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Was wäre, wenn...

Ein Szenario.


2019

Ausgabe 10/2019… es eine weltweite Finanztransaktionssteuer gäbe?

Eigentlich müsste es die Finanztransaktionssteuer – zumindest in Europa – längst geben: Das EU-Parlament stimmte zweimal für eine solche Steuer, und in Umfragen wünscht sie sich eine Mehrheit der Befragten. Die erste Idee dazu hatte John Maynard Keynes im Jahr 1936; populär machte sie in den Siebzigerjahren der Nobelpreisträger James Tobin und in den Neunzigerjahren das Bündnis Attac. Nach der Finanzkrise galt die Steuer im gesamten politischen Spektrum als ein probates Mittel, um Spekulationsblasen zu verhindern. Trotzdem wurde sie bis heute nicht eingeführt. Was wäre, wenn das gelänge? Wenn es eine weltweite Steuer auf alle Finanztransaktionen gäbe?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 09/2019… es keine Subventionen mehr gäbe?

Vor etwa zwölf Jahren schrieb ein Brite dem damaligen Minister für Umweltschutz und Landwirtschaft, David Miliband, dass sein Nachbar als Landwirt 3000 Pfund dafür bekomme, dass er keine Schweine züchte – mehr als der Bauer je mit der Schweinezucht verdient habe. „Ich möchte nun ebenfalls in das Geschäft mit der Nicht-Schweinezucht einsteigen“, so der Subventionskritiker. „Was ist Ihrer Meinung nach die beste Art Bauernhof, um keine Schweine zu züchten, und welche Rasse eignet sich besonders gut, um sie nicht zu züchten?“

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 08/2019… ganz Afrika nur noch eine Währung hätte?

Die Idee einer gemeinsamen Währung für den gesamten afrikanischen Kontinent kam erstmals 1963 auf. Damals wurde die Organisation Afrikanische Einheit in Addis Abeba, Äthiopien, gegründet – das Konzept eines einheitlichen Zahlungsmittels aber nicht weiterverfolgt. Einen offiziellen Plan gab es erst 1991 im Rahmen des Abuja-Vertrags, der die Afrikanische Wirtschaftsgemeinschaft begründete. Bis 2028 solle es eine afrikanische Zentralbank und nach Möglichkeit auch eine gemeinsame Währung geben, stand darin.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 07/2019… Inlandsflüge verboten wären?

Ob für 25 Euro in der Economy Class von Berlin nach Stuttgart zum Familienbesuch oder zum Geschäftstermin von München nach Hamburg in der Business Class: Jeden Tag fliegen Tausende Menschen von einer deutschen Stadt zur anderen. Für Klimaschützer sind diese Flüge eine durch nichts zu rechtfertigende Umweltsünde – für Passagiere oft eine Zeitersparnis. Doch was wäre, wenn solche Strecken nicht mehr mit dem Flugzeug zurückzulegen, wenn Inlandsflüge verboten wären?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 06/2019… wir ewig lebten?

Ob Dracula oder Peter Pan, Dorian Gray oder der „Highlander“ Connor MacLeod – es gibt zahllose Geschichten und Mythen über die Unsterblichkeit. Die Idee, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen und ewig zu leben, fasziniert die Menschen seit je. Aktuell wird vor allem im Silicon Valley daran gearbeitet, das Altern abzuschaffen. Die Ideen reichen von Blutwäsche über das Aussortieren von Zellen, die sich nicht mehr selbst erneuern, bis zum Hochladen unseres Bewusstseins in die Cloud. Noch ist nichts davon annähernd marktreif. Doch was wäre, wenn es der Menschheit wirklich gelänge, den Alterungsprozess zu besiegen, und wir ewig leben könnten?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 05/2019… auf der ganzen Welt Frieden herrschte?

Krieg ist schon lange verboten. Alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich laut deren Charta von 1945 verpflichtet, „jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt“ zu unterlassen …

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 04/2019… Chinas Wirtschaft nicht mehr wüchse?

Chinas Wirtschaft wächst jedes Jahr weniger. Waren es im vergangenen Jahr noch 6,6 Prozent, stellte Ministerpräsident Li Keqiang für 2019 erneut niedrigere Zahlen in Aussicht.

