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Inhalt

Schwerpunkt

Kommunikation

brand eins 02/2020


Einstieg

S. 3

Das Editorial von Chefredakteurin Gabriele Fischer zum Schwerpunkt „Kommunikation“.

Text: Gabriele Fischer

S. 6

Text und Foto: Nora Belghaus

Stanley Mbagathi, 69, ist in Nyeri, Kenia, geboren und in einer Bauernfamilie aufgewachsen. Ende der Siebzigerjahre zog er nach München, wo er mit einem Stipendium Internationale Beziehungen studierte.

Ein freundlich lächelnder Mann mit dunkler Hautfarbe und einem Strohhut steht im Freien. Er trägt ein rot-schwarz kariertes Hemd und hält ein paar Blätter in seinen Händen. Im Hintergrund ist grünes Laub zu sehen.

S. 8

Text: Anabelle Körbel

S. 10

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Man kann sich heutzutage auch als seriöser Mensch einen Namen machen – muss dafür aber fleißig arbeiten. So wie Gerhard Eichelmann, einer der führenden Weinkritiker des Landes.

Ein Buch mit dem Titel "Eichelmann Deutschlands Weine 2020" liegt neben einer Reihe von Weinflaschen. Die Flaschen sind in farbiges Papier eingewickelt und stehen auf einem hellen Untergrund. Das Buch zeigt das Jahr 2020 auf dem Cover.

S. 12

Text: Ruth Fulterer
Fotografie: André Hemstedt und Tine Reimer

Jan Sapper entdeckte eine Marktlücke: Folien, mit denen sich das iPad wie Papier anfühlen soll.

Nahaufnahme eines weißen Tablets mit einem dunklen Bildschirm. Ein Teil des Bildschirms ist durch einen Riss beschädigt. Der Hintergrund ist dunkel, was den Fokus auf das Tablet lenkt.

S. 14

Text: Susanne Schäfer

Kinobesucher kannten Mary Pickford als liebes Mädchen. Im echten Leben veränderte die Schauspielerin Hollywoods Filmindustrie und erfand gemeinsam mit Kollegen die Oscars.

S. 16

Text: Nils Wischmeyer
Fotografie: Lena Giovanazzi

Mister Spex wollte Brillen online verkaufen und den Markt revolutionieren. Um dann festzustellen, dass die Alten der Branche doch nicht alles falsch machen.

Eine Hand hält eine Brillenglaslinse vor einer Schleifmaschine. Im Hintergrund ist ein heller Raum mit weiteren Maschinen zu sehen. Es scheint, als würde das Glas gerade bearbeitet oder kontrolliert.

S. 24

Text: Patrick Stähler und Jan Evers

Zwei Schweizer wunderten sich über die komplizierte Steuererklärung in Deutschland. Und erkannten darin ein mögliches Geschäft.

S. 26

Text: Steffan Heuer
Foto: Getty Images

Virtual Reality gilt schon seit Jahren als das nächste große Ding in der IT. Im Alltag ist sie immer noch nicht angekommen. Aber Firmenkunden zeigen bereits, was mit der Technik möglich ist.

Ein Mann trägt eine Virtual-Reality-Brille und berührt ein schwebendes Display. Er scheint konzentriert und in eine digitale Welt vertieft zu sein. Im Hintergrund sind futuristische Grafiken und Schaltkreise zu sehen, die ein High-Tech-Ambiente erzeugen.

Schwerpunkt

S. 36

Text: Wolf Lotter
Foto: Getty Images

Alle kommunizieren. Aber hat auch jemand etwas gesagt? Und redest du mit mir?

Artikel anhören:
Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes, der vor einem Spiegel steht. Er ist oberkörperfrei und trägt Jeans. Ein Band verläuft horizontal über seine Brust. Er blickt selbstbewusst in die Kamera. Im Hintergrund ist eine unscharfe Tür zu sehen. Das Bild wirkt intim und persönlich.

