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Schwerpunkt

Frauen/Männer/Arbeit

brand eins 11/2017

S. 4

Wiedervorlage


Einstieg

S. 10

Eine Bankangestellte in Indonesien

Text und Fotografie: Martina Katz

S. 12

Die Welt in Zahlen

Text: Johannes Böhme, Holger Fröhlich, Nils Wischmeyer

S. 14

Wir spielen Fabrik

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Über Industrie 4.0 wird viel geredet, aber nur wenige können sich etwas darunter vorstellen. Nun hilft Fischertechnik beim Begreifen.

Eine stilisierte Grafik zeigt eine komplexe Maschine oder einen Roboterarm. Die Maschine besteht aus vielen einzelnen, geometrischen Formen in den Farben Rot, Blau, Gelb und Schwarz. Sie wirkt technisch und präzise, ohne Details zu einer konkreten Funktion zu erkennen.

S. 16

Orange is the new black

Text: Susanne Donner
Fotografie: Peter Rigaud

Wie zwei Wiener Tüftler den Fahrradschlauch neu erfinden und dabei mit einer hundertjährigen Tradition brechen.

Zwei Männer stehen in einem hellen Raum vor einer orangefarbenen Trainingsapparatur, die aus zwei Fahrradrädern und einem großen orangefarbenen Ring besteht. Der Mann links trägt ein rotes Polohemd und scheint etwas zu erklären, während der Mann rechts, in einem karierten Hemd, den Ring hält. Sie scheinen eine Übung oder Demonstration vorzubereiten.

S. 18

Kohlenstoff (C)

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt

Text: Dirk Böttcher

S. 20

Wer gibt, dem wird gegeben

Wer etwas erlebt, der gibt auch Geld aus – getreu diesem Motto revolutionierte Harry Gordon Selfridge einst den Einzelhandel.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 24

„Wir hatten Glück, denn uns ging das Geld aus“

Text: Mathias Irle
Fotografie: Michael Kohls

Die Modebranche hat ein Problem, und die Pleiten mehren sich. Umso interessanter ist der Fall Closed.

Ein bunt gemustertes Oberteil hängt an einem Kleiderbügel. Das Oberteil ist kurzärmelig und hat eine geraffte Vorderseite. Es besteht aus vielen kleinen, farbigen Quadraten in verschiedenen Tönen.

S. 34

Abgefischt

Der weltgrößte Lachsproduzent Marine Harvest präsentiert Rekordzahlen. Sie verbergen ein ungelöstes Problem, das nicht nur den Konzern bedroht.

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt: Frauen/Männer

S. 38

Sogar als Frau!

Text und Interview: Gabriele Fischer
Fotografie: Oliver Schwarzwald

Es war einer der großen Irrtümer des 20. Jahrhunderts, zu glauben, dass das Geschlecht im 21. Jahrhundert im Berufsleben keine Rolle mehr spielen wird. Obwohl viele Hürden gefallen sind, ist die Frau in entscheidender Position noch immer nicht Normalität.

Ein rosa Schwammblock wird von einer schwarzen Schraubzwinge zusammengepresst. Rechts vom Schwamm liegt ein rosa Waschlappen. Unter dem Schwamm sind kleine rosa Kügelchen verteilt. Das Bild ist auf einem hellen Untergrund aufgenommen.

S. 48

Wie führen Frauen?

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Michael Hudler, Jelka von Langen

Vier Unternehmerinnen geben Auskunft.

Eine junge Frau mit dunklem Haar blickt nachdenklich aus einem Fenster. Sie trägt ein weißes Hemd. Das Licht fällt seitlich auf ihr Gesicht und erzeugt starke Schatten. Sie wirkt in sich gekehrt und verträumt.

S. 56

Frauen und Männer in Zahlen

Grafik: Zwei geschwungene Linien in Grün und Pink verlaufen auf weißem Hintergrund. Die Linien beginnen unten links und steigen nach oben, wobei die grüne Linie über der pinken Linie liegt. Am unteren Ende sind einige pinke Punkte verteilt.

S. 60

Wie gerecht ist eigentlich Gleichheit?

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Und was genau sind Gleichheit und Gerechtigkeit noch mal?

Zeichnung: Ein Frauenbein in schwarzer Strumpfhose und einem schwarzen High Heel-Schuh steckt im Boden. Der Schuh scheint Wurzeln gebildet zu haben, die sich in die Erde verzweigen. Die Darstellung wirkt symbolisch und könnte Verwurzelung oder das Festhalten an etwas darstellen.

S. 64

Vor dem Gesetz sind alle gleich

Die Rechtswissenschaftlerin Ute Sacksofsky über den langen Kampf, der noch nicht zu Ende ist.

Interview: Peter Laudenbach

S. 70

Game Boys für Girls?

