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Schwerpunkt

frei arbeiten

brand eins 03/2021


Einstieg

S. 3

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt frei arbeiten.

S. 6

Text und Foto: Martina Katz

Shiraz Murad, 56, wanderte als Dreijähriger mit seinen Eltern von Südafrika nach Buenos Aires aus. Mit 15 begann er in einem Gemüseladen zu arbeiten. Danach folgten Jobs im Verkauf und in einem Callcenter. Seit dem Jahr 2008 arbeitet der praktizierende Muslim als selbststän-diger Halal-Schlachter, um mit seiner Frau und den vier Kindern islamkonform essen zu können.

Ein lächelnder Mann, vermutlich ein Metzger, hält ein großes Stück rohes Fleisch hoch. Er scheint stolz auf seine Arbeit zu sein. Im Hintergrund ist eine Fleischtheke zu sehen.

S. 8

Text: Holger Fröhlich

S. 10

Während der Pandemie verlagert sich das Geschäftsleben verstärkt ins Netz. Das ist gut für die Business-Plattform Linkedin. Doch nicht unbedingt zur Freude der Nutzer.

Text: Martin Fehrensen und Mischa Täubner

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Der Bio-Lebensmittelhersteller Allos hat ganz klein angefangen – und agiert nun als Teil eines europäischen Konzerns mindestens so professionell wie die konventionelle Konkurrenz. Mit einem wesentlichen Unterschied.

Das Bild zeigt zwei Gläser "Little Lunch Gemüsesauce Curry" in leuchtendem Orange. Die Etiketten sind farbig gestaltet und bewerben die Sauce als "Lieblingssauce" mit dem Hinweis "Schmeckt wie hausgemacht". Ein Bio-Siegel ist ebenfalls auf den Gläsern zu sehen. Die Gläser stehen schräg zueinander auf einem weißen Hintergrund.

S. 14

Text: Frank Odenthal
Fotografie: Patricia Kühfuss

Ein niederländisches Start-up vertreibt Vögel mit Laserstrahlen von den Feldern, um das Saatgut zu schützen.

Ein Mann in brauner Lederjacke und dunkler Hose steht auf einer schneebedeckten Fläche vor einem modernen Gebäude. Er hält ein Gerät in der Hand und blickt auf eine Maschine auf einem blauen Gestell. Im Hintergrund ist eine Silhouette einer Person zu erkennen. Das Ambiente wirkt kühl und technisch.

S. 16

Text: Susanne Schäfer
Abbildung: © ddp

Wie die Verlegerin Aenne Burda mit einer Nähzeitschrift die Politik beeinflusste.

Drei Frauen posieren für ein Burda-Magazin-Cover aus dem Frühling/Sommer 1960. Die Frau im Vordergrund trägt einen grauen Mantel mit einer weißen Rose am Revers und lächelt selbstbewusst. Links von ihr eine Frau mit einem violetten Hut und Netzschleier, sie wirkt elegant. Rechts eine Frau in einem hellrosa Kostüm, ebenfalls mit einem Lächeln. Der Hintergrund ist schlicht gehalten, der Burda-Schriftzug dominiert das Bild.

Was Wirtschaft treibt

S. 20

Unternehmer sein, ohne die Firma zu besitzen – das klingt nach einer spinnerten Idee. Tatsächlich ist sie bereits in gut 200 Unternehmen Wirklichkeit. Und sie zieht immer mehr Gründer als Unterstützer an.

Text: Hilmar Poganatz
Fotografie: Michael Hudler, Christian Werner

S. 26

Die Entwicklung von Medikamenten ist risikoreich wie kaum ein anderes Geschäft – selbst dann, wenn man wie der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech einen historischen Durchbruch schafft.

Text: Patricia Döhle

S. 28

Er habe von Barack Obama ein „Chaos“ geerbt und „die größte Wirtschaft in der Geschichte der Welt“ aufgebaut, sagte Donald Trump. Ein ökonomischer Vergleich der beiden Regierungszeiten.

