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Ohne Alternative fühlen die Leute sich verschaukelt

Nirgendwo ist man so vom eigenen Auto abhängig wie auf dem Land. Das ließe sich ändern, sagt der Mobilitätsforscher Stephan Rammler.



Vierteiliges Comic-Panel in Schwarz-Weiß.
Panel 1: Ein kleines, rundes Auto fährt auf einer kurvigen Straße bergauf und qualmt. Im Auto sitzen mehrere Personen, die dicht gedrängt scheinen.
Panel 2: Das Auto fährt vor einem Gebäude mit Markise entlang einer Straße. Im Auto sitzen vier Personen, die lächeln und sich vergnügt unterhalten.
Panel 3: Das Auto hält vor dem Gebäude. Eine Person steigt aus dem Auto, während die anderen noch darin sitzen und lächeln.
Panel 4: Mehrere Personen stehen um das Auto herum und unterhalten sich. Sie wirken fröhlich und entspannt. Im Hintergrund sind Gebäude und Bäume zu sehen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 11/2019.

Herr Rammler, es ist seit Jahren bekannt, was für eine Verkehrswende nötig wäre: weniger Autos, mehr Antriebe, die mit erneuerbaren Energien funktionieren, ein intelligenter öffentlicher Nahverkehr und die effiziente Nutzung aller Verkehrsmittel. Aber passiert ist so gut wie nichts, die CO2-Emissionen sind sogar gestiegen. Was läuft falsch?

Stephan Rammler: Fachleute wissen tatsächlich, wie Mobilität ökologischer, effizienter und sozialer gestaltet werden könnte. Aber diejenigen, auf die es ankommt, also Politiker, Unternehmer und Kunden, die wissen es nicht – oder wollen es nicht wissen.

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