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Wie überlebt man als Künstler?

Wie überlebt man als Künstler? Antworten von drei Könnern ihres Fachs.





Die Verlegerin

• Wer vernünftig ist, der schreibt keine Gedichte. Wer vernünftig ist, der gründet keinen Verlag für Gedichte. Wer vernünftig ist, der schlägt sich nicht 14 Jahre mit unbezahlten Druckerei-Rechnungen herum, mit Büchern, die sich manchmal kaum hundertmal verkaufen. Vernünftig war die Verlegerin und Dichterin Daniela Seel, 42, nicht. Das ist ein großes Glück.

Die Frau mit den wilden Haaren und der hellen Stimme breitet auf einem Tisch vor ihrer Hinterhof-Remise in Berlin-Tegel Bücher aus, die ohne sie wahrscheinlich nicht erschienen wären. Solche in Weiß-Lila, in Rot-Weiß, welche, die Faustkeile auf dem Cover haben und das Periodensystem. Es sind Gedichtbände, Romane, Essays und Kinderbücher, für die Seels Autoren und sie selbst in den vergangenen 14 Jahren mehr als 70 Literaturpreise bekommen haben; Nominierungen für den Deutschen Buchpreis und zuletzt für den Preis der Leipziger Buchmesse. Ihr Verlag heißt Kookbooks, vom englischen kook: ein Exzentriker, ein Verrückter – keine Kochbücher.

In einer Studie über die Lage deutscher Schriftsteller von 2007 heißt es, dass diese im Schnitt jährlich etwa 12 000 Euro verdienten. Wer Gedichte schreibt, verdient noch weniger.

Ein bisschen verrückt muss man also sein, um mit 27 Jahren einen Verlag für Lyrik zu gründen. Sie stammt aus einer Familie voller Steuerberater – Menschen, die wissen, wie man mit Geld umgeht. Und die raten ihr: „Mach doch was Ordentliches; das ist doch nichts Gescheites.“ Und: „Studier doch wenigstens auf Lehramt.“ Sie ignoriert das alles.

Als ihr Vater überraschend an einem Herzinfarkt stirbt, steckt sie im Jahr 2003 die 30 000 Euro, die sie erbt, in die Gründung des Verlags. Das Startkapital reicht für drei Jahre. Mit dem Geld bringt sie Bücher heraus, die Titel tragen wie „Kochanie ich habe Brot gekauft“ (ausgezeichnet mit dem Peter-Huchel-Preis sowie dem Dresdner Lyrikpreis) und „Ohrenberg oder der Weg dorthin“ (nominiert für den Deutschen Buchpreis). Über ihre Entscheidung, Verlegerin zu werden, sagt sie: „Es war eine Struktur, die ich mir selbst gegeben habe, die mir auch niemand wegnehmen konnte. Ein Geländer durch den Tag.“

Die Leute lesen heute Gedichte meist nur, wenn ein großer Name auf dem Cover steht: Goethe oder Rilke, Brecht oder Benn. Mit modernen Gedichten in einer eigenen Sprache tun die Leute sich schwer, sodass Verleger froh sind, wenn 200 Bücher über den Ladentisch gehen. Zeitgenössische Lyrik ist eine ziemlich brutale Kunst, wenn man von ihr leben will.

Kookbooks war immer pure Selbstausbeutung – und ist es bis heute. Die Autoren bekommen für ihr Werk meistens einige Hundert Euro, Daniela Seel bekommt nichts. Wenn es gut läuft, verkauft sie von einem Gedichtband 500 Exemplare. Davon kann sie gerade die Druckerei sowie den Grafikdesigner bezahlen und ein bisschen Geld an den Autor weiterreichen. Wenn es schlecht läuft, verkauft sie nicht einmal 200 Bücher, und dann wird es eng. „Manchmal habe ich mir ernsthaft überlegt, ob ich wieder mit Kellnern anfangen muss. Oder nicht doch noch Berufsschullehrerin werden sollte. Das war alles attraktiver, als zum Amt zu gehen.“

