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Schwerpunkt

Digitalisierung

brand eins 03/2019


Inhalt

S. 4

Nüchtern betrachtet

Gabriele Fischers Editorial zum Schwerpunkt Digitalisierung.


Einstieg

S. 8

Ein Designer in Mauretanien

Text: Thilo Guschas
Fotografie: Mahmoud Tawfik

Moulay Al-Mekky, 36, arbeitet als Fotograf und Designer in Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens. Er stammt aus Marokko.

Ein Mann steht vor einem Schaufenster, lächelt und lehnt sich gegen die Tür. Die Schaufensterfront ist mit verschiedenen Postern und Schildern geschmückt, darunter eines mit der Aufschrift "Photo Minute" und ein anderes mit einer Kamera. Der Mann trägt ein graues Sweatshirt und Badelatschen. Das Bild wird als für Menschen mit Behinderungen zugänglich beschrieben und entspricht den Richtlinien der EAA.

S. 10

Die Welt in Zahlen

Text: Anabelle Körbel

S. 12

Zurück ins Private

Die öffentliche Facebook-Plattform ist für viele Mitglieder unattraktiv geworden, der Austausch über Whatsapp und andere Messenger hingegen boomt. Auch Unternehmen überdenken ihre Social-Media-Strategie. 🤔

Text: Martin Fehrensen und Mischa Täubner

S. 14

Der Lütte von der Elbe

Hamburg hat kaum kulinarische Spezialitäten zu bieten. Umso stolzer ist man dort auf den mehr als 180 Jahre alten Kümmelschnaps Helbing – eine liebevoll gepflegte regionale Marke.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

S. 16

Erhebt euch!

Text: Sarah Mühlberger
Fotografie: Thomas Pirot

Ein Unternehmen aus Rüsselsheim will Angestellte zum Aufstehen animieren.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einem Raum mit einem Laptop auf einem Ständer vor ihm steht. Der Raum hat eine weiße Wand und ein Fenster, was eine minimalistische und saubere Atmosphäre schafft. Der Mann scheint auf den Laptop konzentriert zu sein, möglicherweise arbeitet oder studiert er.

S. 18

Zwei Brüder und ein Tiger

Gesundheitsfood oder zuckriges Produkt für den Weltmarkt? Die Kelloggs-Brüder hatten unterschiedliche Pläne mit ihren Frühstücksflocken – und zerstritten sich darüber.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Not made in Germany

Text: Sarah Sommer
Illustration: Joni Majer

Anderswo lässt es sich oft schneller und unkomplizierter forschen, entwickeln und testen als in Deutschland. Unternehmen treiben Innovationen deshalb dort voran.

Das Bild zeigt eine stilisierte Schwarz-Weiß-Illustration eines Globus, auf dem ein menschliches Gehirn abgebildet ist. Der Globus ist auf einem Ständer montiert, und das Gehirn ist so dargestellt, dass es sich zu drehen oder zu bewegen scheint. Die Gesamtkomposition ist einfach und geradlinig, wobei das Gehirn den zentralen Punkt des Bildes bildet.

S. 28

Geschäft mit dem Ende

Trauernde feilschen selten. Der britische Bestattungskonzern Dignity, einer der Marktführer in Europa, nutzt diesen Umstand – mit einer riskanten Strategie.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz

S. 30

Jeden Monat Geld aus Brüssel

Text: Matthias Göschke
Grafik: Hahn + Zimmermann

Seit der Einführung des Euro wachsen die wirtschaftlichen und politischen Spannungen in der EU. Wie wäre es mit einem europäischen Grundeinkommen, das Europa für die Menschen attraktiver und gerechter machen könnte? Ein Vorschlag.

Das Bild zeigt eine kreisförmige Anordnung von zwölf gelben Sternen, die alle gleichmäßig um einen weißen Hintergrund angeordnet sind. Die Sterne sind gleichmäßig verteilt, so dass ein visuell ansprechendes Muster entsteht. Das Bild ist im Hochformat und die Sterne sind der Hauptfokus, ohne andere Objekte oder Text.

Schwerpunkt Digitalisierung

S. 38

Digitalisierung in Zahlen

Zusammengestellt von Ingo Eggert

S. 40

Echt digital

Alle reden von der Digitalisierung. Aber was ist da eigentlich drin?

