Zum Inhalt springen
Drei Personen sind um eine hölzerne Werkbank in einer Werkstatt versammelt und untersuchen ein Stück Papier oder einen Holzgegenstand. Die Werkstatt ist mit verschiedenen Werkzeugen und Geräten ausgestattet, darunter eine Säge, ein Hammer und andere Werkzeuge, die an der Wand hängen. Die Szene scheint sich auf eine bestimmte Aufgabe oder ein Projekt zu konzentrieren, wobei die Teilnehmer in eine Diskussion oder Zusammenarbeit vertieft sind.

Wie baut man sich Freiheit?

Die Designwerkstatt Weserholz aus Bremen will unabhängig von Förderern werden und profitorientiert wirtschaften – aber ein Sozialunternehmen bleiben.


Das Bild zeigt eine Frau, die vor einer weißen Wand steht und einen schwarzen Pullover trägt. Sie hat lange Haare und blickt direkt in die Kamera. An ihrem Pullover ist ein kleiner Gegenstand befestigt, der ein Ring zu sein scheint. Das Bild ist im Hochformat aufgenommen, und die Frau steht im Mittelpunkt der Szene.
Das Bild zeigt einen Raum mit einem großen, offenen Holzschrank auf Rädern, der eine Werkbank oder ein Schreibtisch zu sein scheint. Der Schrank hat mehrere Fächer und ist derzeit leer. Im Hintergrund befinden sich ein Fenster und ein Regal mit verschiedenen Gegenständen. Der Raum scheint gerade eingerichtet oder renoviert zu werden, wie das Vorhandensein der Werkbank und der leeren Fächer zeigt.

Gründerin Paula Eickmann und Möbel aus der Serie Kekendo

Paula Eickmann hat für ihre Firma eigentlich alles, was sie braucht: kreative Mitarbeiter und die nötige Finanzierung. In ihrer Werkstatt entstehen Designermöbel. Entworfen und gebaut werden sie von einem Team aus Deutschen und Geflüchteten, etwa aus Syrien oder dem Senegal. Zum Konzept des Sozialunternehmens gehört, dass die Menschen in Kursen Deutsch und Mathematik lernen und in der täglichen Arbeit Möbeldesign. So werden sie auf eine Ausbildung vorbereitet, und zwar mit Erfolg: Die ersten sechs Teilnehmer haben alle einen Ausbildungsplatz oder sogar eine feste Anstellung bekommen.

Die von ihnen entworfenen Möbel brachten im vergangenen Jahr 25.000 Euro ein. 125.000 Euro bekommt das Projekt zudem jährlich von Aktion Mensch, das Land Bremen schießt ebenso dazu, weiteres Geld kommt von Stiftungen und Spendern, und von 2020 an wird Weserholz wohl mit 175.000 Euro von der Europäischen Union unterstützt. Sieben feste Mitarbeiter leben von dem Projekt. Und doch wollen Paula Eickmann und die anderen Initiatoren alles auf den Kopf stellen.

Sie haben bereits ein brand eins Konto? Melden Sie sich hier an.

Wir freuen uns, dass Ihnen dieser Artikel gefällt.
Er ist Teil unserer Ausgabe Unabhängigkeit

Ich war immer Punk.
Zum Weiterlesen wählen Sie eine dieser Optionen

brand eins 06/2019 (App)

6,30 € / Einmalig
Sicher bezahlen mit
Weitere Abos, Schüler- & Studentenrabatte