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Leichte Sprache

Die Leute sollen nicht so viel verdienen

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen der Homepage des Kommandos Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr.




Cyber-Angriffe auf Staaten und deren kritische Infrastrukturen sind schon lange keine Fiktion mehr, sondern Realität. Die mögliche Anonymität von Angriffen und die kostengünstigen Möglichkeiten zur asymmetrischen Wirkung haben Cyber-Angriffe und Maßnahmen im Informationsumfeld zu einem wirkungsvollen Mittel gemacht – häufig um Ziele unterhalb der Schwelle eines militärischen Angriffs durchzusetzen. (…) Viele Partnerländer haben Cyber-Fähigkeiten in eigenen Organisationsformen ausgeprägt. Auch die Bundeswehr baut ihren Beitrag im Rahmen der Sicherheitsarchitektur in Deutschland aus, um als zunehmend digitalisierte Großorganisation die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, aber auch um den Bedrohungen aus dem Cyber- und Informationsraums zu begegnen.

Viele Leute haben heute Computer.
Auch Firmen und Regierungen haben Computer.
Verbrecher greifen diese Computer an.
Die Verbrecher können das von zu Hause aus machen.

So sparen die Verbrecher viel Geld und Zeit.
Manche Verbrecher greifen die Regierung von einem Land an.
Das ist dann wie ein kleiner Krieg im Internet.
Viele Länder wollen sich dagegen schützen.
Sie wollen die Angriffe über das Internet abwehren.In Deutschland will sich die Bundes·Wehr darum kümmern.
Die Bundes·Wehr ist die Armee von Deutschland.
Die Bundes·Wehr will die Vorteile von Computern nutzen.
Aber sie will auch sicher sein vor Angriffen aus dem Internet.
Deshalb hat sie eine neue Abteilung gegründet.

Das Kommando Cyber- und Informationsraum wurde am 5. April 2017 offiziell durch die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Dienst gestellt.

Die neue Abteilung gibt es seit dem Jahr 2017.
Die neue Abteilung hat einen komplizierten Namen.
Sie heißt „Kommando Cyber- und Informationsraum“.

Rund 260 Angehörigen in der Startaufstellung des Kommando Cyber- und Informationsraum stellten anfänglich die truppendienstliche Führung sicher. Bei der Ausplanung des neuen Kommandos wurde in Hinblick auf erforderliche Dienstposten und querschnittliche Aufgaben eines militärischen Organisationsbereiches bewusst ein sehr schlanker Ansatz gewählt. Dies trifft gleichermaßen auf Zahl und Dotierung der Dienstposten zu. (…)

Am Anfang haben 260 Leute in der Abteilung gearbeitet.
Vielleicht ein paar mehr oder weniger.
Das war für die neue Abteilung wichtig:
– Es sollen nicht so viele Leute in der Abteilung arbeiten.
– Die Leute in der Abteilung sollen nicht so viel verdienen.

Ebenfalls wichtiger Bestandteil im Kommando Cyber- und Informationsraum ist die Ausgestaltung moderner Arbeitsplätze in einem ebenso modernen wie auch zukunftsorientierten Arbeitsumfeld. Hier positioniert sich die Bundeswehr sehr bewusst auf Augenhöhe mit modernen IT-Unternehmen, um bei der Nachwuchsgewinnung auch zukünftig punkten zu können.

Das war auch noch wichtig für die neue Abteilung:
– Die Arbeits·Plätze sollen modern sein.
– Die Büros sollen modern sein.
Die Bundes·Wehr will modern sein.
Damit sie genauso gut ist wie die großen Computer-Firmen.
Damit sie auch in Zukunft neue Mitarbeiter kriegt.

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Dieser Artikel stammt aus dem brand eins Magazin zum Schwerpunkt Digitalisierung.

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