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Inhaltsverzeichnis

Schwerpunkt

Unabhängigkeit

brand eins 06/2019


Einstieg

S. 4

Gabriele Fischers Editorial zum Schwerpunkt Unabhängigkeit

S. 8

Text: Philipp Lichterbeck
Fotografie: Kristin Bethge

Darlan Silva Santos, 27, ist Rechtsberater im Rathaus der Gemeinde Angra dos Reis. Die Stadt liegt circa 150 Kilometer westlich von Rio de Janeiro und hat 170.000 Einwohner. Santos‘ Arbeit besteht vor allem darin, Verträge zu prüfen, die die Verwaltung abschließt, etwa mit Zulieferern von Schulessen.

Ein Mann steht vor einer Treppe und trägt ein Poloshirt mit horizontalen Streifen in Rot, Gelb und Blau.

S. 10

Text: Holger Fröhlich

S. 12

Die Video-App Tik Tok begeistert Teenager auf der ganzen Welt – und stellt Unternehmen, die das für sich nutzen wollen, vor eine Herausforderung.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 14

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Nur wenige DDR-Marken haben überlebt – und noch weniger finden auch im Westen Anklang. Dazu zählt Nudossi, der Nuss-Nougat-Aufstrich aus Radebeul.

Das Bild zeigt ein Glas Nutlassi Palmöl, eine Nussbutter mit rotem Deckel, vor einem weißen Hintergrund. Das Glas ist mit einem gelb-schwarz gestreiften Muster verziert, und auf der rechten Seite des Glases befinden sich zwei Haselnüsse und eine Nuss. Das Bild ist so gestaltet, dass es für ein breites Publikum, einschließlich sehbehinderter Personen, zugänglich ist, indem es klare und einfache visuelle Elemente enthält, die den Inhalt des Produkts und das Markenzeichen vermitteln.

S. 16

Text: Armin Scharf
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Ein Start-up aus Winterthur entwickelt einen Rollstuhl, der Treppen steigen kann.

Das Bild zeigt einen Mann, der auf einem grün-schwarzen Motorroller sitzt und von der Kamera wegschaut. Er trägt eine graue Jacke und scheint ein mobiles Gerät zu benutzen. Die Szene ist vor einer Betonwand aufgenommen, die Teil eines Gebäudes oder eines Außenbereichs sein könnte. Die Körperhaltung des Mannes und das Vorhandensein des Scooters lassen vermuten, dass er ihn als Mobilitätshilfe benutzt.

S. 18

Maria Telkes entwickelte das erste Wohnhaus, das allein durch Solarenergie geheizt wurde.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 22

Text: Johannes Böhme
Illustration: Ika Künzel

Die Globalisierung verzerrt wichtige Statistiken der Wirtschaft. Forscher gehen deshalb neue Wege, um unsere komplexe Welt verständlich zu machen.

Das Bild ist eine lebhafte Aquarellmalerei mit einem Fragezeichen, das von verschiedenen Farbspritzern umgeben ist. Das Fragezeichen befindet sich in der Mitte, mit den Worten "IMPORT HER" in grüner Schrift darüber und "EXPORT DA" in grüner Schrift darunter. Das Gemälde ist eine kreative und visuell ansprechende Darstellung der Phrase "IMPORT HER = EXPORT DA", die eine Aussage oder eine Metapher sein könnte. Das Kunstwerk ist zugänglich und visuell ansprechend, so dass es sich für eine Website eignet, die den Richtlinien der EAA (European Association of Advertising Agencies) entspricht.

S. 30

Das Geschäftsmodell der Krankheitsdiagnose App Ada analysieren Patrick Stähler und Jan Evers


Schwerpunkt Unabhängigkeit

S. 34

Warum wir lernen sollten, erst uns selbst zu helfen

Text: Wolf Lotter

S. 42

Text: Susanne Schäfer
Fotografie: Emily Johnston

… soll das gerne tun“, sagt der Autor T. C. Boyle. Ein Guru, der über Abhängigkeit schreibt, aber nichts davon hält.

Das Bild zeigt einen Mann mit einer schwarzen Lederjacke, der auf einer braunen Ledercouch liegt. Er wirkt entspannt und bequem, sein Kopf ruht auf dem Arm der Couch. Die Couch steht an einer Wand mit einem Fenster, und auf der Couch liegen einige Papiere. Die entspannte Haltung des Mannes und das Vorhandensein der Papiere deuten darauf hin, dass er eine Pause einlegt oder seine Freizeit genießt.

