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Trinkgeld

Trinkgeld zu geben ist aus ökonomischer Sicht irrational. Und gerade deshalb so spannend für Wirtschafts- und Verhaltensforscher. Ein paar Erkenntnisse.




Die Motive

Für Menschen, die danach streben, ihren persönlichen Nutzen zu maximieren, ergibt es keinen Sinn, Trinkgeld zu geben. Da es meist nach der erbrachten Leistung gewährt wird, kann es diese nicht mehr beeinflussen. Und in der Regel bringt es ihnen auch zukünftig nichts, wenn sie Mitarbeiter im Hotel oder Restaurant mit ein paar Euro mehr belohnen. Wieso ist Trinkgeld dann trotzdem so weit verbreitet?

Michael Lynn, ein auf Hotellerie und Gastgewerbe spezialisierter Wirtschaftsprofessor an der Cornell University, geht von fünf Motiven aus: Manche Menschen geben demnach Trinkgeld aus Pflichtgefühl, andere, weil sie nicht für knausrig gehalten werden wollen. Einige erhoffen sich künftig einen besseren Service, andere möchten dem Trinkgeldempfänger gern etwas Gutes tun.

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