Seit 14 Jahren schlägt sie sich durch. Sie hat immer wieder Stipendien bekommen, zum Beispiel ein mit 1800 Euro monatlich dotiertes in der Villa Aurora in Los Angeles oder eines des Berliner Senats. Mal nahm sie sechs Wochen an einem Programm des Goethe-Instituts in Reykjavík teil; ein anderes Mal war sie in Split. Sie nennt das „Künstler-Landverschickung“. Wenn keine ansteht, hält sie sich mit Lesungen, Moderation, Vorträgen in Universitäten und Juryarbeit über Wasser. „In der Steuererklärung bin ich einige Jahre nicht mal auf 8000 Euro gekommen. Bei der Bank kriege ich bis heute nicht mal einen Dispo, weil ich nicht genug regelmäßiges Einkommen habe.“

Trotz dieser finanziell angespannten Lage hat sie nicht nur Lyrik auf höchstem Niveau herausgebracht, sondern auch zwei eigene, von der Kritik gefeierte Bände geschrieben. „Es ist schon manchmal sehr viel“, sagt sie. „Das Prekäre ist zehrend.“ Aber: „Ich habe ja eine Verantwortung meinen Autoren gegenüber. Ich kann die nicht einfach hängen lassen. Sonst macht es ja keiner.“

Der Maler

Für Ismael Duá fing alles vor zehn Jahren in seinem Studentenzimmer voller Bücher in der Münchener Maxvorstadt an. Er war Kunststudent, und auf dem Boden lag Papier im DIN-A4-Format, langweiliges Büropapier. „Aber auf einmal fingen die Sachen in A4 in Beziehung zu treten, die gehörten zusammen. Und da war klar, was ich machen will.“

Der mittlerweile 35-jährige Maler hat seitdem nur noch im A4-Format gearbeitet. Obwohl sie ihm in der Kunstakademie immer wieder gesagt haben: Male doch jetzt mal was Großformatiges. „Aber das Großartige an A4 ist gerade, dass es so ein beschränktes Alltagsformat ist. Das kennt jeder sofort.“

In seinem Zimmer in Berlin-Neukölln stehen vier Kisten, ein Plattenspieler, ein alter Klavierhocker. Eine Glühbirne hängt von der Decke, und aus den Boxen kommt „Graceland“ von Paul Simon: „There is a girl in New York City, who calls herself the human trampoline. And sometimes when I‘m falling, flying or tumbling in turmoil I say whoa, so this is what she means.“ Duá erzählt, dass er das ganz gut kennt, das Gefühl, vom Glück verlassen zu sein. Es kommt eigentlich mit jeder Nachforderung des Finanzamts auf.

Im Jahr 2016 studierten in Deutschland 600 Studenten Malerei an Kunsthochschulen. Jedes Jahr gibt es mehrere Hundert Absolventen. Und von jeder Generation schafft es nur eine Handvoll in die Liga von Gerhard Richter, Georg Baselitz oder Neo Rauch, die Millionen mit ihrer Kunst verdienen. Dann gibt es noch eine Gruppe von einigen Dutzend Malern, die von ihrer Kunst sehr komfortabel leben können. Die große Mehrheit schlägt sich durch.

In einer Studie aus dem Jahr 2012 gaben 70 Prozent der bildenden Künstler in Berlin an, weniger als 12 000 Euro jährlich zu verdienen. Mehr als ein Viertel lebte mehrheitlich von den Zuwendungen von Familie und Freunden oder von staatlicher Unterstützung.