S. 50

Text: Sophia Münder
Illustration: Ollanski

Der Chefredakteur und seine Kollegen haben lebenslänglich. Besuch in einer ungewöhnlichen Redaktion in der JVA Tegel.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Illustration, die einen Kontrollturm mit mehreren Ebenen darstellt, in dem ein Kontrollraum mit zwei Personen an Schreibtischen mit Computermonitoren sitzt. Die Szene scheint in einem Flughafenkontrollturm angesiedelt zu sein, wobei die Struktur des Kontrollturms und die Positionen der Personen auf einen Arbeitsbereich oder Kontrollraum hindeuten.

S. 54

Text: Nils Wischmeyer
Fotografie: Philipp Meuser

Die Designwerkstatt Weserholz aus Bremen will unabhängig von Förderern werden und profitorientiert wirtschaften – aber ein Sozialunternehmen bleiben.

Das Bild zeigt eine Frau, die vor einer weißen Wand steht und einen schwarzen Pullover trägt. Sie hat lange Haare und blickt direkt in die Kamera. An ihrem Pullover ist ein kleiner Gegenstand befestigt, der ein Ring zu sein scheint. Das Bild ist im Hochformat aufgenommen, und die Frau steht im Mittelpunkt der Szene.

S. 60

Was hilft bei Ignoranz Gegenüber Veränderungen? Legale Drogen.

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 64

Interview: Stefan Scheytt
Fotografie: Patrick Junker

Karsten vom Bruch war 20 Jahre bei Bosch, zuletzt Vollzeit als Betriebsrat. Im Februar 2018 wurde ihm fristlos gekündigt. Ein Gespräch darüber, wie es ist, wenn man abhängig beschäftigt ist und zu unabhängige Gedanken hat.

Ein Mann sitzt auf einem schwarzen Ledersofa in einem Wohnzimmer, mit einem Fenster hinter ihm und einer Lampe an der Wand rechts von ihm. Der Mann trägt ein graues Hemd und eine blaue Jeans, und er scheint direkt in die Kamera zu schauen.

S. 68

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Hartmut Nägele

Es sah nach einem typischen Ruhrgebiets-Lebenslauf aus: Anfang der Fünfzigerjahre begann Hermann Ophardt eine Ausbildung im Duisburger Krupp-Stahlwerk. Aber dann brach er aus und wurde, was er bis heute ist: ein leidenschaftlicher Unternehmer.

Das Bild zeigt einen älteren Mann mit weißem Haar, der eine Brille und eine blaue Anzugsjacke trägt. Er blickt mit ernster Miene direkt in die Kamera. Das Bild ist in Schwarz-Weiß gehalten, was ihm eine zeitlose Qualität verleiht. Die Kleidung und das Aussehen des Mannes deuten auf einen formellen oder professionellen Rahmen hin, möglicherweise ein Geschäft oder eine formelle Veranstaltung.

S. 74

Text: Ingo Eggert
Illustration: Sebastian Schneider

S. 76

Raphael Samuel verklagt seine Eltern, weil sie ihn in die Welt gesetzt haben. Interview mit einem radikalen Denker.

Interview: Holger Fröhlich

S. 82

Illustration: Jan Robert Dünnweller

Heute läuft nichts mehr ohne Apps, die auf wenigen Marktplätzen großer Konzerne gehandelt werden. Wie mächtig sind diese Plattformen, und wie groß ist die Abhängigkeit von ihnen? Antworten geben die vier folgenden Beiträge.

Das Bild ist eine lebendige Illustration, die eine stilisierte Darstellung eines Smartphones mit einem bunten Display zeigt, umgeben von einer Gruppe stilisierter Finger, die auf das Gerät zeigen. Im Hintergrund ist eine Bergkette mit bewölktem Himmel zu sehen, was eine visuell beeindruckende und fantasievolle Szene ergibt. Das Bild ist so gestaltet, dass es für ein breites Publikum zugänglich ist, einschließlich Kindern und Erwachsenen, und ist wahrscheinlich für die Verwendung auf einer Website gedacht, die die Einhaltung der EAA erfordert.

S. 90

Interview: Ingo Eggert
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Smartphones hören ihre Besitzer ab. Zwei Forscher aus Braunschweig erklären, warum das passiert und wie man sich schützen kann.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration, die eine große, abstrakte netzartige Form mit einer Sprechblase obenauf zeigt. Die netzartige Form scheint eine stilisierte Darstellung eines Fischernetzes zu sein, und die Sprechblase befindet sich rechts vom Netz. Die Illustration ist einfach und minimalistisch, ohne zusätzlichen Text oder Objekte. Das Design ist für ein breites Publikum zugänglich, darunter Kinder, Erwachsene und Menschen mit Sehbehinderungen, da es keine komplexen Elemente oder ablenkenden Details enthält.

