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Inhalt

Schwerpunkt

Qualität

brand eins 11/2019


Einstieg

S. 4

Das Editorial von Chefredakteurin Gabriele Fischer zum Schwerpunkt Qualität

S. 10

Text und Foto: Martina Katz

Marcos Andrés Soarez Nunes, 38, zog als Zwölfjähriger mit seiner Mutter vom Norden des Landes in die Haupt-stadt Montevideo, um dort die Schule zu besuchen.

S. 12

Text: Ruth Fulterer

S. 14

Youtube eignet sich auch für die Vermittlung anspruchsvollen Wissens, wie beispielsweise das Münchener Designstudio Kurzgesagt beweist.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 16

Text: Nils Wischmeyer
Fotografie: Felix von der Osten und Kayla Kauffman

Feriengäste erwarten heute eine perfekt eingerichtete Wohnung – für private Vermieter kann das teuer werden. Ein Kölner Start-up hat eine Idee, wie sie Geld sparen können.

Ein Holztisch mit verschiedenen Gegenständen. Links liegt ein Schlüsselbund mit einer Visitenkarte. In der Mitte steht eine kleine Vase mit getrockneten Ästen. Rechts befindet sich ein Laptop und eine Packung Müsliriegel. Über dem Tisch hängt eine schwarze Schreibtischlampe.

S. 18

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Es braucht kein Vermögen, um eine Marke aufzubauen. Eine gute Idee zur richtigen Zeit tut es auch. Das ist jedenfalls die Erfahrung von Mareen Burk, Gründerin des Bademode-Labels Mymarini.

Eine stilisierte Grafik zeigt einen roten Badeanzug mit rosa Streifen, umgeben von blauen Wellen. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Sommer, Urlaub und Wasser.

S. 20

Als es noch keine Sozialversicherungen gab, beteiligte Johann Heinrich von Thünen seine Mitarbeiter am Gewinn.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 22

Text: Sarah Sommer
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Eine Dekade lang konnte der Staat aus dem Vollen schöpfen: Die Steuereinnahmen stiegen enorm. Was brachte der Überfluss? Eine Inventur.

Das Bild zeigt einen lebendigen, handgezeichneten Regenbogen mit einer Vielzahl von Farben, darunter Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila und Rosa. Der Regenbogen besteht aus mehreren gebogenen Linien, die ein Gefühl von Tiefe und Dimension vermitteln. Die Farben sind lebendig und deutlich, so dass der Regenbogen visuell ansprechend und leicht zu erkennen ist.

S. 30

Flixbus hat das Reisen einfacher und billiger gemacht: 100 Millionen Passagiere waren seit 2013 mit den grünen Bussen unterwegs – von denen kein einziger der Firma gehört. Inzwischen ist Flixmobility der größte Anbieter Europas und noch lange nicht am Ziel.

Text: Patrick Stähler, Jan Evers

S. 32

Text: Thomas Ramge
Fotografie: Matthias Ziegler

In Europa und den USA wächst die Wut auf die großen Tech-Konzerne. Das ist aus vielen Gründen verständlich. Doch was folgt daraus? Ideen für eine andere digitale Zukunft.

Ein Mann steht vor einer dichten, grünen Hecke. Er hat einen grauen Pullover an und scheint konzentriert nach oben zu schauen, mit einer Hand ausgestreckt. Die Szene wirkt ruhig und natürlich, möglicherweise in einem Garten oder Park.

Schwerpunkt

S. 44

Jeder will etwas Gutes haben. Dazu muss sich in der Wissensgesellschaft aber die Mitarbeit aller verbessern.

Artikel anhören:

Text: Wolf Lotter

S. 50

Text: Anna Friedrich
Fotografie: Thekla Ehling

Nachhaltigkeit ist längst ein Modethema. Selbst Konzerne wie H&M werben damit. Das ist ein Problem für Pioniere wie Armedangels. Das Label will die Konkurrenz nun mit einem neuartigen Recycling-T-Shirt auf Abstand halten.

Ein Mann sitzt in einem hellen, minimalistischen Bekleidungsgeschäft auf einer weißen Erhöhung. Er trägt einen schwarzen Hoodie und Jeans und blickt entspannt in die Kamera. Im Hintergrund hängen Kleiderstangen mit verschiedener Kleidung.

S. 56

Text: Christoph Koch
Illustration: Benedikt Rugar

Früher waren Produkte fertig, wenn man sie kaufte. Heute läuft fast nichts mehr ohne Updates und ständig neue Versionen. Das ist lästig – aber sinnvoll.

Zeichnung eines gelben Smartphones mit Muskeln und einem selbstbewussten Gesichtsausdruck. Es steht aufrecht und zeigt seine Muskeln. Drei kleinere Smartphones mit ängstlichen Gesichtsausdrücken fallen nach links. Die Zeichnung vermittelt den Eindruck von Stärke und Überlegenheit.

S. 60

Interview: Jens Bergmann, Gabriele Fischer
Fotografie: Hartmut Nägele

Die Digitalisierung verspricht mehr Qualität, auch im Gesundheitswesen. Aber was handeln wir uns damit ein? Mit dieser Frage beschäftigt sich André T. Nemat, Chirurg und seit einem Jahr Geschäftsführer des Institute for Digital Transformation in Healthcare.

Ein Mann mittleren Alters mit grau meliertem Bart und dunklem Haar steht selbstbewusst vor einer Fassade aus spiegelnden, orange-farbenen Metallplatten. Er trägt einen dunklen Anzug und Rollkragenpullover und hat die Hände in den Hosentaschen. Sein Blick ist nach rechts gerichtet. Die Fassade reflektiert sein Bild fragmentiert und verzerrt, wodurch ein interessantes Licht- und Schattenspiel entsteht.