Duá ist der Sohn einer deutschen Ärztin und eines Wissenschaftlers aus Guinea, in Westafrika. Er ist in Berlin-Pankow geboren, hat den Großteil seiner Kindheit in Guinea gelebt, wo die Familie anfangs in einem ärmlichen Viertel gewohnt hat, mit mehreren anderen Familien auf engstem Raum. Als Jugendlicher ist er zurück nach Deutschland gekommen, hat auf einem französischen Gymnasium in Berlin Abitur gemacht, war danach zwei Jahre Feldjäger bei der Bundeswehr – was er „eine wichtige Erfahrung“ nennt –, hat ein paar Semester Politikwissenschaft studiert und wurde danach in München von dem Bildhauer Andreas von Weizsäcker an die dortige Kunsthochschule geholt. Jetzt ist er Maler, einer im Heer der Tausenden, die hoffen, dass es irgendwann reicht, ganz von der Kunst zu leben.

In dem kahlen Zimmer hängt er einige seiner Bilder auf, eine geschälte Gurke, die ein bisschen aussieht wie eine grüne Banane, wie auf dem berühmten Meine-erste-Banane-Cover der Satirezeitschrift »Titanic«. Ein anderes, düstereres Bild zeigt einen Opal, vergrößert vor schwarzem Hintergrund. „Ich möchte irgendwann ein Bild im Monat verkaufen, ein Bild, dem ich voll gerecht werde und von dem ich leben kann“, sagt er. „Dann habe ich alles erreicht.“

Bis es so weit ist, führt er eine kleine Bar, eher ein großes Wohnzimmer am Berliner Karl-Marx-Platz 18, die „Das Kapital“ heißt. Er hat zwei Angestellte auf 450-Euro-Basis, steht die meisten Abende selbst am Tresen, lebt in den guten Monaten von den Einnahmen und in den schlechten von 850 Euro Fördermaßnahme, die er als Gründer von der Arbeitsagentur erhält. Ab und zu verkauft er eines seiner A4-Bilder für 700 Euro pro Stück, Öl auf Leinwand. Erst neulich wieder an einen Amerikaner, dem er in der Bar von seiner Kunst erzählt hat.

Eine Galerie hat er nicht, obwohl er vor einigen Jahren mal im Fernsehen zu sehen war: Bei der Arte-Show „Alles für die Kunst“ war er einer der jungen Kreativen, die ihre Werke bei der ersten und einzigen Castingshow zu diesem Thema vorstellten. So richtig wohl fühlt er sich damit bis heute nicht: „Die haben mich als einen totalen Chaoten dargestellt, dabei bin ich ein zutiefst ernster Mensch.“ Anders könnte er sein Leben nicht meistern.

In den meisten Monaten hat er nicht mehr als 850 Euro, zahlt 400 Euro Miete, 200 Euro Unterhalt für seine vier Jahre alte Tochter, die ein Stockwerk höher wohnt. Er selbst lebt asketisch. Er braucht nicht mehr als eine Mahlzeit am Tag und trägt nur Secondhand-Klamotten – heute einen weiten, schwarzen Anzug, dem man nicht ansieht, dass er nur 30 Euro gekostet hat. Er fährt nie in den Urlaub, geht nicht essen, kauft nichts, was er nicht in die vier Kisten in seinem kahlen Zimmer packen kann.

Das alles ist so knapp kalkuliert, dass ein Brief vom Finanzamt mit einer Steuernachforderung, so wie vor zwei Monaten, alles ins Wanken bringt. Dann muss er sich auch mal Geld von Freunden oder der Familie leihen, um die Miete zahlen zu können.

