Zwei Millionen Sonderfälle

Nicht erst in der Pandemie fühlen sich viele Selbstständige vom Staat im Stich gelassen. Der Ökonom Alexander Kritikos, Forschungsdirektor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, über eine missachtete Erwerbsform.




brand eins: Herr Kritikos, welche Bedeutung haben Alleinunternehmer und -unternehmerinnen für die Wirtschaft?

Alexander Kritikos: Die Zahl der Solo-Selbstständigen hat sich seit den Neunzigerjahren hierzulande auf heute etwa 2,2 Millionen verdoppelt. Vor allem in den Nullerjahren, als die Zahl der abhängig Beschäftigten rückläufig war, hat diese Erwerbsform für positive Impulse auf dem Arbeitsmarkt gesorgt. Viele Solo-Selbstständige, aber auch solche mit einem kleinen Unternehmen, arbeiten im Sektor der wissensintensiven Dienstleistungen, also IT, Beratung, Architektur, Ingenieurwesen und Kreativwirtschaft. Diese Dienstleistungen haben in den vergangenen Jahren stark zum Wachstum der deutschen Volkswirtschaft beigetragen. Die beiden anderen Treiber der Entwicklung sind branchenübergreifend. Viele Unternehmen haben Arbeit outgesourct, um Kosten zu senken: Freelancer ersetzen Festangestellte. Zudem nutzen Unternehmen Solo-Selbstständige, um ihre Flexibilität zu erhöhen.

Wenn die Zahl und die Bedeutung der Freelancer zugenommen hat, könnte man erwarten, dass der Gesetzgeber und die Sozialversicherungen auf die besonderen Bedürfnisse dieser Menschen eingehen. Geschieht das?

Viel zu wenig. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Sozialversicherungen haben sich immer noch nicht auf diese Erwerbsform eingestellt. Solo-Selbst- ständige werden als Sonderfälle behandelt, auf die das System nicht ausgerichtet ist. Häufige Wechsel zwischen Festanstellung und Selbstständigkeit erweisen sich als schwierig.

Es gibt bis heute keine wirklich adäquaten Sozialversicherungsangebote für Solo-Selbstständige, bis auf die Ausnahmen für spezielle Gruppen wie die Künstlersozialkasse für Künstler und Publizisten oder die berufsständischen Versicherungen, etwa für Architekten oder Rechtsanwälte.

Haben die Defizite auch mit dem Vorurteil zu tun, Selbstständige seien verhinderte Festangestellte?

Das ist die Vorstellung mancher Politiker und Bürokraten, die eine Ausnahme zur Regel erheben. Es gibt eine breite Forschung zu den Motiven, sich für die Selbstständigkeit zu entscheiden. Das kann zum Beispiel der Wunsch sein, eine Idee zu realisieren oder sich ein selbstbestimmtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Auch wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig macht, sieht diese Erwerbsform häufig als Chance und kann Erfolg haben. Das ist wohl noch nicht überall angekommen.

Unter den Selbstständigen gibt es eine Minderheit, die aus der Not heraus in diese Erwerbsform gewechselt ist und dann häufiger scheitert. Aber für viele, die sich aus freien Stücken für die Selbstständigkeit entscheiden, hat das positive Effekte. Wir haben bei einer Studie festgestellt, dass zum Beispiel Abiturienten ohne weitergehende Berufsausbildung von der Solo-Selbstständigkeit deutlich profitieren: Sie haben mehr Möglichkeiten und verdienen besser als in einer Festanstellung. Und für Software-Entwickler, Wirtschaftsinformatiker oder Unternehmensberater, um einige Beispiele zu nennen, ist die Selbstständigkeit ohnehin oft attraktiver.

Aber die Geringqualifizierten, die eher unfreiwillig in der Selbstständigkeit landen, also Regaleinräumer, Fahrer, Putzkräfte oder Erntehelfer, sind relativ ungeschützt. Sollte der Arbeitsmarkt für sie stärker reguliert werden?

Diese Menschen verdienen in abhängiger Beschäftigung kaum besser als in der Selbstständigkeit. Das grundsätzliche Problem im Niedriglohnsektor liegt nicht in der Art des Beschäftigungsverhältnisses, sondern in der Qualifikation. Wir leisten es uns in Deutschland immer noch, dass mehr als zehn Prozent eines Jahrgangs ohne Schulabschluss und Berufsausbildung auf den Arbeitsmarkt kommen. Das sorgt für ein Überangebot an gering qualifizierter Arbeit mit entsprechenden Folgen für das Lohnniveau. Deshalb greift es viel zu kurz, die Ursache für die schlechte Bezahlung in der Solo-Selbstständigkeit zu suchen.

