• Rund 700.000 Wohnungen fehlen laut einer aktuellen Studie in Deutschland – so viel wie seit mehr als 20 Jahren nicht. Etwa in dieser Zeit ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Person gestiegen – von rund 35 Quadratmetern 1991 auf derzeit mehr als 45 Quadratmeter. Braucht es daher nicht unbedingt mehr Wohnungen, sondern vor allem angemessenere? Was wäre, wenn der Wohnraum begrenzt würde?
„Wir sollten über rechtliche Möglichkeiten zur Wohnraumbegrenzung nachdenken“, sagte Maren Kern, Chefin des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, 2022 in einem »Zeit«-Interview. „Es geht nicht, dass wir über Knappheit klagen und gleichzeitig die Wohnfläche pro Kopf vielerorts weiter steigt.“