Text: Christoph Koch
Illustration: Edouard Caplain

Eine Person steht mit dem Rücken zum Betrachter auf felsigem Untergrund und blickt auf eine stürmische Küstenlandschaft. Dunkle Wolken türmen sich über dem Wasser auf, ein grüner Schimmer ist in den Wolken zu erkennen. Im Hintergrund sind Häuser und Schiffe zu sehen. Die Atmosphäre ist bedrohlich und unruhig.

S. 76

Und was sagt Ihr Mann dazu?

Text: Lisa Goldmann und Lea Hampel
Illustration: Julia Ossko und Eugen Schulz

Was Frauen erleben, die ihre eigene Firma gründen.

Eine Grafik zeigt das Porträt einer Frau im oberen Bildbereich. Ihr Gesicht ist detailliert in Schwarz-Weiß gezeichnet, sie hat kurze Haare und trägt einen dunklen Pullover. Der untere Teil der Grafik zeigt den Körper einer Balletttänzerin in einem blauen Oberteil und einem voluminösen, orangefarbenen Tutu. Die Tänzerin scheint in Bewegung zu sein. Im Hintergrund ist ein unscharfer, beiger Hintergrund mit floralen Elementen zu erkennen.

S. 84

„Stereotypen befallen uns alle“

Die ersten Programmierer waren hauptsächlich Frauen. Warum gilt dieser Beruf heute als Männersache? Ein Gespräch mit der Historikerin Marie Hicks.

Interview: Mischa Täubner

S. 88

Hart, aber herzlich

Text: Christoph Koch
Fotografie: André Hemstedt und Tine Reimer

Die Firma Freiheit.com entwickelt E-Commerce- und Logistik-Software für zahlreiche große Unternehmen. Gegründet wurde sie von einem Paar, das sich sehr gut ergänzt – und bei dem trotzdem ab und zu die Fetzen fliegen.

Ein Mann und eine Frau stehen nebeneinander vor einer grauen Betonwand. Der Mann ist glatzköpfig, trägt ein blaues Poloshirt und eine Brille. Die Frau hat braune Haare und trägt einen violetten Pullover. Beide wirken nachdenklich und blicken in unterschiedliche Richtungen. Das Bild ist in einem kühlen, bläulichen Farbton gehalten.

S. 96

Die kriegen das gebacken

Text: Katja Michel
Fotografie: Tillmann Franzen

Der ostwestfälische Pumpernickel-Produzent Mestemacher ist ein Vorbild in Sachen Gleichstellung. Was hat das Unternehmen davon?

Eine Frau mittleren Alters mit blonden, kurz geschnittenen Haaren steht in einem eleganten Raum. Sie trägt einen dunkelblauen Hosenanzug mit einem hellblauen Einstecktuch. Sie lächelt freundlich und wirkt selbstbewusst. Im Hintergrund sind weiße Wände und eine goldene Wandleuchte zu sehen.

S. 100

Charakterdarstellerin

Text: Wiebke Harms
Fotografie: Michael Mann

Die Unternehmerin Bea Knecht kennt das Gefühl, als Frau ihre Kompetenz beweisen zu müssen. Und als Mann den harten Hund zu markieren.

Eine Frau mit hellen Haaren sitzt in einem schwarzen Sessel vor einem goldenen Hintergrund. Sie trägt ein dunkles Kleid und eine Perlenkette. Ihr Blick ist ruhig und sie wirkt selbstbewusst.

S. 104

Männer, es geht auch euch an!

Interview: Ingo Malcher
Fotografie: Felix Friedmann

Dass Frauen schlecht bezahlt werden, schadet beiden Geschlechtern, sagt die Wirtschaftshistorikerin Jane Humphries. Ein Gespräch über feministische Ökonomie.

Eine Frau sitzt in einem Sessel vor einem großen Fenster und blickt nachdenklich in die Dunkelheit. Neben ihr steht ein kleiner Hund. Das Bild wirkt ruhig und intim.

S. 108

Außer Konkurrenz

Text: Daniela Schröder
Fotografie: Jens Schwarz

Seit mehr als zehn Jahren leitet Antje von Dewitz den vom Vater gegründeten Outdoor-Ausrüster Vaude. Sie musste ihm nichts beweisen – das hat der Firma und allen Beteiligten gutgetan.

Eine Frau mit blonden Haaren steht in einem Wald. Sie trägt eine grüne Jacke und blickt nach rechts in die Ferne. Das Licht fällt durch die Bäume und erzeugt eine ruhige Atmosphäre.

S. 114

Der Störfall

Text: Christian Sywottek
Illustration: Benedikt Rugar

Beruf und Familie zu vereinbaren ist immer noch ein Problem. Dabei wäre die Lösung gar nicht so schwer.

