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Schwerpunkt

Unterhaltung

brand eins 05/2020

S. 3

Unterhaltung ist nicht das Le​ben, aber sie hilft uns, es leichter zu nehmen. Vielleicht ist sie auch deshalb systemrelevant.

Text: Gabriele Fischer

S. 6

Text und Foto: Martina Katz

„Arbeit macht mir Spaß und gibt mir einen Lebenssinn. Theater besteht aus Tränen und Lachen. Wenn ich diese Reaktionen beim Publikum auslöse, habe ich nicht umsonst gearbeitet.“

Ein junger Mann mit dunklen Haaren und einem freundlichen Lächeln steht vor einer Wand mit Plakaten in einer unbekannten Sprache. Er trägt ein blaues Hemd und wirkt entspannt und positiv. Im Hintergrund sind Filmplakate zu sehen, was darauf hindeutet, dass er sich möglicherweise in einem Theater oder bei einer Filmveranstaltung befindet.

S. 8

Text: Holger Fröhlich

S. 10

Humor in der Corona-Krise

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

Fünf gelbe Smileys mit geschlossenen Augen und Mundschutz nebeneinander auf schwarzem Hintergrund. Sie wirken traurig oder besorgt.

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Der Einzelhändler war schon vor Corona krisengestählt – und plant jetzt für die Zeit danach.

Das Bild zeigt eine farbenfrohe Darstellung einer Buddha-Statue im Meditationssitz. Die Statue wirkt ruhig und friedlich, obwohl sie durch überlagerte Farbverläufe in verschiedenen Schattierungen von Grün, Blau, Rosa und Gelb abstrahiert ist. Die Hände liegen entspannt im Schoß, die Augen sind geschlossen. Der Hintergrund ist weiß.

S. 14

Text: Armin Scharf
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

In Kenia und Uganda fehlen Prothesen. 6000 Kilometer entfernt arbeitet ein junges Team in Zürich an einer Lösung aus recyceltem Plastik.

Eine Person hockt vor einem großen Sack und hält eine Handvoll getrocknete Kräuter oder Pflanzenblätter hoch. Die Person trägt Jeans und ein graues T-Shirt und hat auffällige Tattoos auf den Armen. Der Blick ist auf die Hand mit den Kräutern gerichtet, was Konzentration und Interesse suggeriert. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt einen hellen Raum.

S. 16

Die USA und die gesetzliche Krankenversicherung


Was Wirtschaft treibt

S. 18

Text: Ulf J. Froitzheim

Wie sich Wohlstand und Umweltschutz verbinden lässt, wird im ersten Teil unserer neuen Serie erklärt.

Abstrakte Grafik in leuchtenden Farben. Im Zentrum ist ein Gesicht angedeutet, umgeben von organischen Formen und Mustern. Ein gelbes Gesicht mit einem lächelnden Mund und Augen ist oben zu sehen. Darunter sind verschiedene Elemente wie Streifen, Punkte und geschwungene Linien in Violett, Blau, Grün, Orange und Rosa angeordnet. Die Grafik wirkt chaotisch, aber auch verspielt und fröhlich.

S. 26

Wer dieser Tage Medizinprodukte herstellt, müsste ausgesorgt haben. Nicht so die Hartmann-Gruppe.

Text: Patricia Döhle

S. 28

Ausgerechnet in Amiens, wo der Niedergang Frankreichs als Industrienation besonders spürbar ist, erweckt das Start-up Ageco Agencement eine verlassene Fabrik wieder zum Leben. Es scheint das zu schaffen, was der Präsident für das ganze Land fordert: den Wandel zur Digitalnation.

Text: Tassilo Hummel


Schwerpunkt: Unterhaltung

S. 38

In schwierigen Zeiten braucht man gute Unterhaltung. Nur sollte man sie nicht mit dem wirklichen Leben verwechseln.

Text: Wolf Lotter

Felonius Gru ist Herr der Minions – und ein Vorbild in Sachen Führung. Das Porträt eines liebenswerten Schurken.

Text: Hannes M. Kneissler

S. 48

Gegen aufdringliche Unternehmens-Kommunikation scheint selbst eine Pandemie nichts ausrichten zu können. Hier sechs typische Fälle.

Text: Christoph Koch

S. 50

Die Onlineplattform Patreon will Künstlern ein dauerhaftes Einkommen verschaffen, ohne auf Werbung zu setzen. Ein Interview mit dem Chef Jack Conte, selbst Musiker und Videoproduzent.

Interview: Christoph Koch

S. 54

Auf der Hauptversammlung geht es nicht um die Sache, es geht um die Show. Eine Theaterkritik.

Text: Peter Laudenbach

S. 56

Wie Streaming-Dienste wie Netflix & Co. die deutsche Filmbranche verändern.

Text: Peter Laudenbach

S. 62

Text: Tobias Asmuth

Arslan Ash verdient sein Geld mit dem Vermöbeln anderer. Ein Besuch bei dem E-Sportler in Lahore.

