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Inhalt

Schwerpunkt

Komplexität

brand eins 07/2019


Einstieg

S. 3

Das Editorial zum Schwerpunkt Komplexität.

S. 6

Text und Foto: Julia Lauter

Kevin D’Costa, 29, fängt Schlangen, Affen und Leoparden. Seine Heimatstadt Pune wächst stetig, neue Siedlungen verdrängen Wiesen und Wälder.

Ein Mann steht vor einer üppigen grünen Pflanze und lächelt in die Kamera. Er trägt ein dunkles Polohemd mit einem Logo auf der linken Seite seiner Brust. Der Hintergrund ist mit verschiedenen Pflanzen und Bäumen gefüllt, die eine natürliche und ruhige Umgebung schaffen.

S. 8

Text: Anabelle Körbel

S. 10

Die US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez ist dank der sozialen Medien zum Idol einer ganzen Generation geworden. Ein analytischer Blick auf ihre Twitter-Kunst.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Eine starke Marke erleichtert die Eroberung neuer Märkte. Das macht sich die Traditionsfirma Esbit zunutze.

Das Bild zeigt eine stilisierte Illustration einer Flamme auf weißem Hintergrund. Die Flamme besteht aus leuchtenden Farben, darunter Orange-, Rosa- und Gelbtöne, und befindet sich auf einem schwarz-grauen Objekt. Das Objekt scheint eine flache, rechteckige Form zu sein, möglicherweise ein Stück Papier oder eine ähnliche flache Oberfläche. Die Flamme steht im Mittelpunkt des Bildes, wobei die kontrastierenden Farben und Formen eine visuell beeindruckende Komposition ergeben.

S. 14

Ein Unternehmer aus Hennef macht der herkömmlichen Papierherstellung Konkurrenz – mit Gras.

Text: Anabelle Körbel
Fotografie: Thekla Ehling

 
 


Was Wirtschaft treibt

S. 16

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Lena Giovanazzi

Ein schwäbischer Maschinenbauer, der zur globalen Kosmetikmarke werden will? Klingt verrückt. Die Geschichte einer Firma, die groß denkt, indem sie noch mal klein anfängt.

Auf dem Bild ist ein weißer Tisch zu sehen, auf dem drei kleine, bunte Gegenstände platziert sind. Die Objekte scheinen aus Plastik zu sein und sind so angeordnet, dass sie für die Verwendung in einem Badezimmer gedacht sind. Die Objekte sind so positioniert, dass sie für den Betrachter leicht zugänglich und sichtbar sind. Das Bild enthält keinen Text oder andere erkennbare Elemente, und die Gegenstände stehen im Mittelpunkt des Bildes.

S. 24

Text: Eva Wolfangel

Rettung für die Übersehenen
Kindern sieht man Unterernährung oft nicht an. Das ist fatal, denn sie kann ihr Gehirn schädigen. Die App Child Growth soll Abhilfe schaffen.

Das Bild zeigt ein lebendiges und farbenfrohes Klassenzimmer, in dem Kinder und Erwachsene mit verschiedenen Aktivitäten beschäftigt sind. Die Wände sind mit einer Vielzahl von Gemälden und Illustrationen geschmückt, die eine lebendige und lehrreiche Atmosphäre schaffen. In der Mitte des Raumes steht eine Frau, die möglicherweise zu den Kindern spricht oder eine Aktivität anleitet. Der Raum ist mit Stühlen und einem Esstisch ausgestattet, was auf einen Raum für Mahlzeiten und Zusammenkünfte schließen lässt. Die gesamte Szene vermittelt ein Gefühl des Lernens, Spielens und der Gemeinschaft im Klassenzimmer.

S. 30

Europas größter Flughafen London-Heathrow hat ein Problem – und das ist nicht der Brexit, sondern eine riskante Wachstumsstrategie.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt Komplexität

S. 34

Die alte Welt wollte Komplexität immer nur reduzieren. Die neue erschließt sie.

Text: Wolf Lotter

S. 40

Vom Fahrkartenautomaten bis zur Smartphone-App: Interfaces machen Komplexität beherrschbar – mal besser, mal schlechter. Der Fachmann Torsten Stapelkamp erklärt, worauf es bei der Gestaltung der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine ankommt.

