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Schwerpunkt

Unternehmertum

brand eins 07/2020


Inhalt

S. 4

Text: Gabriele Fischer

In diesen Monaten hat vermutlich so manchen Selbstständigen die Frage beschäftigt, ob angestellt sein nicht auch eine attraktive Lebensform ist. Wer keine Masken produziert oder in einer anderen krisenresistenten Branche tätig ist, erlebt einen Niedergang, gegen den auch die an Business Schools gelehrten Risikopläne kaum helfen. Und doch gilt für die meisten: Nach dem Katzenjammer ist vor dem Aufbruch.

Schwarz-Weiß Porträt einer Frau mittleren Alters. Sie hat dunkles, kurzes Haar und trägt ein helles Hemd. Ihr Blick ist direkt und wirkt ruhig und selbstbewusst.

Einstieg

S. 8

Text und Foto: Holger Fröhlich

„Ich habe nichts anderes gelernt als Bügeln. Das ist, worin ich gut bin, und ich bin diese Arbeit gewöhnt. Außerdem sind die Verkäufer hier ringsum meine Freunde.“

Ein Mann mittleren Alters bügelt ein weißes Tuch mit einem traditionellen Kohlebügeleisen. Er trägt ein kariertes Hemd und wirkt konzentriert bei seiner Arbeit. Im Hintergrund eine Steinwand und ein Kalender.

S. 10

Text: Holger Fröhlich

S. 12

Internetplattformen zur Auftragsvermittlung an Freelancer haben einen schlechten Ruf, doch unter bestimmten Voraussetzungen bieten sie eine unternehmerische Perspektive.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 14

Ballistol eignet sich für viele Zwecke. Und zeigt, wie gut Traditionsmarken altern können.

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

S. 16

Text: Manuel Berkel
Fotografie: Tillman Franzen

Die Nachfrage nach Bauland ist groß – doch unter vielen Grundstücken liegen noch Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Zwei Tüftler suchen mit Drohnen danach.

Zwei junge Männer stehen auf einer grünen Wiese vor einem Gebäude. Der eine kniet und hält einen kleinen ferngesteuerten Helikopter in der Hand, während der andere steht und ihn mit einer Fernbedienung steuert. Beide wirken konzentriert und interessiert.

S. 18

Im Goldrausch zogen Tausende von überall her in den Wilden Westen. Ellen Nay war ihnen überlegen, weil sie das Suchen nach Bodenschätzen von klein auf gelernt hatte.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Wie überführt man eine Regierung der Manipulation? Mit einem guten Datensatz.

Text: Johannes Böhme

S. 26

Die Pandemie bescherte Zoom Video Communications einen Boom. Das größte Risiko der Firma sind die Sicherheitsmängel ihrer Technik.

Text: Patricia Döhle

S. 28

Text: Ulf J. Froitzheim

Reisefreiheit und Welthandel sind große Errungenschaften, aber der Preis für unsere Mobilität ist hoch. Die beste Möglichkeit, ihn zu senken, ist die Vermeidung unnötigen Verkehrs. Das bremst die Erderwärmung, mindert Stress und erhöht die Produktivität.

Zeichnung eines schwarzen Geländewagens. Eine kleine Leiter lehnt an der Front des Fahrzeugs, als ob jemand daran hochklettert. Die Räder sind gelb markiert. Der Hintergrund ist hell.

Schwerpunkt: Unternehmertum

S. 36

Unternehmer sind Entscheider, Erneuerer, Entdecker. Nichts brauchen wir heute mehr als das.

Text: Wolf Lotter

S. 42

Text: Tassilo Hummel
Collage: Silke Baltruschat

… in Frankreich, den USA, Russland, Israel und Südafrika. Fünf Berichte unserer Korrespondenten.

Eine junge Frau mit langen dunklen Haaren lächelt in die Kamera. Sie trägt eine rote Sonnenbrille und eine Armbanduhr. Im Hintergrund glitzert goldenes Konfetti. Über dem Bild steht in großen Buchstaben "WOW!". Ein blauer Stern ist links neben der Frau platziert.

