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Schwerpunkt

Gefühle

brand eins 04/2019


Inhalt

S. 4

Gabriele Fischers Editorial zum Schwerpunk Gefühle


Einstieg

S. 8

Text und Foto: Wiebke Harms

Evelio Valerío Fonseca, 56, arbeitet seit 30 Jahren für die costaricanische Post. Er ist als Briefträger im Südwesten der Hauptstadt San José unterwegs.

Ein Mann steht vor einem Schaufenster mit einer Speisekarte und trägt ein gestreiftes Polohemd mit einem Logo auf der linken Seite.

S. 10

Text: Anabelle Körbel

S. 12

Gefälscht wurde schon immer. Sogenannte Deepfakes aber weisen in eine neue Dimension der Manipulation.

Text: Martin Fehrensen und Mischa Täubner

S. 14

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Die Baumschule Lorenz von Ehren zählt zu den führenden Europas. Ihren guten Namen verdankt sie vor allem einer Tugend: Geduld.

Das Bild zeigt ein großes orangefarbenes Baufahrzeug, möglicherweise ein Bulldozer oder Bagger, das einen Baum in die Luft hebt. Bei dem Baum scheint es sich um einen jungen Schössling zu handeln, und das Fahrzeug ist so positioniert, dass es ihn über den Boden hebt. Die Szene ist vor einem weißen Hintergrund zu sehen, der den Kontrast zwischen dem leuchtenden Orange des Baufahrzeugs und dem natürlichen Grün des Baumes hervorhebt. Das Bild ist eine stilisierte Darstellung, möglicherweise eine digitale Illustration oder eine Fotografie, die die Essenz von Bau und Natur einfängt.

S. 16

Text: Anna Driftschröer
Porträt: Felix Friedmann

Ein Londoner Unternehmen hat ein Netzwerk entwickelt, das Kleinbauern ohne Internet mit Fachwissen versorgt – nur eben offline.

Ein Mann und eine Frau stehen zusammen auf einem Feld, lächeln und genießen die Gesellschaft des anderen. Der Mann trägt ein gemustertes Hemd, und die Frau trägt ein Kopftuch. Beide blicken in die Kamera, wodurch eine warme und freundliche Atmosphäre entsteht. Im Hintergrund ist ein üppiges grünes Feld mit Bäumen zu sehen, was die natürliche Schönheit der Szene unterstreicht.
© Wefarm

S. 18

Mary Woodard Lasker wusste, wie man Geld beschafft – und veränderte damit die amerikanische Forschung.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Text: Nicholas Brautlecht
Fotografie: Monika Keiler

Paul Lunow will denjenigen Zugang zur digitalen Welt verschaffen, die sich häufig schwer damit tun: älteren Menschen. Ihnen verspricht er: den einfachsten Computer der Welt.

Das Bild ist ein Split-Screen, der zwei unterschiedliche Szenen zeigt. Auf der linken Seite ist ein Mann mit lockigem Haar im Profil abgebildet, der ein schwarzes Hemd trägt. Auf der rechten Seite ist ein Computermonitor zu sehen, der von einem blauen Licht beleuchtet wird. Das Bild ist eine Split-Screen-Komposition, wobei die linke Seite das Profil des Mannes und die rechte Seite den Computermonitor mit dem blauen Licht zeigt.

S. 26

N26 gilt als eines der heißesten Fintechs in Deutschland: Mit einer kundenfreundlichen App will das Start-up eine mobile, digitale Bank aufbauen – weltweit. Dahinter stehen zwei junge Österreicher ohne einschlägige Bank-Erfahrung. Kann das gelingen? 

Text: Patrick Stähler, Jan Evers

S. 28

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Thekla Ehling

Freie Software galt lange als Projekt einiger Idealisten. Heute setzen auch Konzerne wie Microsoft darauf. Wieso das nichts mit Nächstenliebe zu tun hat, erklärt Rafael Laguna, Mitgründer der Open Xchange AG. 

Das Bild zeigt einen Mann in einem schwarzen Anzug, der auf einem Bürgersteig steht und in den Himmel schaut. Er befindet sich vor einem Gebäude mit einem großen Fenster. Der Mann scheint in einem nachdenklichen oder kontemplativen Moment zu sein, möglicherweise beobachtet er die Umgebung oder überlegt sich seinen nächsten Schritt.

