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Scheinselbstständigkeit

Freiberufler erzählen, warum sie gern selbstständig arbeiten und wie ihnen die aktuelle Rechtsunsicherheit das Leben schwer macht. Manche sprechen von einem Berufsverbot durch staatliche Verunsicherung.



Ich bin gerne selbstständig, weil ...
Die Rechtsunsicherheit führt dazu, dass ...



„Ich liebe die Zusammenarbeit mit wechselnden Kunden in großen Projekten. Ich kann meine Arbeit selbstbestimmt wählen und immer wieder neue Menschen kennenlernen.“

„Trotz großer Projekte, die mich eigentlich auslasten würden, muss ich immer wieder andere, kleine Engagements suchen, um nicht nur einen Kunden zu haben.“

– Berater/E-Commerce
 



„Ich kann nur optimale Leistungen erbringen, wenn ich wirkliche Entscheidungsfreiheiten habe. Ich schätzte daran, dass ich mit Auftraggebern auf Augenhöhe verhandeln kann.“

„Ich muss Aufträge ablehnen, um Kooperationen mit Auftraggebern nicht zu gefährden und um nicht in ungewollte Beschäftigungsverhältnisse hineingezwungen zu werden.“

– Psychologe und Sportlehrer


 

„Ich mag das Erleben von Höhen und Tiefen, Erfolge und Misserfolge, einfach ein spannendes und aufregendes Leben. Die höchstmöglichste Entfaltung des eigenen Geistes.“

„Ich erlebe Gängelei, Ungewissheit, Bevormundung.“

– Unternehmensberatung



„Die Rechtsunsicherheit ist so groß, dass Firmen mich als Selbständige gar nicht wirklich anschauen. Ich überlege ob ich wieder eine Anstellung suche.“

– HR Beraterin



„Ich muss in schlechter bezahlte Zeitarbeit wechseln und meine kleine Firma aufgeben.“

– SAP-Berater


 

„Nur in Selbständigkeit bin ich frei.“

– Betriebswirt, Controller



„Ich bin nicht mehr von einem Arbeitgeber abhängig und kann das Risiko verteilen.“

„Ich muss bei Akquisegesprächen auf die Situation aufmerksam machen und riskiere damit, den Auftrag nicht zu bekommen.“

– Informatikkauffrau



„Eine Festanstellung und die damit verbundene Fremdbestimmung kommen nicht in Frage. Ich schätzte die unternehmerischen Freiheiten und Risiken, für die ich im Gegenzug sehr gut bezahlt werde.“

„Der Beauftragungsprozess für meine Kunden wird aufgrund rechtlicher Vorbehalte jeden Tag schwieriger. Das kommt einem Arbeits- bzw. Gewerbeverbot gleich. Dieser Zustand ist inakzeptabel. Ich gründe eine neue Firma im Ausland."

– Selbständiger Unternehmensberater und Projektleiter in der Finanzindustrie


 

„Der Auftragsrückgang ist schon jetzt zu verspüren und die Mitbewerber aus Osteuropa und Orient schlafen nicht. Es wird mit Gewalt in Sozialversicherungspflichtige Modelle geschoben, was der Markt hergibt.“

– Techniker/Maschinentechnik, Software Entwickler



„Ich lerne immer neue Leute, neue Branchen und neue Techniken und Umsetzungsvarianten kennen.“

„Meine Auftraggeber sind verunsichert und bieten Vertragsarten wie Arbeitnehmerüberlassungen an, die der Idee des Berufsbildes nicht entsprechen.“

– Software-Entwickler



„Ich kann Beruf und Familie gut vereinbaren.“

„Meine Auftraggeber haben Angst vor Rechtsfolgen, wenn sie mir Aufträge erteilen.“ 

– Übersetzerin



„Viele Projekte werden nur noch an Beratungshäuser vergeben.“

– Dipl. Ing. Elektrotechnik



„Ich kann in einer bewegten Welt etwas bewegen. Ich bekomme von meinen Kunden Anerkennung und Geld für gute und kreative Lösungen.“

„Ich bekomme weniger Aufträge und soll mich über Drittanbieter vermitteln lassen, obwohl ich offiziell nicht RV-pflichtig bin.“