S. 42

Text: Mischa Täubner

Firmen, die sich in sozialen Medien um Originalität bemühen, können Kultstatus erlangen oder sich einen Shitstorm einfangen. Eine Geschichte in sieben Twitter-Tweets und einem Facebook-Post.

Nahaufnahme einer halb gegessenen Pizza auf einem hellen Untergrund. Die Pizza hat einen dünnen Teig und ist mit Tomatensauce und einigen Fischstäbchen belegt. Der Biss aus der Pizza ist deutlich zu erkennen.

S. 44

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Roderick Aichinger

Easycredit heißt mal wieder Teambank. Will aber unübersehbar anders sein.

Ein Mann mittleren Alters mit Brille und dunklem Pullover steht lächelnd in einem hellen Büro. Im Hintergrund eine grüne Wand mit Pflanzenmotiven und weitere Büromöbel. Er wirkt freundlich und offen.

S. 48

Interview: Jessica Braun
Foto: Nela König

Ein Gespräch mit dem Kommunikationsberater Maximilian Flügge über unprofessionelle Gründer, fehlende Storys und übergroße Egos.

Ein junger Mann mit blondem Haar und Bart trägt einen dunklen Anzug mit weißem Hemd. Er steht vor einer dunklen Holzfassade und wirkt selbstbewusst und konzentriert.

S. 50

Text: Ingo Eggert

Kommunikation in Zahlen

Text: Jessica Braun
Fotografie: Sam Averett

In der hart umkämpften Modebranche präsentiert sich der Outdoor-Ausstatter Filson aus Seattle konsequent antimodisch. Ein Lehrstück über die hohe Kunst des Marketings.

Ein älterer Mann mit grauem Bart und Sonnenbrille steht im Schnee. Er trägt einen orangefarbenen Helm mit dem Schriftzug "Edinger", eine karierte Jacke und Arbeitskleidung. Über seiner Schulter trägt er ein Messgerät. Er wirkt konzentriert und entschlossen.

S. 56

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Michael Hudler

Ohne Toleranz keine gelingende Kommunikation. Und ohne Kommunikation keine Demokratie. Der Philosoph und Politikwissenschaftler Rainer Forst über Wege der Verständigung.

S. 60

Text: Christoph Koch
Illustration: Sebastian Schneider

Untote Verwandte, Pizza-Tattoos und ein Fall fürs Entschärfungskommando: zehn Beispiele für missglückte Kommunikation.

Grafik einer grünhäutigen Person mit dunklen Augen, die einen blauen Pullover und braune Hosen trägt. Die Person hat die Arme ausgestreckt und wirkt erschrocken oder überrascht.

S. 64

Text: Torben Müller
Fotografie: Jens Umbach

Jahrzehntelang zahlten Frauen bei Binden und Tampons die volle Mehrwertsteuer. Dagegen haben zwei Aktivistinnen gekämpft – mit Erfolg. Weil ihr Timing stimmte und sie auf vielen, aber nicht allen Kanälen unterwegs waren.

S. 70

Text: Johannes Dieterich
Illustration: Silke Weißbach

Im afrikanischen Kleinstaat Burundi scheinen die Kämpfe zwischen Hutu und Tutsi vorerst beendet zu sein. Über Friedensschlichter, die Hoffnung machen.

Eine farbenfrohe Illustration zeigt eine Gruppe von Menschen, die um einen runden Tisch in einer tropischen Umgebung sitzen. Die Personen haben dunkle Hauttöne und tragen bunte Kleidung. Im Hintergrund sind Palmen und weitere Figuren zu erkennen, die eine lebhafte Atmosphäre erzeugen. Die Stimmung wirkt gesellig und entspannt.

S. 74

Warum verschwand die Occupy-Bewegung so schnell, wie sie gekommen war? Der Politologe Claus Leggewie hat das erste große Social-Media-Protestphänomen beobachtet. Und sagt, was andere Bewegungen daraus lernen können.