Wieso tut er sich das an? Eine kaum profitable Bar neben kaum profitabler Kunst? „Mein Vater arbeitet als Forscher für ‘nen Appel und ‘n Ei in Guinea, aber versuchen Sie den mal von seiner Arbeit abzuhalten. Als ich mit 21 Jahren angefangen habe, Kunst zu studieren, wusste ich, worauf ich mich einlasse. Natürlich wusste ich das. Und mir ist beides wichtig. Die Bar und meine Malerei. Die Bar ist inzwischen ein richtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft. Ich habe mir diesen Job selbst geschaffen. Und mir ist es wichtig, nicht nur Künstler zu sein. Selbst wenn es sehr anstrengend ist. Ans Geld denkende Menschen werden da vielleicht sagen: was für ein Idiot. Aber es ist ja trotzdem kein schlechtes Leben. Ich habe genug für meine Ölfarben, für die DIN-A4-Leinwände. Man muss die Härte in Kauf nehmen. Sie gehört dazu.“

Der Jazzmusiker

„Ich habe wirklich Glück gehabt“, sagt Gebhard Ullmann. „Mir geht es gut.“ Und wenn man sich in diesem Loft in Berlin-Schöne- berg umguckt, dann denkt man: Der Mann hat recht. Er hat ein weiß gestrichenes, riesiges Wohnzimmer, in dem eine vollautomatische Kaffeemaschine steht, ein großer Holztisch, ein paar helle Designerstühle, eine Standuhr aus dem 17. Jahrhundert und sonst nicht viel. Nebenan, im schallisolierten Proberaum, steht ein Flügel von Bösendorfer; diese Instrumente fangen preislich jenseits der 25 000 Euro an. Ullmann, 59 Jahre alt, ein großer Mann mit Glatze, sitzt im weißen Hemd da, zwei Knöpfe offen und wirkt wahrlich nicht, als wäre er von Geldsorgen gepeinigt.

Dabei würde ihm in Berlin derzeit wohl niemand eine Wohnung vermieten, und die Hypothek für die, die er sich gekauft hat, wird er wohl nie ganz abbezahlen. Sein Rentenanspruch beträgt 580 Euro im Monat. Er weiß also ganz genau, dass er so lange spielen muss, bis es nicht mehr geht – und dann Instrumente und Wohnung verkaufen. „Ich werde mein ganzes Leben Musik machen“, sagt Ullmann.

Die Bassklarinette hat einen tiefen weichen Klang und einen größeren Tonumfang als jedes andere Blasinstrument: Man kann mit ihr in den tiefsten Tönen grummeln, aber auch hoch und voll singen. Ullmann ist mit ihr einer der erfolgreichsten deutschen Jazzmusiker geworden. Und er spielt acht weitere Instrumente, drei unterschiedliche Saxofone, fünf Flöten. Ullmann ist einer der ganz Großen im deutschen Jazz, einer der Platten in New York für das große Jazz-Label „Soul Note“ eingespielt hat und der von der renommierten Jazz-Fachzeitschrift »Down-Beat« regelmäßig viereinhalb und fünf Sterne bekommt für seine Aufnahmen – das ist die Liga von Miles Davis, Thelonius Monk und Duke Ellington.

Ullmann hat in seinen Zwanzigern sowohl Medizin als auch Musik studiert. Morgens saß er in der Anatomie-Vorlesung, nachmittags im Proberaum, und nachts hat er auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gearbeitet. Er war schon kurz vor dem Examen, hätte Chirurg werden können – und entschied sich dann doch für den Jazz. „Ich habe mich gefragt: Willst du bis an dein Lebensende Musiker sein oder Arzt? Und dann war es eigentlich klar. Auch wenn ich natürlich nicht wusste, wie ich davon leben würde.“

In einer Studie der Union Deutscher Jazzmusiker gaben 2016 fast 70 Prozent der Befragten an, im Jahr mit ihrer Musik weniger als 12 000 Euro zu verdienen. Mehr als 60 Prozent sagten, dass sie pro Auftritt weniger als 150 Euro bekämen. Und nur 5 Prozent der Musiker verdienten mit ihrer Musik mehr als 30 000 Euro im Jahr. Die Entscheidung für den Jazz ist bei den allermeisten eine Entscheidung für ein Leben mit wenig Geld. Für ein Leben mit manchmal mehr als 100 Auftritten im Jahr, um irgendwie über die Runden zu kommen.

