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Schwerpunkt

Zeit

brand eins 12/2023


Inhalt

S. 4

Pausenzeichen


Einstieg

S. 8

Eine Wissenschaftlerin in Schweden

Text und Fotografie: Martina Katz

Stina Weststrand arbeitet als Wissenschaftliche Kuratorin im Botanischen Garten Göteborg. 

Eine junge Frau mit kurzen, braunen Haaren lächelt freundlich in die Kamera. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck "BOTANISKA" und eine Jeans. Ihre Hände stecken in den Hosentaschen. Im Hintergrund ist grünes Laub zu sehen.

S. 10

Die Welt in Zahlen

Grafik: Eine blaue Linie zeigt den Flug eines Balls in einer Bogenform. Der Ball startet links unten und landet rechts unten. Ein Fußball ist rechts unten abgebildet.

S. 12

Shopping-Tipps vom Chatbot

Text: Gregor Schmalzried

S. 14

Lass wachsen

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Netzwerke sind piefig und gestrig. Innovative Unternehmen legen sich eigene Ökosysteme zu.

Eine farbenfrohe Kinderzeichnung zeigt eine Person inmitten von üppigem Grün und bunten Papageien. Die Person trägt eine Brille und einen gestreiften Pullover. Die Zeichnung wirkt chaotisch und lebendig, mit vielen Linien und Details, die eine dichte Vegetation und fliegende Vögel darstellen. Ein schwarzer Koffer steht am unteren Rand des Bildes.

S. 16

Heizung an der Decke

Eine Firma aus Brandenburg hat früh erkannt: Wohnungen von oben zu heizen hat viele Vorteile.

Text: Dieter Wulf
Fotografie: Jan Kräutle


brand eins-Container

S. 18

„Ich will mein Wissen nicht mit ins Grab nehmen“

Johann Hofmann hat bei einem Industrieunternehmen die Digitalisierung vorangetrieben – „und dabei alle Fehler gemacht, die man sich vorstellen kann“. Nun gibt er seine Erfahrungen weiter.

Text: Andreas Molitor
Fotografie: Sebastian Lock


Was Wirtschaft treibt

S. 26

Wette auf die Zukunft

Text: Yves Bellinghausen
Fotografie: Hanna Wiedemann

Eine Leipziger Firma will Quantencomputer bauen, die sich auch Mittelständler leisten können. Der Beginn einer neuen Hightech-Branche?

Ein Mann arbeitet konzentriert an einer komplexen optischen Apparatur. Er hält eine kleine Komponente in der Hand und justiert sie mit einem Werkzeug. Im Hintergrund ist ein Bildschirm mit einer Wellenform zu sehen, was auf eine wissenschaftliche oder technische Anwendung hindeutet. Die Szene wirkt professionell und präzise.

Schwerpunkt Zeit

Das Zeit-Paradox

Text: Anabelle Körbel und Mischa Täubner
Fotografie: Peter Neusser und Gus Powell

Die Arbeitszeiten sind kurz wie nie, viele müssen nur noch selten ins Büro und haben intelligente Maschinen, die ihnen bei vielen Tätigkeiten helfen. Warum nur sind alle immer so gehetzt?

Eine Gruppe von sechs Personen geht auf einem städtischen Bürgersteig. Die Menschen sind unterschiedlich gekleidet, einige in formeller Geschäftskleidung, andere legerer. Ein Mann in einem dunklen Anzug geht selbstbewusst in der Mitte. Die Stimmung wirkt geschäftig und alltäglich.

S. 44

Genieße jeden Moment.

Jede Ära hat ihre eigenen Zeitkonzepte. Fünf Beispiele der Gegenwart.

Text: Christoph Koch

S. 46

Mensch: Meier

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Philipp Meuser

Mancher engagiert sich neben dem Job für gute Zwecke. Lars Meier aber hat sein Unternehmen ganz in den Dienst von Benefiz- Projekten gestellt. In die investiert er enorm viel Zeit und Energie. Sein Antrieb: Furchtlosigkeit und eine robuste Geht-nicht-gibt’s-nicht-Mentalität.

Ein Mann steht auf einem Trampolin. Er trägt ein T-Shirt mit Aufschrift und eine Hose. Seine Arme sind seitlich ausgestreckt, er wirkt dynamisch und konzentriert. Der Hintergrund besteht aus dunklen Vorhängen und einer hellen Wand.

S. 52

Zeit in Zahlen

Text: Sophie Burfeind und Anabelle Körbel

S. 54

„Menschen, die nicht gehetzt wirken, gelten als suspekt“

Interview und Text: Dirk Böttcher
Fotografie: André Hemstedt und Tine Reimer

Der Arbeitsforscher Hans Rusinek sieht einen Zusammenhang zwischen unserem Umgang mit Zeit und der Zukunft der Arbeit.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes mit Glatze und Brille. Er blickt nachdenklich zur Seite, wirkt ernst und konzentriert. Er trägt einen dunklen Pullover.

S. 60

Freitags frei

Text: Janina Martens
Fotografie: Jens Passoth

Die Vier-Tage-Woche wird vielerorts diskutiert. Eine Firma im Spessart hat sie bereits eingeführt: Beim Messgeräte-Hersteller Wenzel hat das Produktionsteam immer ein langes Wochenende.