Gibt es auch unter den höher Qualifizierten Verlierer?

Es war für mich überraschend, wie hoch der Anteil der Solo-Selbstständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft ist. Ihr Einkommen ist zum Teil erschreckend niedrig – selbst wenn sie als Freiberufler an hoch subventionierten Theatern, Opernhäusern oder Museen arbeiten. Das ist beschämend für ein Land, das zu Recht stolz auf seine kulturellen Errungenschaften ist. Es ist eine Zukunftsaufgabe, an diesen öffentlich geförderten Institutionen den Anteil der Festangestellten deutlich zu erhöhen.


Alexander Kritikos, 56, ist seit 2011 Forschungsdirektor für Entrepreneurship am DIW Berlin. Er ist Professor für Industrie- und Institutionenökonomie an der Universität Potsdam und Research Fellow am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn sowie am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg

Oder die Selbstständigen dort zumindest besser zu bezahlen. Das Ensemble-Netzwerk, ein Zusammenschluss von Theaterschaffenden, fordert höhere Mindestgagen und eine Art Risiko-Zuschlag: Wenn die Theater und Opernhäuser dank der Freiberufler flexibler produzieren können, sollten sie dafür bezahlen.

Das sind einleuchtende Forderungen. Es wird notwendig sein, diese Ungleichgewichte zu korrigieren. Sonst müssen wir uns nicht wundern, wenn die Kulturlandschaft demnächst nicht mehr so lebendig und vielfältig sein wird, weil die schlechten Einkommensbedingungen und die in der Pandemie nur sehr zäh anlaufende Unterstützung viele Künstler zwingen werden, den Beruf zu wechseln.


Man stellt sich Solo-Selbstständige in der Bundesregierung offenbar als eine Art Tagelöhner oder verkrachte Existenzen vor.

Was sind die größten Defizite bei der Sozialversicherung für Selbstständige?

In der Krankenversicherung müssen sie sich zwischen einer sehr teuren freiwilligen gesetzlichen und einer etwas günstigeren privaten Versicherung entscheiden – wenn sie denn in einer solchen aufgenommen werden. Die gesetzliche Krankenversicherung geht bei Selbstständigen von Mindest- und Fixbeträgen aus, die nicht hinreichend an die Einkünfte gekoppelt sind. Das trifft vor allem Solo-Selbstständige mit geringem Einkommen und überproportional hohen Krankenkassenbeiträgen. In der Altersvorsorge ist der Systemwechsel schwierig. Wer zwischen Festanstellung und Selbstständigkeit wechselt, erwirbt bei gleichen Einzahlungen in der Regel geringere Rentenansprüche als jemand, der fortwährend in ein einziges Rentensystem einzahlen kann. Die Flexibilität der Menschen, die eigentlich im Interesse der Volkswirtschaft ist, wird vom Versicherungssystem bestraft. Hinzu kommt, dass der Wechsel der Versicherungsform jedes Mal relativ aufwendig ist. Das hat abschreckende Wirkung.

Hubertus Heil, der Bundesminister für Arbeit und Soziales, will noch in dieser Legislaturperiode eine Rentenversicherungspflicht für Solo-Selbstständige einführen. Sie soll sie davor schützen, im Alter von Grundsicherung leben zu müssen und damit die öffentlichen Haushalte zu belasten. Der Verband der Gründer und Selbstständigen protestiert heftig gegen das Vorhaben. Andreas Lutz, der Vorsitzende dieses Verbands, rechnet vor, dass sich damit die Belastung durch Steuern und Sozialversicherung für viele Solo-Selbstständige auf mehr als 60 Prozent ihrer Einkünfte erhöht. Was halten Sie von Heils Initiative?

Das ist der Versuch, Selbstständige wie Arbeitnehmer zu behandeln. Dieser restriktive Weg ist sicher nicht hilfreich. Eine Rentenversicherungspflicht kann, je nach Ausgestaltung, die Selbstständigkeit weiter erschweren. Der Zwang zur gesetzlichen Rentenversicherung und eine Belastung von deutlich mehr als 50 Prozent für Steuern und Sozialabgaben wird zu Ausweichbewegungen führen – also zu Schwarzarbeit. Für Solo-Selbstständige mit geringen Einkünften bedeutet die überproportional hohe Belastung durch die Sozialversicherung, dass Hartz IV zur attraktiven Alternative wird. Für sie ändert eine gesetzliche Rentenversicherungspflicht nichts an der Abhängigkeit von Grundsicherung im Alter. Der Effekt ist genau das Gegenteil: Sie weichen schon in jüngeren Jahren auf Transferzahlungen aus.

