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Schwerpunkt

Regeln

brand eins 07/2021


Einstieg

S. 4

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Regeln.

S. 8

Text und Foto: Jessica Lüth

Rachael Bradshaw, 49, ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und sucht beruflich stets nach neuen Herausforderungen.

Eine lächelnde Frau steht in einem Geschäft. Sie trägt ein kariertes Hemd und Jeans. Im Hintergrund sind Regale mit Süßigkeiten und Geschenkartikeln zu sehen, die eine festliche Atmosphäre vermitteln.

S. 10

Text: Holger Fröhlich

S. 12

Text: Martin Fehrensen und Mischa Täubner

Instagram hat die Welt der bildenden Kunst revolutioniert – der früher so schroffe Provokateur Damien Hirst schickt seinem Publikum jetzt Herzen.

Ein Mann steht vor einer großen Leinwand und trägt bunte Farbflecken auf. Die Leinwand ist mit vielen verschiedenen Farben bemalt und wirkt abstrakt. Der Mann scheint konzentriert bei der Arbeit zu sein.

S. 14

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Unicef ist ein Global Player unter den Wohltätigkeitsorganisationen. Allerdings wissen hierzulande viele Menschen nicht, wofür er steht – weshalb man am Profil der Marke arbeitet.

Logo von UNICEF. Der Schriftzug "unicef" steht in blauer Schrift über dem Schriftzug "for every child" in türkiser Schrift. Rechts neben "unicef" ist das UNICEF-Emblem zu sehen: eine stilisierte Weltkugel, die von zwei Olivenzweigen umschlossen wird. Das Logo ist auf weißem Hintergrund dargestellt.

S. 16

Text: Julia Lauter
Fotografie: Philipp Meuser

Ein Hamburger Start-up bietet Kosmetikprodukte in Glasflaschen an, die einfach am Pfandautomaten zurückgegeben werden können.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes, der lässig auf einem Tisch in einem modernen Raum sitzt. Er hat kurze Haare und trägt ein Hemd und Jeans. Sein Blick ist direkt und wirkt selbstbewusst. Im Hintergrund sind dunkle Regale und Möbel zu sehen.

S. 18

Text: Susanne Schäfer
Foto: © imago images / ZUMA Press

Dass die USA den Sputnik-Schock überwanden, ist auch der Mathematikerin Katherine Johnson zu verdanken – einer Frau, die sich durchzusetzen verstand.

Nahaufnahme einer älteren Frau im Profil. Sie hat graues, kurzes Haar und trägt eine Brille. Ihr Blick ist nach rechts gerichtet und sie scheint zu lächeln. Sie trägt ein farbiges Oberteil und eine Ohrschmuck mit Perlen. Im Hintergrund ist ein Fenster zu sehen, was auf eine Innenraum-Szene hindeutet.

Was Wirtschaft treibt

S. 20

Text: Ulf J. Froitzheim
Fotografie: Oliver Fiegel, Robert Rieger

Mit einem wissenschaftsbasierten Online-Game wollen zwei Softwareentwickler Menschen zu umweltfreundlicheren Lebensstilen animieren – und der Politik auf die Sprünge helfen.

Ein älterer Mann steht in einem Wald. Er trägt einen Hut, ein Hemd und eine Strickjacke. Er wirkt nachdenklich und blickt geradeaus. Der Wald ist dicht bewachsen und es ist ein sonniger Tag.

S. 24

Text: Torben Müller
Illustration: Alexander Glandien

 

Software analysiert, ob Romane das Zeug zum Bestseller haben – so bekommen auch abseitige Themen eine Chance.

Eine stilisierte Grafik zeigt einen Roboter, der ein rotes Buch liest. Der Roboter hat einen blauen Körper und eine Überwachungskamera als Kopf, die mit einer Scherenkonstruktion am Körper befestigt ist. Eine weiße Hand hält das Buch offen, während blaue Kabel von der Kamera zum Buch führen. Das Bild vermittelt den Eindruck von Technologie, Überwachung und Wissenserwerb.

Schwerpunkt Regeln

S. 32

Die Wissensgesellschaft braucht neue Regeln. Geben müssen wir sie uns selbst. Dann können wir auch mit ihnen leben.