Was wäre nun, wenn die Zuwächse immer weiter abnähmen? Wenn Chinas Wirtschaft irgendwann gar nicht mehr wüchse?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 03/2019… in Deutschland einen Monat lang der Strom ausfiele?

Ein Sonnensturm, dessen Eruptionen Transformatoren auf der Erde zerstören, wie 1989 im kanadischen Quebec geschehen. Ein Computerwurm wie Stuxnet, der in der Lage ist, die Steuerungstechnik von Kraftwerken lahmzulegen. Ein Hackerangriff auf vernetzte smarte Stromzähler. Szenarien, die zu einem großflächigen, länger andauernden Stromausfall führen könnten, sind zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber denkbar. Was würde passieren, wenn in Deutschland einen Monat lang der Strom ausfiele?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 02/2019… sich die Erdtemperatur um zwei Grad Celsius erhöhte?

Als sich im Dezember 2018 die etwa 32.000 Klimaexperten, Politiker, Aktivisten, Wirtschaftsvertreter und Journalisten nach 14 Tagen hitziger Debatten im polnischen Kattowitz trennten, lautete ihr Fazit: 2 Grad. Auf 2 Grad Celsius, verglichen mit dem vorindustriellen Niveau, müsse der Anstieg der globalen Temperatur im Mittel begrenzt werden. Beim Weltklimaabkommen von Paris aus dem Jahr 2015 hatte die Übereinkunft noch einen Anstieg von „deutlich unter 2 Grad“ vorgesehen, nach Möglichkeit 1,5 Grad. Doch was für einen Unterschied macht ein halbes Grad? Was würde passieren, wenn sich die Erde tatsächlich um zwei Grad Celsius erwärmte?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 01/2019… es nur noch selbstfahrende Autos gäbe?

Um den Jahreswechsel herum will Waymo, eine Tochterfirma der Google-Mutter Alphabet erstmals die Öffentlichkeit ihre selbstfahrenden Autos nutzen lassen. In Phoenix, Arizona, wo das Unter- nehmen bereits seit einem Jahr die autonomen Fahrzeuge mit rund 400 Testfa-milien erprobt, sollen sie per App bestellt werden können. Auch in Kalifornien hat Waymo die Genehmigung für ein ähnliches Projekt erhalten. Was aber würde passieren, wenn sich die autonomen Fahrzeuge irgendwann überall durchsetzten? Was wäre, wenn es eines Tages nur noch selbstfahrende Autos gäbe?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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2018

Ausgabe 12/2018… der öffentliche Nahverkehr gratis wäre?

Im Mai 2018 wurde es der EU-Kommission endgültig zu viel: Sie verklagte die Bundesrepublik Deutschland und fünf andere Länder vor dem Europäischen Gerichtshof, weil diese die vereinbarten Grenzwerte für die Luftqualität zu lange und zu oft überschritten hatten. Drei Monate zuvor hatten das Kanzleramt und die Ministerien für Umwelt und Verkehr noch mit einer Vorschlagsliste versucht, die EU-Kommission von einer Klage abzubringen. Einer dieser Vorschläge: kostenloser öffentlicher Nahverkehr.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 11/2018… die Europäische Union sich auflöste?

Die Europäische Union (EU) wurde bereits mehrfach totgesagt. Zu Zeiten der sogenannten Eurosklerose in den Siebziger- bis Achtzigerjahren etwa oder beim dänischen Referendum 1992, der Ablehnung des Maastrichter Vertrags. Ebenso auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise, nach dem Brexit-Votum sowie im aktuellen Streit um die Flüchtlingspolitik. Bislang erwies sich die EU als robuster, als ihre Kritiker gedacht hätten.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 10/2018… die Menschheit nicht mehr existierte?

Die Freiheitsstatue ist im Sand versunken, Efeu und Lianen haben New Yorks Brücken eingehüllt, Giraffen grasen zwischen eingestürzten Wolkenkratzern – so sehen Endzeitszenarien in Katastrophen- und Science-Fiction-Filmen aus. Diese Bilder beruhen auf einer realistischen Annahme: Gibt es keine Menschen mehr, holt sich die Natur den Planeten Schritt für Schritt zurück. Aber was genau würde passieren, wenn die Menschheit eines Tages tatsächlich nicht mehr existierte? Wie würde sich der Planet verändern? Wann wären unsere Spuren getilgt?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 09/2018… auf deutschen Autobahnen ein generelles Tempolimit von 120 km/h gälte?

