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Was Wirtschaft treibt

Not made in Germany

Anderswo lässt es sich oft schneller und unkomplizierter forschen, entwickeln und testen als in Deutschland. Unternehmen treiben Innovationen deshalb dort voran.




• Shenzhen? Wo liegt das noch gleich? Und warum schickt uns ein Risikokapital-Investor aus dem Silicon Valley nach Südchina, um dort unsere Prototypen zu entwickeln? Die drei deutschen Gründer Jakob Bitner, Michael Peither und Felix Kiefl reisten im Herbst 2016 mit vielen Fragezeichen im Kopf nach Shenzhen, um dort in einem Start-up-Accelerator zu arbeiten. Eigentlich hatten sie sich alles anders vorgestellt: „Wir hatten nach Investoren in Deutschland oder Europa gesucht, die uns bei der Umsetzung unserer Idee unterstützen – denn wir sehen Deutschland und Europa als Zielmarkt für unser Produkt“, sagt Bitner. Die drei Gründer waren während ihres Studiums an der Technischen Universität München auf eine Batterietechnik aufmerksam geworden, die bislang nur in großen Anlagen eingesetzt wird. Ihr Ziel: Sie wollten diese nutzen, um kleine Stromspeicher für Privathaushalte mit Solaranlagen herzustellen. Eigentlich passt so etwas gut ins Energiewende-Deutschland.

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