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Schwerpunkt

Lebensmittel

brand eins 11/2018


Inhalt

S. 4

Amuse-Gueule

Gabriele Fischers Editorial zum Schwerpunkt Lebensmittel.


Einstieg

S. 8

Ein Seiltanzlehrer in Dagestan

Askhabali Gasanov, 64, lebt in Machatschkala, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Dagestan.

Text und Foto: Johanna-Maria Fritz

S. 10

Die Welt in Zahlen

Text: Franziska Jäger

S. 12

Billy hat jetzt auch eine

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Promis wirken in der Werbung häufig wenig glaubwürdig. Es sei denn, ihre Beziehung zum Produkt ist echt – so wie bei den Markenbotschaftern des Instrumentenherstellers Hohner.

Ein silberner Mundharmonika mit dem Aufdruck "SUPER 64 Performance" liegt auf einem gelben Untergrund. Die Mundharmonika hat 12 Löcher.

S. 14

Eine für alle

Text: Martin Theis
Fotografie: Sebastian Berger

Warum nicht auch Firmen teilen? Ein Unternehmen aus Tübingen macht das möglich.

Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt und steht auf einer breiten, orangefarbenen Treppe in einem hellen, modernen Gebäude. Einige unterhalten sich, andere arbeiten an Laptops oder schauen auf ihre Telefone. Die Atmosphäre wirkt entspannt und kollegial. Im Hintergrund sind Büroräume und eine offene Galerie zu sehen.

S. 16

Calcium (Ca)

Wer braucht es?
Der Mensch. Etwa ein Kilogramm Calcium enthält unser Körper, das ist mehr als von jedem anderen Mineralstoff.

Text: Dirk Böttcher

S. 18

Wetten auf den Tod

Text: Susanne Schäfer

Lebensversicherungen als makabres Spiel – eine sehr englische Idee.

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung zeigt einen Arzt, der über einem Patienten in einem Bett steht. Der Arzt, gekleidet in einen langen Mantel, streckt eine Hand aus, als würde er den Patienten untersuchen. Der Patient liegt regungslos im Bett, das Gesicht ist nicht deutlich erkennbar. Im Hintergrund ist ein Nachttisch mit Gegenständen zu sehen und ein Stuhl. Die Szene wirkt düster und ernst.

Was Wirtschaft treibt

S. 20

Eine Bank auf Speed

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Michael Hudler

Über agiles Arbeiten wird viel geredet. Die Bank ING-Diba macht ernst damit und krempelt ihre Organisation komplett um. Kann das gut gehen? Ein Werkstattbericht, erster Teil.

Das Bild zeigt einen Innenhof eines modernen Bürogebäudes. Hohe Glasfassaden mit vertikalen weißen Elementen umgeben den Hof. Im Hof befinden sich einige Pflanzkübel und mehrere Bänke. Das Ambiente wirkt hell und freundlich.

S. 28

Was sollen wir in Miami?

Text: Mathias Irle
Fotografie: Marcel Wogram

Nahaufnahme von mehreren Sohlen von braunen Schuhen, die nebeneinander liegen. Die Sohlen haben ein komplexes Profilmuster. Im Hintergrund sind weitere Schuhe und ein blauer Karton zu erkennen.

S. 36

Zu viel Biss

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé arbeitet profitabel – und wird dennoch von dem einflussreichen US-Hedgefonds Third Point unter Druck gesetzt. Warum?

Text: Patricia Döhle, Bettina Schulz


Schwerpunkt Lebensmittel

S. 40

Eigentlich! Aber …

Text: Susanne Schäfer
Illustration: Jill Senft

Viele Menschen essen mit schlechtem Gewissen. Das freut die Lebensmittelindustrie, die passende Angebote parat hat.

Eine stilisierte Grafik zeigt eine Person, die ein großes Stück Fleisch mit einer Gabel und einem Messer isst. Die Person ist in einem grünen Kleid und einem dunklen Rock dargestellt und scheint das Fleisch genüsslich zu verspeisen. Im Hintergrund befindet sich eine rosa Wand und ein kleines blaues Objekt, möglicherweise ein Salzstreuer. Die Darstellung wirkt humorvoll und leicht surreal.

S. 46

Es gibt keinen Toast auf Hawaii

Text: Jakob Vicari
Fotografie: Philotheus Nisch

Quinoa-Bowl, Moringa-Smoothie oder Heuschrecken-Spieß: Wie entstehen Foodtrends?

