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Schwerpunkt

Umsonst

brand eins 06/2017


Inhalt

S. 4

Geben und nehmen!


Einstieg

S. 8

Ein Wachmann in Afghanistan

Text: Benjamin Hiller
Foto: Johanna-Maria Fritz

Mohammed Isah arbeitet jeden Tag und erhält dafür einen Monatslohn von 157 Euro. Die Miete seiner Wohnung in einem Arbeiterviertel beläuft sich auf 28 Euro im Monat. Seine zwei ältesten Kinder gehen in eine staatliche Schule.

Das Bild zeigt einen Mann, der ein Tarnhemd und eine schwarze Lederjacke trägt und eine Waffe in der rechten Hand hält. Er steht vor einem Gebäude mit einer bunten Wandmalerei an der Wand.

S. 10

Die Welt in Zahlen

Text: Martin Eimermacher und Holger Fröhlich

S. 12

Ab durch die Mitte

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Der fränkische Anzugmacher Création Gross hat sich einen Namen im Fachhandel gemacht. Nun will er auch bei Endkunden bekannt werden – mit Guerillamarketing.

Das Bild ist eine stilisierte Grafik eines Anzugs mit einer grauen Anzugsjacke und einer passenden Hose, wobei ein gelber Umriss die Details hervorhebt. Der Anzug wird in einer collageartigen Anordnung dargestellt, wobei sich Jacke und Hose überlappen, um das Design zu betonen. Das Bild ist in einem schwarz-weißen Farbschema gehalten, wobei der gelbe Umriss ein kontrastierendes Element darstellt. Die Gesamtkomposition ist visuell ansprechend und hebt die Designelemente des Anzugs hervor.

S. 14

Schöner Mist

Text: Holger Fröhlich
Foto: Anne Gabriel-Jürgens

Ein Schweizer Start-up will den Komposthaufen in die Küche holen. Damit der nicht stinkt, setzt es auf eine originelle Lösung.

Das Bild zeigt vier Personen, die in einem Raum mit einer schrägen Decke um einen Tisch sitzen. Der Tisch ist mit einem weißen Tischtuch bedeckt, auf dem ein Stapel brauner Gegenstände liegt. Die Personen sind leger gekleidet, und der Raum hat eine helle, luftige Atmosphäre.

S. 16

Tellur (Te)

Text: Dirk Böttcher

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt

Das Bild zeigt ein gelbes Quadrat, das das Element des Periodensystems mit der Bezeichnung "Tellur" und der Ordnungszahl 127,60 darstellt. Das Symbol des Elements ist "Te" und sein Atomgewicht ist 127,60. Das Quadrat wird von einem schwarzen Rand umrahmt, und der Text "Tellur" befindet sich in der rechten unteren Ecke. Das Gesamtlayout ist einfach und leicht zu lesen, so dass es sich für eine barrierefreie Website eignet, die den Richtlinien der EAA (European Association of Chemists) entspricht.

S. 18

Die magische Zahl

Wer den Libor-Satz bestimmt, kontrolliert die Finanzwelt. Dass er einmal manipuliert werden könnte, ahnte selbst sein Erfinder nicht.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 22

Ein Tierpark ist kein Ponyhof

Text: David Sahay
Foto: Tillmann Franzen, Inga Kerber (S. 25 unten)

Das Bild zeigt eine Gruppe von Elefanten in einem Gehege, vor denen ein Elefantenbaby läuft. Die Elefanten stehen auf einem schmutzigen Boden, und im Hintergrund sind große Felsen und eine Steinmauer zu sehen. Die Szene scheint ein Zoo oder ein Tierschutzgebiet zu sein, da die Elefanten in einer natürlich wirkenden Umgebung zusammen gehen.

S. 28

Blick in die Bilanz: Vestas

Der dänische Vestas-Konzern, Weltmarktführer beim Bau von Windkraftparks, verdankt seinen Aufstieg nicht zuletzt hohen Subventionen. Die laufen in Kürze aus.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Umsonst

S. 32

Wertsachen

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Nichts ist umsonst. Uns wird nichts geschenkt. Alles andere wäre ungerecht.

Das Bild ist eine Aquarell-Illustration, die einen Mann und eine Frau zeigt, die einen großen Baumzweig mit Äpfeln tragen. Die Szene befindet sich in einer natürlichen Umgebung mit einem bewölkten Himmel und einer Schlange im Hintergrund. Die Illustration ist in einem flachen, zweidimensionalen Stil gehalten, wobei die Farben überwiegend grün und rot sind.

S. 42

Pitch dich selbst!

