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Schwerpunkt

Führung

brand eins 11/2023


Inhalt

S. 4

Wann kommt sie?

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Führung


Einstieg

S. 8

Ein Unternehmer in Brasilien

Text und Fotografie: Sarah Heuberger

Gabriel Ligeiro, 25, lebt in São Paulo. Seinem Vater gehörten mehrere Love Motels. Diese Stundenhotels sind in Brasilien sehr verbreitet und werden für Affären genutzt oder von Paaren, die noch bei ihren Eltern wohnen.

Ein Mann und eine Frau sitzen lächelnd auf dem Boden vor einem großen, leuchtenden, runden Lichtobjekt in einem violett-orange beleuchteten Raum. Im Hintergrund ist ein Bett zu sehen.

S. 10

Text: Holger Fröhlich

S. 12

Was mache ich mit … komplexen Gemeinschaften?

In der digitalen Welt gibt es ständig Neues. Was sind Hypes, die man getrost ignorieren kann? Und was bringt einen wirklich voran? Gregor Schmalzried, Journalist und Berater, über Communitys der Neuzeit – und wie Unternehmen versuchen, sich dort einzunisten.

Text: Gregor Schmalzried

S. 14

Taubes Echo

Wir Menschen sind sinnsuchende Wesen – weshalb wir leicht auf Bullshit hereinfallen. Und das ist wiederum die Grundlage für lukrative Geschäfte.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel


Was Wirtschaft treibt

S. 16

Smart Home für Honigbienen

Text: Frank Odenthal
Fotografie: Sebastian Reiser

Europäische Forscher haben eine digitale Wabe zum Schutz der Insekten entwickelt.

Zwei Bilder zeigen das Innere eines Bienenstocks. Links ist eine Wabe mit vielen Bienen bedeckt, ein Thermometer zeigt 12,5 Grad Celsius an. Rechts ist ein Rahmen mit Bienen bedeckt, der sich in einem Bienenstock befindet. Die Bienen sind aktiv und bewegen sich auf dem Rahmen.

brand eins-Container

S. 18

Drauf und drüber

Wenn die Energiewende gelingen soll, brauchen wir viel mehr Photovoltaik-Anlagen – auch jenseits von Hausdächern und Solarparks im Grünen. Ob auf Lkw-Dächern, über Autobahnen oder Äckern: An Flächen fehlt es nicht.

Text: Stefan Scheytt

S. 26

„Das täte wirklich in der Seele weh“

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Michael Hudler

Stolz präsentierte die fränkische Farbenfabrik Kreul vor gut drei Jahren eine besonders umweltfreundliche Produktserie. Doch dann stellte sich der erhoffte Verkaufserfolg nicht ein. Bis heute fragt man sich, was falsch gelaufen ist.

Ein dunkler Zylinder taucht in eine wirbelnde Masse aus leuchtend pinkfarbener Flüssigkeit ein. Die Flüssigkeit scheint dickflüssig und formt einen Strudel um den Zylinder herum.

Schwerpunkt Führung

S. 36

Meine Chefin, die KI

Sie entscheidet analytisch, arbeitet rund um die Uhr, verlangt kein Gehalt und fährt nie aus der Haut.

Text: Janina Martens

S. 38

„KI ist besser als durchschnittliche Führungskräfte“

Interview: Janina Martens
Fotografie: Philipp Meuser

Das sagt der Psychologe Niels Van Quaquebeke. Ein Gespräch über die Vorzüge von digitalen Vorgesetzten.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht lächelnd auf einer breiten, hellen Betontreppe vor einem modernen Gebäude mit Glasfassade. Er wirkt selbstbewusst und freundlich.

S. 44

Kernkompetenz Feingefühl

Interview: Anna Friedrich
Fotografie: Felix Brüggemann

Wie gut Führungskräfte sind, zeigt sich besonders in heiklen Situationen. Drei Gespräche über den Umgang mit Trauer, Sucht und Alphatier-Gehabe.

Drei Porträts von Menschen nebeneinander. Links eine Frau mit grauen Haaren, die nachdenklich in die Ferne blickt. In der Mitte ein Mann mit Brille, der ernst drein schaut. Rechts ein Mann mit Bart, der aus einem Fenster nachdenklich nach außen schaut. Alle drei Porträts sind nah aufgenommen und zeigen die Gesichter der Personen deutlich.

S. 52

Führung in Zahlen

Text: Sophie Burfeind und Anabelle Körbel

S. 54

Von wegen Lähmschicht

Text: Peter Laudenbach
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Das mittlere Management galt lange als überflüssig. Eine Fehleinschätzung?

Zeichnung von zwei Stühlen. Links ein grüner Stuhl, rechts ein roter Stuhl, beide auf sehr hohen, dünnen Beinen stehend. Auf dem roten Stuhl sitzt eine Person mit dunklen Haaren und einem Dutt, die entspannt wirkt. Die Stühle scheinen sich gegenüber zu befinden.

S. 62

Einsame Spitze?

Text und Interview: Jennifer Garic und Anne Hünninghaus
Fotografie: Julian Baumann, Patrick Pollmeier, Jakob Schnetz

Chef zu sein gilt vielen heute nicht mehr als das große Los. Drei Führungskräfte berichten, wie sie mit immer neuen Herausforderungen umgehen.