– Psychologe und Berater für Wirtschaftsunternehmen


 

„Es gibt immer neue interessante Projekte. Die Arbeit wird nie langweilig.“

„Immer mehr Auftraggeber stoppen ihre Projekte und besetzen intern.“

– IT Senior Programm Manager

 


 

„Ich schätze die Flexibilität, um mich um meine Familie zu kümmern. Ich kann an einer Vielzahl von Projekten mit unterschiedlichen Menschen teilhaben, ohne in ein Korsett gezwängt zu werden.“

„Nach fast 20 Jahren Freiberuflichkeit sitze ich nun in einer ANÜ fest, weil mein Kunde es ablehnt, weiter mit Freiberuflern zu arbeiten.“ 

– Frontend-Consultant

  



„Ich kann über meine Arbeitszeit und Arbeitsintensität selbst bestimmen und frei von Hierarchien arbeiten.“

– Honorararzt
 


 
„Ich muss mit meinen Kunden bei jedem Projekt wieder über eine Beauftragung diskutieren.“

– Sachverständiger für Informationssicherheit


 
„Ich schätze daran, dass ich als Experte auf Augenhöhe mit den Kunden arbeite.“ 

„Die Rechtsunsicherheit führt dazu, dass ich öfter Aufträge aus dem Ausland annehme und weniger flexibel auf Anforderungen aus Deutschland reagiere.“

– Informatiker


 
„Leider wissen meine potenziellen Kunden und ich nicht mehr, wie wir angesichts der unklaren gesetzlichen Vorgaben zueinander finden sollen. Der Zug rollt bereits, während wir noch auf dem Bahnsteig auf der Stelle treten.“

– IT-Fachmann



"Ich mag die Herausforderung und die Flexibilität.“ 

„Ich muss Aufträge vorzeitig beenden, obwohl der Kunde gerne weiter mit mir zusammengearbeitet hätte.“

– Web-Programmierer


 
„Eine ganze Branche von Zwischenhändlern schiebt sich zwischen die IT-Fachkräfte und die Endkunden, die motiviert werde, Aufträge ins sichere Ausland zu verlagern.“

– Informatiker



„Ich will nach Wirkung und nicht nach Stunden bezahlt werde.“

„Ich fühle mich haftungsbedingt alleingelassen.“

– Finanzberater



"Ich kann Ideen, Konzepte und Motivation für eine Arbeitswelt von morgen mitgestalten.“

„Meine Existenzgrundlage ist durch die Rechtsunsicherheit bedroht.“

– Businesscoach

 


 
„Ich liebe die Abwechslung in den unterschiedlichsten Branchen und bin nicht im üblichen Karriere-Tunnel eines einzigen Unternehmens gefangen.“

„Ich musste ein spannendes Projekt verlassen, weil die Bürokratie mir sonst Scheinselbständigkeit unterstellen könnte.“

– Software-Entwickler


 
„Ich möchte mein eigener Herr sein.“

„Die SPD ist aus Sicht eines Selbständigen nicht wählbar. Schließlich hat der Krampf mit Frau Nahles angefangen. Ich bin nicht schutzbedürftig.“ 

– Ingenieur, Interim-Manager


 
„Ich bekomme keine direkten Aufträge mehr, sondern die „dicke Kohle“ sacken „Premier Supplier“ ein, ohne dafür etwas zu tun.“

– Senior ETL-Developer



„Die Auftragslage verschlechtert sich und mir werden Zeitarbeitseinsätze statt Engagements auf freiberuflicher Basis angeboten werden. Meine potenziellen Kunden sind verunsichert. Meine Preisgestaltung steht angesichts des Risikos erheblicher Nachforderungen seitens der DRV auf nicht nachvollziehbarer Rechtsgrundlage schlicht nicht mehr auf seriöser, verlässlicher Basis.“

– Interim Managerin im HR-Bereich, Juristin



„Ich kann als Selbstständige die unabhängige Brückenbauerin auf dieser Welt sein.“

„Die Rechtsunsicherheit führt zu einem ständigem Stresslevel, der der Gesundheit schadet, weil er sich als Dauerstress in Körper, Geist und Seele verankert.“