Zwei Bilder nebeneinander zeigen ein Sandwich und ein Pizzastück, beide an einem silbernen Kleiderbügel hängend. Das Sandwich ist belegt mit Käse, Schinken und Ananas, dekoriert mit einem roten Punkt. Das Pizzastück ist mit Tomatensauce, Käse und Salami belegt. Beide Lebensmittel scheinen vor einem orangefarbenen, verschwommenen Hintergrund zu schweben, der an Herbstlaub erinnert.

S. 56

Addi sagt Ade!

Text: Matthias Hannemann
Fotografie: Thekla Ehling

Essen verbindet – jedenfalls im Bonner „Lenné Snack“. Ein letzter Besuch.

Ein Mann mittleren Alters mit grauem Haar und Tätowierungen auf den Armen steht in einer Imbissküche. Er trägt eine Schürze und Jeans und befüllt einen Teller mit einem Fleischstück und Soße. Im Hintergrund ist ein Drehspieß mit Fleisch zu sehen. Er wirkt konzentriert bei der Zubereitung einer Mahlzeit.

S. 64

Ernährung in Zahlen

Zusammengestellt von Ingo Eggert
Illustration: Sebastian Schneider

Anteil der Menschen in Deutschland, die Lebensmittel wegwerfen, weil sie unsicher sind, ob diese noch haltbar sind, in Prozent: 44

Eine farbenfrohe Grafik zeigt einen riesigen Burger-Turm neben einer Flasche und drei Oliven. Der Burger besteht aus vielen bunten Schichten, die von Rot über Gelb bis Blau reichen. Die Flasche ist in Pastelltönen gehalten und hat drei dunkle Oliven mit grünen Blättern als Dekoration. Zwei weitere Oliven liegen vor der Flasche.

S. 66

„Geschmack ist ein großer Gegner“

Kühne Ideen der Lebensmittelmacher treffen auf Kunden, die zwar Neues wollen, am Ende aber immer das Gleiche essen. Einblick in eine hin- und hergerissene Branche.

Text: Dirk Böttcher und Lea-Marie Kenzler
Fotografie: Ludwig Schöpfer

S. 76

Was mit Essen

Text: Sophie Burfeind
Illustration: Ika Künzel

Die Zahl der Food-Start-ups in Deutschland steigt. Warum? Und was tun die alle? Ein Überblick.

Eine farbige Zeichnung zeigt eine Comic-Figur, die eine riesige, pinkfarbene Wurst hält. Die Figur ist grün und scheint fröhlich zu sein. Unter der Wurst steht in großen Buchstaben das Wort "BUGWURST".

S. 82

Mmmh! Das sieht gut aus!

Manche Restaurants setzen auf perfekt inszenierte Speisen, um im Netz Kunden zu gewinnen. Mithilfe von Foodstagramming. Sechs Beispiele.

Text: Franziska Jäger

S. 84

Ein Außenseiter greift ein

Text: Sarah Sommer
Fotografie: Robert Fischer, Tillmann Franzen

Der Onlinehandel mit Lebensmitteln kommt hierzulande nicht recht in Schwung, obwohl Konzerne wie Amazon oder Rewe massiv investieren. Ein niederländisches Start-up wittert seine Chance.

Ein helles Lagerhallen-Ambiente. Mehrere Lieferwagen mit dem Aufdruck "PICNIC" stehen in einer Reihe. Im Vordergrund sind rote Kisten gestapelt, die vermutlich für die Warenlieferung verwendet werden. Die Szene wirkt aufgeräumt und professionell.

S. 92

Das Auge bestellt mit

Text: Christoph Koch
Illustration: Joni Majer

Viele Speisekarten stecken nicht nur voller Hauptgerichte und Nachtische, sondern auch voller psychologischer Tricks. Hier werden sie verraten.

Schlichte Grafik eines Hundes in schwarzer Silhouette. Der Hund steht seitlich, mit leicht angehobenem Kopf und einem geschwungenen Schwanz. Die Form ist stilisiert und reduziert.

S. 94

Wirtschaft à la carte

Text: Marc-Stefan Andres und Dirk Böttcher
Fotografie: Felix Hüffelmann

Drei Lebensmittel liegen nebeneinander auf hellem Untergrund: links ein grüner Kopf Kohl, in der Mitte drei Pflaumen auf einem weißen quadratischen Teller und rechts eine Schale mit roten Johannisbeeren.

