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Silicon Valley

Das Balzen begehrter Techniker und milliardenschwerer Firmen folgt im Silicon Valley einer ausgeklügelten Choreografie.




• Auch wenn bei Bewerbungsgesprächen im Silicon Valley nie gleich am Anfang die Geldfrage gestellt oder gar beantwortet wird, steht sie doch stets im Raum. „Wenn wir festgestellt haben, dass jemand qualifiziert ist, wollen wir schnell seinen Marktwert einschätzen. Das spart allen Zeit“, erzählt ein Personaler. Nach jahrelanger Tätigkeit für ein weltweit agierendes Tech-Unternehmen arbeitet er jetzt bei einem schnell wachsenden Start-up, dessen Belegschaft in einem Jahr von ein paar Hundert auf mehrere Tausend Angestellte gewachsen ist. „Wir müssen bei guten Leuten schnell zugreifen, bevor sie uns jemand wegschnappt. Dafür sind wir bereit, ordentlich zu bieten. Aber mit Google oder Facebook können wir nicht mithalten.“

Doch darf man in Kalifornien (wie in einigen anderen Bundesstaaten) laut Gesetz niemanden mehr nach der Höhe seines vorherigen oder aktuellen Gehalts fragen. Und weil in der Hightech-Branche ein chronischer Fachkräftemangel herrscht, können Kandidaten so frei von der Leber weg übertreiben und bluffen. Und das tun sie auch, wie Personaler und Manager einhellig (wenn auch meist nur anonym) berichten.

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