Text: Anabelle Körbel


Schwerpunkt: frei arbeiten

S. 36

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Selbstständige Arbeit ist die Normalarbeitsform der Wissensgesellschaft.

Abstrakte Grafik in leuchtenden Farben. Mehrere unregelmäßige, farbige Flächen liegen übereinander. Im oberen Bereich sind Pink, Gelb und Grün zu sehen. In der Mitte befinden sich zwei große, weiße Augen mit violetten Pupillen auf einem blauen Hintergrund. Darunter folgen Orange, Grau und Braun. Die Formen sind kantig und scheinen dynamisch angeordnet.

S. 42

Text: Ingo Eggert

S. 44

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Peter Rigaud

Nicht erst in der Pandemie fühlen sich viele Selbstständige vom Staat im Stich gelassen. Der Ökonom Alexander Kritikos, Forschungsdirektor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, über eine missachtete Erwerbsform.

Ein Mann in einem dunklen Mantel steht mit erhobenem Kopf vor einem modernen Gebäude mit Glasfassade. Er scheint nachdenklich in die Ferne zu schauen. Das Bild ist in zwei Hälften geteilt: links der Mann vor dem Gebäude, rechts eine abstrakte Spiegelung der Umgebung in der Glasfassade, die vertikale Linien erzeugt.

S. 50

Text: Sarah Sommer
Illustration: Benedikt Rugar

Unternehmen entdecken Freelancer als wichtige Kraft, um Veränderungen in der eigenen Organisation voranzutreiben. Das gibt Freien die Chance, ihre Rolle und ihren Status neu zu verhandeln.

Zeichnung: Mehrere stilisierte menschliche Figuren befinden sich in transparenten, würfelförmigen Boxen, die in einem rosa Raum schweben. Die Boxen sind schräg angeordnet und scheinen in der Luft zu schweben. Die Figuren sind abstrakt dargestellt und in verschiedenen Farben gehalten. Der Raum wirkt leer und geometrisch.

S. 58

Im Jahr 2001 veröffentlichte der US-amerikanische Bestseller-Autor Daniel H. Pink das Buch „Free Agent Nation“. Darin prognostizierte er, dass Selbstständige die Arbeitswelt völlig neu gestalten würden. Wie sieht er seine Thesen heute?

Text und Interview: Dirk Böttcher

S. 60

Text: Alexander Krex
Fotografie: André Hemstedt und Tine Reimer

Sie sind Meister der Magie, doch das Virus verschwinden lassen können auch sie nicht. Profi-Zauberer dürfen nicht mehr auftreten, sind aber einfallsreich in der Krisenbewältigung.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes im Smoking. Er hat einen Bart und blickt mit einem leicht überraschten oder nachdenklichen Ausdruck in die Kamera. Im Hintergrund sind vertikale Stoffbahnen zu sehen, die an Vorhänge erinnern. Die Lichtstimmung ist gedämpft und erzeugt eine theatralische Atmosphäre.

S. 68

Text: Mariam Misakian
Fotografie: Jens Passoth, Jens Schwarz, Julia Sellmann

Sie haben sich entschieden, auf eigene Rechnung zu arbeiten. In der Hoffnung auf mehr Selbstbestimmung – und vielleicht auch mehr Geld. Geht diese Rechnung auf? Vier persönliche Bilanzen.

Ein Mann lächelt in die Kamera, während zwei Kinderbeine mit bunten Socken auf ihn zeigen. Die Situation wirkt spielerisch und liebevoll.

S. 74

Selbstständige sind glücklicher als Angestellte, sagt die Wissenschaft. Aber wird das auch nach der Pandemie noch so sein?