Protokoll: Harald Willenbrock
Foto: Schmott

Wer kreativ arbeitet, gilt in den Augen vieler Auftraggeber als ehrenamtlicher Helfer. Für den Agenturchef Nicolai Goschin ist jetzt Zahltag.

Bei dem Bild handelt es sich um eine Collage aus neun Fotografien, auf denen ein Mann mit Brille zu sehen ist, der alle die gleiche Pose einnimmt und in die Kamera blickt. Der Mann trägt ein blaues Hemd, und die Fotos sind in einem Raster mit drei Reihen und drei Spalten angeordnet. Der Gesichtsausdruck und die Körpersprache des Mannes sind in allen Bildern gleich, so dass eine kohärente visuelle Erzählung entsteht.

S. 46

Lass die Kunden das machen

Text: Torben Müller
Foto: Judith Jockel, Anne Morgenstern (S. 48)

Dachte sich der Gründer von Discogs. Dank Tausender unbezahlter Helfer entwickelte sich seine Firma zur größten Musikdatenbank der Welt. Ein Lehrstück über Crowdsourcing.

Zwei Männer stehen auf einem Dach, einer trägt einen schwarzen Kapuzenpullover mit der Aufschrift "DISOgS" und eine Sonnenbrille, der andere eine graue Jacke und eine schwarze Hose. Sie stehen auf einem Holzdeck, im Hintergrund ist eine Stadtlandschaft zu sehen.

S. 53

Umsonst ist nur der Tod. Wer in Filmen immer als Erster stirbt

Von Katja Berlin

Das Bild zeigt zwei rechteckige Kästen mit deutschem Text, einer mit der Aufschrift "Musical", der andere mit "Tierfilm". Der Kasten auf der linken Seite trägt die Aufschrift "Niemand. Leider.", während der rechte Kasten mit "Eine unversichliche Antilope am Wasserloch" beschriftet ist. Die Kästchen stehen vor einem weißen Hintergrund, und auf dem linken Kästchen befindet sich ein gelbes Smiley-Symbol. Der Text ist in einer klaren, serifenlosen Schrift geschrieben, und das Layout ist einfach und übersichtlich, so dass es für ein breites Publikum zugänglich ist.

S. 54

Wie rechnet Bayer?

Text und Interview: Patricia Döhle
Foto: Thekla Ehling

Der Leverkusener Pharmariese Bayer will für 66 Milliarden Dollar Monsanto übernehmen. Kann er sich das leisten, weil Geld in Zeiten der Nullzinspolitik nichts kostet? Ein Gespräch mit dem Finanzvorstand Johannes Dietsch.

Das Bild zeigt einen Mann im Anzug, der in einem Konferenzraum steht und einen Mikrofonständer vor sich hat. Er trägt eine rote Krawatte und scheint vor einem Publikum zu sprechen. Der Raum hat eine weiße Wand und einen großen Bildschirm, was darauf hindeutet, dass es sich um einen professionellen Rahmen handelt.

S. 62

Teure Geschenke

Text: Peter Laudenbach
Foto: Oliver Helbig

Christoph Müller überlässt Museen Gemälde im Wert von mehreren Millionen Euro. Als Gegenleistung verlangt er: nichts. Solche Gaben können die Museen allerdings viel Geld kosten.

Das Bild zeigt eine Sammlung von gerahmten Landschaftsgemälden an einer weißen Wand. Die Gemälde variieren in Größe und Stil, wodurch eine vielfältige und optisch ansprechende Anordnung entsteht. Die Gemälde sind in einem gitterartigen Muster angeordnet, was eine klare und übersichtliche Präsentation der Kunstwerke ermöglicht. Das Gesamtlayout und das Design der Ausstellung bieten dem Betrachter ein ästhetisch ansprechendes und fesselndes visuelles Erlebnis.

S. 70

Was kostet die Liebe?

Text: Felicitas Wilke
Illustration: Joni Majer

Die Ökonomie hinter einem Gefühl, das für Geld nicht zu kaufen ist. Angeblich.

Das Bild ist eine stilisierte Illustration, die eine Hand mit einem Ring an einem Finger in schwarzer Silhouette vor einem weißen Hintergrund zeigt. Die Hand ist so positioniert, dass es scheint, als würde sie den Ring ziehen oder fallen lassen, wodurch ein Gefühl der Bewegung entsteht. Die Gesamtkomposition ist einfach und minimalistisch, wobei der Schwerpunkt auf der Hand und dem Ring als zentrale Elemente liegt.

