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Schwerpunkt

Kundenbeziehung

brand eins 04/2023


Inhalt

S. 4

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Kundenbeziehung.


Einstieg

S. 8

Text und Fotografie: Lisa Röing Baer 

Archil Guniawa, 57, ist verheira- tet und wohnt in der westgeorgi- schen Region Imeretien . Er ist ausgebildeter Bauingenieur und kommt aus einer Winzerfamilie . 

Ein Mann mittleren Alters hält eine Flasche Wein in seinen Händen. Er lächelt freundlich in die Kamera. Er trägt eine dunkelblaue Kapuzenjacke mit einem Logo auf der Brust und eine beige Kapuze. Im Hintergrund ist ein Raum mit Holztüren und verschiedenen Gegenständen zu sehen.

S. 10

Text: Clara Vuillemin 

Anteil der Menschen, die bereit sind, für nachhaltig hergestellte Produkte mehr zu bezahlen, in Prozent, ...

… in den USA  57
… in Deutschland 61
… in Kenia  86
… in Indien 88

S. 12

Warum Unternehmen eigene Podcasts produzieren.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner 

S. 14

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel 

Der wissenschaftliche Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran – auch bei der Vermessung von Bullshit.

Eine farbige Zeichnung zeigt eine Person, die vor einem Tisch steht. Über dem Kopf der Person befindet sich eine große, wirre Ansammlung von Linien in Pink und Türkis, die Gedanken oder Verwirrung symbolisieren. Die Person scheint angespannt zu sein und versucht, die Gedanken zu ordnen.

S. 16

Text: Torben Müller
Fotografie: Ludwig Schöpfer 

Die Qualität von Erdöl oder Wasser? Sprengstoff am Flughafen? All das hilft eine neue Erfindung innerhalb von Minuten festzustellen. 

Ein metallisches Gerät mit dem Aufdruck "ACKISION" liegt auf einer grauen Oberfläche. Mehrere Kabel sind mit dem Gerät verbunden.

brandeins-Container: Energie #07 Wasserstoff und Wasser

S. 18

Grüner Wasserstoff soll die Energiewende bringen, aber um ihn herzustellen, braucht man
erst mal Energie aus erneuerbaren Quellen und Süßwasser. Das fehlt nur genau in den sonnigen Gegenden, wo Wasserstoff bevorzugt produziert werden soll. Deshalb müssen Entsalzungsanlagen gebaut werden, deren Rückstände allerdings den Meeren schaden. 

Text: Susanne Schäfer
Fotografie: Carlos Chavarria, Lena Giovanazzi 


Was Wirtschaft treibt

S. 28

Text: Janina Martens
Fotografie: Marzena Skubatz 

Die Firma Formo sagt der Milchwirtschaft den Kampf an – mit Alternativen aus dem Labor. 

Eine Frau in einem weißen Laborkittel geht durch einen hellen, modernen Laborraum. Sie wirkt konzentriert und entschlossen. Im Hintergrund sind Laborgeräte und Türen zu sehen, die den Raum unterteilen. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Forschung und Technologie.

S. 34

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Michael Hudler



Privatpersonen, Firmen – alle spenden Bäume. Für die CO2-Bilanz. Aber hilft das wirklich? 

Drei Personen stehen in einem Wald. Eine Frau sitzt auf einem Baumstumpf und hält einen mittelgroßen Hund an einer Leine. Hinter ihr stehen zwei Männer, einer links und einer rechts von ihr. Alle drei wirken entspannt und blicken in die gleiche Richtung. Der Wald ist lichtdurchflutet, die Bäume sind kahl.

Schwerpunkt: Kundenbeziehung

S. 42

Unternehmen wünschen sich Langzeitbeziehungen – aber die Kundschaft ist untreu.
Statt das Verhältnis zu pflegen, stolpern Firmen von einem Missverständnis zum nächsten

Text: David Selbach, Sarah Sommer
Illustration: Alexander Glandien



S. 48

Text: Susanne Schäfer
Fotografie: Matthias Oertel

 

Schön, dass es Leute gibt, die sich in der Warenwelt auskennen – und ihr Wissen gern an Kunden weitergeben. Hier eine subjektive Auswahl.

S. 54

Text: Holger Fröhlich
Fotografie: Stephan Dybus 



Der Grat zwischen offensiver Kundenpflege und Manipulation ist schmal.
Zeit für einen Blick auf Übertretungen.

Das Bild zeigt eine stilisierte Darstellung von drei kleinen, blauen Figuren, die auf der Hand eines Menschen stehen. Die Hand ist kurz davor, einen gelben Knopf mit der Aufschrift "BUY" zu drücken. Die Figuren scheinen aufgeregt zu sein und jubeln. Es vermittelt den Eindruck, dass eine Kaufentscheidung getroffen wird.

S. 60

Im vergangenen Jahr schloss jedes achte Schuhgeschäft. Doch trotz großer Krise in der Branche gibt es sie noch: erfolgreiche Einzelhändler. Riesen wie Deichmann – und Inhaber kleiner Läden, die sich etwas einfallen lassen. 

Text: Sophie Burfeind
Fotografie: Jens Umbach, Jasper Walter Bastian 

S. 68

Interview und Text: Christoph Koch
Fotografie: Ross Mantle 

Viele Menschen landen mit ihren berechtigten Anliegen in der Warteschleifen-Hölle.
Ein Gründer-Duo befreit sie daraus.