Trotzdem brauchen Selbstständige eine Altersabsicherung. Was ist die Alternative zu einer Pflichtversicherung?

Anreize statt Zwang, also eine freiwillige Rentenversicherung für Solo-Selbstständige. Wenn die Konditionen attraktiv sind, liegt es im Eigeninteresse der Selbstständigen, das Angebot für sich zu nutzen.

Selbstständige Grafiker, Künstlerinnen, Schriftsteller oder Journalistinnen, die Mitglieder der KSK, der Künstlersozialkasse sind, kommen in den Genuss einer Kranken- und Rentenversicherung zu fairen Konditionen. Wäre die KSK auch ein Modell für andere Berufsgruppen?

Ich finde: ja. Man muss sich Gedanken darüber machen, wie sich das System in diese Richtung weiterentwickeln lässt. Wer nicht in der KSK oder in einer berufsständischen Versicherung wie der für Ärzte oder Steuerberater ist, kann als Solo-Selbstständiger nur mit einer Rürup-Rente oder einer Kapitallebensversicherung für das Alter vorsorgen. Oder bei entsprechendem Einkommen zum Beispiel Aktien oder Immobilien kaufen. Ein umlagenfinanziertes Modell ähnlich der KSK wäre dazu eine wichtige Ergänzung.

In der KSK stammt die Hälfte des Budgets aus den Beiträgen der Versicherten, die andere Hälfte teilen sich der Staat und die sogenannten Verwerter, also die Auftraggeber der Kreativen, etwa Verlage, Bühnen oder Werbeagenturen. Müssten in Ihrem Modell die Auftraggeber der jeweiligen Branchen herangezogen werden, also etwa Banken oder Mittelständler, die selbstständige IT-Berater beschäftigen?

Im Prinzip halte ich das für einen gangbaren Weg, der auch gewisse Schlupflöcher für Auftraggeber schließen würde. Wenn diese in Relation zu ihrem Auftragsvolumen für Selbstständige in solch eine Sozialkasse einzahlen, werden sie allerdings versuchen, die Honorare für die Selbstständigen entsprechend abzusenken. Aber das wird der Markt regeln. Das Problem sind ohnehin nicht die IT-Berater. Viel stärker sind die Solo-Selbstständigen im Niedriglohnbereich auf eine Sozialversicherung nach dem KSK-Modell angewiesen. Dort kann ich mir, bis zu einer bestimmten Bemessungsgrenze, auch eine Pflichtversicherung vorstellen. Durch den Auftraggeber- und den Staatsanteil in der Finanzierung wäre das Verhältnis zwischen Beitragshöhe und Versicherungsleistung besser als bei allen derzeit verfügbaren Angeboten.

Ein anderer Vorschlag lautet, Selbstständigen ein pfändungssicheres Altersvorsorge-Depot zu ermöglichen – also Ersparnisse, die etwa im Fall von Hartz-IV-Bezug nicht angetastet werden. Könnten sie auf diese Weise besser für ihr Alter vorsorgen?

Das wäre eine wichtige Voraussetzung einer Altersabsicherung für Selbstständige. Bisher besteht diese Möglichkeit nicht. Stattdessen wird das Sparen bestraft: Als den Solo-Selbstständigen pandemiebedingt die Einnahmen wegbrachen, mussten sie ihre Ersparnisse bis auf einen Schonbetrag von 60 000 Euro aufbrauchen, bevor sie Anspruch auf Grundsicherung haben. Das ist bemerkenswert inkonsistent, wenn man den Selbstständigen gleichzeitig vorwirft, dass sie zu wenig für ihr Alter vorsorgen.

Brauchen Freiberufler eine Arbeitslosenversicherung, wie es aktuell die Grünen vorschlagen?

Es gab immer wieder Versuche, solche Modelle zu entwickeln. Beim derzeitigen Angebot ist das Verhältnis zwischen Beiträgen und Versicherungsleistungen so schlecht, dass es kaum wahrgenommen wird.

Derzeit sind etwa 74 000 Selbstständige in der freiwilligen Arbeitslosenversicherung – also weniger als vier Prozent der 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen.