Gebhard Ullmann zog 1983 mit seinen acht Instrumenten im Gepäck nach Berlin. „Mitte 1984 hatte ich schon zehn Bands, habe Blues gespielt, Rock, Salsa, Jazz. Ich habe die Piccolo-Flöte für die „Lindenstraße“ eingespielt, für Gunther Gabriel das Saxofon. Für eine Stunde im Studio bekam ich damals 80 D-Mark, meine Monatsmiete war 152 D-Mark. Am Anfang war es total leicht. Nur: Ich wollte eigentlich von der Musik leben, die ich wirklich machen wollte.“

Und sobald man das versucht, wird es schwierig. Erst spielte er nur noch Jazz, allerdings auch eingängigere Sachen, unterrichtete nebenher an der Musikhochschule in Berlin. Aber irgendwann entschied er sich, ganz seinen eigenen Weg zu gehen. „Ich habe die kommerziellen Projekte dann alle aufgegeben. Da blieb auch kaum etwas hängen, selbst mit populärerem Jazz.“ Seit den Neunzigerjahren macht Ullmann fast nur noch die Musik, die ihn interessiert: Free Jazz, Neue Musik – Stücke, die selbst von Kritikern oft als „schwierig“ bezeichnet werden.

An CD-Verkäufen verdient er so gut wie nichts, Einnahmen bringen Live-Auftritte und Gema-Gebühren für Hunderte Kompositionen, die er über die Jahre geschrieben hat. „Es ist als Jazzmusiker immer Patchwork“, sagt Ullmann. Er hat hart gearbeitet, um über die Runden zu kommen. Er ist in einigen Jahren mehr als 150-mal aufgetreten, bestenfalls für 250 Euro am Abend, schlechtestenfalls für gerade mal 30 Euro, hat extrem viel komponiert und, wenn es ganz eng wurde, immer wieder auch an der Musikhochschule unterrichtet.

„Das alles hier sieht zwar toll aus“, sagt Ullmann und zeigt auf seine Wohnung. „Aber mit meiner Musik hätte ich das nie geschafft. Das habe ich letztlich meinem Vater zu verdanken.“

Ullmann hatte das Glück, dass ihm sein Vater, der Jurist war, in den Achtzigerjahren eine Wohnung gekauft hat. Immer wenn er umzog, verkaufte er seine alte Wohnung und kaufte eine neue mit dem Geld. Dennoch trieb ihn sein traumhafter Schöneberger Loft mit hohen Decken und Schallisolierung beinahe in die Privatinsolvenz. Der Ausbau des ehemaligen Dachbodens lief nicht wie geplant, Ullmann musste immer mehr Geld reinstecken, so lange, bis er fast ruiniert war.

„Aber bis jetzt ist es immer gut gegangen. Irgendetwas passiert immer. Dann gibt es doch noch eine Konzerteinladung oder einen Preis, und es geht weiter. Ich bin im Vergleich zu vielen anderen privilegiert.“ Gerade erst wurde bekannt gegeben, dass er den Jazzpreis Berlin erhält, dotiert mit 15 000 Euro.

Beschäftigt es ihn, dass er im Alter vielleicht dem Staat auf der Tasche liegen wird? „Ich habe ja anhaltende Werke geschaffen, Musik, die man hoffentlich noch in 30 bis 40 Jahren spielen wird. Und für die ich von der Gesellschaft nie viel bekommen habe. Ich glaube nicht, dass Künstler in diesem Land zu viel Geld vom Staat bekommen.“

Gebhard Ullmanns Leben ist letztlich ein einziges, langes Jazzstück: „Diese Musik ist ein permanenter Fluss“, sagt er. „Es ist die einzige westliche Musik, die vor allem Improvisation ist. Und mit der Improvisation verbindet sich ein gewisses Lebensgefühl, ein gewisses Bewusstsein. Es erfordert ein Eintauchen, Mitfiebern, Eindenken.“ ---