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Mikroökonomie

Ein Tierfänger in Indien

Kevin D’Costa, 29, fängt Schlangen, Affen und Leoparden. Seine Heimatstadt Pune wächst stetig, neue Siedlungen verdrängen Wiesen und Wälder. Als Folge machen sich wilde Tiere in Gärten und Häusern breit – nicht ungefährlich für die Großstädter. D‘Costa und seine Kollegen fangen die Tiere mit Schlingen und Netzen, betäuben sie bei Gefahr und wildern sie hinter der Stadtgrenze aus. Er ist seit sechs Jahren bei der Indischen Herpetologischen Gesellschaft, die in erster Linie von der Stadt finanziert wird. 





Verdienst, Grundkosten, Altersvorsorge

Kevin D’Costa verdient 243 Euro im Monat. Er wohnt mit seiner Frau im Haus seiner Eltern und zahlt keine Miete, beteiligt sich aber monatlich mit bis zu 120 Euro. Seine private Krankenversicherung kostet rund 6 Euro pro Monat, außerdem zahlt er 29 Euro Steuern. Falls er sich verletzt, ist er über seinen Arbeitgeber versichert. D’Costa fährt täglich mit dem Motorrad zur Arbeit, für Sprit zahlt er 30 Euro im Monat. 40 Euro legt er für seine Altersvorsorge zurück, nach allen Abzügen bleiben etwa 45 Euro übrig.

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