„Die Fahrbahn ist ein graues Band / Weiße Streifen, grüner Rand.“ So besingt die Band Kraftwerk die Autobahn – neben dem Oktoberfest und dem FC Bayern München vielleicht die im Ausland bekannteste und große Begeisterung auslösende deutsche Institution.
Deutschland ist die einzige westliche Industrienation ohne ein generelles Tempolimit, weltweit gibt es rund ein Dutzend Länder, in denen man so schnell Auto fahren darf, wie man will und kann.

Was wäre, wenn auch Deutschland das Tempo drosselte? Wenn man auf allen Autobahnen maximal 120 Stundenkilometer fahren dürfte?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 08/2018… Nord- und Südkorea wieder ein Land wären?

Als sich am 27. April Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un an der Grenze trafen, sich die Hände reichten und jeweils das Land des anderen betraten, war dies nur ein kleiner Schritt über eine gemauerte Schwelle – aber ein großer für den Annäherungsprozess beider Länder. Denn offiziell befinden sie sich nach wie vor im Krieg: Der 1950 begonnene Koreakrieg endete 1953 zwar mit einem Waffenstillstand, ein Friedensvertrag wurde jedoch nie geschlossen.

Im April beschlossen die beiden Staatsmänner nun, bis Jahresende einen aufzusetzen. Was wäre, wenn es zu einer Wiedervereinigung der Demokratischen Volksrepublik Korea mit der Republik Korea käme? Wenn Nord- und Südkorea – und die demilitarisierte Zone dazwischen – wieder ein Land wären?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 07/2018… alle Grenzen offen wären?

Seit September 2015 dominiert die Flüchtlingsdebatte die deutsche Politik. Kaum eine Wahlkampfrede, kaum eine Talkshow, die nicht irgendwann bei den immergleichen Fragen landet: Wie viele sollen kommen dürfen? Wie viele Zuwanderer verkraftet die Gesellschaft? Wann muss Schluss sein? Wie sichert die Europäische Union ihre Außengrenzen? Wenn so lange in eine Richtung gedacht wurde, sollte man die Frage vielleicht einmal umdrehen: Was wäre, wenn alle Menschen kommen könnten, die wollen? Wenn alle Grenzen offen wären?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 06/2018… Facebook zerschlagen würde?

Als Mark Zuckerberg im April 2018 anlässlich des aktuellen Datenschutzskandals von dem US-Senator Lindsey Graham gefragt wurde, wer Facebooks größter Konkurrent sei – oder ob das Unternehmen ein Monopol besitze –, kam der Gründer ins Stocken. „Für mich fühlt es sich nicht so an“, antwortete er schließlich. Doch tatsächlich kann man dem sozialen Netz aus Menlo Park kaum entkommen – egal ob als Privatperson oder Unternehmen. Aber was wäre, wenn Facebook zerschlagen würde?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 05/2018… in den USA alle privaten Schusswaffen verboten würden?

Auf Amokläufe an US-Schulen folgt normalerweise ein eingespieltes Ritual: Die einen fordern eine schärfere Kontrolle von Schusswaffen. Die anderen warnen vor Überreaktionen, „Gedanken und Gebete“ für die Hinterbliebenen seien genug. Nachdem im Februar ein 19-Jähriger in Florida 17 Schüler und Lehrer der Marjory Stoneman Douglas High School erschossen hatte, schien sich jedoch etwas zu ändern. Doch was wäre, wenn die USA private Schusswaffen komplett verböten?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 04/2018… alle Drogen legal wären?

Zahlreiche US-Bundesstaaten haben in den vergangenen Jahren Marihuana legalisiert, zumindest für medizinische Zwecke. Einige, wie Colorado, Oregon und Kalifornien, erlauben den Cannabiskonsum inzwischen auch zu „rekreativen Zwecken“, also zum Vergnügen. Auch in Deutschland wird verstärkt über die Freigabe von Marihuana debattiert. Doch was würde passieren, wenn man nicht nur Marihuana, sondern gleich alle bislang verbotenen Drogen freigäbe?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 03/2018… der öffentlich-rechtliche Rundfunk abgeschafft würde?

„Gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, man müsste ihn gerade jetzt erfinden“, lautete die erste These eines offenen Briefes vom vergangenen September. Darin veröffentlichten zahlreiche Wissenschaftler, aber auch Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft ihre Gedanken zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Denn die Kritik an diesem durch „Zwangsgebühren“ finanzierten, oft als „Staatsfunk“ geschmähten Apparat hatte in jüngster Zeit noch einmal zugenommen. Doch was passierte, wenn es tatsächlich keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr gäbe? Wenn man die derzeit 21 Fernsehkanäle sowie 66 Radioprogramme von ARD, ZDF und Deutschlandradio abschaffte?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 02/2018… Bayern sich von Deutschland abspaltete?

Katalonien, Schottland, Quebec – die Liste der Regionen, die sich Unabhängigkeit wünschen, ist lang. Auch in Bayern spricht sich in Umfragen zwischen einem Viertel und einem Drittel der Bevölkerung für eine Loslösung von der Bundesrepublik Deutschland aus. Aber was passierte, wenn es tatsächlich zum „Bayxit“ käme?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 01/2018… wir alle nur noch 20 Stunden arbeiteten?

In seinem Essay „Lob des Müßiggangs“ entwarf der Philosoph und Mathematiker Bertrand Russell bereits 1932 eine Welt, in der der Mensch nur noch vier Stunden am Tag arbeitet. „Der Weg zu Glück und Wohlfahrt“, so schrieb er, liege „in einer organisierten Arbeitseinschränkung“. Aufgrund der fortschreitenden Technik genüge eine stark verkürzte Arbeitszeit um jedem ein komfortables Auskommen zu sichern. Die freiwerdende Zeit könnten die Menschen hehren Zielen widmen: Forschung, Malerei oder dem Schreiben. „Vor allem aber wird es wieder Glück und Lebensfreude geben, statt der nervösen Gereiztheit, Übermüdung und schlechten Verdauung“, so Russell.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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2017

Ausgabe 12/2017… niemand mehr Fleisch essen würde?

Es gibt gesundheitliche Gründe, sich vegetarisch zu ernäh-ren. Manche Menschen wiederum essen kein Fleisch, weil sie das Töten von Tieren nicht mit ihrem Gewissen verein-baren können. Ein anderer Grund sind die globalen Auswir-kungen von Fleischverzehr und Massentierhaltung. Doch was würde wirklich passieren, wenn niemand auf der Welt mehr Fleisch essen würde?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 11/2017… es kein Bargeld mehr gäbe?

Am beliebtesten ist der Fünfziger: Mit mehr als 9,14 Milliarden 50-Euro-Scheinen macht er fast die Hälfte der insgesamt 19,87 Milliarden in der Eurozone im Bargeldumlauf befindlichen Banknoten aus. Vor allem die Deutschen lieben ihr Bargeld. Während in Schweden viele Geschäfte schon keines mehr annehmen und selbst die Verkäufer von Obdachlosenzeitschriften mobile Kartenlesegeräte bei sich tragen, werden hierzulande immer noch rund 80 Prozent aller Zahlungen (und mehr als die Hälfte des Umsatzvolumens) in bar beglichen. Bei Beträgen bis zu fünf Euro liegt die Cashquote sogar bei 96 Prozent.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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Ausgabe 10/2017… es nur noch Elektroautos gäbe?

34000 Elektroautos fahren im Jahr 2017 auf Deutschlands Straßen. Das sind 0,07 Prozent der mehr als 45 Millionen insgesamt zugelassenen Pkw. Auch weltweit waren im vergangenen Jahr noch weniger als ein Prozent aller verkauften Neuwagen Elektroautos. Etwa die Hälfte der 750000 ver-kauften „Stromer“ gingen an chinesischen Fahrer. Verbren-nungsmotoren sollen dort – wo in inzwischen so viele Autos verkauft werden wie in den USA und ganz Europa zusam-men – in den kommenden Jahren nach und nach verboten werden. Das verkündete die Regierung, ohne allerdings einen genauen Zeitpunkt für das komplette Verbot zu nennen. Frankreich und Großbritannien sind da präziser und wollen Verbrennungsmotoren ab 2040 nicht mehr zulassen, Indien ab 2030, Norwegen bereits ab 2025. Doch was pas-siert, wenn wirklich alle derzeit 1,1 Milliarden weltweit fahrenden Autos nicht mehr über einen Auspuff, sondern stattdessen über einen leistungsfähigen Akku verfügen?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch 

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