerechtigkeit sorgen kann, erklärt der Finanwissenschaftler Klaus Mackscheidt

Interview: Andreas Molitor
Fotografie: Felix von der Osten

Text: Mareike Enghusen
Illustration: Jill Senft

In Ägypten verdienen viele so wenig, dass sie sich ein Nebengeschäft suchen. Das ist zwar nicht immer legal, dafür bisweilen recht kreativ.

Eine stilisierte Illustration zeigt eine Person, die einer anderen Person etwas erklärt. Unten sitzt eine lächelnde Person in einem violetten Pullover und blauen Hose, die ein Blatt Papier hält und gestikuliert. Darüber, auf einer erhöhten Fläche, sitzt eine Person mit nachdenklichem Gesichtsausdruck und stützt den Kopf auf die Hand. Zwischen den Personen befindet sich ein Abakus. Die Szene wirkt wie eine Unterrichtssituation oder ein Beratungsgespräch.

S. 92

Trinkgeld zu geben ist aus ökonomischer Sicht irrational. Und gerade deshalb so spannend für Wirtschafts- und Verhaltensforscher. Ein paar Erkenntnisse.

Text: Christoph Koch
Collage: Silke Baltruschat

S. 94

Das Frauenfußball-Nationalteam der USA fühlt sich von seinem Arbeitgeber diskriminiert und hat Klage gegen ihn eingereicht. Wie stehen die Chancen? Ein Interview mit der Sportjuristin Anita Moorman.

Interview: Jessica Braun

S. 98

Text: Johannes Dieterich
Illustration: Jill Senft

In Südafrika können Tarifverhandlungen blutig enden. Besonders im Bergbau herrschen raue Sitten.

Das Bild zeigt eine stilisierte Darstellung von mehreren dunkelhäutigen Bauarbeitern. Sie tragen Schutzhelme in verschiedenen Farben und scheinen eine Pause einzulegen, da einige rauchen. Im Hintergrund sind Gebäude und eine industrielle Umgebung angedeutet. Die Figuren wirken kraftvoll und konzentriert.

S. 100

Text: Ingo Eggert
Illustration: Sebastian Schneider

Hier einige Goodies für Mitarbeiter, die über das Gehalt hinausgehen.

Zeichnung einer Fassade eines mehrstöckigen Gebäudes. Die Fenster sind gleichmäßig angeordnet. Ein roter Kreis hebt ein Fenster im oberen rechten Bereich hervor.

S. 102

Fünf Menschen sprechen über den Wert ihrer Arbeit.

Text: Anabelle Körbel
Fotografie: Tillmann Franzen, Michael Hudler, Peter Rigaud, Janina Wick


Was Menschen bewegt

S. 112

Text: Gabriele Riedle
Fotografie: Stefanie Glinski

Eine Geschichte aus der Oasenstadt Herat über junge Frauen, die so gar nicht dem entsprechen, was andere üblicherweise über Afghaninnen denken.

Sechs junge Frauen hocken vor einer hellen Mauer. Sie tragen dunkle Kleidung und weiße Kopftücher. Zwei von ihnen halten Roboter in den Händen, die aus Metall und blauen Elementen bestehen. Alle lächeln und wirken stolz und zufrieden. Die Situation wirkt freundlich und gemeinschaftlich.

Ausstieg

S. 122

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 125

Eine Hamburger Firma erkennt Pannen im Produktionsablauf, bevor sie entstehen.

Text: Frank Dahlmann

S. 127

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einer Antwort des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf Vorwürfe zur Missachtung der UN-Menschenrechts-Resolution per Twitter am 21. Juli 2019.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 130

„Die Gummibärchen verlieren ihre Attraktivität, und die Kinder malen gar nicht mehr.“