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Inhalt

Schwerpunkt

Eigensinn

brand eins 01/2020


Einstieg

S. 4

Das Editorial von Chefredakteurin Gabriele Fischer zum Schwerpunkt „Eigensinn“.

S. 8

Text und Foto: Jenni Roth

Ursula Länsman, 48, lebt mit ihrem Freund und dessen Sohn in Angeli, einem Dorf 400 Kilometer nördlich vom Polarkreis.

Eine Frau steht lächelnd in einem Wald. Sie trägt eine grüne Jacke, dunkle Hosen und eine Mütze. Neben ihr sitzt ein schwarz-weißer Border Collie. Im Hintergrund sind Bäume und ein hölzerner Unterstand zu sehen.

S. 10

Text: Holger Fröhlich

S. 12

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

Live-Streaming schafft Nähe zwischen dem Protagonisten und seinem Publikum – und ein interessantes Werbeumfeld.

Das Bild zeigt eine Frau mit langen, blauen Haaren, die vor einem weißen Hintergrund steht. Sie trägt ein blaues Tanktop und eine schwarze Hose und lächelt. Das Bild ist eine einfache Strichzeichnung ohne zusätzliche Farben oder Details, wodurch es für ein allgemeines Publikum zugänglich und leicht zu verstehen ist.

S. 14

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Eine neue Marke ist wie ein neues Leben – jedenfalls für die Strickerei Siegel in Stade.

Grafik: Ein dunkler, wellenförmiger Hintergrund, der an einen Ozean oder eine dunkle Flüssigkeit erinnert, wird von einem hellblauen Reißverschluss aufgerissen. Der Reißverschluss ist geöffnet und zeigt darunter eine hellere, wellenförmige Struktur. Das Bild vermittelt den Eindruck von Geheimnissen, die aufgedeckt werden oder von einer verborgenen Welt, die sich öffnet.

S. 16

Text: Torben Müller
Fotografie: Ludwig Schöpfer

Für Hundehalter mögen die Kotbeutel aus Plastik praktisch sein – für die Umwelt sind sie eine Belastung. Eine Firma aus Niedersachsen bietet eine ökologische Alternative an.

Eine Hand hält einen kleinen, braunen Karton auf einem grünen Rasen. Der Karton scheint aus recyceltem Material zu sein und hat Aufdrucke. Die Situation deutet auf Nachhaltigkeit oder Umweltschutz hin.

S. 18

Text: Susanne Schäfer

Während andere Auswanderer in Amerika ihr Glück fanden, erlebte der deutsche Bäcker Carl Louis Hempel dort ein Abenteuer, das er nur knapp überstand.

S. 20

Text: Matthias Brendel
Illustration: Benedikt Rugar

Der Onlinehandel boomt, wirft aber kaum Geld ab. Woran das liegt und wie E-Commerce- Unternehmen das ändern wollen, beschreibt Matthias Brendel.

Grafik: Ein Fisch springt aus einem Bildschirm eines Smartphones. Über dem Bildschirm schweben weitere Bildschirme und geometrische Formen, die eine Art Datenfluss darstellen. Eine Hand interagiert mit dem Smartphone-Display. Die Illustration vermittelt den Eindruck von Technologie und Informationsverarbeitung.

S. 28

Netflix erkauft sich seine Marktstellung mit hohen Schulden. Die Risiken der Strategie zeigt der Blick in die Bilanz.

Text: Patricia Döhle


Schwerpunkt

S. 32

Eigensinn wird mit Sturheit verwechelt. Dabei führt er zu Veränderung.

Text: Wolf Lotter

S. 40

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Peter Rigaud

Wie man seinen Kopf im Konzern durchsetzt, erzählt ein Siemensianer.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes mittleren Alters. Er hat kurze, graue Haare und einen direkten, aufmerksamen Blick. Sein Gesichtsausdruck wirkt ernst und konzentriert. Er trägt ein dunkles Hemd. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt eine helle Wand mit geometrischen Formen.

S. 46

Text: Peter Laudenbach
Fotografie: Patrick Desbrosses

Drei Kultur-Unternehmer gehen ihren eigenen Weg.

Eine ältere Frau mit roten Haaren und Brille steht lächelnd in einem kleinen Garten. Sie trägt dunkle Kleidung. Im Hintergrund ist eine gelb leuchtende Mauer mit Pflanzen und Bäumen im Herbstlaub zu sehen. Die Szene wirkt friedlich und sonnig.

S. 54

Text: Jochen Metzger
Fotografie: Jens Umbach

Ein Gespräch über Führung mit dem Chef der besten Kantine der Welt.

Ein älterer Mann mit grauem Haar und freundlichem Lächeln steht in einer hellen Küche. Er trägt eine weiße Kochschürze und hat die Arme verschränkt. Im Hintergrund stehen Töpfe und Pfannen auf einem Herd.

S. 62

Text: Ruth Fulterer
Fotografie: Oliver Helbig

Über den Sinn untragbarer Mode sprach die Designerin Odély Teboul.

Ein Schaufensterpuppenkopf mit einem rosa-weiß karierten Schal, der locker um den Hals drapiert ist. Im Hintergrund sind Kartons und Stoffe zu sehen, was auf eine Werkstatt oder ein Lager hindeutet.