Artikel anhören:

Text: Wolf Lotter

S. 38

Manchmal ist es unmöglich, sich an die Regeln zu halten. Weil sie nicht eindeutig sind. Weil ungeschriebene Gesetze schwerer wiegen als formelles Recht. Oder weil es mit dem eigenen Gewissen nicht vereinbar wäre, bestimmte Vorschriften zu befolgen.

Vier Menschen erzählen, warum sie Regeln biegen, brechen oder bekämpfen.

Text: Sarah Sommer
Fotografie: Thekla Ehling, Charlott Schreiber, Lena Giovanazzi

S. 44

Text: Emilio Galli Zugaro
Illustration: Karlotta Freier

Gesetzestreue steht in Italien nicht so hoch im Kurs. Umso wichtiger sind informelle Regeln.

Eine Aquarellzeichnung zeigt eine Stadtansicht mit einem Kanal. Am Ufer sitzt eine ältere Person mit einem Mantel und beobachtet drei große, rosa Seifenblasen, die über dem Wasser schweben. Die Gebäude sind hell und haben viele Fenster. Die Stimmung ist ruhig und verträumt.

S. 46

Text: Mischa Täubner
Illustration: Tine Fetz

Staatliche Regulierung gilt immer noch als Fessel der Wirtschaft. Dabei zeigt die Geschichte, dass sie den Wettbewerb oft erst ermöglichte. Drei Mythen im Realitäts-Check

Zeichnung einer Industrieanlage. Im Vordergrund sind Häuser und Gebäude zu sehen, die in eine Stadtlandschaft übergehen. Im Hintergrund erheben sich hohe Fabrikschornsteine, aus denen dicker Rauch aufsteigt. Die Darstellung ist in Schwarz-Weiß gehalten und vermittelt einen düsteren, industriellen Charakter.

S. 50

Text: Steffan Heuer
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Holakratie verspricht mehr Erfolg durch flexibles Selbstmanagement – gerade in der postpandemischen Arbeitswelt ein Plus. Doch das heißt noch lange nicht, dass man ohne Regeln auskommt.

Eine stilisierte Grafik zeigt eine Person, die auf einem Bürostuhl sitzt und auf einem Laptop tippt. Die Person scheint konzentriert zu sein. An den Stuhl sind viele bunte Ballons befestigt, die sie in die Luft heben. Im Hintergrund sind ein paar Wolken zu sehen. Die Grafik vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Schwerelosigkeit bei der Arbeit.

S. 52

Der Rechtsstaat braucht Regeln. Und Regeln brauchen Akzeptanz. Aber was passiert, wenn dieses Vertrauen schwindet? Antworten des Verfassungsrechtlers und Rechtsphilosophen Christoph Möllers.

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Marzena Skubatz

 

S. 58

Wenn eine Organisation gut funktioniert, ist davon auszugehen, dass Regeln gebrochen werden. Denn der Dienst nach Vorschrift bringt nicht weit.

Text: Judith Muster, Kai Matthiesen, Peter Laudenbach
Illustration: Ahaok

 

S. 62

Text: Ingo Eggert
Fotografie: Willing-Holtz

 

Das sagte Claus Ruhe Madsen als er erstmals mit brand eins über seine Idee sprach, Rostock zur Corona-Modellstadt zu machen. Der 48-Jährige gerät im Jahr 2018 eher zufällig in die Politik. Bei einer Weihnachtsfeier der CDU wird er gefragt, ob er es nicht einmal als Oberbürgermeister-Kandidat versuchen wolle. 

Ein Mann mit Vollbart und Brille sitzt in einem Auto und telefoniert. Er wirkt konzentriert und ernst. Das Licht im Fahrzeug ist gedämpft, vermutlich während der Fahrt.

S. 68

Benimmregeln sind in Japan enorm wichtig. Und furchtbar kompliziert.

Text: Felix Lill
Illustration: Karlotta Freier

 

S. 70

DNA-Analysen sind so einfach geworden, dass Firmen sie als Lifestyle-Produkte anbieten – und teils zweifelhafte Gesundheits-Tipps daraus ableiten. Brauchen wir neue Regeln für das Geschäft mit der Erbinformation?