Text: Wolf Lotter

S. 48

Bit für Bit

Text: Thomas Ramge
Collage: Julia Ossko und Eugen Schulz

Vor knapp 80 Jahren begann die digitale Revolution. Hier ein Rückblick auf die wichtigsten Meilensteine.

Das Bild ist eine Collage, die einen Roboter mit einem menschenähnlichen Gesicht zeigt, der auf einem Schreibtisch sitzt und mit einem Computermonitor interagiert. Auf dem Schreibtisch befinden sich verschiedene Gegenstände, darunter eine Tastatur und eine Maus. Die Szene scheint in einer Büroumgebung angesiedelt zu sein, und im Hintergrund ist eine Karte der Vereinigten Staaten zu sehen. Das Bild ist eine kreative und künstlerische Darstellung eines Roboters, der mit einer menschenähnlichen Umgebung interagiert, möglicherweise als Symbol für die Verschmelzung von Technologie und menschlicher Interaktion.

S. 50

Algorithmus schlägt Bauernregel

Text: Peter Gaide und Dirk Böttcher
Illustration: Christina Gransow

Was der Bauer nicht kennt … Von wegen: In kaum einer Branche ist die Digitalisierung so flächendeckend angekommen wie in der Landwirtschaft.

Das Bild ist eine farbenfrohe und detaillierte Illustration, die verschiedene Elemente eines Bauernhofs darstellt, darunter Traktoren, eine Scheune, ein Feld und Tiere. Es scheint eine Karte oder ein Flussdiagramm mit nummerierten Kästchen zu sein, die möglicherweise verschiedene Phasen oder Prozesse innerhalb des Bauernhofs darstellen. Die Illustration ist visuell ansprechend und informativ gestaltet und bietet eine klare Darstellung der Betriebsabläufe und Aktivitäten des Bauernhofs.

S. 54

„Eine Konzentration auf wenige große Anbieter ist sehr wahrscheinlich“

Lena Kuhn und Ivan Duric, wissenschaftliche Mitarbeiter beim Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, über den Stand der Digitalisierung in der Branche.

Interview: Dirk Böttcher

S. 58

„Die Einsparungen laufen den Erwartungen hinterher“

Text: Denis Dilba
Fotografie: Anna Ziegler

Wieso der IT-Fortschritt nicht hält, was er verspricht, verrät der Fachmann Lars Schwabe.

Das Bild ist eine Split-Screen-Komposition mit einer Nahaufnahme des Auges einer Person und einem Ganzkörperporträt eines Mannes, der eine Brille und ein Button-Down-Hemd trägt. Die Nahaufnahme des Auges ist in Schwarzweiß, während das Ganzkörperporträt des Mannes in Farbe ist. Die beiden Bilder sind nebeneinander angeordnet, wobei sich die Nahaufnahme links und das Ganzkörperporträt rechts befindet, wodurch ein optisch ansprechender Kontrast zwischen dem Auge und der Kleidung des Mannes entsteht.

S. 60

Alarm im Beton

Text: Torben Müller
Fotografie: Roderick Aichinger, Ramon Haindl

Viele Brücken sind in einem schlechten Zustand. Ein neues Warnsystem könnte Unglücksfälle verhindern.

Das Bild zeigt eine Person mit einer neongelben Sicherheitsjacke, die auf dem Boden liegt und unter einer Holzkonstruktion hervorschaut. Die Person scheint nach oben zu schauen oder etwas über sich zu beobachten. Die Szene spielt in einer dunklen Umgebung, wobei sich die helle Jacke der Person von den Schatten abhebt.

S. 66

Wir vermissen euch nicht

Elf digitale Errungenschaften, die aus gutem Grund in Vergessenheit geraten sind.

Text: Jakob Vicari
Illustration: Jan Robert Dünnweller

S. 68

Leider ausgedient

Text: Steffan Heuer
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Sechs Dinge, die so gut wie ausgestorben sind, obwohl sie das nicht verdient haben.

