Zum Inhalt springen

Schwerpunkt

Reset

brand eins 01/2018


Inhalt

S. 4

Neu starten

Gabriele Fischer stellt die neue Ausgabe vor und schreibt über die Gedanken, die die Redaktion zum neuen Schwerpunkt bewogen haben.

Text: Gabriele Fischer


Einstieg

S. 8

Ein Marketing-Fachmann in China

Text: Nils Wischmeyer
Fotografie: Liyu Hu

S. 10

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich, Nils Wischmeyer

S. 12

Die Avocado-Connection

Text: Ole Pflüger
Fotografie: Annett Bourquin

In der Europäischen Union gibt es rund neun Millionen Kleinbauern. Viele von ihnen sind der Macht von Großhändlern ausgeliefert. Ein Start-up in Kopenhagen will das ändern.

Ein Mann und eine Frau stehen lächelnd vor einem Orangenbaum. Die Frau hat lange, blonde Haare und trägt ein pinkes Kleid. Der Mann trägt ein blau-weiß gestreiftes Hemd und dunkle Hosen. Über ihnen hängen reife Orangen.

S. 14

Wasch dich rein!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Der Seifenhersteller Dr. Bronner‘s ist getrieben von missionarischem Eifer. Und demonstriert, dass sich auf einer verrückten Idee eine starke Marke aufbauen lässt.

Ein Fläschchen Dr. Bronner's Pfefferminz 18-in-1 Naturseife steht im Mittelpunkt des Bildes. Um die Flasche herum schweben Seifenblasen. Darüber sind Symbole für Recycling, ein lächelndes Gesicht und ein Friedenszeichen zu sehen. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Natürlichkeit, Reinheit und Nachhaltigkeit.

S. 16

Lithium (Li)

Text: Lea-Marie Kenzler und Dirk Böttcher

 

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt:
Das silberweiße Leichtmetall hat bei Raumtemperatur die geringste Dichte aller festen Elemente. Es schwimmt auf Paraffinöl und lässt sich mit einem Messer schneiden. Es ist das härteste Alkalimetall und leitet sehr gut Strom und Wärme.

Das Bild zeigt eine vereinfachte Darstellung des Elements Lithium aus dem Periodensystem, mit Angabe der Ordnungszahl und des Atomgewichts. Das Symbol des Elements wird ebenfalls angezeigt. Die Tabelle wird in einem quadratischen Format mit einem schwarzen Rand dargestellt, und die Hintergrundfarbe ist orange. Der Name des Elements, "Lithium", ist in schwarzer Schrift unter dem Symbol angegeben.

S. 18

Ab in die Kiste

Wie der Spediteur Malcom Purcell McLean mit einer praktischen Idee die Welt veränderte.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Alle für einen Zweck

Text: Andreas Molitor
Collage: Julia Ossko und Eugen Schulz

Vor 200 Jahren führte die Aktiengesellschaft Deutschland ins Fabrikzeitalter. Sie sorgte für Innovationen, den Transfer von Wissen und riskante Investitionen. Später wurde die Idee durch Gier pervertiert. Eine Zeitreise.

Ein Mann in einem blauen Anzug bedeckt sein Gesicht mit der Hand. Er wirkt verzweifelt und besorgt. Im Hintergrund sind ein Börsenticker und ein fallender Aktienkurs-Chart zu sehen. Unterhalb des Mannes befindet sich ein Bild von Trümmern und zerstörten Büroräumen, was auf eine wirtschaftliche Krise oder einen Zusammenbruch hindeutet.

S. 28

Mit Weitblick

Text: Nils Wischmeyer

Der Brillenhändler Fielmann verzichtet nahezu vollständig auf die Digitalisierung seines Geschäfts. Aus guten Gründen.

Das Bild ist ein Screenshot eines Finanzberichts mit verschiedenen Tabellen und Spalten, die wahrscheinlich Informationen über ein Unternehmen oder eine Organisation enthalten. Der Bericht ist in deutscher Sprache verfasst und enthält Einzelheiten über die finanzielle Leistung des Unternehmens, wie Einnahmen, Ausgaben und Gewinn. Der Bericht ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, mit Überschriften und Spalten für jede Kategorie von Informationen. Der Text auf dem Bild ist in deutscher Sprache, und das Layout und die Gestaltung lassen darauf schließen, dass es sich um einen Finanzbericht oder ein Budgetdokument handelt.

