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Korrespondentenbericht #Japan

Die Verpuppung

In Japan sind unorthodoxe Veränderungen des Geschäftszwecks nichts Ungewöhnliches.


Eine stilisierte Grafik zeigt einen Koch, der in einer Küche steht. Der Koch trägt eine Kochmütze und einen pinkfarbenen Kochanzug. Er scheint gerade dabei zu sein, etwas in einer großen Schüssel zu verrühren. Vor ihm stehen verschiedene Zutaten und Utensilien wie eine Tasse, ein Zuckerlöffel und ein Stück Schokolade. Die Szene wirkt ruhig und konzentriert.

• Tsuyoshi Kikuchi verkauft Insektenschokolade. „Es ist ein richtiges Luxusprodukt“, schwärmt er, wenn er auf die Tafeln in edler stahlblauer Verpackung blickt, die im Schaufenster seines Restaurants ausliegen. Er gibt sich zuversichtlich: „Im Moment empfinden viele Menschen vielleicht noch Abneigung, wenn sie Insekten sehen. Aber sie sind eine Köstlichkeit. Und in Kombination mit Schokolade schmecken sie richtig originell!“

Wüsste man es nicht besser, könnte man Kikuchi für den Gründer eines Start-ups halten, mit dem er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Wer sonst käme auf die Idee, Milchschokolade mit Grashüpfern anzubieten, hier, im 20 000-Einwohner-Ort Karuizawa, im Zentrum von Japan.

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