Interview: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Robert Fischer

Wochenlanges Warten auf den Handwerker, schlechte Arbeit, Fußspuren auf dem Teppich? Das muss nicht sein. Findet ein Start-up aus München.

Ein Mann und eine Frau stehen nebeneinander vor einem weißen Hintergrund. Der Mann trägt ein weißes T-Shirt und eine Brille, er wirkt ernst. Die Frau hat blonde Haare und trägt ein weißes Poloshirt und eine Hose mit orangefarbenen Akzenten. Beide schauen direkt in die Kamera. Im Vordergrund befindet sich eine Art Installation aus silbernem Material.

S. 72

Interview: Denis Dilba
Illustration: Tine Fetz

Nirgendwo ist man so vom eigenen Auto abhängig wie auf dem Land. Das ließe sich ändern, sagt der Mobilitätsforscher Stephan Rammler.

Zeichnung eines Mannes, der an der Beifahrertür eines Autos steht. Er hat die Hand auf die Tür gelegt und scheint den Wagen zu inspizieren. Der Mann trägt ein Poloshirt und Hose. Das Auto ist ein Kombi-Modell.

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Jens Umbach

Laien können heute, was früher Profis vorbehalten war: Bier brauen, Imkern, Webseiten bauen – und sogar Kiteboards. Ein Werkstattbesuch in Kiel.

Vier junge Männer arbeiten in einer hellen Werkstatt an großen Holzplatten. Einer von ihnen, mit blonden Haaren und kariertem Hemd, scheint etwas zu erklären, während die anderen konzentriert zuarbeiten. Im Hintergrund sind weitere Werkzeuge und Materialien zu sehen. Die Atmosphäre wirkt professionell und engagiert.

S. 80

Ist Kunstkritik mehr als ein eleganter Willkürakt? Hier legen namhafte Vertreter ihres Fachs ihre Kriterien offen.

Umfrage: Peter Laudenbach

Text: Julia Wadhawan
Fotografie: André Hemstedt & Tine Reimer

Auch mit einer scheinbar trivialen Idee kann man Millionen verdienen. Wie das geht, zeigen Jennifer und Christoph Behn mit ihrer Kartenmacherei.

Schwarz-Weiß Aufnahme von vielen dicht aneinandergereihten Ordnern in einem Regal. Die Ordner sind unterschiedlich dick und haben verschiedene Beschriftungen. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Ordnung und Archivierung.

S. 94

Text: Ingo Eggert

S. 96

Qualität war bei Führungskräften mal groß in Mode. Wie es dazu kam, was der Hype bewirkte und welche Nebenwirkungen er hatte, erläutert der Management-Kenner Alfred Kieser.

Interview: Jens Bergmann
Foto: Michael Hudler

S. 100

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 102

Text: Jessica Braun, Ingo Eggert, Susanne Schäfer

Auf Portalen wie Yelp wird inzwischen wirklich alles beurteilt: das Brandenburger Tor (zu groß), Kriminalgerichte (zu ungerecht) und Meere (zu weit weg). In den USA gibt es sogar Apps, in denen Menschen mit Sternchen benotet werden. Zeit, die Zurechnungsfähigkeit der Bewerter zu bewerten.

Ein dunkles Bild mit einem hellen Ausschnitt, der eine Polizeiwache zeigt. Im Vordergrund befindet sich ein Kommentar von "Qype User SylVi7...", der positiv über die freundliche Behandlung durch die Polizisten auf dieser Wache berichtet. Der Kommentar ist mit fünf Sternen bewertet.

S. 106

Interview: Susanne Schäfer
Fotografie: Sigrid Reinichs

Die Münchener Theresa Geisel und Gregory Thomas Emmel haben einen Verein gegründet, der Werksrestaurants testet – und damit einen Wettkampf ausgelöst.

Porträt einer Frau mit braunen Haaren und dunkler Kleidung. Sie blickt selbstbewusst in die Kamera, der Hintergrund ist verschwommen und besteht aus Grünflächen.

S. 110

Text: Lambert Wiesing
Collage: Enrico Nagel

Luxus, das ist all das, womit man sich gegen die reine Zweckmäßigkeit auflehnen kann.

Ein Arrangement aus goldenen Ornamenten, darunter ein Uhrenkopf, ein Teil eines goldenen Schuhs, ein Rahmen und florale Elemente, vor einem zartrosa Hintergrund. Die Objekte scheinen übereinander gestapelt zu sein und erzeugen einen luxuriösen, dekorativen Eindruck.

Was Menschen bewegt

S. 116

Der Pleite des Touristik-Unternehmers Vural Öger gehen unglückliche Ereignisse voraus. Doch letztlich scheitert er an sich selbst.

Text: Mischa Täubner
Fotografie: Hanna Lenz


Ausstieg

S. 130

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 133

Text: Frank Dahlmann

Ein Erfinder aus Magdeburg gewinnt aus schmutzigem Flusswasser Trinkwasser – ganz ohne Strom.

Ein kleines, blaues Boot mit einem großen, silbernen Rad fährt auf einem breiten Fluss. Im Hintergrund sind Bäume mit herbstlichen Farben zu sehen. Das Ambiente wirkt ruhig und natürlich.

S. 135

Hier die Übersetzung des ersten Absatzes der Szene „Nacht“ aus Johann Wolfgang von Goethes Drama Faust I.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Man muss verstehen wollen, was man noch nicht versteht, um zu wissen, was man weiß.“