– Lehrerin, Trainerin, Unternehmensberaterin


 
„Es gibt keinen Stillstand und ich muss mich fortwährend fortbilden.“

„Ich habe sichere Aufträge verloren, musste interessante Aufträge ablehnen, kann nur noch kurze Aufträge annehmen.“

– Projektmanagerin



„Ich kann vielfältige Erfahrungen sammeln, die mir bei der kontinuierlichen Weiterbildung stark helfen.“

– Software-Entwickler und Agile Coach


 
„Ich will meinen beruflichen Werdegang selbst lenken und planen.“

„Ich habe 2015 eine GmbH gegründet.“

– Industriefachwirt



„Den Gedanke an langfristige Beziehungen mit Kunden schiebe ich sublimal zur Seite. Unterstützung für Selbstständige oder besser gesagt, Support für vielfältigere Arbeitsmodelle stelle ich mir anders vor.“

– IT-Berater


 
„Kreativität und Motivation werden gefordert und gefördert.“

– Kauffrau mit einem Büroservice


 
„Ich habe die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Branchen, Firmen und Menschen kennen zu lernen.“‎

„Ich werde von Firmen oder Dienstleistern, die meine Arbeitskraft vermitteln, in ein festes Anstellungsverhältnis gedrängt oder soll mit enormem Aufwand  „beweisen“, dass ich tatsächlich Freiberufler bin.

– Texter, Webproducer



„Die Bundesregierung kann einem legal die Existenzgrundlage entziehen.“

– Nachhaltigkeitsberater



„Projekte mit mehr als einem Jahr Laufzeit kann ich nur mit schlechtem Gefühl annehmen, weil ich permanent denke, etwas Unrechtes zu tun. Immer mehr Auftraggeber sind verunsichert. Dies kommt einer Berufsausübungseinschränkung durch staatlich Verunsicherung gleich.“

– Berater und Managerin IT und Business



„Ich bin ein freiheitsliebender, selbstorganisierter Mensch.“

„Ich mache mir Sorgen, wovon ich in Zukunft meinen Lebensunterhalt bestreiten werde.“

– Hostess 
 


 
„Ich habe bereits wichtige Kunden verloren, da sie wegen der unsicheren Rechtslage keine Selbstständigen mehr beauftragen.“

– Unternehmensberater


 
„Ich schätze, dass ich mich entwickeln kann wie ich möchte und ich mich, meine Zukunft, die meiner Familie und meine Altersvorsorge selbst in der Hand habe.“

– IT-Berater

„Ich arbeite illegal weiter oder werde arbeitslos.“

– Promoterin


 
„Mir werden in den letzten Jahren immer mehr schlechter bezahlte, befristete, aber sozialversicherungspflichtige Jobs angeboten – was das vor allem von der SPD beklagte Problem der Befristung von Anstellungsverträgen noch verschärft.“

– Informatiker und Versicherungsbetriebswirt


 
„Dieses Land hat eine total verkorkste Ethik: Wer zu arbeiten bereit ist, wird gegängelt und ausgeplündert. Gegängelt durch das unverständlichste Rechtssystem der Welt und ausgeplündert durch die zweithöchste Gesamtsteuerbelastung der Welt. Freiberufler werden de facto mit einem Berufsverbot belegt.“

– Strategieberater und Digitalisierer


 

„Viele meiner Kunden haben Angst bekommen, mit Freiberuflern zu arbeiten. Viele Projekte werden nicht mehr realisiert. Consultants nach 30 Monaten rausgeschmissen. Es könnte so einfach sein, wenn man einfach eine Einkommensgrenze für die Scheinselbständigkeit festlegt. 
...
Es ist defacto einfacher geworden einen Freiberufler aus dem Ausland zu beschäftigen, als das Projekt mit deutschen Freiberuflern zu realisieren.“

– Wirtschaftsingenieur

 


 
„Als Externer werde ich als unparteiisch wahrgenommen, was sehr wichtig ist für den Erfolg meiner Arbeit.“