Schwerpunkt Gefühle

S. 34

Wir brauchen eine andere Haltung zu Gefühlen, um wieder zur Vernunft zu kommen. 

Text: Wolf Lotter

S. 40

Interview: Holger Fröhlich
Fotografie: Anne Gabriel-Jürgens

Wie viel Gefühl ist gesund? Diese Frage treibt den Psychologen Niels Birbaumer seit einem halben Jahrhundert um. Seine Patienten haben entweder zu viel davon oder zu wenig. Wirklich zufriedene Menschen hat er da gefunden, wo man es am wenigsten erwartet hätte. 

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines älteren Mannes mit grauem Haar und Brille. Er trägt einen Rollkragenpullover und blickt mit ernster Miene direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf, was die Aufmerksamkeit auf das Gesicht des Mannes lenkt und ihn in den Mittelpunkt des Bildes rückt.

S. 50

Vier Arbeitswelten, eine Gemeinsamkeit: das alltägliche Miteinander erfordert Feingefühl. 

Text: Klaus Raab

S. 56

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Sigrid Reinichs

Der Soziologe und Unternehmensberater Stefan Kühl über Gefühlsmanagement und die Bhagwan-Bewegung als Beispiel einer perfekten New-Work-Organisation.

Das Bild zeigt einen Mann, der vor einer Holzwand steht und sich mit den Händen in den Taschen dagegen lehnt. Er trägt eine dunkle Jacke und eine Brille, und das Sonnenlicht scheint auf ihn und erzeugt Schatten an der Wand. Der Mann scheint zur Seite zu blicken, möglicherweise um etwas oder jemanden in der Ferne zu beobachten.

S. 56

Die Software-Berater von Five1 haben ein anspruchsvolles Unternehmenskonzept: Sie gehen davon aus, dass Mitarbeiter erwachsene Menschen sind.

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Michael Hudler

S. 64

Marken wie Gillette oder Nike greifen mit ihren neuen Werbekampagnen gesellschaftliche Debatten von #metoo bis Rassismus auf. Das löst im Internet nicht nur Begeisterung aus, sondern auch Boykottaufrufe und Videos von brennenden Turnschuhen.

Text: Christoph Koch

S. 68

Denise Shull war früher Wertpapierhändlerin, zuerst in Chicago, dann an der Wall Street. Heute klärt sie ihre Ex-Kollegen über Gefühle auf. Ihr Mantra lautet: Hört auf euch, steht zu eurer Angst, und bitte schlaft genügend. 

Interview: Ronja Beck

S. 72

Selten ist eine gesellschaftliche Debatte so aus dem Ruder gelaufen wie die um die Erderwärmung. Ein Rückblick zeigt, wie Wissenschaftler, Journalisten und Politiker aus ihren Rollen fielen.

Text: Mischa Täubner

S. 72

Interview: Mischa Täubner
Fotografie: Hanna Lenz

Die Soziologin Anita Engels über die Lehren aus der Klimadebatte. 

Eine Frau steht vor einer Backsteinmauer, an der ein großes Klimagerät angebracht ist. Sie trägt einen grauen Mantel und hat lockiges Haar. An der Backsteinmauer befindet sich oben links ein Metallgitter. Die Frau befindet sich in der Mitte des Bildes, die Mauer und die Klimaanlage auf der rechten Seite.

S. 82

Text: Sarah Sommer und Kristina Wollseifen
Fotografie: Tillmann Franzen

Das einstige Vorzeigeprodukt deutscher Bauern hat heute ein schlechtes Image. Und zeugt von der gestörten Beziehung zwischen Landwirten und ihren Kunden.

Das Bild zeigt einen Mann mit blauer Jacke und Hut, der sich um eine Gruppe schwarz-weißer Kühe in einem schlammigen Feld kümmert. Die Kühe stehen dicht beieinander, und der Mann scheint sie zu führen oder zu versorgen. Die Szene befindet sich vor einem Hintergrund aus Bäumen und Heuballen, was auf eine ländliche oder landwirtschaftliche Umgebung hindeutet.

S. 92

Interview: Susanne Schäfer
Fotografie: David Oates

Eine neuartige Fankultur wird die Gesellschaft verändern, sagt der britische Politikwissenschaftler Jonathan Dean. 

Das Bild zeigt einen Mann mit Bart, der einen blauen Blazer trägt und in einem Flur mit unscharfem Hintergrund steht.