Schwerpunkt: Reset

S. 32

Wir können auch anders

Text: Wolf Lotter

Das System hakt, es hat sich verklemmt? Dann muss es nicht gleich auf den Müll. Ein Reset hilft.

„Es gilt also: erst nachdenken, dann neu starten“

S. 42

„Packen Sie Ihren Schlafsack ein!“

Interview: Harald Willenbrock
Fotografie: Anne Morgenstern

Jean-Claude Biver hat in den vergangenen Jahrzehnten Marken wie Blancpain, Hublot, Omega und TAG Heuer saniert. Wie schafft man es, die Uhr immer wieder neu zu stellen?

Ein Mann steht auf einer grünen Wiese und blickt in die Ferne. Im Hintergrund erheben sich schneebedeckte Berge unter einem hellen Himmel. Die Sonne wirft lange Schatten auf den Rasen und die Bäume.

S. 50

Bumm!

Alle Versuche, die Baustelle des Berliner Flughafens BER in den Griff zu bekommen, kosten nur noch mehr Zeit und Geld. Der Insider Dieter Faulenbach da Costa plädiert daher für eine radikale Lösung.

Interview: Peter Laudenbach
Porträt: Michael Hudler

S. 56

Die Retorten-WG

Text: Mischa Täubner
Fotografie: Katharina Poblotzki

WeWork ist mit Büroarbeitsplätzen für digitale Nomaden groß geworden. Nun bietet der milliardenschwere Konzern auch eine neue Form des Zusammenwohnens an. Ein Hausbesuch in Manhattan.

Ein Mann sitzt entspannt auf einer Fensterbank in einem modernen Wohnzimmer. Er trägt ein graues T-Shirt und Jeans und blickt nachdenklich aus dem Fenster auf eine Stadtlandschaft. Das Zimmer ist hell und freundlich eingerichtet mit einem Sofa, einem Sessel und einem Fernseher an der Wand.

S. 62

Wendepunkte

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Joni Majer

… von Menschen, Unternehmen, Ländern

Es handelt sich um eine stilisierte, grafische Darstellung eines komplexen Systems oder Prozesses. Verschiedene Objekte wie ein Fernseher, ein Telefon, ein Auto, ein Stuhl und Gebäude sind miteinander verbunden durch geschwungene Linien und Pfeile. Die Objekte scheinen in einem dynamischen Fluss zu stehen, was auf Veränderung oder Entwicklung hindeutet. Die Grafik ist in Schwarz-Weiß gehalten und wirkt wie eine Skizze oder ein Diagramm, das den Begriff "Wandel" visualisiert. Die Beschriftungen "EXPOLIS" und "WANDEL" deuten auf einen städtischen Kontext und den Prozess der Veränderung hin.

S. 64

„Qualitätssicherung muss wehtun “

Interview: Nicola Kuhrt
Fotografie: Jelka von Langen

Regina Klakow-Franck, einflussreiches Mitglied im mächtigsten deutschen Gesundheitsgremium, hat ein Ziel: Der Patient soll endlich im Mittelpunkt stehen.

Eine Frau sitzt in einem dunklen Ledersessel vor einem großen Bild des Meeres. Sie trägt einen dunklen Mantel und hohe braune Stiefel. Ihr Blick ist direkt und wirkt nachdenklich. Das Ambiente ist modern und minimalistisch.

S. 68

„Freiheit ist ein mächtiger Produktionsfaktor“

Interview: Ege Tufan
Fotografie: Gabriele Rossi

Der belgische Philosoph und Ökonom Philippe Van Parijs weist einen Weg zum Grundeinkommen – langsam und durch die Hintertür.

Ein älterer Mann mit langen, hellen Haaren und Bart steht im Freien vor einem grünen, gepflegten Garten. Er trägt ein helles Hemd und Jeans und blickt nachdenklich in die Ferne. Die Atmosphäre wirkt ruhig und besinnlich.

S. 70

So lasst uns denn ein paar Millionen Birkenbäumchen pflanzen

Text: Matthias Hannemann
Fotografie: Josh Haner

Ein Mann in einem blauen Pullover und einer Mütze geht über eine Wiese und hält einen roten Gegenstand in der Hand. Das Feld ist von Hügeln und Bergen umgeben, die eine malerische Landschaft bilden. Der Mann scheint sich in einer abgelegenen Gegend zu befinden, möglicherweise in Island, wie die Flagge im Hintergrund vermuten lässt. Das Bild wird als "lief" und "lief.com.au" mit einem Copyright-Vermerk beschrieben, was darauf hinweist, dass es sich um ein veröffentlichtes Bild handelt.