Interview und Text: Thomas Ramge

S. 78

Text: Sarah Sommer


Mit Imagekampagnen in den sozialen Medien präsentieren sich Erdölkonzerne als zukunftsgewandte Unternehmen im Dienste des Klimaschutzes – während sie weiterwirtschaften wie zuvor. Das ist riskant.

Ein Tweet von ExxonMobil Australia wünscht ein sicheres und frohes neues Jahr. Der Tweet ist mit dem Datum 31. Dezember 2019 und dem Ort Cowes, Victoria versehen.

S. 82

Interview und Text: Anabelle Körbel
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Sprachassistenten geben längst nicht mehr nur Auskünfte über das Wetter oder lesen Nachrichten vor – sie werden zu Vertrauten. Ein Gespräch mit James Vlahos über neue Beziehungen.

Grafik: Ein grauer Grabstein mit der Aufschrift "RIP" steht im Vordergrund. Darüber sind Wolken und ein roter Halbmond zu sehen. Der Schatten eines Baumes fällt auf den Grabstein, was eine düstere Atmosphäre erzeugt.

S. 88

Text: Mareike Enghusen
Fotografie: Jonas Opperskalski

Konzerne und Start-ups haben eines gemeinsam: Sie vergessen gern, wie wichtig der Kundendienst ist. Beim israelischen Fotoanbieter Mixtiles ist er integraler Bestandteil des Geschäfts.

Zwei Hände halten ein Foto eines schlafenden Babys in einem weißen Rahmen. Im Hintergrund sind weitere Fotos und eine kleine Holzkiste zu sehen. Die Szene wirkt intim und konzentriert sich auf die liebevolle Betrachtung des Babyfotos.

S. 92

Text: Johannes Böhme
Fotografie: Kai Müller

Was wäre, wenn die ökonomische Potenz der Großen und die Ideen der Kleinen zusammenkämen, um die Probleme der Welt zu lösen? Die Initiative Projecttogether bringt die Parteien erst einmal ins Gespräch.

Ein heller Büroarbeitsplatz mit mehreren Personen, die an Computern arbeiten. Eine Frau mit dunklen Haaren ist im Vordergrund zu sehen, sie scheint konzentriert zu sein. Ein Mann mit Anzug sitzt neben ihr und blickt nach rechts. Im Hintergrund sind weitere Personen und Bildschirme erkennbar. Die Atmosphäre wirkt professionell und fokussiert.

S. 96

Schweigen kann mehr sagen als viele Worte. Erst recht in einer Plauderbranche: dem Kulturbetrieb.

Text: Peter Laudenbach

S. 102

Text: Markus Sehl und Mischa Täubner
Fotografie: Felix Brüggemann

Wenn am 17. Februar im Erzgebirge die Weltmeisterschaft im Bobfahren beginnt, steht für Jens Morgenstern einiges auf dem Spiel. Seit einem halben Jahr ist er der Hauptverantwortliche für die Bahn, die selbst die Sportverbände für zu gefährlich halten. Warum lässt sich der Mann auf dieses Risiko ein?

Das Bild zeigt eine Skisprungschanze in einer verschneiten Landschaft. Im Vordergrund ist ein dunkler Tannenbaum zu sehen. Im Hintergrund erstreckt sich der Schanzenhügel mit dem Sprungbrett und dem Metallgerüst der Anlage. Der Himmel ist grau und bewölkt, was eine ruhige, winterliche Atmosphäre erzeugt.

Ausstieg

S. 114

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

S. 117

Text: Frank Dahlmann

Ein Start-up hat eine App entwickelt, die Krankheiten bei Pflanzen erkennen kann.

S. 119

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung eines Eintrags im Gabler Wirtschaftslexikon zur „Unternehmenskommunikation“ vom 14. Februar 2018.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Ich kenne keine erfolgreiche Kampagne, die nur in den sozialen Netzwerken stattgefunden hat.“