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 76

Text: Johannes Böhme
Illustration: Joni Majer

Was macht Selbstständige zufrieden? Eine internationale Spurensuche. Die Sinnfrage rückt erst dann in den Vordergrund, wenn das Überleben gesichert ist.

Grafik einer Frau in einem Business-Outfit, die auf einem großen Reifen balanciert. Sie hat die Arme weit ausgebreitet und wirkt dabei selbstbewusst und dynamisch. Die Zeichnung ist in Schwarz-Weiß gehalten und minimalistisch.

S. 80

Interview: Sophia Bogner und Paul Hertzberg
Fotografie: Thekla Ehling

Isabell Probst hilft Menschen auszusteigen, aus dem, was sie unglücklich macht: dem Lehrerberuf.

Porträt einer Frau mit kurzem, blondem Haar und runder Brille. Sie trägt einen rosafarbenen Pullover und eine feine Kette mit einem kleinen Anhänger. Sie lächelt leicht und wirkt freundlich und zugewandt. Der Hintergrund ist in einem dunklen Rot gehalten.

S. 84

Text: Gabriele Fischer, unter Mitarbeit von Uwe Herzog
Illustration: Alexander Glandien

Menschen ohne Krankenversicherung? Gibt’s vielleicht in den USA. Ein Irrtum.

Grafik einer Infusion: Ein roter Infusionsbeutel hängt über einem grauen Infusionsgerät. Schläuche verbinden den Beutel mit dem Gerät und führen zu einem weiteren Schlauch, der nach unten führt. Die Grafik vermittelt das Bild einer medizinischen Behandlung.

S. 86

Können Klinikärzte selbstständig sein? Das Bundessozialgericht sagt Nein. Nicolai Schäfer hält dagegen.

Interview: Sophia Bogner und Paul Hertzberg

S. 88

Interview: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Regina Recht

Dana Geissler ist Schauspielerin. Auf Bühne und Film allein hat sie sich nie verlassen – den Lockdown nutzte sie, um eine Firma zu gründen: Sie zeigt Führungskräften, wie man in Videokonferenzen gut rüberkommt.

Eine Frau mittleren Alters mit langen, blonden Haaren blickt nachdenklich zur Seite. Sie trägt einen beigen Strickpullover. Der Hintergrund ist hell und neutral.

Was Menschen bewegt

S. 96

Text: Johannes Dieterich
Fotografie: Mark Lewis

In Südafrika fehlen wegen des Lockdowns die Safari-Touristen. Und ein bislang bewährtes Geschäftsprinzip gerät an seine Grenzen – dass Nashörner oder Löwen ihren Schutz quasi selbst finanzieren. Eine Reportage aus menschenleeren Wildtierparks.

Eine Frau kniet neben einem großen Nashorn, das auf dem Rücken liegt. Die Frau, mit geflochtenem Haar und Arbeitskleidung, berührt das Nashorn sanft. Die Szene spielt in einer trockenen, flachen Landschaft mit spärlicher Vegetation unter einem hellblauen Himmel. Es scheint, als ob die Frau das Nashorn untersucht oder ihm hilft.

Ausstieg

S. 106

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Das Bild zeigt mehrere silberne Konservendosen, die in Wasser stehen. Im Hintergrund ist ein roter, wolkenartiger Himmel zu sehen. Die Dosen spiegeln sich im Wasser, was eine surreale Atmosphäre erzeugt.

S. 109

Rasen mähen können Roboter schon länger. Die Reinigung von Wiesen und Parks ist komplexer – aber auch dafür gibt es jetzt eine Lösung.

Text: Frank Dahlmann
Abbildung: Angsa Robotics

S. 111

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen der Pressemeldung „VeR-Statement zur E-Rechnungspflicht“ des Verbands elektronische Rechnung über die Pflicht zur E-Rechnung vom 19. November 2020.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Freie wissen, was sich am Markt tut, sind digitale Zusammenarbeit gewohnt und arbeiten schnell, fokussiert und proaktiv.“