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Schwerpunkt

Lernen

brand eins 09/2017

S. 3

Im Leben lernen

S. 4

In eigener Sache


Einstieg

S. 8

Eine Elektrikerin in der Ukraine

Text und Foto: Jenni Roth

S. 10

Die Welt in Zahlen

Text: Holger Fröhlich

S. 12

Sloggi emanzipiert sich von Mutti

Text: Jens Bergmann Illustration: Manu Burghart

Die Tochter des Wäscheherstellers Triumph soll ihren eigenen Weg gehen. Wohin, verrät Ludovic Manzon, der Chef der Marke.

Zeichnung eines zweiteiligen Badeanzugs. Das Oberteil ist ein schwarzes Bustier mit gelben und türkisfarbenen Akzenten. Die Unterhose ist ebenfalls schwarz, mit einem farbenfrohen, geometrischen Muster am Bund. Der Hintergrund ist weiß.

S. 14

Platz da!

Ein Start-up aus Schweden stattet Rettungswagen mit Sendern aus, die andere Verkehrsteilnehmer übers Autoradio alarmieren. Eine Ergänzung zum Martinshorn, die Leben retten kann.

Text: Ole Pflüger
Foto: Viktor Gårdsäter

S. 16

Wasserstoff (H)

Text: Dirk Böttcher

Was im Periodensystem an Wirtschaft steckt.

Angebot und Nachfrage steigen, vor allem wegen strengerer Abgasbestimmungen. Der weltweit größte Markt sind die USA – das größte Wachstum zeigt sich in China.

S. 18

Viele Verlierer, ein Gewinner

Die Staaten Europas und die USA retteten während der Finanzkrise 2008 mit Milliardensummen die Banken. Ein Land hat dabei sogar Gewinn gemacht.

Text: Ingo Malcher


Was Wirtschaft treibt

S. 20

Lasset uns denken!

Text: Daniel Hornuff
Illustration: Joni Majer

Im Team entstehen automatisch die besten Ideen, verheißt das Design Thinking. In den Unternehmen ist es Norm und Religion geworden. Eine neue Form des Okkultismus.

Zeichnung eines menschlichen Darms. Der Darm ist stark verschlungen dargestellt und wird von einem Trichter befüllt, aus dem Flüssigkeit fließt. Die Grafik dient vermutlich zur Illustration des Verdauungsprozesses oder einer Darmspülung.

Schwerpunkt: Lernen

S. 28

Der Entwicklungshelfer

Text: Wolf Lotter
Illustration: Jan Robert Dünnweller

Bildung ist der Schlüssel für ein gelungenes Leben. Lernen ist aber mehr. Es bedeutet nicht, alles zu wissen, sondern maximale Entwicklungsfähigkeit.

Zeichnung einer Abschlussfeier. Eine Reihe von Absolventen in dunklen Roben und Hüten steht in einer Reihe. Einige Hüte fliegen in die Luft, während ein Absolvent freudig in die Luft springt. Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von Freude und Erfolg.

S. 38

Ran an die Synapsen

Text: Dirk Böttcher, Lea-Marie Kenzler
Fotos: Lisa Hörterer

Die frühkindliche Bildung gilt als ebenso wichtig wie vernachlässigt. Warum es sich lohnt, sie zu fördern.

Ein kleines Mädchen mit blonden Haaren sitzt an einem Tisch und mischt Farben in kleinen Bechern. Sie trägt eine bemalte Schürze und blickt konzentriert nach vorne. Im Hintergrund ist ein Atelier mit weiteren Farben und Materialien zu sehen. Das Bild vermittelt eine kreative und spielerische Atmosphäre.

S. 44

Viele Wege führen in die IT

Text: Christoph Koch
Fotos: Chona Kasinger, Max Zerrahn

Quereinstieg oder Studium – wie wird man Software-Entwickler? Hier zwei Antworten von Praktikern.

Ein Mann mittleren Alters mit kurzem, grau meliertem Haar und Brille hält ein Buch mit dem Titel "Machine Learning @amazon" in der Hand. Er trägt ein dunkles T-Shirt und wirkt freundlich und interessiert.