„Als Freiberufler verliere ich oft Aufträge, weil meine Kunden Angst vor negativen, teuren Rechtsfolgen und Image-Verlusten haben. Modelle über ANÜ (Arbeitnehmerüberlassung) lehne ich strikt ab, denn ich bin Unternehmer und möchte kein Scheinangestellter sein!“

– Coach


 
„Mir wurden bereits einige Aufträge mit z.T. sehr hohem Auftragsvolumen versagt, mit der Begründung, dass man das Risiko einer Scheinselbstständigkeit sähe.“

– Software-Entwickler



„Ich denke über Auswanderung nach.“

– Software Entwickler


 

„Ich musste in die schlechter bezahlte Zeitarbeit wechseln und mein Büro schließen.“

– SAP-Berater (Software-Entwicklung u. Datenmigration)



„Als Personaler musste ich den Einsatz von Freiberuflern drastisch reduzieren und zu Rahmenbedingungen gestalten, die zu  extremem Produktivitätsverlust führen.“

– Interimsmanager HR


 
„Ich habe mehr Freiheit bei der Projektwahl und Lebensgestaltung. Ich verdiene mehr und kann mir erlauben, zu anderen Zeiten ohne Bezahlung an OpenSource Software zu arbeiten.“

„Ich überlege, eine Firma im Ausland zu gründen und über diese abzurechnen.“

– Frontend Entwickler


 
"Ich schätzte die Vielfalt, die ich erleben darf.“

„Ich fühle mich durch die Rechtsunsicherheit machtlos und ausgegrenzt. Ich mache die gleiche Arbeit. Gleiche Arbeit, gleiches Recht!“

– Data Analytics und Engineering Berater
 


 
„Ich möchte mich nicht auf Dauer an einen Arbeitgeber binden. Ich schätzte die Freiheit und Abwechslung – alle 6 bis 12 Monate in neuen Teams, mit neuen Projekten und neue Geschäftsmodellen.“


„Mir werden zunehmend Projekte in Arbeitnehmerüberlassung angeboten – was ich einmal ausprobiert habe und nun ablehne.“

– Projektmanager / Product Owner für E-Commerce / Mobile Apps



„Das Gefühl, dass ich meine Arbeit am Ende für mich mache, ist ungleich schöner!“

„Sehr oft steht ein Zwischenhändler zwischen mir und dem eigentlichen Kunden. Meine Arbeit wird dadurch teuer und mit einem Zwischenhändler gestalten sich Abläufe oft komplex. Eben um drei Ecken. Auch habe ich erfahren, dass Kunden durch die Rechtsunsicherheit Angst vor einer längeren Zusammenarbeit entwickeln. Kompetenzverlust eines Teams durch ein Ausscheiden einzelner schadet jedoch dem Projekterfolg."

– Berater Software-Entwicklung

 


 

„Vor etwa 13 Jahren wurde meine Ich-AG gefördert, heute wird sie ausgebremst."

– Diplom-Kauffrau



„Ich nehme vor allem ins Ausland verlagerte Projekte an.“

– Wirtschaftsinformatiker



„Es macht keinen Sinn, eine Projektleiterin für einen Tag die Woche zu buchen. Mein Problem ist also, dass es nicht möglich ist, einen Teil des Jahresumsatzes von einem weiteren Auftraggeber zu generieren. Außerdem wird eine Selbstständigkeit in Teilzeit überhaupt nicht berücksichtigt.“

– Entwicklungsingenieurin


 

„Der Skandal ist, dass ich trotz eigentlicher Arbeitsunfähigkeit mich nicht in die „soziale Hängematte“ begeben habe und nach dem ich unsere Existenz mit viel Mühe wieder gesichert hatte, der Staat, dies beinahe wieder verhindert hätte, anstatt mich zu unterstützen! Den aktuellen Stand empfinde ich unerträglich und skandalös! Es besteht keine Möglichkeit sich rechtssicher vorzubereiten bzw. aufzustellen, wodurch der Auftraggeber und ich selbst ohne Verschulden potenziell kriminalisiert werden.“