S. 92

Interview: Mischa Täubner
Fotografie: Oliver Helbig

Die Universitäten in Deutschland sind zunehmend auf Drittmittel angewiesen. Gefährdet das die Freiheit der Wissenschaft? Ein Gespräch mit dem Hochschulforscher Peer Pasternack.

Ein Mann sitzt auf einer Holzbank, vertieft in die Lektüre einer Zeitung. Er trägt einen Anzug und eine Brille, und das Bild ist in Schwarz-Weiß gehalten.

S. 98

Text: Klaus Raab
Collage: Julia Busch

Wenn zwei kooperieren, wollen beide gewinnen. Wie das klappt, lehrt uns die Natur: Die Symbiose ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Meistens jedenfalls.

Das Bild ist eine Collage, die den Kopf und den Oberkörper einer Person zeigt, die von verschiedenen Objekten und Kreaturen umgeben ist. Die Person scheint ein schwarzes Kleid zu tragen und hat einen großen, gebogenen Gegenstand an der Schulter hängen. In der Nähe der Füße der Person befinden sich außerdem zwei kleinere Kreaturen, von denen eine einem Vogel und die andere einem Fisch ähnelt. Die Collage steht vor einem weißen Hintergrund, und das Bild wird als "Collage" und "Collagekunst" bezeichnet, was darauf hindeutet, dass es sich um ein kreatives und visuell ansprechendes Werk handelt.

S. 100

Text: Mareike Enghusen
Fotografie: Jonas Opperskalski

Entwicklungshilfegelder sind nicht immer ein Segen – das zeigt sich nirgends deutlicher als in den Palästinensergebieten.

Das Bild zeigt eine Stadtstraße mit einer Mischung aus modernen und älteren Gebäuden, darunter Wohnhäuser und Geschäftshäuser. Die Straße ist voller Autos und Lastwagen, was auf ein geschäftiges städtisches Umfeld hindeutet. Die Szene wurde während eines Sonnenuntergangs aufgenommen, wobei die warmen Farben des Himmels im Kontrast zu den kühlen Tönen der Gebäude stehen. Die Perspektive des Bildes ist von der Straßenebene aus, die den Hügel hinunterschaut, was der Szene ein Gefühl von Tiefe und Größe verleiht.

S. 106

Nichts macht so abhängig wie eine Beziehung – in guten wie in schlechten Zeiten.

Text: Dorit Kowitz
Collage: Silke Baltruschat


Was Menschen bewegt

S. 110

Text: Gerd Schild
Fotografie: So-Min Kang

Rex Hohlbein entwirft in Seattle 20 Jahre lang preisgekrönte Häuser für Millionäre. Dann lernt er einen Obdachlosen kennen. Das verändert das Leben der beiden radikal.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die einen Mann zeigt, der neben einem weißen Auto auf einem Parkplatz steht. Der Mann hält eine Leine in der Hand, an der ein kleiner Hund befestigt ist, der an ihm hochspringt. Im Hintergrund ist eine weitere Person zu sehen, und in der Nähe ist ein Lastwagen geparkt. Die Szene scheint in einem Gewerbegebiet angesiedelt zu sein, da im Hintergrund ein Gebäude und ein Schild zu sehen sind.

Ausstieg

S. 122

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

… wir ewig lebten? Ein Szenario.

Das Bild zeigt eine quadratische Fotografie einer menschlichen Handfläche vor einem Hintergrund aus buntem, fließendem Stoff. Die Handfläche scheint leicht zerknittert zu sein, und der Stoff weist eine lebhafte Mischung aus blauen, gelben und orangen Farbtönen auf. Das Foto wird von einem Rand umrahmt, wodurch eine optisch ansprechende Komposition entsteht. Das Bild wird als "Konzeptkunst" und "konzeptionelle Kunst" bezeichnet, was darauf hindeutet, dass es sich um eine kreative Darstellung der Palme und des Stoffes handelt.

S. 125

Eine Gründerin aus Cottbus erleichtert Hobbyschneidern die Arbeit.

Text: Frank Dahlmann

S. 127

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen über „Alkohol“ auf der Homepage der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.

Text: Holger Fröhlich

„Es geht nicht darum, sich der Illusion hinzugeben, wir könnten vollkommen autonom sein, … und unabhängig. Es geht um Autonomiegewinne, mehr Freiraum.“