S. 50

Die Katze schläft

Text: Peter Lau
Illustration: Joni Majer

Künstliche Intelligenz soll die Welt verändern. Aber die Revolution scheitert bislang an den entscheidenden Details. Zum Beispiel in der Übersetzungsbranche.

Grafik einer schwarzen Katze, die entspannt auf einem Stuhl sitzt. Die Katze hat geschlossene Augen und scheint zu schlafen. Unter dem Stuhl ist ein kleiner Teppich zu sehen.

S. 50

„Das ist wie bei einem Papagei, der Sätze aufsagt.“

Warum wir nicht wissen, wie künstliche Intelligenz funktioniert.

Interview: Peter Lau

S. 56

Ihr macht das schon

Text: Daniela Schröder
Fotos: Oliver Helbig

Wie zwei Chefs Verantwortung abgaben und eine hoch motivierte Belegschaft bekamen.

Zwei Personen in Arbeitskleidung und Schutzhelmen stehen in einer Werkstatt. Im Vordergrund ist eine Person von hinten zu sehen, die auf eine Maschine blickt. Im Hintergrund arbeitet eine weitere Person ebenfalls an einer Maschine. Das Bild ist in einem warmen Rotton gehalten und vermittelt einen Eindruck von industrieller Arbeit.

S. 64

Was will ich werden?

Interview: Sarah Mühlberger

Um das herauszufinden, machten sich fünf Uni-Absolventen auf eine Reise, um die Zukunft der Arbeit zu erkunden.

Sechs Personen sitzen an einem Holztisch in einem hellen Raum. Sie scheinen in einer Besprechung zu sein, einige machen sich Notizen. Im Hintergrund eine Backsteinwand und ein Fenster. Die Stimmung wirkt konzentriert und freundlich.

S. 68

Wie lernen Maschinen?

Text: Thomas Ramge
Illustration: Stills and Strokes

Ganz ähnlich wie Menschen: indem sie üben, üben, üben – und gesagt kriegen, was richtig ist.

Eine Knetfigur in Form eines Würfels mit großem Mund, der ein Buch frisst. Die Figur hat große Augen und wirkt überrascht. Zwei weitere Bücher liegen vor dem Würfel. Im Hintergrund befindet sich eine Sprechblase mit gelben Sternchen.

S. 70

Bildung in Zahlen

Text: Ingo Eggert
Grafik: Hahn + Zimmermann

S. 76

„Hilf mir, es selbst zu tun“

Interview: Mischa Täubner
Fotos: Kai Müller

Die Art, wie wir Wissen vermitteln, ist ineffektiv, sagt der Physiker und Wissenschaftsphilosoph John Erpenbeck. Ein Gespräch über natürliche Neugier, Kontrollzwänge und Gefühle für Pythagoras.

Porträt eines älteren Mannes mit Glatze und hellem Hemd. Sein Gesicht ist teilweise von Ästen und Blättern eines Baumes überlagert, was eine Verbindung zur Natur suggeriert. Er lächelt sanft und wirkt friedlich.

S. 80

Beobachten, variieren, messen, verstehen

Text: Peter Laudenbach
Fotos: Ludwig Schöpfer / Studio Tusch

Wie vermittelt man naturwissenschaftliches Wissen? Ein fränkischer Mittelständler hat eine handfeste Antwort.

Eine Hand nähert sich drei roten Bällen auf einer glänzenden, dunklen Oberfläche. Die Oberfläche reflektiert das Licht und erzeugt konzentrische Kreise um die Bälle. Die Szene wirkt minimalistisch und konzentriert sich auf die Interaktion zwischen Hand und Objekten.

S. 88

Wie lernt man Spätburgunder?

Interview: Johannes Schweikle
Fotos: Philip Frowein

Weite Hügellandschaft mit grünen Feldern und Weinbergen unter einem bewölkten Himmel. Im Hintergrund sind Berge und eine kleine Stadt zu erkennen. Das Ambiente wirkt ruhig und ländlich.

S. 92

Wie lassen sich Mädchen für Mathe begeistern?