– Ingenieur


 
„Meine Kunden sind derart verunsichert, dass sie nur noch Beratungshäuser und ANÜ Konstrukte beauftragen, damit in der Regel aber weniger Qualität zu höheren Kosten erhalten. Zudem nutzen Zeitarbeitsfirmen und Projektvermittler die Situation goldgräberstimmungshaft, um Freiberufler in ANÜ zu drücken und damit in genau die ungewünschte Abhängigkeit. Ich orientiere mich inzwischen im europäischen Ausland.“

– Ingenieur, Cybersecurity und Datenschutz



„Meine Kunden vergeben ihre Aufträge an große Unternehmensberatungen, realisieren ihre Projekte im Ausland oder suchen ihr Heil in der Zeitarbeit. Um die daraus entstehenden Umsatzausfälle in den Griff zu bekommen, habe ich angefangen Aufträge im Ausland zu akquirieren. Der nächste Schritt wird bei unveränderter Rechtslage sein, Steuern und Abgaben vollständig im Ausland zu entrichten.

 Kapitalgesellschafen dürfen unbeschränkt lang für nur einen Kunden tätig sein. Als Einzelunternehmer droht mir der Staat mit der fetten Keule!“

– Unternehmensberater



„Die Rechtsunsicherheit führt mich dazu, dass ich eine GmbH gründen und verwalten muss um weiter Aufträge zu bekommen.“

– Qualitätsingenieur Pharma Industrie
 


 
„Ich laufe jeden Monat Amok. Unter anderem wird mir der Zutritt zur Künstler Sozialkasse verwehrt.“ 

– Stylist (Gruppe: Künstler/Kommunikation)



„Viele Auftraggeber stellen sich neu auf, um schneller und flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können - die Angst vor der digitalen Disruption geht um. Entscheidend für die Flexibilität ist es, dass Unternehmen kurzfristig und für begrenzte Zeit Fachexperten am Markt bekommen. Vor diesem Hintergrund verstehe ich die Grundannahme nicht, warum ich als Externer nicht ein Unternehmen auch operativ unterstützen kann und mit den Mitarbeitern dort zusammen arbeiten darf. Meines Erachtens können wir es uns nicht leisten, den Wirtschaftsstandort Deutschland hier unnötig zu schwächen.“

– Keine Angabe


 
„Ich habe seit 2004 über 300 Selbstständige mit Aufträgen versorgt. Seit 2012 kämpfe ich gegen den Vorwurf zur Förderung bzw. Beihilfe zur Förderung von Scheinselbstständigkeit. Inzwischen wurde ich vom Amtsgericht Memmingen wegen Beihilfe zur Förderung von Scheinselbstständigkeit verurteilt und gelte daher als vorbestraft. Und das obwohl ich bei einer Zollprüfung im Jahre 2007 bestätigt bekam dass alles in Ordnung ist, und die DRV von 2009 bis Anfang 2012 in mehreren Statusfeststellungen bestätigt hat dass es sich um eine Selbstständige Tätigkeit handelt.“

– Personalmanagement


 
"Ich überlege, ob es noch wirklich Sinn macht, so weiter zu arbeiten und immer neue Hürden auf meinem Weg wegzuräumen sind. Manche Mandate bekomme ich nicht mehr ohne dass sich ein Provider dazwischen schaltet und gut mitverdient ohne etwas wirklich zu leisten.“

– Interims- und Projektmanagerin in der Medizintechnik



„Die aktuelle Situation gleicht einem Berufsverbot. Ich werde öffentlich diffamiert und kriminalisiert.“

– Software Entwickler



„Es gibt wenig Routine, viel Abwechslung und immer neue Herausforderungen.“  

„Im schlimmsten Fall muss ich meine Firma aufgeben und mir eine weniger gut bezahlte Festanstellung suchen.“ 

– Germanistin, Redakteurin für Neue Medien


 

Andreas Lutz vom Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. und Jan Jagemann vom Bundesverband für selbständige Wissensarbeit berichten über den Kampf der Freiberufler gegen das Scheinselbstständigen-Gesetz.

Aus der Ausgabe mit dem Schwerpunkt Gehalt

Das Gesetz gegen Scheinselbstständigkeit soll Niedriglöhner schützen. Doch für IT-Fachleute und ihre Auftraggeber kann es zur Falle werden. Die Folge: Aufträge und Wissen wandern ins Ausland ab.

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