Text: Sarah Sommer und Marilena Piesker

S. 76

Text: Christoph Koch
Fotografie: Oliver Helbig

 

Wie lassen sich übermächtige Internetkonzerne in die Schranken weisen? Konkrete Vorschläge hat die Aktivistin Julia Reda.

Eine Person mit kurzen, dunklen Haaren steht mit dem Rücken zur Kamera auf einem großen, grauen Platz. Sie trägt eine schwarze Kapuzenjacke mit dem weißen Aufdruck "creative commons" im Rücken. Im Hintergrund erstreckt sich eine weitläufige Landschaft mit Bäumen und einigen Gebäuden. Die Atmosphäre wirkt ruhig und offen.

S. 82

Israelis sind kreative Leute. Das gilt auch für den Umgang mit der Bürokratie.

Text: Mareike Enghusen
Illustration: Karlotta Freier

 

S. 84

Text: Ingo Eggert

S. 86

Text: Susanne Donner
Illustration: Stephan Dybus

 

Im ökonomischen Wettstreit geht es nicht nur um die beste Idee, sondern auch darum, internationale Standards zu setzen. Wer das schafft, sichert sich die Poleposition. Ein Lehrstück über synthetischen Honig, Stecker für E-Autos und Finanz-Checks.

Eine Zeichnung zeigt ein graues, kubisches Haus mit mehreren Fenstern, in denen Gesichter zu sehen sind. Links steht eine Person mit gelbem Oberteil und blauen Hosen am Fenster und blickt hinein. Links und rechts vom Haus befinden sich Bäume.

S. 92

Wann sind sich selbst steuernde Systeme freien Märkten überlegen?

Fragen an … Stephan A. Jansen

 

S. 94

Auch die Kunst braucht Regeln. Vor allem, um von ihnen abzuweichen.

Text: Peter Laudenbach

S. 98

Text: Johannes Dieterich
Illustration: Karlotta Freier

In Südafrika ist fast alles geregelt. Allerdings nur theoretisch.

Eine Aquarellzeichnung zeigt eine Landschaft mit einer Straße, die sich durch eine Hügellandschaft schlängelt. Am Straßenrand stehen Bäume und blühende Büsche in Rosa- und Grüntönen. Ein Auto fährt auf der Straße in Richtung des Horizonts. Im Vordergrund ist ein kleiner blauer Vogel zu sehen, der auf dem Boden sitzt.

S. 100

Immer wieder wurde im Fußball die Handspielregel angepasst. Ziel war es, für mehr Klarheit zu sorgen. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Text: Thomas Ramge

S. 104

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Daniel Delang

Wer in der Forschung Bahnbrechendes leisten will, muss Grenzen überschreiten, dachte Ali Ertürk. Dann traf er auf die deutsche Bürokratie. Ein Institutsbesuch bei dem ehrgeizigen Neurowissenschaftler.

Eine Hand mit orangefarbenem Handschuh hält mit einer Pinzette ein großes, bernsteinfarbenes Haschischstück über einem kleinen, durchsichtigen Behälter mit Wasser. Neben dem Behälter steht ein weiteres, ähnliches Glas mit einem kleineren Haschischstück darin. Der Hintergrund ist dunkel und zeigt Laborausrüstung.

Ausstieg

S. 122

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Ein durchsichtiger, würfelförmiger Behälter ist mit vielen kleinen, hellgrünen Zetteln gefüllt. Ein Zettel ragt aus dem Behälter heraus. Der Hintergrund ist rot und mit grünen, schrägen Linien versehen. Das Bild vermittelt einen modernen, minimalistischen Eindruck.

S. 125

Biologisch abbaubares Plastik ist nicht halb so gut wie sein Ruf. Eine Hamburger Verfahrenstechnikerin will das ändern.

Text: Frank Dahlmann

S. 127

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen zum Thema Corona und Arbeitsrecht von der Homepage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vom 27. Mai 2021.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 130

„Fünf Prozent der Menschen müssen sich über Regeln hinwegsetzen, sonst gibt es Stillstand.“