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Schwerpunkt

Keine Panik!

brand eins 01/2023


Inhalt

S. 3

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Keine Panik


Einstieg

S. 6

Text und Foto: Philip Jokic

Alda Hoxha, 36, verbrachte einen großen Teil ihres Lebens in Deutschland. Nach dem Abitur zog die damals 18-Jährige aus ihrer Heimat ins Ruhrgebiet und studierte Wirtschaftswissenschaften in Bochum. 

Eine Frau sitzt lächelnd an einem Schreibtisch in einem Büro. Sie hat dunkles, lockiges Haar und trägt ein schwarzes T-Shirt. Sie scheint freundlich und zugewandt zu sein. Im Hintergrund sind ein Regal mit Büchern und ein Drucker zu sehen.

S. 8

Text: Holger Fröhlich

S. 10

Warum die Plattform den Plattenlabels zu schaffen macht.

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Professionalität war gestern. Heute wird im Wirtschaftsleben vor allem eines beschworen: Authentizität. Bedauerlicherweise ist die Kunst, man selbst zu sein, nur wenigen gegeben.

Zeichnung einer kraftvollen, muskulösen Person, auf deren Rücken das Wort "YOU" steht. Eine kleine Person klettert mit einer Leiter auf die größere Person zu.

S. 14

Text: Armin Scharf
Fotografie: Joel Hunn

Unter einem unscheinbaren Basler Reihenhaus wächst derzeit die Hoffnung auf die ökologische Zukunft der Verpackungstechnik heran.

Das Bild zeigt fünf historische Lebkuchenformen auf einem dunklen Untergrund. Es handelt sich um zwei rechteckige Formen, eine runde und eine quadratische Form. Die Formen sind aus hellem Material gefertigt und weisen unterschiedliche Reliefs auf: ein Muster, ein Dreieck und florale Elemente. Ein Lebkuchen ist bereits in einer der Formen gebacken und mit Puderzucker bestreut. Die Anordnung der Formen wirkt wie eine kleine Ausstellung historischer Backutensilien.

brand eins-Container: Bildung #2

S. 16

So können Karrieren aussehen: Sascha Burghaus hat seine Ausbildung als Industriekaufmann in den Sand gesetzt – und mit den Erfahrungen daraus und drei Mitstreitern eine Firma gegründet. Die wird heute als Motivationsmaschine eingesetzt.

Text und Interview: Matthias Hannemann
Fotografie: Felix von der Osten und Kayla Kauffman


Was Wirtschaft treibt

S. 22

Text: Gerd Schild
Fotografie: Ramon Haindl, Marzena Skubatz

In Deutschland gründen immer mehr junge Menschen Unternehmen. Für Minderjährige ist das besonders kompliziert. Was treibt sie an, es trotzdem zu tun? Das erzählen hier vier von ihnen.

Porträt einer jungen Frau mit dunklem Haar und braunen Augen. Sie trägt einen dunklen Blazer und stützt ihr Kinn auf eine Hand. Ihr Blick ist direkt und wirkt selbstbewusst und freundlich. Der Hintergrund ist warm und holzfarben.

S. 28

Andreas Scheibe hat im elterlichen Betrieb in Wittlich an der Mosel eine Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer gemacht und danach ein Studium zum Versorgungsingenieur absolviert. Heute leitet er zwei Handwerksbetriebe und drei weitere Unternehmen, darunter eine Beratung für Handwerksfirmen. Er kennt die Branche gut. Dort klagt man derzeit viel: gestiegene Materialkosten, kaum noch Personal – und jetzt auch noch weniger Aufträge. Andreas Scheibe sieht darin eine Chance.

Interview: Nils Wischmeyer


brand eins-Container: Das gute Netz #03

S. 32

Text: Christoph Koch
Fotografie: Nikolai Frerichs

Die Digitalisierung könnte ein wirksames Instrument zur Bewältigung der Klimakrise sein. Doch Rechenzentren, Datenleitungen und smarte Geräte sind auch Teil des Problems.

Das Bild zeigt eine Ansammlung von Objekten, die in einer Art dunklem, glänzendem Medium eingebettet sind. Es sind organische Materialien wie Muscheln, Früchte und Gemüse mit technischen Gegenständen wie Kabeln, Metallteilen und Elektronik vermischt. Die Komposition wirkt chaotisch und erinnert an eine Art Stillleben, das die Verbindung von Natur und Technologie thematisiert. Ein auffälliges Detail sind die violetten Blüten, die einen Farbakzent setzen.

Schwerpunkt Keine Panik

Zeichnung von Micky Maus in seinem typischen Outfit, aber mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck. Um ihn herum steht in großen Buchstaben der Satz "EVERYTHING'S FUCKED".

S. 40

Text und Interview: Harald Willenbrock

Der Mensch ist von Natur aus selbstsüchtig und eigennützig. So heißt es.

Stimmt nicht, sagt der niederländische Historiker und Autor Rutger Bregman.

Ein Blick in die Geschichte zeige:
Wir sind viel besser, als wir denken.

Schwarz-Weiß Porträt eines Mannes mit kurzem, blondem Haar und Bart. Er blickt nach rechts, wirkt nachdenklich und konzentriert. Er trägt ein weißes T-Shirt.

S. 46

In Japan sind unorthodoxe Veränderungen des Geschäftszwecks nichts Ungewöhnliches.

Text: Felix Lill
Illustration: Jill Senft

S. 48

Die Restaurantkette Vapiano ist hoch geflogen und dann tief gefallen. Die Insolvenz im Jahr 2020 hätte das Ende sein können – hätte es nicht Wegbegleiter der ersten Stunde gegeben, die an eine Zukunft des einstigen Erfolgsunternehmens glaubten.