S. 82

Am Haken

Text: Martin Giesler
Illustration: Christina Gransow

Die Kritik an Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter wächst. Warum gelingt es vielen Nutzern trotzdem nicht, von ihnen zu lassen? Weil die Technik sie zu Süchtigen macht. Lässt sich das ändern?

Eine farbenfrohe Grafik zeigt eine Katze, die auf Social-Media-Symbolen liegt. Die Katze hat einen mürrischen Gesichtsausdruck. Im Hintergrund sind Symbole für Likes, Kommentare und Retweets sowie eine Zahl (15,2k) in einem roten Kreis zu sehen, die die Anzahl der Follower anzeigt. Die Grafik vermittelt den Eindruck von Social-Media-Aktivität und Reichweite.

S. 88

Borsten statt Bildschirm

Text: Daniela Schröder
Fotografie: Sigrid Reinichs

Kilian Schumm hatte einen Job, den er nicht liebte. Bis er das Handwerk seiner Vorfahren wiederbelebte.

Das Bild zeigt eine Sammlung weißer, flauschiger Bürsten oder Schwämme mit einem langen, dünnen Griff, die in einer Reihe vor einem schlichten weißen Hintergrund angeordnet sind. Die Bürsten sind so angeordnet, dass sie an der Wand zu hängen oder zu lehnen scheinen, wodurch eine optisch ansprechende und geordnete Darstellung entsteht.

S. 94

Die Geister, die er rief

Interview: Nils Wischmeyer
Illustration: Ika Künzel

Der Ökonom W. Brian Arthur erkannte früh die Wachstumslogik der Internet-Konzerne – und den Grund dafür, warum wir ihnen nur schwer entrinnen können. Ein Blick zurück und nach vorn.

Zeichnung eines großen Fisches, der viele kleine Fische frisst. Aus dem Maul des Fisches ragt eine Hand, die ein Daumen-hoch-Zeichen zeigt.

S. 96

„Die wollen keinen Neustart“

Interview: Denis Dilba
Fotografie: Sonja Hamad

Die Verkehrswende ist überfällig. Der Mobilitätsforscher Andreas Knie erklärt, wie sie gelingen kann – und was das für die deutsche Automobilindustrie bedeutet, die zurzeit noch auf der Bremse steht.

Ein Mann mit grauen, lockigen Haaren steht vor einer hellgrünen Fassade. Er trägt einen dunklen Anzug und ein schwarzes Hemd und wirkt selbstbewusst und freundlich.

S. 102

Manifest der nächsten urbanen Mobilität – sechs (einfache) Maßnahmen

Text: Stephan A. Jansen

S. 104

Der Zusammenbauer

Text: Dirk Böttcher
Fotografie: Roderick Aichinger

Der Unternehmer Hubert Rhomberg will einen der letzten Orte revolutionieren, an dem die Digitalisierung bislang weitgehend vorbeigegangen ist: die Baustelle. Er setzt dabei auf einen sehr alten Rohstoff

Ein hellbraunes Gebäude mit einem großen, weißen Schriftzug „Hello“ aus quadratischen Lichtpunkten. Links steht ein silbernes Auto. Im Vordergrund ein blauer Pfeiler mit Beschriftung.

S. 110

Der Schwarm

Text: Christoph Koch
Fotografie: Charlotte Schreiber

Kleine Geschäfte, Imbisse und Freiberufler sind die Nachzügler bei der Digitalisierung. Einer der profiliertesten deutschen IT-Unternehmer will das ändern.

Ein Mann mittleren Alters steht nachdenklich an einem Fenster. Er trägt einen dunkelvioletten Pullover über einem Hemd und eine graue Hose. Sein Blick ist in die Ferne gerichtet, was einen Eindruck von Kontemplation und Melancholie vermittelt. Das Bild ist in dunklen Tönen gehalten, was die Atmosphäre der Ruhe und des Nachdenkens verstärkt.

S. 114

Eins nach dem andern

Text: Thomas Ramge
Fotografie: Philotheus Nisch

Das Internet der Dinge ist eine großartige Idee. Allein, es hakt bei der Umsetzung. Das Berliner Start-up Smartfrog konzentriert sich zunächst auf eine eher banale Anwendung.

