Lass wachsen
Netzwerke sind piefig und gestrig. Innovative Unternehmen legen sich eigene Ökosysteme zu.
• Der Natur geht es bekanntlich nicht gut, viele wertvolle Biotope sind bereits zerstört oder in Gefahr. Umso erfreulicher, dass in der Wirtschaftswelt viele neu erblühen. Denn Unternehmen, die etwas auf sich halten, verfügen heute nicht nur über Tochterfirmen, Geschäftspartner, Mitbewerber und eine Customer Community, sondern über ein Ökosystem. Zum Beispiel die Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland): „Aus dem starken Handelskern heraus und der Positionierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestalten die Unternehmen der Schwarz Gruppe ein führendes Ökosystem für ein nachhaltiges und besseres Leben.“
Dafür, dass es in einem solchen Business-Biotop geregelt zugeht, sorgt bei der Hanseatischen Versicherungsbörse e. V. eine eigene Börsenordnung fürs „virtuelle Handelsökosystem“. Und die Deutsche Bahn AG saust dank ihrem neuen „Ökosystem-Management für mehr Innovationskraft“ bald störungsfrei in eine goldene Zukunft. Denn erfreulicherweise kann in einem intakten Biotop nichts schiefgehen, es wächst und gedeiht von ganz allein, menschliche Eingriffe sind nicht nötig. Das ist einer der Gründe für die Beliebtheit von Ökosystemen beim Management:
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