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Südafrika Tarifverhandlungen

In Südafrika können Tarifverhandlungen blutig enden. Besonders im Bergbau herrschen raue Sitten.





• Es ist mal wieder so weit: In Südafrika haben die Tarifverhandlungen für die Platinminen begonnen. Wo genau die Gespräche stattfinden, wird geheim gehalten. „Wir wollen nicht, dass da auch noch Journalisten herumspringen“, sagt James Wellsted, Sprecher von Sibanye-Stillwater, dem zweitgrößten Platin-Hersteller der Welt: „Die Gespräche sind schon angespannt genug.“

Wenn sich südafrikanische Kumpels mit ihren Arbeitgebern um Lohnerhöhungen streiten, hält der Rest des Landes den Atem an. Denn die Verhandlungen können blutig enden.

Wie in Marikana, gut hundert Kilometer nordwestlich von Johannesburg. Dort waren im Juli 2012 Kumpels in einen wilden Streik getreten: wild deshalb, weil ihre Gehaltsforderung nicht von der Minengewerkschaft unterstützt wurde. Die Kumpels wollten ein Mindestgehalt von 12 500 Rand im Monat durchsetzen, was damals rund 1200 Euro und einer Verdreifachung des Mindestlohnes entsprach.

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