Ein Mann und eine Frau sitzen an einem Holztisch in einem Wohnzimmer. Der Mann hat einen Bart und trägt einen grauen Mantel, er wirkt nachdenklich. Die Frau hat lange braune Haare und trägt eine karierte Jacke, sie lächelt leicht. Auf dem Tisch liegen Broschüren und Dokumente. Im Hintergrund ist ein Sofa und eine Wand in Lila zu sehen.

S. 72

Märkte sind Gespräche, so die Quintessenz des „Cluetrain Manifests“ von 1999. Knapp 25 Jahre später geht es nun ums gemeinsame Entwickeln von Produkten. Kann das gut gehen? 

Fragen an Stephan A. Jansen 

S. 74

Text: Hannes M. Kneissler
Illustration: Jan Robert Dünnweller 

In immer mehr Geschäften müssen Kundinnen und Kunden selbst aktiv werden – oder können alles der Technik überlassen. Unser Autor hat getestet, wie gut das funktioniert. 

Eine stilisierte Grafik zeigt eine Person, die durch eine Menge von Augen betrachtet wird. Die Person ist in einem orangefarbenen Pullover und Jeans gekleidet und trägt eine Tasche. Die Augen sind in verschiedenen Farben und Größen dargestellt und umgeben die Person wie ein Wirbel. Die Grafik vermittelt ein Gefühl von Beobachtung und vielleicht auch von Unbehagen oder Überwachung.

S. 80

Versicherungen haben einen schlechten Ruf. In der Schweiz gibt es eine, die sehr beliebt ist. Wie schafft sie das? 

Text: Jannik Jürgens
Fotografie: Florian Spring 

S. 86

Text: Carina Frey
Fotografie: Anna Ziegler



Guter Kundendienst hängt wesentlich von zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab.
Zum Beispiel im Gesundheitswesen, wo ein neues Arbeitszeitmodell Pflegekräften, Kliniken und Patienten zugute kommt.

Zwei Personen in Schutzkleidung übergeben sich eine große Spritze mit einer klaren Flüssigkeit. Die Person links trägt einen weißen Kittel und blaue Handschuhe, die Person rechts einen gelben Schutzanzug und ebenfalls blaue Handschuhe. Der Hintergrund ist ein heller Raum mit vertikalen Säulen.

S. 92

Die Arbeitsbedingungen in Callcentern sind oft miserabel.
Kann künstliche Intelligenz das ändern?
Antworten von Nils Hafner, der vor 25 Jahren über Callcenter promoviert hat und den das Thema seitdem nicht mehr loslässt.

Interview und Text: Clara Vuillemin
Illustration: Benedikt Rugar 

S. 94

Text: Felix Lill
Illustration: Jill Senft 

In kaum einem Land bemüht man sich so sehr um die Kundschaft wie in Südkorea.
Doch die Zuwendung hat ihren Preis.

Eine stilisierte Grafik zeigt ein Paar bei einem Essen. Ein Mann serviert einer Frau eine Schüssel mit Essen über einen Tisch. Beide lächeln und scheinen die gemeinsame Zeit zu genießen. Im Vordergrund steht eine weitere Schüssel mit Essen auf dem Tisch.

Küchen-Wirtschaft

S. 98

Die Küche – egal ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und Gesellschaft verrät.
Luka Lübke, Köchin und Autorin, erzählt diesmal, wie sie eine prominente Kundin verprellt hat, um das Richtige zu tun.

Text: Luka Lübke 


Was Menschen bewegt

S. 102

Text: Kim Lucia Ruof
Fotografie: Aaron Leithäuser

Damit wir Milch in unserem Kaffee und Käse auf dem Brot haben, bekommt eine Kuh im Schnitt jedes Jahr ein Kalb. Der männliche Nachwuchs ist für die Milchproduktion nutzlos. Also, wohin mit ihm?
Wir haben ein Bullenkalb auf seinem langen Weg begleitet.

Nahaufnahme eines Kalbs, das aus einem grünen Futterspender eine Karotte frisst. Das Kalb hat ein dunkles Fell mit weißen Abzeichen im Gesicht und wirkt neugierig. Im Hintergrund ist ein dunkler Stall zu erkennen.

Ausstieg

S. 114

Ein Szenario. 

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 117

Text: Frank Dahlmann 

Eine Forscherin aus Potsdam presst Baumrinde zu Holzplatten – und schenkt so einem Abfallprodukt ein zweites Leben. 

Das Bild zeigt vier Elemente auf einem hellgrauen Hintergrund. Links oben ein Stück Baumrinde mit dunkler, rauer Oberfläche. Rechts davon eine gebogene Rindenschale in hellem Braunton. Unten links und rechts jeweils eine silberfarbene, halboffene Metallform, die an eine Muschel erinnert. Die Formen scheinen dazu gedacht zu sein, die Rindenteile aufzunehmen oder zu präsentieren.

S. 119

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein.
Hier die Übersetzung von Auszügen aus einer Literaturkritik von Hubert Winkels in der »Süddeutschen Zeitung« vom 22. Februar 2023.

Text: Holger Fröhlich 


Gewinnspiel

S. 122

„Sie hätten Schwierigkeiten, eine glückliche, lebenslange Beziehung zu führen, wenn Sie von Ihrem Partner nur Alter, Geschlecht und E-Mail-Adresse wüssten.“