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Jens Passoth

S. 44

Text: Fabian Federl
Fotografie: Kristin Bethge

Rio de Janeiro ist eine der gefährlichsten Städte der Welt. Während der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro mit Waffengewalt auf die Zustände reagiert, setzt ein Ingenieur auf eine App und die Mithilfe friedlicher Bürger. Ist das die Lösung?

Das Bild zeigt eine dicht besiedelte nächtliche Stadtlandschaft mit zahlreichen Gebäuden und Strukturen, die von hellen Lichtern beleuchtet werden. Die Stadt scheint auf einem Hügel zu liegen, wobei die Gebäude in unterschiedlichen Höhen und Winkeln angeordnet sind, wodurch ein Gefühl von Tiefe und Perspektive entsteht. Die Szene wurde von einem hohen Aussichtspunkt aus aufgenommen und bietet einen umfassenden Blick auf die Stadtlandschaft.

S. 52

Ein Happy End nach 64 Seiten voller Klischees ab 1,50 Euro am Kiosk: Das sind Heftromane. Die Schriftstellerin Anna Basener hat sie während ihres Studiums viele Jahre lang geschrieben. Ein Gespräch über Komplexitätsreduktion mit den Mitteln der Literatur.

Text und Interview: Sophie Burfeind
Fotografie: Oliver Helbig

S. 57

Ein bisschen unsterblich
„Das Genre ist im Prinzip tot, wenn man sich überlegt, dass es die Hefte früher überall gab. Nur der Heftromanbereich für die Frauen ist aufgeblüht wie eine Sonnenblume. Die Sehnsucht nach einer heilen Welt hat sich gehalten.“

S. 58

Fotografie: Thomas Meyer / Ostkreuz

Eine Bildergeschichte.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme des Seitenspiegels eines roten Autos, an dem ein kleiner Spiegel angebracht ist. Der Spiegel reflektiert die Umgebung, einschließlich einer roten Wand und einer gelben Wand im Hintergrund. Das Auto scheint geparkt zu sein, und der Spiegel hängt an einem Draht, der am Auto befestigt ist.

S. 64

Text: Thomas Ramge
Collage: Mathieu Bourel

Entscheidungs-Maschinen
Dank großer Datenmengen und Mustererkennung sollen Computer in komplexen Situationen bessere Entscheidungen treffen als Menschen. Stimmt das wirklich?

Das Bild ist ein beeindruckendes digitales Kunstwerk, das ein Gesicht zeigt, das aus abstrakten Formen und Farben besteht, darunter Grün-, Blau- und Weißtöne. Das Gesicht scheint eine Mischung aus menschlichen Zügen und organischen Formen zu sein, wodurch ein einzigartiges und visuell fesselndes Werk entsteht. Das Kunstwerk ist in einem minimalistischen Stil gehalten, mit einem strahlend weißen Hintergrund, der die Farben und Formen hervorhebt. Die Komposition ist ausgewogen, mit dem Gesicht in der Mitte und den abstrakten Elementen, die es umgeben. Die Gesamtästhetik ist modern und künstlerisch, mit einem Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel von Farben und Formen.

S. 70

Wirtschaftsexperten fordern immer mal wieder, das Steuersystem radikal zu vereinfachen. Doch würde es damit auch besser? Ein Blick auf Alternativen.

Text: Lars-Thorben Niggehoff

S. 72

Text: Anabelle Körbel
Illustration: Karlotta Freier

Um ein komplexes Problem zu überwinden, braucht es: Menschen, die sich dieser Sache verschreiben, den Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen, Geduld sowie die Bereitschaft, auf Gegner zuzugehen. Ein Blick in die Geschichte zeigt zudem, dass einmal erreichte Lösungen immer mal wieder auf die Probe gestellt werden.

Das Bild zeigt eine Szene eines Autounfalls mit Flammen und Rauch, die aus den Fahrzeugen aufsteigen. Im Hintergrund befindet sich ein Gebäude mit einem Schild mit der Aufschrift "YOU ARE NOW ENTERING FREE DERRY". Die Gesamtkomposition deutet auf ein dramatisches und chaotisches Ereignis hin, bei dem es sich möglicherweise um einen Autounfall handelt.