Ein Mann in Arbeitskleidung steht in einer hellen, industriellen Werkstatt. Er hält einen Mopp in der Hand und scheint den Boden zu reinigen. Im Hintergrund sind verschiedene Maschinen und Werkzeuge zu sehen. Die Atmosphäre wirkt sauber und funktional.

S. 68

Der Zeitgeist und die Arbeitszeit

Können wir uns Zeitwohlstand leisten?

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 70

„Wie schön, dass es Sie noch gibt!“

Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Hanna Lenz

Zum Uhrmachermeister Klaus Ohle kommen Menschen, die die Vergangenheit wiederherstellen wollen. Das sind mehr, als ihm lieb ist.

Ein älterer Mann mit Bart und Brille steht in einem Werkraum voller alter Uhren. Er trägt eine Weste über einem karierten Hemd und scheint konzentriert an einer Uhr zu arbeiten, die auf seinem Tisch liegt. Der Raum ist vollgestellt mit Regalen, die mit verschiedenen Uhren und Uhrenteilen gefüllt sind. Er wirkt wie ein Uhrmacher in seiner Werkstatt.

S. 76

Von inneren Taktgebern und trügerischen Wahrnehmungen

Warum warten wir nicht gern? Wieso scheint die Zeit umso schneller zu verfliegen, je älter man wird? Und der Rückweg immer kürzer zu sein als der Hinweg? Ein Gespräch mit der Psychologin Isabell Winkler.

Interview: Christoph Koch
Fotografie: Etienne Lehnen

S. 80

Da geht noch was

Interviews und Protokoll: Hannes M. Kneissler

Es gibt Menschen, die in einer Woche so viele Termine haben wie andere im Vierteljahr. Warum tun sie sich das an? Vier persönliche Antworten.

Eine junge Frau mit dunklen Haaren steht am Ufer eines Sees. Sie trägt einen roten Mantel und blickt entspannt in die Ferne. Vor ihr liegen zwei kleine Hunde an einer Leine. Im Hintergrund befindet sich ein großer Baum mit herbstlichem Laub.

S. 84

„Ich gehe lieber schaffen“

Protokoll: Jannik Jürgens
Fotografie: Lena Giovanazzi

In Deutschland gibt es rund zwei Millionen Menschen, die mit einem Job allein nicht über die Runden kommen. Klaus Endres ist einer von ihnen.

Ein älterer Mann mit grauem Haar und Bart blickt nachdenklich auf seine Hände. Er trägt ein kariertes Hemd und scheint in tiefer Konzentration zu sein. Die Atmosphäre ist ruhig und intim.

S. 88

So widersteht man dem digitalen Schnuller

Sechs Tipps für ein Leben mit weniger Bildschirmzeit.

Text: Johanna Stein
Illustration: Stephan Dybus

S. 92

Geht in Kentucky das Holz fürs Feuerwasser aus?

Text: Ute Eberle
Fotografie: Luke Sharrett

Bourbon boomt. Aber das Eichenholz, in dem er reifen muss, wächst nicht schnell genug nach. Nun versucht man in der Hochburg der US-amerikanischen Whiskey-Produktion, den Rohstoff zu retten.

Zwei große Fässer stehen im Dunkeln und sind von hohen Flammen umhüllt. Die Flammen leuchten in warmen Orange- und Gelbtönen und erzeugen eine dramatische Atmosphäre. Im Hintergrund sind schemenhaft weitere Objekte und Personen erkennbar, die jedoch nicht klar zu identifizieren sind.

S. 100

Omas heißer Scheiß

Die Küche – egal ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, erzählt diesmal, wie man beim Kochen Panik vermeidet.

Text: Luka Lübke


Was Menschen bewegt

S. 102

Großmeister der Kleinigkeiten

Text: Michael Marchetti
Fotografie (Porträt): Imke Lass

Er fühlt sich weder erleuchtet noch als politischer Aktivist. Dennoch ist Nipun Mehta einflussreich, inspiriert Rikschafahrer, Wirtschaftsbosse und Präsidenten. Seine Mission: Menschen zu kleinen selbstlosen Gesten bewegen.

Porträt eines Mannes mit glattem Kopf und dunkler Haut. Er blickt nach oben und wirkt nachdenklich und ruhig. Er trägt einen weißen Pullover mit Reißverschluss.

Ausstieg

S. 114

Was wäre, wenn … wir den Wohnraum pro Person begrenzten?

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 117

Besser wohnen

Text: Frank Dahlmann

Eine Geografin entwickelt zusammen mit Slum-Bewohnern eine datensparende App mit praktischen Ratschlägen.

Eine Gruppe von sechs lächelnden Menschen steht vor einem einfachen Gebäude aus Wellblech. Im Hintergrund erstreckt sich ein Feld. Die Personen scheinen eine positive und freundliche Atmosphäre zu verbreiten, möglicherweise bei einer gemeinsamen Aktivität im Freien.

S. 119

Man kann die Arbeit auch gar nicht erst anfangen.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen des Kapitels „Verwaltungsvereinfachung (VV)“ von Wulf Damkowski im Handwörterbuch zur Kommunalpolitik des Westdeutschen Verlages aus dem Jahr 1984.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 122

Wer hat’s gesagt?

„Wir können Zeit nicht managen – sie verrinnt, ob wir wollen oder nicht.“