Das Bild zeigt zwei Männer, die in einem Raum sitzen und sich auf einen großen Fernsehbildschirm konzentrieren, auf dem ein Videospiel läuft. Der Raum hat einen dunklen Hintergrund, und es liegen verschiedene Gegenstände verstreut herum, darunter eine Flasche, eine Tasse und eine Fernbedienung. Die Männer scheinen in das Spiel vertieft zu sein, möglicherweise spielen sie auf einer Konsole wie der Wii.

S. 68

… jemanden zum Lachen zu bringen, der einen halben Cheeseburger im Mund hat.“

Ein Erfahrungsbericht über New Yorker Comedy-Bühnen.

Text: Vince Ebert

S. 72

Fünf Thesen zum weltweiten Erfolg israelischer TV-Produktionen

Text: Mareike Enghusen

S. 76

Text: Steffan Heuer

Was hat Basketball, das Baseball nicht hat? Ein Exportschlager im Vergleich zu seinem auf dem Weltmarkt erfolglosen Konkurrenten

Das Bild ist eine handgezeichnete Illustration, die einen Baseballspieler in einer gestreiften Uniform zeigt, der einen Schläger hält und auf einer Wiese steht. Ein Basketball ist in Bewegung abgebildet und fliegt auf den Spieler zu. Die Szene ist vor einem wolkenverhangenen Himmel dargestellt, und die Gesamtkomposition ist einfach und kindlich.

S. 82

Wie das Leichte und das Schwere bei Bildung und Arbeit zusammenkommen.

Text: Stephan A. Jansen

S. 84

Text: Ingo Eggert

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Das Bild zeigt eine stilisierte Illustration einer Hand, die ein Smartphone mit einem roten herzförmigen Objekt auf dem Bildschirm hält. Das Telefon ist in einem minimalistischen, cartoonartigen Stil vor einem lila Hintergrund dargestellt. Die Hand ist in der unteren linken Ecke positioniert, und das herzförmige Objekt befindet sich in der oberen rechten Ecke des Telefondisplays. Die Gesamtkomposition ist einfach und visuell ansprechend, mit der Verwendung von kräftigen Farben und minimalen Elementen.

S. 86

Text: Lars-Thorben Niggehoff

Wie Firmen spielerisch gewinnen können, erklärt der junge Ludologe Jens Junge.

Ein Mann mittleren Alters mit blondem Haar und Brille sitzt an einem Tisch vor einem Fenster mit Blick auf eine Stadtlandschaft. Er hält sich mit einer Hand an den Kopf und scheint frustriert oder verwirrt zu sein, während er auf ein Brettspiel vor sich blickt. Die Situation deutet auf eine schwierige Spielsituation oder ein Problem hin.

S. 92

Text: Dmytro Durnew & Stefan Scholl

Der Fußball hat ein Korruptionsproblem – das die Urkaine beherzt angeht. Vom Kampf gegen die Wettmafia.

Zeichnung eines Fußballtorwarts in Aktion. Der Torwart, gekleidet in einem grünen Trikot und roten Hosen, springt nach rechts, um einen Fußball abzuwehren. Links im Bild befindet sich ein Tor mit einem roten Helm darauf. Der Hintergrund besteht aus einem Raster, das ein Tornetz darstellen soll, und grünen Linien, die Gras symbolisieren.

Was Menschen bewegt

S. 96

Text: Sophia Bogner, Paul Hertzberg
Fotografie: Flurina Rothenberger

Peter Watson züchtet auf seiner Farm in Südafrika Krokodile, deren Leder begehrt ist. Der Job ist hart, nicht nur weil ihn Umweltschützer und neuerdings auch Modekonzerne unter Druck setzen.

Ein freundlich lächelnder älterer Mann mit einem breiten Hut und Arbeitskleidung steht im Freien vor üppigem Grün. Er wirkt zufrieden und blickt den Betrachter an.

Ausstieg

S. 106

Text: Christoph Koch

Ein Szenario.

Das Bild zeigt eine surreale Szene: Mehrere Kartoffeln schweben vor einer grünen Hügellandschaft. Der Hintergrund ist ein blauer Himmel. Die Kartoffeln sind von einem großen, ovalen Kartoffel-Umriss umgeben, der das Bild rahmt.

S. 109

Die niederländische Firma The Great Bubble Barrier will Plastikmüll aus unseren Flüssen filtern – mit Luft.

Text: Frank Dahlmann

S. 111

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen aus den Europäischen Strafvollzugsgrundsätzen auf Empfehlung des Europarates im Jahr 2006.

Text: Holger Fröhlich

Wer hat’s gesagt?

„Unterhaltung arbeitet mit den Mechanismen des Glücksspiels und des Drogenhandels: Man gewinnt natürlich nie den Jackpot, sondern wird immer nur ein wenig angefüttert.“