S. 80

Text: Gerd Schild
Fotografie: Michael Hudler

Der Onlinehandel wächst, der Lieferverkehr nimmt zu und stellt die Städte vor eine große Herausforderung. Mehrere Logistikfirmen experimentieren daher mit neuen Konzepten. Darunter: ein Mittelständler aus Baden, der jeden Bürger als potenziellen Paketträger betrachtet. Ein Werkstatt-Bericht.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Schwarz-Weiß-Fotografie von vier Männern, die in einer Reihe auf einer gepflasterten Fläche gehen, wobei ein Mann den anderen leicht voraus ist. Das Foto wurde aus einer erhöhten Perspektive aufgenommen und bietet einen klaren Blick auf die Männer und ihre Umgebung. Auf dem Bild ist kein Text vorhanden.

S. 88

Text: Ingo Eggert
Illustration: Sebastian Schneider

S. 90

Interview: Andreas Molitor
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens, Jens Umbach

Unternehmen machen es sich selbst oft komplizierter als nötig. Das fanden die Handelsexperten Thomas Rudolph und Severin Friedrich Bischof von der Universität St. Gallen heraus. Ihr Rat: bloß nicht zu viel planen!

Ein Mann im Anzug sitzt an einem weißen Tisch in einem Raum mit großen Fenstern, einem Holzboden und einem großen abstrakten Gemälde an der Wand hinter ihm.

S. 98

Text: Dorit Kowitz
Fotografie: Felix Adler

Sagt man so. Ist aber komplizierter. Der Mann unserer Autorin schlägt sich seit 24 Jahren durch und kennt alle Fallen, in die man tappen kann. Ein Erfahrungsbericht.

Das Bild zeigt ein modernes und stilvolles Restaurantinterieur mit einem Mann, der auf einer blauen Bank sitzt und eine Zigarette raucht. Der Raum verfügt über eine schwarz-weiße Wand mit tropischen Motiven, hängende Hängelampen und eine Vielzahl von Sitzgelegenheiten wie Stühle und Bänke. Das Gesamtdesign und die Einrichtung schaffen eine komfortable und einladende Atmosphäre für die Gäste.

S. 104

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Die Wissenschaft gilt als Reich, in dem allein die Vernunft regiert. Zu Unrecht. Denn Forscher neigen dazu, die Welt zu stark zu vereinfachen. Oder grundlos zu verkomplizieren.


Was Menschen bewegt

S. 112

Text: Sophia Bogner und Paul Hertzberg
Fotografie: Maheder Haileselassie

In Äthiopien fordert eine Unternehmerin die Regierung heraus – weil sie keine Lust mehr hatte, Taxi zu fahren.

Das Bild zeigt eine belebte Straßenszene mit einem Mann, der einen nassen Zebrastreifen im Vordergrund überquert, während im Hintergrund ein blauer Bus und ein weißer Lieferwagen zu sehen sind. Auch andere Autos und Fußgänger sind zu sehen und tragen zur geschäftigen Atmosphäre bei. Die Szene spielt vor einem wolkenverhangenen Himmel, der die Gesamtatmosphäre der städtischen Umgebung noch verstärkt.

Ausstieg

S. 122

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 125

Text: Frank Dahlmann

Ein Karlsruher Start-up will uns von juckenden Insektenstichen befreien.

Das Bild zeigt die Hand einer Person, die ein Smartphone mit einem grünen Bildschirm hält, auf dem ein Handsymbol und Text in deutscher Sprache angezeigt wird. Das Telefon ist über ein USB-Kabel mit dem Arm der Person verbunden, was darauf hindeutet, dass das Gerät aufgeladen wird. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt, dass der Fokus auf dem Smartphone und seiner Interaktion mit der Person liegt.

S. 127

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen der offenen Antwort an den Youtuber Rezo von der CDU vom 23. Mai 2019.

Text: Holger Fröhlich

„Zu wenig Komplexität wirkt langweilig, zu viel davon überfordert.“