S. 48

Text: Hannes Michael Kneissler
Fotografie: Oliver Helbig

Peter Seeberger ist ein Ausnahme-Forscher. Doch das reicht ihm nicht: Er gründet eine Firma nach der anderen.

Das Bild zeigt ein Laborambiente. Zwei bunte Luftballons, einer gelb und einer pink, sind an einem komplexen Apparat mit Schläuchen und Messinstrumenten befestigt. Die Ballons scheinen mit Flüssigkeiten gefüllt zu werden, die aus kleinen Behältern in die Ballons geleitet werden. Im Hintergrund sind weitere Laborgeräte und Kabel zu sehen. Es wirkt, als ob ein wissenschaftliches Experiment durchgeführt wird.

S. 52

Interview: Nils Wischmeyer

Catharina Bruns ist Unternehmerin und Vorsitzende der Kontist Stiftung, die sich für Selbstständige einsetzt. Ein Gespräch darüber, wie trotz der Krise eine neue Gründerkultur entstehen kann.

Porträt einer Frau mit braunem Haar und blauen Augen. Sie lächelt freundlich und wirkt sympathisch. Sie trägt einen dunklen Blazer.

S. 54

Fotografie: Michael Hudler

Wie Lars Obendorfer aus der Wurstbude seiner Mutter ein kleines Imperium gemacht hat, erzählt Arne Storn.

Drei Männer stehen vor einem roten Imbisswagen mit der Aufschrift "BESTWORSCHT IN TOWN". Der Verkäufer hinter der Theke trägt eine schwarze Maske und ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "WORSCHTDEALER". Er reicht einem der Männer eine Bestellung über. Der dritte Mann steht seitlich und schaut zu. Alle drei tragen Mundschutz.

S. 60

Text: Anabelle Körbel
Fotografie: Ina Niehoff

Drei junge Unternehmer haben einen Sprachassistenten entwickelt, um die Altenpflege zu entlasten.

Ein junger Mann mit rötlichem Haar und Bart blickt selbstbewusst in die Kamera. Er trägt ein dunkles T-Shirt und einen Rucksack. Der Hintergrund besteht aus weißen Fliesen, vermutlich in einem öffentlichen Gebäude wie einer U-Bahnstation.

S. 62

Text: Nina Bärschneider und Sarah Sommer
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Sechs Unternehmen, sechs Lösungsansätze.

Eine stilisierte Grafik zeigt einen blauen Vogel, der über einen Korb voller Käse starrt. Neben dem Korb sitzt eine kleine, graue Maus und schaut ebenfalls auf den Käse. Die Szene wirkt humorvoll und könnte eine Geschichte von Neugier oder einem kleinen Diebstahl andeuten.

S. 64

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: André Hemstedt und Tine Reimer

Wie unabhängig bleibt eine junge Marke nach dem Verkauf an einen Großkonzern? Der Naturkosmetikhersteller „Stop the water while using me!“ probiert das gerade mit Beiersdorf.

Schwarz-Weiß Porträt einer Frau mit kurzem, braunem Haar. Sie trägt eine Lederjacke und lächelt freundlich in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf gehalten.

S. 70

Interview: Christoph Koch
Illustration: Ika Künzel

Eine Marktwirtschaft braucht Konkurrenz. Doch die Wirtschaft sei immer stärker von Monopolen geprägt, sagt der Wirtschaftshistoriker und Politikberater Matt Stoller. Ein Gespräch über gefährliche Machtspiele.

Eine farbenfrohe Zeichnung zeigt einen riesigen, menschenähnlichen Riesen, der fast den gesamten Bildraum einnimmt. Der Riese ist in leuchtenden Farben gezeichnet – von Grün über Gelb, Orange, Rot bis hin zu Blau – und wirkt durch die vielen Linien sehr dynamisch. Unterhalb des Riesen steht eine kleine Person, die mit erhobener Hand in Richtung des Riesen zu schreien scheint. Ein Sprechblase über dem Riesen enthält den Text "Goliath OK!". Die Zeichnung vermittelt einen Eindruck von David gegen Goliath, wobei die kleine Person mutig dem großen Riesen entgegentritt.