Text: Celine Schäfer
Fotografie: Vincent Forstenlechner

S. 54

Text: Celine Schäfer und Sarah Sommer
Illustration: Alexander Glandien

Immer mehr Menschen benötigen Pflege, aber die Budgets der Kassen sind knapp. Lässt sich das Problem mit mehr Geld lösen? Oder mit besseren Ideen?

Grafik: Ein Smartphone zeigt auf dem Bildschirm verschiedene Tabletten in unterschiedlichen Farben und Formen. Unter dem Smartphone liegt ein Hub mit einem roten Kreuz-Symbol und USB-Anschlüssen, verbunden mit einem Kabel. Einige Tabletten sind um das Smartphone und den Hub herum verstreut. Das Bild vermittelt den Eindruck von digitaler Gesundheitsversorgung oder Medikamentenmanagement.

S. 64

El Salvador ist eines der mörderischsten Länder der Welt. Doch jetzt keimt etwas Hoffnung.

Text: Yves Bellinghausen
Illustration: Jill Senft

S. 66

Text: Maximilian Münster
Fotografie: Fabian Ritter

Unternehmen aus dem Osten der Ukraine flüchten samt Mitarbeitern und Maschinen in den Westen. Dort wird die Wirtschaft des Landes am Leben gehalten.

Ein Mann in Arbeitskleidung steht in einer Werkstatt. Er trägt eine Schweißmaske auf der Stirn und hält eine Schweißpistole in der Hand. Er wirkt konzentriert und entschlossen. Im Hintergrund sind Metallplatten und Schweißgeräte zu sehen. Die Werkstatt wirkt industriell und funktional.

S. 74

Die Jüngeren kannten die Inflation in der Türkei nur aus Erzählungen. Jetzt müssen sie lernen, damit zu leben – und von den Älteren zu lernen.

Text: Susanne Güsten
Illustration: Jill Senft

S. 76

In Krisen gilt es zu informieren, ohne Panik zu verbreiten. Was lehrt uns in dieser Hinsicht die Corona-Pandemie?

Text: David Selbach und Celine Schäfer
 

S. 82

In Israel ist der Krieg stets präsent. Viele nehmen das überraschend gelassen.

Text: Mareike Enghusen
Illustration: Jill Senft

S. 84

Wie man am besten auf multiple Bedrohungen reagiert und warum Pessimismus Reputation sichert.

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 86

Text: Fabian Kretschmer
Illustration: Matthias Seifarth

Wie werden wir unabhängiger von China? Während Deutschland sich erst seit Kurzem mit dieser Frage beschäftigt, debattieren die Nachbarstaaten der Volksrepublik bereits seit Jahren darüber. Ein Blick nach Südkorea und Taiwan.

Grafik: Ein roter Geschenkkarton wird mit einem Haken von oben aufgehängt. Aus dem Karton quillt gelbes Geschenkpapier und kleine Flammen. Die Darstellung wirkt wie eine Warnung vor unsachgemäßer Handhabung von Feuerwerkskörpern in Geschenken.

S. 90

Interview: Peter Laudenbach
Fotografie: Peter Rigaud

Für den Soziologen Philipp Staab ist die Pandemie das Musterbeispiel einer Krise, von der wir lernen können.

Ein Mann mit Glatze und Bart blickt nachdenklich aus einem Fenster. Er trägt einen blauen Pullover. Das Licht fällt von der Seite auf sein Gesicht.

S. 66

Text: Wladimir Kaminer
Illustration: Elisabeth Moch

Wladimir Kaminer über das Zeitalter der Katastrophen und die heilende Kraft der Kunst.

Eine Aquarellzeichnung zeigt ein Cocktailglas mit einem orangefarbenen Getränk. Eine Orangenscheibe und ein Strohhalm sind im Glas zu sehen. Im Hintergrund befindet sich ein blauer Farbverlauf, der an Wasser oder einen Schatten erinnert. Unter dem Glas liegen ein paar Münzen.

Was Menschen bewegt

S. 100

Wieso viele dennoch nicht von der App loskommen und wie eine menschenfreundliche Alternative aussehen könnte, erklärt die Sozialpsychologin Johanna Degen.

Interview: Holger Fröhlich
Fotografie: Hanna Lenz


Ausstieg

S. 109

Text: Frank Dahlmann

Die richtige Kleidergröße zu finden ist oft ein Problem. Eine junge Unternehmerin will es lösen.

Drei Bilder einer jungen Frau, die vor einem hellen Hintergrund steht. Auf jedem Bild ist ein grünes Raster über ihre Körper gelegt, das ihre Form und Proportionen hervorhebt. Das erste Bild zeigt sie von vorne, das zweite von hinten und das dritte von der Seite. Die Frau trägt ein weißes Top und dunkle Hosen. Sie steht auf einem Teppich mit einem orientalischen Muster. Die grünen Linien und Kreise um ihren Körper deuten auf eine Art Messung oder Analyse ihrer Figur hin.

S. 111

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein.

Hier die Übersetzung des Klappentextes des Fachbuchs „Reflexionsfähigkeit von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse beim mathematischen Modellieren“ von Lisa Wendt, erschienen bei Springer Spektrum Wiesbaden im Jahr 2021.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

„Wir müssen lernen, auf Dauer mit Selbsterhaltungsrisiken umzugehen. Das gelingt nur mit Anpassung und Verhaltensänderung.“