Das Bild ist eine farbenfrohe Illustration mit verschiedenen Objekten, darunter ein kleiner weißer iPod, ein rotes Radio, eine CD und ein Buch mit dem Titel "Born Again". Die Objekte sind in einem skurrilen, cartoonartigen Stil dargestellt, mit kleinen Figuren oder Miniaturen, die in der Szene verstreut sind. Die Gesamtkomposition schafft eine spielerische und fantasievolle Darstellung von Alltagsgegenständen.

S. 72

Heimreise

Text: Patrick Witte
Fotografie: Hartmut Nägele

Digitale Technik in Alteneinrichtungen ist für viele eine Schreckensvision. Tatsächlich kann sie das Leben unterhaltsamer machen und den Pflegern die Arbeit erleichtern. Zwei Beispiele.

Das Bild zeigt eine Person, die einen schwarzen Gaming-Controller vor einem Laptop hält. Der Laptop steht auf einem Holztisch, und die Hände der Person sind sichtbar, während sie mit dem Controller interagieren. Der Hintergrund ist unscharf und lenkt den Fokus auf die Person und den Gaming-Controller.

S. 78

Die Alleskönner

Mobile Apps sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Welche sind am beliebtesten? Und wie viel Geld bringen sie? Ein Überblick.

Text: Sophie Burfeind, Ingo Eggert

S. 80

Land ohne Steuerberater

In Estland sind 99 Prozent aller öffentlichen Dienste digital verfügbar. Robert Krimmer, 41, Professor für e-Governance an der Technischen Universität in Tallinn, erklärt, was sich Deutschland abgucken kann – und was nicht.

Interview: Ingo Eggert

S. 82

„Wenn es für Daten Geld gäbe, würden meine Studenten den ganzen Tag Onlinedienste füttern“

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Tillmann Franzen

Wem nützt die Digitalisierung? Natürlich den großen Plattformen, die von ihren Gewinnen nun endlich etwas abgeben sollen. Aber ganz so einfach ist die Sache nicht, sagt der Ökonom Justus Haucap.

Das Bild zeigt einen Mann mit Brille und Anzug, der lächelt und zur Seite schaut. Er steht vor einem Fenster mit einem Metallgittermuster. Der Mann scheint sich in einer professionellen oder formellen Umgebung zu befinden, möglicherweise in einem Geschäftsumfeld.

S. 88

Eine Frage der Macht.

Profitieren Frauen von der Digitalisierung?

Text: Alexandra Borchardt
Collage: Julia Busch

Auf dem Sprung

Text: Johannes Dieterich
Illustration: Silke Weißbach

Die Digitalisierung ist eine Riesenchance für Afrika. Und verbessert schon jetzt das Leben von Millionen Menschen auf dem Kontinent.

Das Bild ist eine lebendige Illustration, die eine kleine Hütte mit einer Person darin zeigt, umgeben von einer üppigen, farbenfrohen Landschaft. Die Hütte ist mit einem Solarpanel auf dem Dach geschmückt, was auf ein umweltfreundliches oder nachhaltiges Design hindeutet. Im Vordergrund sind verschiedene Tiere zu sehen, darunter ein Hund, eine Katze und ein Pferd, die zu der lebendigen Atmosphäre der Szene beitragen. Die Gesamtkomposition ist visuell ansprechend und harmonisch, wobei die Elemente der Hütte, der Tiere und der Landschaft zusammen ein fesselndes Bild ergeben.

S. 92

Was Unternehmen von Minecraft lernen können

Text: Martin Wiens

Millionen Jugendliche vernetzen sich digital, um gemeinsam Neues zu schaffen. Und demonstrieren nebenbei, wie Organisationen spielerisch funktionieren können.

Das Bild ist eine 3D-Darstellung eines kleinen Jungen, der ein blaues Hemd trägt und ein Schwert hält. Der Junge scheint in einer spielerischen oder aufgeregten Stimmung zu sein, wie sein Gesichtsausdruck zeigt. Der Hintergrund ist einfarbig grün, was einen Kontrast zu dem blauen Hemd des Jungen und dem Schwert, das er in der Hand hält, darstellt. Das Bild enthält keinen Text oder andere erkennbare Objekte, und der Junge ist der einzige Fokus des Bildes.

S. 96

Brauche ich das oder kann das weg?