S. 76

Text: Ingo Eggert
Illustration: Ahaok

S. 78

Text: Sophie Burfeind
Fotografie: Lena Giovanazzi, Jens Umbach

Off Road Kids ist ein Sozialunternehmen, das wohnungslose junge Menschen unterstützt. Der Gründer kämpft um sein Unternehmen – und um Freiheit.

Eine Person mit kurzen, violett gefärbten Haaren, trägt eine lila Kapuzenjacke und eine graue Mütze. Sie steht mit dem Rücken zur Kamera vor einem großen Bahnhofsgebäude und blickt in die Ferne. Mehrere Menschen sind im Hintergrund zu sehen, einige gehen vorbei, andere sitzen an Tischen. Das Ambiente ist belebt und sonnig.

S. 84

Wie stark sollte die Regierung die Wirtschaft lenken? Sind Soforthilfen für Firmen Almosen? Und wie lässt sich Gründergeist befeuern? Zwei Unternehmer, zwei Meinungen.

Text: Nils Wischmeyer

S. 86

Interview: Mischa Täubner
Fotografie: Anna Ziegler

Die internationale Organisation Ashoka fördert Menschen, die auf unternehmerische Weise soziale Probleme lösen wollen.

Eine Frau steht lächelnd im Freien vor einem grünen Hintergrund aus Blättern und Bäumen. Sie trägt ein hellblaues Oberteil und Jeans und wirkt freundlich und entspannt.

S. 90

Text: Holger Fröhlich
Illustration: Alexander Glandien

Durch die Corona-Krise stehen viele Unternehmen vor historischen Heraus forderungen. Sich der neuen Lage anzupassen fällt den meisten schwer. Die Organisierte Kriminalität tut sich da leichter. Ein Branchenvergleich.

Zwei Personen stehen in einem Türrahmen. Die linke Person trägt eine blaue Schwimmweste und eine Schwimmbrille auf der Stirn. Sie hält eine orangefarbene Tasche und einen Schnorchel in der Hand. Die rechte Person trägt eine schwarze Jacke, eine rote Stirnlampe und eine Patronenhülle über der Brust. Beide tragen blaue Handschuhe und sehen ernst aus. Es handelt sich um eine stilisierte Darstellung, möglicherweise eine Grafik oder Illustration.

Was Menschen bewegt

S. 98

Text: Martina Miethig

Was Kubaner sich einfallen lassen, um über die Runden zu kommen, erzählt unsere Autorin am Beispiel ihrer Familie.

Eine Aquarellzeichnung zeigt eine Gruppe rosa Schweine auf einem Hof. Im Hintergrund stehen Gebäude in zartem Lila- und Rosaton. Eine Person steht rechts im Bild und scheint die Tiere zu beobachten. Die Szene wirkt ruhig und ländlich.

Ausstieg

S. 106

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Das Bild zeigt eine anatomische Darstellung des menschlichen Körpers. Der Körper ist halbiert, sodass die inneren Organe wie Gehirn, Lunge, Herz und Leber sichtbar sind. Der Hintergrund ist blau mit orangefarbenen Kreisen, die an Zellen erinnern.

S. 111

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Auszüge aus den Werbetexten für das Temial Starter-Set für 599 Euro auf der Homepage von Vorwerk vom 31. Mai 2020.

Text: Holger Fröhlich

Text: Frank Dahlmann

Jeder Einzelne kann etwas gegen die Erderwärmung tun. Eine neue App soll dabei helfen.

Ein hellgrüner, blattförmiger Hintergrund mit dem weißen Schriftzug "Because every action matters.". Im unteren Bereich des Bildes befindet sich das Logo "klima" in schwarzer Schrift. Der Hintergrund wird von üppigem, grünen Blätterwerk umrahmt, was eine natürliche und ökologische Atmosphäre erzeugt.

Gewinnspiel

„Richtige Unternehmer gehen Risiken nicht aus Abenteuerlust ein, sondern aus Interesse an der Wirklichkeit.“