Das zeigt, wie unattraktiv das Angebot ist. Letztlich erscheint eine solche Arbeitslosenversicherung wenig praktikabel. Ein gewisses Risiko lässt sich in der Selbstständigkeit nicht vermeiden. Wer scheitert, braucht keine Arbeitslosenversicherung, sondern zum Beispiel Möglichkeiten der Weiterbildung, vielleicht verbunden mit staatlichen Überbrückungshilfen für einige Monate. Sinnvoll sind Modelle, die den Übergang von einer gescheiterten Selbstständigkeit in eine neue Beschäftigung abfedern, ohne die Betroffenen gleich an Hartz IV mit allen damit verbundenen Restriktionen zu verweisen. Hier gibt es in den sozialen Sicherungssystemen großen Nachholbedarf.

Sie haben im vergangenen Jahr in zwei Studien die aktuelle Situation der Selbstständigen untersucht. Was waren die zentralen Erkenntnisse?

Entgegen der medienwirksamen Versprechungen der Bundesregierung, in der Pandemie niemanden fallen zu lassen, zeigen diese Studien, dass das Verständnis für diese Erwerbsform fehlt. Man hat Verständnis für abhängig Beschäftigte und für Unternehmen. Mit der spezifischen Situation und den Bedürfnissen von Selbstständigen wurde ziemlich lange eher fahrlässig umgegangen. Der Vorschlag, bei Bedarf eben Grundsicherung zu beantragen, veranschaulicht, welches Bild man in der Bundesregierung von Solo-Selbstständigen hat: Man stellt sie sich offenbar als eine Art Tagelöhner oder verkrachte Existenzen vor.

Wie unzureichend und bürokratisch sich Hilfsangebote für viele Selbstständige erwiesen, ist mittlerweile bekannt. Allerdings sind Kontrollmechanismen notwendig, wenn Gelder ausgeschüttet werden. Was wäre Ihr Vorschlag?

Wenn Selbstständige durch staatliche Maßnahmen Umsatzausfälle haben, muss der Staat, der sie an der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit hindert, diese Ausfälle bis zu einer bestimmten Obergrenze kompensieren. Das wäre durch die Finanzämter relativ einfach, effizient und schnell zu machen. Dort weiß man monats- oder quartalsgenau, was die einzelnen Selbstständigen vor der Pandemie verdient haben und wie hoch ihre Umsätze im Lockdown sind. Mit diesen Daten lassen sich Betrug und Mitnahmeeffekte verhindern. Die Finanzämter mit der Ausschüttung entsprechender Ausgleichszahlungen für Solo-Selbstständige zu beauftragen, wie das in anderen Ländern geschehen ist, wäre eine sinnvolle Unterstützung, analog zum Kurzarbeitergeld für abhängig Beschäftigte. Und es wäre am Ende vermutlich auch nicht teurer als die jetzigen, sehr komplizierten und nicht immer zielgenauen Regelungen.

Allerdings wird das Kurzarbeitergeld aus Versicherungsbeiträgen und nicht wie die staatlichen Hilfen für Selbstständige aus Steuermitteln finanziert.

Die Analogie gilt eher im Hinblick auf die Ausgestaltung der Hilfe. Im Übrigen wird in der Pandemie auch das Kurzarbeitergeld ebenso wie die Rentenversicherung aus dem Bundeshaushalt bezuschusst. Das bedeutet, dass Selbstständige mit ihren Steuern die Rentenversicherung mitfinanzieren, ohne von deren Rentenzahlungen zu profitieren.

Könnte man zugespitzt sagen, dass das Interesse der Regierung an Selbstständigen sinkt, obwohl deren wirtschaftliche Bedeutung zunimmt?

Man kann zumindest bedauern, dass viele Unterstützungsmaßnahmen für Gründungen in den vergangenen zehn Jahren zurückgefahren wurden. Der im Zuge der Hartz-Reformen eingeführte Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit zum Beispiel war ein sehr erfolgreiches Instrument. Die Bundesregierung hat ihn Ende 2011 aus Budgetgründen von einer Pflicht- zu einer Ermessensleistung gemacht. Das war zum Nachteil der Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen wollen. Spätestens jetzt wäre es angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sinnvoll, die Gründungsförderung wieder hochzufahren, um in dieser Umbruchphase neue Selbstständigkeit zu fördern. ---

Dieser Artikel ist aus der neuen brand eins:

Unter den Sammelbegriff Selbstständige fallen Schauspieler genauso wie IT-Spezialisten und Gastronomen – eine bunte Welt. Sie fühlen sich von der Politik ignoriert, sind aber glücklicher als Angestellte. Was wir von ihnen lernen können und wie wichtig sie für unsere Wirtschaft sind.

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