S. 72

Geschenkt

Interview: Lisa Goldmann
Foto: Simone Scardovelli

Ein paar Hamburger gründen ein Magazin, verteilen es kostenlos und verdienen nichts daran. Warum tun sie das? Und wieso hören sie jetzt damit auf?

Drei Personen stehen vor einer mit Graffiti bedeckten Backsteinmauer, auf der der Schriftzug "ES LÜNT SÜCH DO CH" zu sehen ist. Das Graffiti weist verschiedene Formen und Farben auf und bildet einen visuell auffälligen Hintergrund für die Szene.

S. 74

Freispiel

Text: Christoph Koch
Illustration: Ika Künzel

Kostenlose Computerspiele werden immer beliebter. Doch sind sie tatsächlich gratis?

Das Bild ist eine farbenfrohe, handgezeichnete Illustration, die einen Teddybären mit rotem Hut und blauer Hose zeigt. Der Teddybär sitzt auf seinen Hinterbeinen und hat seine Arme und Beine in einer verspielten Pose ausgebreitet. Der Hintergrund ist ein schlichtes Weiß, wodurch die leuchtenden Farben des Teddybären und seines Outfits besonders gut zur Geltung kommen. Die Illustration ist eine verspielte und skurrile Darstellung eines Teddybären, die mit ihren lebhaften Farben und ihrer dynamischen Komposition die Aufmerksamkeit des Betrachters erregt.

S. 80

Die Unzerstörbare

In Großbritannien gehört die Krankenkasse dem Staat und ist für alle kostenlos. Über eine sozialistische Insel im Mutterland des Kapitalismus.

Text: Ingo Malcher

S. 84

„Privatheit wird zum Luxus“

Interview: Peter Laudenbach
Foto: Hartmut Nägele

Prophezeit Rolf Schwartmann, Jurist und Berater der Bundesregierung. Ein Gespräch über Daten als Rohstoff, Zahlungsmittel und die Frage, wem sie gehören.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einem Flur mit gewölbten Türöffnungen und einem Fliesenboden steht. Er trägt einen dunklen Anzug und eine Brille und blickt zur Seite. Der Flur scheint gut beleuchtet zu sein, da das Sonnenlicht durch die Fenster einfällt. Der Mann ist in der Mitte des Bildes positioniert, um die Aufmerksamkeit auf seine Anwesenheit zu lenken.

S. 90

Die tun was

Millionen Menschen arbeiten unentgeltlich, aber nicht umsonst. Sie halten die Gesellschaft zusammen – und sparen dem Staat Milliarden.

Text: Lisa Goldmann
Foto: Imke Lass

S. 94

Der Tod kostet das Leben? Wenn’s nur das wäre!

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration mit einer Hand, die eine Münze über einem Grabstein hält, auf dem das Wort "Tschus" steht. Der Grabstein ist von Pflanzen und Gras umgeben, was eine ruhige und friedliche Atmosphäre schafft. Die Illustration ist einfach und geradlinig, ohne zusätzlichen Text oder komplexe Elemente.

S. 96

Zwei Händler, zwei Welten

Interview: Christian Sywottek
Foto: Elias Hassos, Julia Knop

Der eine drängt mit viel Geld von Investoren auf den Markt. Der andere arbeitet nach alter Väter Sitte. Ein Gespräch über ungleiche unternehmerische Möglichkeiten.

Das Bild zeigt einen Mann, der in einem Bekleidungsgeschäft sitzt, umgeben von Regalen mit Anzügen und Jacken. Der Mann trägt einen Anzug und eine Krawatte und scheint der Besitzer oder Manager des Geschäfts zu sein. Das Geschäft scheint mit einer Vielzahl von Anzügen und Jacken gut bestückt zu sein, was auf eine große Auswahl für die Kunden hindeutet.

S. 102

„Das kostet aber extra“

Text: Marc-Stefan Andres und Dirk Böttcher
Foto: Philotheus Nisch

Früher war mehr gratis. Fünf Beispiele.

Das Bild zeigt eine große, bunte Eistüte mit einer Vielzahl von Toppings, darunter Regenbogenstreusel, Goldstreusel und eine Mischung aus rosa, blauen und gelben Farben. Das Eis scheint zu schmelzen, was ein optisch ansprechendes und appetitliches Bild ergibt. Der Hintergrund ist ein klarer blauer Himmel mit flauschigen weißen Wolken, die einen Kontrast zu den leuchtenden Farben der Eiscreme bilden.

S. 110

Brotlos glücklich

Text: Johannes Böhme
Foto: Jens Passoth

Wie überlebt man als Künstler? Antworten von drei Könnern ihres Fachs.

