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Schwerpunkt

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brand eins 06/2020


Inhalt

S. 3

Es ist nicht leicht, in unübersichtlichen Zeiten den Überblick zu behalten. Wann werden wir wieder ein Sozialleben haben? Wird die Firma überleben? Werden wir aus dem erzwungenen Stillstand etwas gelernt haben? Was wird aus dem Sommerurlaub? Was ist in zwei Monaten normal?

Text: Gabriele Fischer


Einstieg

S. 6

Text: Philip Jokic´ 

Fotografie: Johanna-Maria Fritz

„Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Mein ganzes Leben habe ich mit Hunden verbracht – es waren zeitweise bis zu 21 Tiere gleichzeitig. An ihnen liebe ich vor allem ihre Treue.“

Eine junge Frau hält einen kleinen, schwarzen Hund im Arm und blickt freundlich in die Kamera. Im Spiegelbild ist sie erneut mit dem Hund zu sehen. Sie trägt ein grünes T-Shirt und Jeans. Der Hintergrund ist gelb.

S. 8

Text: Anabelle Körbel

S. 10

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

Wie eine junge Frau aus Hongkong Facebook & Co. herausfordert.

Eine junge Frau steht lächelnd vor einem grünen Pflanzenwall. Über ihr schweben zwei blaue Sprechblasen. Die obere Sprechblase enthält den Text „Stop snooping Jane“. Die untere Sprechblase zeigt drei Punkte. Die Frau trägt dunkle Hosen, ein helles Oberteil und weiße Sneaker. Sie hält eine schwarze Jacke in der Hand.

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Das ist jedenfalls die Überzeugung von Henner Rinsche, Chef des Hausgeräteherstellers Leifheit.

Ein Wäschetrockner in Form eines großen Schirms. Er besteht aus einem silbernen Mast und mehreren grünen, ausklappbaren Armen, an denen weiße Wäscheleinen befestigt sind. Der Trockner steht auf einem weißen Hintergrund.

S. 14

Text: Denis Dilba
Fotografie: Hartmut Nägele

Defekte, deren Ursache sich einfach nicht ermitteln lässt, kennt jede Autowerkstatt. Mit einer App können Kfz-Experten sich nun gegenseitig helfen.

Ein Mann mittleren Alters steht in einer Türöffnung. Er trägt eine schwarze Jacke und Jeans. Sein Blick ist direkt und wirkt entschlossen. Im Hintergrund ist ein heller Raum mit Bäumen zu erkennen.

S. 16

Ein Junge aus Manchester wurde zum Kaffeekönig von El Salvador. Von den Fabrikherren in seiner Heimat hatte er sich abgeschaut, wie man Arbeiter unter Druck setzt.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 18

Für die ökologische Wende braucht die Menschheit gewaltige Mengen Strom aus erneuerbaren Quellen. Und sie muss lernen, clever damit umzugehen.

Text: Ulf J. Froitzheim

S. 26

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Ian Bates

Woran orientieren sich Tech-Pioniere bei der Wahl ihrer Projekte? Ein Gespräch mit Sebastian Thrun, dem „Deutschen im Silicon Valley“.

Ein Mann in einem dunklen Anzug steht selbstbewusst vor einer hügeligen Landschaft. Er hat kurze Haare und verschränkte Arme. Die Umgebung wirkt friedlich und natürlich.

S. 30

Eine Reportage von Jonas Gerding

Daimler engagiert sich im Kongo, um die Produktion der E-Autos menschenfreundlicher zu gestalten.

Ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe klettert in einem roten, sandsteinartigen Loch nach oben. Er trägt ein graues T-Shirt und eine helle Hose und hat eine Stirnlampe auf dem Kopf. Sein Blick ist direkt in die Kamera gerichtet und er wirkt entschlossen.

Schwerpunkt: Neu sortieren

S. 40

Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für das Scharfstellen auf das, was zählt. Räumen wir auf – und sehen wir weiter.

Text: Wolf Lotter

S. 46

Protokoll: Carina Winter
Fotografie: Oliver Helbig

„Ich will erst mal nur noch Fränzi sein“
Ein Erfahrungsbericht.

Eine junge Frau zielt konzentriert mit einem Pfeil und Bogen. Sie trägt eine Jeansjacke und hat eine teilweise rasierte Frisur. Der Hintergrund ist verschwommen und zeigt grünes Laub. Sie wirkt entschlossen und fokussiert.

S. 52

Text: Sarah Sommer
Illustration: Benedikt Rugar

Ist es an der Zeit, die globalen Lieferketten neu zusammenzusetzen?

Zeichnung: Ein roter Bus verwandelt sich in ein Flugzeug. Der Bus hebt ab und fliegt als Flugzeug davon. Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

S. 56

Text: Sarah Sommer
Illustration: Benedikt Rugar

Geoffrey West ist Physiker und Komplexitätsforscher. Mit einem interdisziplinären Team untersucht er in einem Forschungszentrum des Santa Fe Institute die Grenzen des Wachstums von Organisationen.

Zeichnung einer roten Fördermaschine. Auf dem Förderband fallen mehrere blaue Kartons herunter. Ein gelber Karton blockiert das Band und verursacht das Herunterfallen der anderen Kartons.

S. 58

Text: Mischa Täubner
Fotografie: Jens Umbach

Viele Unternehmen setzen auf langwierige Veränderungsprozesse. Nicht so Jimdo. Der Chef bevorzugte einen harten Schnitt, um den Software-Hersteller wieder in die Spur zu bringen.