Das Bild zeigt ein digitales Porträt, das durch eine starke Pixelierung verfremdet wirkt. Im Zentrum ist das Gesicht einer jungen Frau zu erkennen, überlagert von den Augen eines Wolfes. Die Farbgebung ist überwiegend in Blautönen gehalten. Das Bild erzeugt einen mystischen und surrealen Eindruck.

S. 118

„Wer den großen Mehrwert erwirtschaftet, muss sich auch gesellschaftlicher Verantwortung stellen.“

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Friederike Brandenburg

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Aufnahme einer schneebedeckten Bergkette mit einem bewölkten Himmel im Hintergrund. Die Berge scheinen mit einer dicken Schneeschicht bedeckt zu sein, die eine ruhige und majestätische Landschaft schafft. Das Foto wurde aus einem niedrigeren Winkel aufgenommen, was die Erhabenheit der Berge und ihre überragende Präsenz unterstreicht. Die Abwesenheit von Farbe verstärkt den Kontrast und die Tiefe der Szene, so dass die Berge besonders hervorstechen.

S. 124

Die Rückkehrer

Text: Johannes Böhme
Fotografie: Jens Schwarz

Die Firma Fackelmann hatte einen Teil ihrer Produktion in den Achtzigerjahren nach China verlagert. Nun holt sie vieles davon nach Deutschland zurück. Aber so wie früher ist fast nichts mehr.

Nahaufnahme einer komplexen Maschine in einer Produktionshalle. Im Vordergrund ist ein blauer Schaltschrank zu sehen, dahinter verschwimmen die Details einer schnell laufenden Maschine mit einem Netz aus Kabeln und Metallstrukturen. Die Aufnahme vermittelt den Eindruck von Bewegung und industrieller Fertigung.

S. 130

Paso triple

Text: Ulf J. Froitzheim
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Drei ehemalige Schüler machen aus der Freiburger Tanzschule Gutmann Europas größte. Was sie dafür brauchen? Liebe zur Sache, Mut – und die Offenheit für Ideen, die bislang in ihrer Branche keinen Platz hatten.

Schwarz-Weiß Aufnahme einer Performance in einem großen Saal. Drei Akrobaten tragen Flügel und werden von jeweils einer Person gehalten, sodass sie wie Engel wirken. Im Hintergrund große Fenster und ein Kronleuchter.

Was Menschen bewegt

S. 136

Klitschko: „Ohne meine Niederlagen wäre ich ein anderer Mensch geworden.“

Interview: Denis Trubetskoy
Fotografie: Simon Koy

Wladimir Klitschko über das Gute am Verlieren, die Zukunft in der Ukraine und die Korruption im Boxen.

Porträt eines Mannes im Profil. Er hat kurze dunkle Haare und einen kurzen Bart. Das Licht fällt von der Seite auf sein Gesicht, wodurch seine markanten Züge hervorgehoben werden. Er wirkt nachdenklich und konzentriert.

Ausstieg

S. 144

Was wäre, wenn … wir alle nur noch 20 Stunden arbeiteten?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 147

Hier bin ich!

Text: Frank Dahlmann

Eine Drohne soll Lawinenopfern das Leben retten.

Ein roter Rucksack mit angebrachten Skiern schwebt vor einer schneebedeckten Berglandschaft. Im Hintergrund erheben sich schroffe, weiße Gipfel unter einem hellen Himmel. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer in den Bergen.

S. 149

Leichte Sprache: Bitcoins

Text: Holger Fröhlich

Die Leichte Sprache richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten – vielleicht hat sie aber noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung einer Passage aus dem Bitcoin-Whitepaper des Erfinders mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto.

Das Bild zeigt ein Zitat auf Deutsch über Bitcoin, eine digitale Währung, und ihren Vergleich mit einem Computer. Das Zitat wird in einem schwarz-weißen Kasten mit schwarzem Rand dargestellt. Unterhalb des Zitats befindet sich ein kleines Bild eines Schneemanns und ein Zeitschriftencover mit blauem Hintergrund und weißem Text. Die Titelseite des Magazins trägt den Titel "brandeins" und zeigt das Bild eines Schneemanns. Der Text auf der Titelseite lautet "Cool baht". Das Gesamtlayout des Bildes ist einfach und geradlinig, so dass es für ein breites Publikum zugänglich ist.

S. 151

Leserbrief

S. 154

Wer hat’s gesagt?