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Rostige Aussichten

Unternehmen aus dem Osten der Ukraine flüchten samt Mitarbeitern und Maschinen in den Westen. Dort wird die Wirtschaft des Landes am Leben gehalten.



Ein Mann in Arbeitskleidung steht in einer Werkstatt. Er trägt eine Schweißmaske auf der Stirn und hält eine Schweißpistole in der Hand. Er wirkt konzentriert und entschlossen. Im Hintergrund sind Metallplatten und Schweißgeräte zu sehen. Die Werkstatt wirkt industriell und funktional.
Das Bild zeigt einen beschädigten Pflasterweg. Viele Steine sind herausgebrochen und liegen unordentlich herum. Der Weg wirkt alt und abgenutzt.

Ein Schweißer bei der Arbeit; das verfallene Werksgelände in Lwiw.

• Die neue Sicherheit ist unwirtlich. Feuchtigkeit und Kälte kriechen unter die Haut, es riecht nach Alteisen. Die Stahlpresse, die in einer Ecke der Halle steht, hat ihren Dienst längst aufgegeben. Nun arbeitet sich der Rost an ihr ab. Das ist der neue Standort der Firma Poschmaschina. Nicht optimal. Aber weit weg von den russischen Soldaten.

An einem Montag im Herbst 2022 fließt Regen durch einen Spalt an der Decke und sammelt sich in einer Pfütze auf dem Boden. Der Geschäftsführer Alexander Oskalenko blickt hinauf. „Viele Löcher haben wir schon gestopft“, sagt er, „einige sind noch übrig.“ Seine Fleecejacke hat er bis zum Kinn zugezogen. Augenringe verdunkeln seinen Blick. Er ist freundlich, lächelt aber selten.

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