S. 98

Frisch vom Acker

Text: Christian Sywottek
Fotografie: Marina Rosa Weigl

Die Einkäufer der großen Supermarktketten gelten als die härtesten Türsteher Deutschlands. Trotzdem finden immer mehr lokale Produzenten den Weg in ihre Regale. Die Geschichte eines neuen Marktes?

Ein Mann mittleren Alters mit grau meliertem Haar und Brille hält ein Huhn in seinen Armen. Er trägt ein grünes Poloshirt und beige Hosen. Er lächelt freundlich und wirkt zufrieden. Im Hintergrund eine ländliche Landschaft mit einem Zaun und Feldern.

S. 106

Was gibt’s morgen zu essen?

Text: Susanne Donner
Illustration: Anna Szilit

Laborfleisch, Insektenschokolade und synthetischer Whisky klingen gewöhnungsbedürftig. Sind aber sinnvolle Innovationen.

Zeichnung eines Labors mit verschiedenen Geräten. Links ein Kolben mit brodelnder Flüssigkeit, daneben ein Messzylinder und ein Gehirn in einer Flüssigkeit. In der Mitte ein komplexes Apparat mit Schläuchen und einem Gehirn. Rechts ein Bildschirm mit einem Gehirn und ein Mikroskop. Unten eine Molekülstruktur und ein Sprühflasche. Die Zeichnung vermittelt den Eindruck von wissenschaftlicher Forschung und Experimenten.

S. 110

Mega-Eiswürfel

Ein großer, eisblauer Eisberg treibt auf ruhigem, dunklem Wasser. Der Himmel ist bewölkt und erzeugt eine kalte, friedliche Atmosphäre.

S. 118

Warum gibt es noch Hunger?

In vielen Ländern werden tonnenweise Lebensmittel weggeworfen. Müsste das Essen dann nicht eigentlich für alle Menschen auf der Welt reichen?

Text: Christoph Koch
Collage: Julia Busch

S. 120

Hungersnöte

Text: Wolf Lotter

Alle Versuche, den Hunger in der Wohlstandsgesellschaft zu verdrängen, machen ihn nur größer.

Eine Reihe von Lebensmitteln und Getränken. Von links nach rechts: Banane, Kirschen, Aubergine, Croissant, Burger, Pizza, Lutscher, Kaffeetasse und ein Bierglas.

Ausstieg

S. 128

Der Trump-Bezwinger

Text: Steffan Heuer
Fotografie: David Magnusson

Ein Programmierer ficht sechs Jahre lang einen Rechtsstreit gegen den heutigen US-Präsidenten aus – und gewinnt. Die Geschichte eines ungleichen Duells.

Ein Mann mittleren Alters mit grau meliertem Haar und Bart sitzt entspannt auf einem hellen Sofa. Er trägt ein dunkles T-Shirt und Jeans. Sein Blick ist freundlich und wirkt nachdenklich. Vor ihm auf einem Tisch liegen einige Bücher.

S. 138

Was wäre, wenn …
… die Europäische Union sich auflöste?
Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Zwei goldene Sterne stehen vor einem dunklen Hintergrund. Flammen steigen hinter den Sternen auf, was einen dramatischen Kontrast erzeugt. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Gefahr oder Verlust.

S. 141

Die Quadratur der Umlaufbahn

Text: Frank Dahlmann

Satelliten der neuesten Generation sind klein wie Zauberwürfel und fliegen in Schwärmen. Ein Schweizer Professor sorgt dafür, dass sie auf Kurs bleiben.

Das Bild zeigt eine Grafik von Satelliten im Weltraum. Im Vordergrund ist ein Satellit mit Solarpanelen zu sehen, der von der Erde aus betrachtet wird. Mehrere weitere Satelliten sind in der Ferne erkennbar, verbunden durch Linien, die eine Art Netzwerk darstellen. Der Horizont der Erde ist als blauer Streifen dargestellt, über dem die Sonne aufgeht. Das Bild vermittelt den Eindruck eines globalen Satellitennetzwerks.

S. 143

Eine Frau nur zum Reden.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Absätze der Erzählung „Gerächt“ von Thomas Mann.

Text: Holger Fröhlich

S. 146

Wer hat’s gesagt

„Ethnofood ist doch nichts anderes als Länderküche.“