Eine stilisierte, pinkfarbene Zeichnung zeigt einen Taschenrechner mit einem Gesicht. Der Rechner hat große, blaue Augen und blonde Locken. Im Hintergrund ist schemenhaft eine Hand mit einem Stift zu sehen, die über ein kariertes Blatt Papier fährt. Das Bild wirkt verspielt und könnte für eine Finanz- oder Rechen-App verwendet werden.

S. 96

Kopf und Hand

Text: Christian Sywottek
Fotos: Robert Fischer

Die duale Berufsausbildung ist ein deutsches Erfolgsmodell – nun allerdings in der Krise. Welches Potenzial in ihr steckt, zeigt die Maschinenfabrik Reinhausen.

Ein junger Mann mit langen, dunklen Haaren arbeitet konzentriert an einer komplexen Maschine. Er trägt ein blaues Poloshirt und scheint sich tief in seine Aufgabe vertieft zu haben. Im Hintergrund sind metallische Schränke und weitere technische Komponenten zu sehen, was auf ein Labor oder eine Werkstatt hindeutet.

S. 104

Tun sich Jungen in der Schule schwer, weil dort männliche Vorbilder fehlen?

Das Bild zeigt ein skurriles, cartoonartiges Buch mit einem traurigen Ausdruck vor einem hellblauen Hintergrund mit ein paar Wolken. Das Buch scheint aus einem Material gefertigt zu sein, das an Ton oder eine ähnlich strukturierte Oberfläche erinnert, was ihm ein spielerisches und künstlerisches Aussehen verleiht. Die Gesamtkomposition ist visuell ansprechend und fesselt die Aufmerksamkeit des Betrachters.

S. 107

Wie werde ich Vorstand?

Text: Ingo Eggert
Illustration: Ika Künzel

Fakten über die Mitglieder der Chef-Etage in Dax-Konzernen.

Das Bild ist eine einfache, handgezeichnete Illustration einer Person mit einem breiten Lächeln im Gesicht, die in einem stilisierten, skizzenhaften Stil dargestellt ist. Die Figur trägt einen Rock und scheint aufrecht zu stehen. Das Bild ist in einem flachen, zweidimensionalen Stil gehalten, ohne Schattierungen oder Tiefe, und die verwendeten Farben sind überwiegend rot und rosa. Die Gesamtkomposition ist minimalistisch und geradlinig und konzentriert sich auf den Gesichtsausdruck und die Körperhaltung der Figur.

S. 108

Kein Bock auf MOOC

Text: Dirk Böttcher und Lea-Marie Kenzler
Illustration: Christina Gransow

Der Hype um E-Learning ist vorbei. Nun erweist sich die Methode als das Beste, was den klassischen Hochschulen passieren konnte.

Das Bild ist eine farbenfrohe Illustration, die eine lebhafte Szene auf einem Universitätscampus darstellt. Es zeigt einen großen Laptop-Bildschirm mit einem Gitter aus blauen Quadraten, umgeben von einer Gruppe von Menschen, die verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. Einige Personen gehen umher, während andere in der Nähe des Laptops sitzen oder stehen. Die Szene befindet sich vor einem Hintergrund aus Bäumen und Büschen, die eine natürliche und lebendige Atmosphäre schaffen. Die Gesamtkomposition ist lebendig und dynamisch und fängt die Essenz des Lebens auf dem Universitätscampus ein.

S. 116

Ist der Abbruch des Studiums ein Problem?

Das Bild zeigt eine skurrile Cartoon-Bleistiftfigur mit Gesicht, die einen Hut trägt und vor einem gelben Hintergrund steht. Der Bleistift scheint im Begriff zu sein, zu zerbrechen oder zu zersplittern, wobei die scharfen Kanten nach unten zeigen. Die Figur ist von einer Wellenlinie umgeben, die ein Teil des Designs des Bleistifts oder ein visuelles Element der Szene sein könnte.