Ein Mann mit kurzen, dunklen Haaren sitzt auf einem Stuhl vor einem Jalousie-Hintergrund. Er trägt ein hellblaues Hemd und dunkle Hosen. Sein Blick ist ruhig und nachdenklich. Links von ihm steht eine große Zimmerpflanze. Das Bild wirkt wie ein Porträt in einem schlichten Raum.

S. 64

Protokolle: Christoph Koch
Illustration: Christina Gransow

Visionen verschiedener Experten für die Zeit nach Corona.

Zeichnung eines Kreises, der von zwei großen Händen gehalten wird. Im Kreis sind verschiedene Szenen aus dem lokalen Leben dargestellt: Menschen an einer Kasse, ein Mädchen mit einer Tafel, Personen, die einkaufen und ein kleiner Einkaufswagen mit der Aufschrift "Lokal". Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft und Unterstützung des lokalen Handels.

S. 68

Praxistipps für die Zeit nach Corona.

Interview und Text: Sarah Sommer

S. 72

Text: Uwe Rasche
Fotografie: Ludwig Schöpfer

Ein Stadt fördert soziale Projekte, um Geld zu verdienen.

Das Bild zeigt eine Panoramaaufnahme einer mittelalterlichen Stadt. Im Vordergrund sind grüne Baumwipfel zu sehen, die einen Teil des Stadtbildes verdecken. Dahinter erstreckt sich eine dichte Ansammlung von roten Ziegeldächern, durchbrochen von einigen Kirchtürmen und höheren Gebäuden. Der Himmel ist grau und bedeckt, was eine ruhige und etwas neblige Atmosphäre erzeugt. Die Stadt wirkt historisch und kompakt.

S. 78

Über die persönlichen Folgen der Krise sprach der Pater und Zen-Meister Stefan Bauberger mit Thomas Ramge.

Interview: Thomas Ramge

S. 80

Unilever hat sich zu einem ambitionierten Nachhaltigkeitsprogramm verpflichtet. Lässt es sich gegenüber den Aktionären und im Kampf mit Konkurrenten durchsetzen?

Text: Andreas Molitor
Illustration: Sebastian Schneider

S. 84

Text: Torben Müller
Fotografie: Anna Ziegler

Obwohl es gut lief, spaltete die Agentur justblue.design sich auf.

Eine Frau mittleren Alters mit grau meliertem Haar sitzt entspannt in einem Stuhl. Sie trägt eine dunkle Jacke über einem dunklen Oberteil und Jeans. Ihr Blick ist ruhig und freundlich, sie wirkt gelassen und selbstbewusst. Das Bild ist in dunklen Tönen gehalten, wobei ein Lichtstrahl auf die Frau fällt.

S. 88

Text: Mareike Enghusen
Fotografie: Jonas Opperskalski

Wie sich der Alltag unserer Israel-Korrespondentin gewandelt hat, seit sie Eddy regelmäßig Rinder-Kniescheiben servieren muss.

Eine junge Frau mit dunklen Haaren steht vor einer hohen, beigen Mauer. Sie trägt ein dunkles Top und Jeans und hält die Leine eines braunen Hundes. Der Hund blickt zur Kamera, die Frau lächelt ihn an. Im Hintergrund wachsen gelbe Blumen an der Mauer.

S. 90

Text: Arne Storn
Fotografie: Peter Rigaud

Was bleibt, wenn bei einem Streich-Ensemble der letzte Gründer aufhört?

Vier Musiker stehen in einem Raum mit weißen Wänden und Holzboden und halten jeweils eine Geige in der Hand. Sie stehen vor einem großen Fenster, das den Blick auf eine grüne Landschaft freigibt. Die Musiker scheinen für ein Foto zu posieren, wobei einer von ihnen etwas links von den anderen steht.

S. 94

Collagen: Matthieu Bourel

Dinge neu zu ordnen kann erhellend sein. Wir haben den französischen Künstler Matthieu Bourel gebeten, das mit den Bildern und Texten dieser Ausgabe zu tun. Hier seine Collagen.

Schwarz-Weiß-Foto, das zwei Hände zeigt, die sich berühren. Die eine Hand ist größer und scheint die andere Hand zu halten oder zu stützen. Die Komposition wirkt abstrakt und betont die Verbindung zwischen den Händen.

Was Menschen bewegt

Text und Fotografie: Jonathan Fischer

Ein Experiment in Kenia untersucht die langfristige Wirkung einmaliger Geldzahlungen an arme Dorfbewohner: Wie geht es ihnen? Und wie ihren Nachbarn, die leer ausgingen?

Ein Mann sitzt mit vier Kindern auf einem grünen Sofa in einem schlichten Raum. Der Mann blickt freundlich in die Kamera, hält ein kleines Kind auf dem Arm. Die Kinder wirken zwischen etwa drei und acht Jahren alt und schauen unterschiedlich in die Kamera. Im Hintergrund hängen zwei bunte Poster an der Wand, und links steht ein Stapel bunter Kleidung. Die Szene wirkt familiär und ungezwungen.

Ausstieg

S. 106

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Ein Paar schwarzer Gummihandschuhe liegt überkreuzt auf einem dunklen, strukturierten Hintergrund. Das Bild wirkt minimalistisch und könnte auf Hygiene oder Schutz hinweisen.

S. 109

Ändert der Konstrukteur im Büro seinen Plan, wird der Monteur in der Werkhalle in Echtzeit informiert. An dieser Technik arbeiten drei Hamburger Gründer.

Text: Frank Dahlmann

S. 111

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Auszüge aus einer Pressemitteilung zur Umfirmierung von „Dojo Madness“ vom 31. Januar 2020.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Ist das alles? Will ich in Rente gehen und sagen: toll, noch mal 25 Geschäftsberichte?“