Waren Kryptowährungen nichts weiter als ein Hype? Unser Autor ist überzeugt: Sie waren nur der Anfang – die dahinterstehende Blockchain-Revolution könnte weit größer werden, als viele ahnen.

Text: Milosz Matuschek

S. 98

„Die Uhr tickt“

nterview: Steffan Heuer
Fotografie: David Magnusson

Der deutsche KI-Experte Richard Socher über den Siegeszug künstlicher Intelligenz in den USA und China – und wie es Europa gelingen kann mitzuhalten.

Ein junger Mann mit roten Haaren sitzt bequem in einem orangefarbenen Sitzsack, trägt eine blau-weiß gemusterte Jacke und ein weißes Hemd mit Kragen. Er steht vor einem großen Fenster, das den Blick auf die Bäume draußen freigibt. Das Bild ist eine einfache, saubere Komposition ohne zusätzlichen Text oder Objekte und konzentriert sich ausschließlich auf den Mann und seine entspannte Haltung.

S. 102

Ich komm’ besser mal vorbei

Text: Nils Wischmeyer
Illustration: Anna Szilit

Skype-Konferenzen, Slack-Meetings – virtuell können wir weit entfernten Geschäftspartnern ganz nah sein. Trotzdem gehen deutsche Manager immer öfter auf Dienstreise. Warum?

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration, die zwei Personen zeigt, die auf einer Couch sitzen, von denen eine einen Laptop und die andere ein Tablet benutzt. Es gibt auch einen kleinen Tisch mit einem Getränk darauf. Die Szene scheint in einer zwanglosen Innenumgebung angesiedelt zu sein, möglicherweise in einem Wohnzimmer oder einem Lounge-Bereich.

S. 108

Guck mal, wer da wie spricht!

Text: Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich

Bilder dominieren die digitale Kommunikation – und schaffen neue Sprachen. Ein Überblick.

Das Bild zeigt eine Person, die mit dem Rücken zur Kamera steht und eine auf Deutsch geschriebene Botschaft auf ihrer Haut trägt. Die Botschaft scheint eine persönliche Botschaft oder ein Protest zu sein, möglicherweise im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Die Person sitzt auf einer Bank, und im Hintergrund ist ein Fernsehbildschirm zu sehen. Das Bild wird von einem Social-Media-Post begleitet, der ein Herzsymbol und einen Daumen nach oben enthält, was darauf hinweist, dass es sich um eine öffentliche Online-Konversation handelt.

S. 112

Die Kamera einfach laufen lassen

Der Dokumentarfilm wird gerade neu erfunden – dank einer Technik, die ungeahnte Möglichkeiten bietet.

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Tobias Kruse


Was Menschen bewegt

S. 118

Der Verführer

Text: Fabian Federl
Fotografie: Kristin Bethge

Thomas Lovejoy erforscht seit Jahrzehnten das Abholzen des Regenwaldes am Amazonas. Der Ökologe hat dabei gelernt, dass Fakten nicht reichen, um die Mächtigen zu überzeugen.

Ein älterer Mann mit Hut und Brille steht in einem üppigen Wald, in der Hand ein Fernglas und eine rote Gürteltasche.

Ausstieg

S. 130

Was wäre, wenn in Deutschland einen Monat lang der Strom ausfiele?

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 133

Pflaster drauf

Text: Frank Dahlmann

Ein Schweizer will auf schmerzfreie Weise Tattoos entfernen.

Das Bild ist eine dreistufige Illustration eines Geräts, wahrscheinlich eines Heizelements, mit einem roten und blauen Farbschema. Der erste Schritt zeigt das Gerät mit rotem Sockel und blauem Gehäuse, der zweite Schritt zeigt das Gerät mit rotem Gehäuse und blauem Sockel, und der dritte Schritt zeigt das Gerät mit rotem Gehäuse und blauem Sockel. Das Gerät scheint ein Heizelement zu sein, mit Pfeilen, die auf die verschiedenen Teile des Geräts zeigen. Das Bild ist so gestaltet, dass es für eine Vielzahl von Nutzern, einschließlich Menschen mit Sehbehinderungen, zugänglich ist, da es klare und präzise visuelle Informationen liefert.

S. 135

Die Leute sollen nicht so viel verdienen

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen der Homepage des Kommandos Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr.

Text: Holger Fröhlich