S. 96

Text: Anabelle Körbel
Fotografie: Robert Fischer

Eine bayerische Firma hat eine Technik entwickelt, die unsere Kommunikation mit Maschinen vereinfachen und Hinweise auf Krankheiten geben soll. Besuch bei einem Pionier. 

Das Bild ist eine Nahaufnahme einer strukturierten Oberfläche mit einem Muster aus grünen und gelben Linien, das an ein Buntglasfenster oder ein Kunstwerk erinnert. Die Linien sind in einem vertikalen Muster angeordnet, wodurch ein Gefühl von Tiefe und Bewegung entsteht. Der Hintergrund ist dunkel, was im Kontrast zu den leuchtenden Farben der Linien steht und diese deutlich hervorhebt. Das Bild enthält keinen erkennbaren Text oder zählbare Objekte, und die relativen Positionen der Linien zueinander sind konsistent und tragen zur visuellen Gesamtharmonie der Komposition bei.

S. 100

Text: Mareike Enghusen
Illustration: Karlotta Freier

In kaum einer Weltgegend gibt es so viel seelisches Leid wie im Nahen Osten. Lange war es ein Tabuthema – doch das ändert sich nun.

Das Bild ist eine Aquarellmalerei, die eine Stadtszene mit zwei Zebras darstellt, die über eine von Gebäuden gesäumte Straße fliegen. Das Gemälde ist gegen einen bewölkten Himmel gesetzt, und es gibt Menschen zu Fuß auf der Straße unten. Das Kunstwerk ist in einer leuchtenden Farbpalette gehalten, wobei die Zebras und die Gebäude im Mittelpunkt stehen. Das Gemälde ist von einem weißen Rand umrahmt, was ihm ein sauberes und geordnetes Aussehen verleiht.

S. 106

Text: Holger Fröhlich

Wie Emotionen ins Alphabet kamen, was sie dort zu suchen haben und wer daran verdient. Eine Reise ins Reich der Emojis.

Das Bild ist eine Sammlung von vier verschiedenen Emojis, die in einer Reihe angeordnet sind und jeweils ein anderes Objekt oder eine andere Handlung darstellen. Das erste ist ein Telefon, das zweite das Gesicht einer Person, das dritte ein Boot und das vierte eine Hand, die einen Daumen hoch zeigt. Diese Emojis sind so gestaltet, dass sie von Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe leicht verstanden und erkannt werden können, was sie für eine EAA-konforme Website zugänglich und benutzerfreundlich macht.

S. 110

Text: Sophie Burfeind
Fotografie: René Fietzek

Für fast jede Lebenslage gab es schon einen passenden Helfer – nur für eine nicht. Bis Roland Demian kam.

Das Bild zeigt einen Mann mit Bart, der ein weißes Hemd trägt und mit ernster Miene direkt in die Kamera blickt. Der Hintergrund ist eine schlichte weiße Wand, die dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit auf das Motiv zu lenken. Der Blick und der Gesichtsausdruck des Mannes verleihen dem Bild eine gewisse Tiefe und Faszination.

Was Menschen bewegt

S. 114

Text: Sophia Bogner, Paul Hertzberg
Fotografie: Flurina Rothenberger

Grace Amey-Obeng will, dass schwarze Frauen schwarz bleiben. Klingt selbstverständlich, ist es in Westafrika aber nicht. 

Das Bild zeigt eine belebte Straßenszene in der Stadt mit zahlreichen Fußgängern, parkenden Autos und verschiedenen Geschäften und Unternehmen, die die Straße säumen. Die Straße ist mit einer Mischung aus Fußgängern und Fahrzeugen gefüllt, was eine lebhafte Atmosphäre schafft. Die Szene wird von einer großen Werbetafel dominiert, die für ein Hautpflegeprodukt wirbt, während auf einer kleineren Werbetafel das Gesicht einer Frau zu sehen ist. Die Farbpalette des Bildes ist überwiegend braun und grün und spiegelt die städtische Umgebung wider.

Ausstieg

S. 122

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 125

Text: Frank Dahlmann

Eine neuartige Entwicklung soll Sportverletzungen verhindern. 

Das Bild zeigt die Beine und Füße einer Person, die auf einer Plattform steht, an der ein Trainingsgerät befestigt ist. Die Person trägt Sportschuhe und Socken. Der Hintergrund ist eine schlichte weiße Wand.

S. 127

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einer E-Mail von [email protected] vom 3. Dezember 2018.

Text: Holger Fröhlich