Zeichnung: Eine Frau in Sportkleidung führt eine Beinübung durch. Links steht sie aufrecht mit Händen in der Hüfte, während ein Baby vor ihr sitzt. Rechts hebt sie ein Bein an, wodurch das Baby in die Luft geschleudert wird. Die Frau lächelt dabei. Die Zeichnung vermittelt eine humorvolle Situation, die das Training mit Baby darstellt.

S. 118

Vier Streifen

Text: Ingo Malcher
Fotografie: Robert Fischer

Wer im Cockpit das Sagen hat, ist klar. Zum Beispiel: die Flugkapitänin Cordula Pflaum.

Nahaufnahme einer Person in einer dunklen Pilotenuniform. Ein goldenes Abzeichen mit Flügeln ist auf der Brusttasche befestigt. Die Person wirkt professionell und konzentriert.

S. 120

„Das Märchen von der Meritokratie“

Interview: Steffan Heuer
Fotografie: David Magnusson

Ein Gespräch über die Macho-Kultur im Silicon Valley und ihre Folgen mit Lori Nishiura Mackenzie, Professorin an der Stanford University in Kalifornien.

Eine Frau mit dunklem Haar in einem bordeauxroten Blazer und grauer Hose steht vor einem Fenster. Sie wirkt professionell und freundlich.

S. 124

Vom Norden lernen ...

Text: Matthias Hannemann
Illustration: Silke Weißbach

... heißt kein Meeting nach 16 Uhr. Einblicke in eine Kultur, die dem Rest der Welt voraus ist.

Eine stilisierte Grafik zeigt eine Gruppe von sieben Frauen und zwei Männern in einem Besprechungsraum. Die Frauen stehen in einer Reihe, während ein Mann sitzt und ein anderer im Hintergrund steht. Die Figuren sind in gedämpften Farben dargestellt und wirken etwas distanziert. Im Hintergrund ist ein Fenster mit einer Landschaftsmalerei zu sehen, auf der Häuser und Berge dargestellt sind. Der Raum wirkt modern und minimalistisch.

S. 130

Heldendämmerung

Interview: Mathias Irle
Fotografie: Hanna Lenz

Seit fast 20 Jahren studieren in Deutschland mehr Frauen Medizin als Männer. Wie hat sich dadurch der Berufsalltag verändert? Antworten gibt die Ärztin und Personalberaterin Anne Wichels-Schnieber.

Eine Frau mit blonden Haaren und hellem Teint blickt selbstbewusst in die Kamera. Sie trägt ein gelbes Jackett über einem blauen Top und eine dunkle Hose. Der Hintergrund ist schwarz.

S. 136

Rose Kabuye und das Märchen vom emanzipatorischen Wunderland

Ruanda gilt als Vorzeigestaat in Sachen Gleichberechtigung. Zu Unrecht.

Text: Johannes Dieterich

S. 142

Frauen ans Steuer

Text: Mareike Enghusen
Fotografie: Fabienne Karmann

Einige Länder der arabischen Welt stärken allmählich die Rechte ihrer Frauen. Ist das schon ein Fortschritt?

Eine Frau steht mit dem Rücken zur Kamera. Sie trägt ein langes, rosafarbenes Kleid und ein helles Kopftuch, das ihr Gesicht verdeckt. Ihre Haltung wirkt ruhig und geschlossen. Der Hintergrund ist ein heller, einfacher Raum.

Was Menschen bewegt

S. 148

Der Traum vom Wir

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Anne Schönharting

In der Oberlausitz gründete sich auf einem alten Rittergut eine Öko-Kommune: das „Lebensgut“. Eine Geschichte über Sehnsucht, Ernüchterung – und unverhofften Geldsegen.

Ein Garten mit Wäscheleine. Mehrere Wäscheleinen sind mit bunter Kleidung bespannt. Im Hintergrund stehen große Bäume und ein Gebäude. Es wirkt wie ein ruhiger, sonniger Tag im Freien.

Ausstieg

S. 160

Was wäre, wenn … es kein Bargeld mehr gäbe?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Eine dunkle Hand hält eine schwarze Karte vor einem verschwommenen, blauen Hintergrund mit hellen Lichtpunkten. Die Karte scheint leer zu sein und ist der Fokus des Bildes.

S. 163

Vorsprechen bei Dr. Tablet

Mehr Zeit für den Patienten durch Fragen vom Computer – das ist die Idee eines Mediziners aus Freiburg.

Text: Frank Dahlmann

S. 165

Auf dem Salat liegt eine Muschel

Die Leichte Sprache richtet sich vorwiegend an Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen – vielleicht hat sie aber noch größeres Potenzial? Hier die Übersetzung einiger Passagen einer Restaurantkritik von Jürgen Dollase aus der »FAZ«.

Text: Holger Fröhlich

S. 167

[email protected]

S. 170

Wer hat’s gesagt?