Eine Frau mit lockigem, dunklem Haar lächelt freundlich in die Kamera. Sie trägt ein beiges Kleid mit floralem Muster und eine braune Lederjacke. Sie steht in einem hellen Raum, möglicherweise einer Galerie, mit einem Kunstwerk im Hintergrund und verschränkt die Arme vor der Brust. Sie wirkt selbstbewusst und offen.

S. 70

Heute bin ich ein grüner Gnom

Text: Hannes M. Kneissler

Führungskräfte brauchen emotionale Intelligenz. Um diese zu fördern, rückt Lilli Höch-Corona ihnen mit Gefühlsmonstern auf den Leib.

Vier farbenfrohe Figuren auf unterschiedlichen Hintergründen. Von links nach rechts: Eine blaue Figur springt vor einem orangefarbenen Hintergrund in die Höhe, eine grüne Figur steht auf einem hellblauen Hintergrund, eine orangefarbene Figur hüpft auf einer grünen Wiese und eine lila Figur steht auf einem hellblauen Hintergrund. Alle Figuren haben große Augen und wirken fröhlich und dynamisch.

S. 74

Alles so still hier

Warum Führung jetzt zur Selbstführung werden muss.

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 76

Ansteckungsgefahr!

Text: Stefan Scheytt
Fotografie: Michael Hudler

Eine chirurgische Station am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau organisiert sich neuerdings selbst – und sorgt damit für Aufsehen. Hat das Konzept das Zeug, andere Krankenhäuser zu infizieren?

Ein Mann in einem blauen Arztkittel steht nachdenklich in einem hellen Raum, vermutlich in einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus. Er hat graue Haare und hält die Hand an sein Kinn, als würde er über etwas grübeln. Sein Blick ist gesenkt.

S. 84

Nächstes Level

Beim Games- Unternehmen Wooga sollte alles anders sein als in Konzernen. Mit offener Kommunikation und Mitbestimmung machte Jens Begemann die Firma erfolgreich – heute gehört sie selbst zu einem Konzern. Ein Unternehmensbesuch.

Text: Klaus Raab
Fotografie: Marzena Skubatz

S. 94

Ein Gewinn für alle

Text: Stefan Scheytt
Fotografie: Emanuel Herm

Die einen klagen über Fachkräftemangel. Andere integrieren Geflüchtete in die Arbeitswelt. Die Mühe lohnt sich.

Eine junge Frau mit lockigem, dunklem Haar blickt nachdenklich aus einem Fenster. Sie trägt ein rotes Kleid und eine goldene Kette. Im Hintergrund ist eine Stadtlandschaft zu erkennen.

S. 102

Dann machen wir es eben selbst

Text: Felix Lill
Illustration: Elisabeth Moch

Weil in Südkorea viele hoch qualifizierte Frauen als Angestellte keine Perspektive sehen, gründen sie ihre eigenen Unternehmen. Zunehmend mit Erfolg.

Eine Aquarellzeichnung einer Frau mit dunklem, leicht gewelltem Haar. Sie hat ein freundliches Lächeln und wirkt ruhig und zugewandt. Sie trägt einen violetten Blazer, der mit einem gelben Farbklecks akzentuiert ist. Der Hintergrund ist weiß.

S. 106

Die Erika-Rosek-Methode

Die Küche – egal ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, erzählt diesmal, wie ihr ein Fehler zu einer Erkenntnis verhalf.

Text: Luka Lübke


Was Menschen bewegt

S. 110

Königsjagd im Slum

Text: Yves Bellinghausen
Fotografie: Andrew Esiebo

Der Nigerianer Tunde Onakoya will einer Million Kindern in Afrika Schach beibringen. Er sagt: Das könnte viele ihrer Probleme lösen. Porträt eines Großdenkers.

Zwei junge Männer sitzen an einem Tisch und spielen Schach. Der Mann links, mit Mütze und Bart, scheint gerade einen guten Zug gemacht zu haben und jubelt mit geballten Fäusten. Der Mann rechts, konzentriert und nachdenklich, blickt auf das Schachbrett. Im Hintergrund sind weitere Personen und eine Tafel zu sehen. Die Szene wirkt lebhaft und engagiert.

Ausstieg

S. 122

Was wäre, wenn … die AfD verboten würde?

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 125

Der Seesauger

Text: Frank Dahlmann

Die Technische Hochschule Köln entwickelt ein Gerät, das Stauseen von Sediment befreit und der Natur hilft.

Drei Personen arbeiten auf einem Ponton in einem Fluss. Eine Frau in dunkler Jacke beugt sich über eine durchsichtige Kiste mit grünem Schlauch, während eine zweite Frau mit rotem Kragen und eine dritte Person im Hintergrund etwas beobachten. Das Ponton ist mit Metallstreben und technischer Ausrüstung ausgestattet. Im Hintergrund ist dichtes Grün zu sehen.

S. 127

Dann läuft im Laden Werbung für den Laden.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen des Artikels „Budnikowsky: DOOH und Retail Media aus einem Guss“ von Meedia, einem Portal für die Medien- und Werbewirtschaft, vom 13. September 2023.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 130

Wer hat’s gesagt?

„Wenn wir eine KI fair mit einer durchschnitt-lichen Führungskraft vergleichen, dann wird die KI vermutlich besser abschneiden.“