S. 68

Text: Alexander Krex
Fotografie: Felix Brüggemann

Zwei couragierte Frauen und ihre Projekte.

Eine ältere Frau mit kurzem, grauem Haar steht in einem U-Bahnhof und malt mit einem Stift an einer weißen Wand. Die Wand ist mit Graffiti und orangefarbenen Markierungen versehen. Sie scheint konzentriert bei der Arbeit zu sein. Im Hintergrund ist ein gelber Zug zu sehen.

S. 72

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Michael Hudler

Mach alles anders als die Konkurrenz! Das ist das Motto der Schmuck-Dynastie Wellendorff.

Zwei Hände legen einen goldenen Ring mit einem kleinen Diamanten an einen Finger. Es scheint ein intimer Moment zu sein, möglicherweise eine Verlobung oder ein anderer bedeutsamer Anlass.

S. 80

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Ramon Haindl

Manager sollten vom Militär lernen. Das sagt der Versicherungs- Chef Stefan M. Knoll im Gespräch.

Porträt eines älteren Mannes mit grauem Haar und Bart. Er trägt einen dunklen Anzug mit Streifen und eine rote Krawatte. Sein Blick ist ernst und nachdenklich.

S. 88

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Anne Morgenstern

In der Krise erkannte ein Rektor aus der Provinz: Lernen funktioniert auch ganz anders. Ein Lehrstück.

Ein älterer Mann mit Brille sitzt entspannt auf einem gelben Sofa. Er trägt ein gestreiftes Hemd und Jeans. Sein Blick ist nachdenklich in die Ferne gerichtet, während er mit einem Arm die Sofalehne berührt. Im Hintergrund befindet sich ein Fenster mit blauen Vorhängen und eine graue Wand.

S. 94

Eigenwillige Architektur stiftet im besten Fall Gemeinschaft. Vier Beispiele.

Text: Till Briegleb

S. 102

Text: Sophie Burfeind
Fotografie: Hanna Lenz

Antworten gibt die Entwicklungspsychologin Heidi Keller.

S. 106

Text: Thomas Ramge
Illustration: Alexander Glandien

Warum das Netz unendliche Auswahl bietet und oft doch zu Konformität führt.

Zwei Personen stehen vor einem großen Bildschirm, der eine digitale Kleiderpräsentation zeigt. Auf dem Bildschirm sind drei Schaufensterpuppen abgebildet, die identische blaue Jacken, graue Hosen und rote Mützen tragen. Die Puppen halten rote Taschen in der Hand. Die Personen vor dem Bildschirm tragen ebenfalls rote Mützen und Rucksäcke. Das Bild vermittelt einen modernen, urbanen Eindruck und könnte für eine digitale Mode- oder Einkaufsplattform werben.

S. 112

Interview und Text: Dirk Böttcher
Fotografie: Lena Giovanazzi

Über die Höhle der Löwen und andere Rituale der Szene spricht ein Investor.

Ein junger Mann mit kurz geschnittenem, dunklem Haar und Bart trägt eine Brille und blickt nach oben. Er ist in einen dunklen Pullover und ein helles Hemd gekleidet. Im Hintergrund sind Gebäude und Bäume zu sehen, was auf eine städtische Umgebung hindeutet. Er wirkt nachdenklich und zuversichtlich.

S. 116

Der Street-Art-Künstler Banksy schützt sich auf originelle Weise vor Fälschungen

Text: Christoph Koch

S. 122

Text und Fotografie: Angelika Jakob

Ein Journalist kämpft in Ghana inkognito gegen die Machenschaften der Mächtigen.

Drei Personen in gestreiften Roben und mit goldenen Masken stehen in einem Raum mit rotem Hintergrund. In der Mitte sitzt eine Person auf einem Stuhl, links und rechts stehen jeweils eine weitere Person. Zwischen ihnen befindet sich ein ausgestopftes Tigerfell auf einem Teppich. Der Raum wirkt wie ein Salon oder eine Art Sammlung mit Möbeln und Dekorationen im Hintergrund.

Ausstieg

S. 130

… sich die Nato auflöste? Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 133

Ein Start-up aus München will Menschen eine zusätzliche Stimme geben – mit einer App.

Text: Frank Dahlmann

S. 135

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Zeilen des Liedes „Huracan" der Rapper Capital Bra & Samra.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Eigensinnige schwimmen nun mal gegen den Strom. Das muss man aushalten können. Und darauf sind viele Menschen nicht vorbereitet.“


 

Das Bild zeigt ein Buch und ein Tablet mit einem großen, fetten und stilisierten Text sowohl auf dem Einband als auch auf dem Bildschirm des Tablets. Das Buchcover zeigt den Text "burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! burning! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennend! brennen! brennen! brennen! brennen! brennen! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer! Feuer!

„Doch” ist Widerspruch pur, die kurz und knapp zum Ausdruck gebrachte Entscheidung, zu tun, was man selbst für richtig hält, auch wenn andere das nicht gut finden. Wer sich nicht beirren lässt, gilt als schwierig, unbelehrbar, sozial schädlich – es sei denn, er hat Erfolg. Doch die Menschen, die wir für diese Ausgabe getroffen haben, sind vor allem eines: von ihrem Weg überzeugt und durch Widerstände nicht aufzuhalten.

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