S. 118

Ein Unternehmen macht Schule

Text: Christoph Koch
Fotos: Verena Kathrein

In der Provinz ist es schwierig, Fachkräfte zu finden. Auf der Schwäbischen Alb hat die Firma Groz-Beckert deshalb eine eigene Grundschule gegründet.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie einer Klassenzimmerszene, die eine Gruppe von Schülern zeigt, die an Tischen sitzen und verschiedenen Aktivitäten nachgehen. Das Klassenzimmer scheint eine Schulumgebung zu sein, mit Bücherregalen und einem anwesenden Lehrer. Die Schüler tragen Freizeitkleidung, und einige benutzen elektronische Geräte wie Laptops und Handys. Das Foto wurde aus einem niedrigen Winkel aufgenommen, wodurch die Schüler und die Umgebung des Klassenzimmers hervorgehoben werden.

S. 126

Gegen Windmühlen

Text: Andreas Molitor
Illustration: Julia Ossko und Eugen Schulz

In Deutschland hängt Bildungserfolg besonders stark von der sozialen Herkunft ab. Aber können Schulen kompensieren, was Eltern versäumt haben? Oder müssen wir uns mit ungleichen Startchancen abfinden?

Bei dem Bild handelt es sich um eine Collage, die eine Familie zeigt, die auf einem Bücherstapel sitzt, wobei die Gesichter der einzelnen Personen verschwommen sind. Die Familienmitglieder scheinen ein Mann, eine Frau und zwei Kinder zu sein. Der Hintergrund ist mit Büchern gefüllt, die ein Gefühl von Tiefe vermitteln und die Verbindung der Familie mit der Welt des Wissens betonen. Das Bild ist so gestaltet, dass es für ein breites Publikum zugänglich ist, einschließlich Kindern und Erwachsenen, und soll eine Botschaft über die Bedeutung von Bildung und Lernen vermitteln.

S. 134

Die Labor-Stadt

Barbara Harriss-White erforschte mehr als vier Jahrzehnte die indische Stadt Arni. Ein Gespräch über Fortbildungen im Hinterhof, und den Zusammenhang von Fernbussen mit Privatschulen.

Interview: Dirk Böttcher

S. 138

Theater statt Betriebswirtschaft!

Was bleibt für den Menschen, wenn die Maschinen immer schlauer werden?

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 140

„Manche sind schlau, manche sind dumm …“

Wahlprogramme sind schwere Kost, auch beim Thema Bildung. Leichte Sprache macht sie bekömmlicher.

Text: Holger Fröhlich

S. 144

Die automatisierte Schule

Text: Christoph Gurk
Fotos: Nichole Sobecki

Das Bild zeigt eine Gruppe von Kindern, die in einem Klassenzimmer sitzen und aufmerksam einem Lehrer oder Sprecher zuhören. Die Kinder tragen Schuluniformen, und einige schreiben oder zeichnen auf ihren Tischen. Das Klassenzimmer scheint ein einfacher, funktionaler Raum mit Holzbänken und einer Holzwand im Hintergrund zu sein.

S. 154

„Es gab in Deutschland keine Vorbilder, die so aussahen wie ich“

Interview: Holger Fröhlich
Fotos: Markus Burke

Xatar ist Gangster-Rapper. Seine Geschichten hat er sich nicht ausgedacht, sondern erlebt. Ein Gespräch über den Knast, die Straße und den Wert von Bildung.

Das Bild zeigt eine Person mit Bart und Schnurrbart, die eine blaugrüne Jacke trägt, an einer Zigarette pafft und Rauch in die Kamera bläst. Der Hintergrund ist dunkel, was den Rauch, der aus dem Mund der Person kommt, hervorhebt.

Ausstieg

S. 165

Lieber blau als k. o.

Text: Frank Dahlmann Foto: © Gulliver Schools

Drei Schülerinnen aus Miami haben einen Trinkhalm erfunden, der Drogen erkennen kann.

Das Bild zeigt eine Hand, die ein Martini-Glas mit einem Strohhalm hält, in dem eine grüne Olive und ein grüner Olivenzweig zu sehen sind. Das Glas steht auf einem weißen Tisch, und im Hintergrund stehen zwei blaue Stühle.

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