Das Bild zeigt eine Frau, die unter einem Baum mit weißen Blumen steht, einen schwarzen Mantel trägt und nach links schaut. Im Hintergrund sind ein Holztisch und Stühle zu sehen, die auf einen Außenbereich hindeuten. Die Frau befindet sich in der Mitte des Bildes, während der Baum und der Tisch im Hintergrund zu sehen sind.

S. 118

Das neue Testament

Mehr als drei Billionen Euro werden hierzulande von 2015 bis 2024 vererbt. Was bedeutet das für die nächste Generation – und für die Volkswirtschaft?

S. 120

Geld für (fast) nichts

Zusammengestellt von: Johannes Böhme

S. 124

Energie im Überfluss

Der Strompreis an den Börsen sinkt immer häufiger unter null. Dennoch winken glänzende Geschäfte. Nur für wen?

Text: Dirk Böttcher und Steffan Heuer

S. 133

Die Bewegung

Ein kleines Lehrstück in fünf Akten über Gratis-Umarmungen und menschliche Schwächen.

Text: Johannes Böhme

S. 134

Freie Fahrt für alle

Text: Christian Sywottek
Illustration: Christina Gransow

Gratis Bus und Bahn fahren klingt nach einer tollen Idee. Ist es das auch?

Das Bild ist eine lebhafte, farbenfrohe Illustration, die einen Bus mit der Nummer 365 auf der Vorderseite zeigt, der unter einem Regenbogen fährt. Der Bus ist von verschiedenen skurrilen Elementen umgeben, darunter ein Eichhörnchen, ein Vogel und ein Feuerwerk. Die Szene ist mit einer Vielzahl von Farben und Formen gefüllt, die eine lebendige und spielerische Atmosphäre schaffen.

S. 142

Was nix kostet, wird was wert

Text: Christoph Koch
Illustration: Charlotte Cassel

S. 146

Eine Nacht in der Schokoladenfabrik

Text: Alexander Krex
Illustration: Manu Burghart

Wenn du merkst, kein Song, kein Film, kein Nichts berührt dich mehr – dann hast du einen Flatrate-Kater. So wie ich.

Das Bild zeigt eine Sammlung von CD-ROMs oder Compact Discs, die scheinbar zufällig angeordnet sind. Die CDs sind in verschiedenen Farben und Größen abgebildet, wodurch eine visuell auffällige und abstrakte Komposition entsteht. Das Bild ist keine typische Darstellung einer physischen CD-Sammlung, sondern eher eine künstlerische Darstellung, die für Bildungs- oder Werbezwecke verwendet werden könnte. Das Bild wird nicht von einem Text oder spezifischen Details über die CDs begleitet, und die Anordnung der CDs bildet kein erkennbares Muster oder eine Reihenfolge.

Was Menschen bewegt

S. 150

Äh …

Text: Carsten Jasner
Illustration: Stefan Mosebach

Ich würde so gern aus dem Stegreif eine Rede halten. Doch ich habe Bammel davor. Vielleicht kann mir ja geholfen werden?

Das Bild ist eine farbenfrohe, handgezeichnete Illustration, die eine Gruppe anthropomorpher, abstrakter Kreaturen mit verschiedenen Körperformen und -größen zeigt, die miteinander und mit einem Podium interagieren. Die Kreaturen sind in einem verspielten, cartoonartigen Stil dargestellt, wobei einige in Bewegung oder in ein Gespräch vertieft zu sein scheinen. Die Szene steht vor einem weißen Hintergrund, und es gibt keine erkennbaren Texte oder besonderen Handlungen, die stattfinden. Die Gesamtkomposition ist visuell ansprechend und fängt die Essenz einer lebendigen, fantasievollen Szene ein.

Ausstieg

S. 155

Die vierte Art des Fliegens

Text: Frank Dahlmann

Ein Start-up in Stuttgart schickt ein neuartiges Objekt in die Luft.

Das Bild ist eine Luftaufnahme einer belebten Stadtkreuzung mit hohen Gebäuden, Autos und Fußgängern. Ein großes weißes Objekt, das einer riesigen weißen Kugel oder Kuppel ähnelt, ist in der Mitte der Szene zu sehen. Die Straße ist mit verschiedenen Fahrzeugen, darunter Autos und Taxis, befahren, und die Menschen laufen in der Gegend herum. Das Bild ist in Farbe und bietet eine lebendige Darstellung der Stadtlandschaft.

S. 157

Es gibt sogar einen Hausmeister

Text: Holger Fröhlich

S. 159

Welches ist Ihr Lieblingscover?

S. 162

Wer hat’s gesagt?