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Schwerpunkt

Wie wollen wir leben?

brand eins 12/2020


Einstieg

S. 4

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Wie wollen wir leben?

S. 10

Text und Foto: Jenni Roth

Tegid Jones, 53, lebt mit seiner Frau Meinir, 52, und seinem Sohn Guto, 18, in den Hügeln von Machynlleth, einer Kleinstadt im Westen von Wales.

Ein Mann mittleren Alters hält einen kleinen Border Collie Welpen in seinen Armen. Er lächelt freundlich in die Kamera. Im Hintergrund eine sanft hügelige Landschaft mit grünen Feldern und Bäumen an einem sonnigen Tag.

S. 12

Text: Anabelle Körbel

S. 14

Text: Martin Fehrensen, Mischa Täubner

Videos sind zu einem mächtigen Mittel politischer Auseinandersetzungen geworden.

Das Bild zeigt eine Collage aus sechs verschiedenen Szenen. Oben links eine große Gruppe von Menschen auf einem Feld. Oben in der Mitte ein Mann mit blonden Haaren, der ernst in die Kamera blickt, ein Textfeld mit dem Satz "We are the victims here, not them" ist über ihm platziert. Oben rechts eine Menschenmenge vor einem Gebäude. Unten links drei Mädchen, die Kerzen anzünden. Unten in der Mitte ein Mädchen, das traurig in die Kamera schaut. Unten rechts ein Mädchen, das nachdenklich aus dem Fenster blickt. Die Szenen vermitteln einen Eindruck von Trauer, Ungerechtigkeit und Hoffnungslosigkeit.

S. 16

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Iglo ist mit Fischstäbchen, Spinat und Schlemmer-Filets groß geworden. Und will nun mit Fleischersatzprodukten weiter wachsen.

Das Bild zeigt zwei Packungen vegane Burger von Iglo Green Cuisine. Die Verpackungen sind farbig gestaltet und bewerben die Burger als reich an Protein und ohne Geschmacksverstärker. Auf der Vorderseite ist jeweils ein Burger abgebildet, der mit Salat und Tomate belegt ist. Eine kleine gelbe Markierung weist auf die Anzahl von zwei Burgern hin.

S. 18

Text: Frank Odenthal
Foto: © Gelatex Technologies OÜ

Eine Firma in Estland produziert Kunstleder aus Tierabfällen. Das soll die Umwelt schonen.

Zwei junge Männer stehen in einer hellen Werkstatt und halten gemeinsam einen großen, rechteckigen Rahmen aus Metall. Der Rahmen ist mit Stoff bespannt und scheint Teil einer größeren Installation zu sein. Beide Männer wirken konzentriert und arbeiten zusammen.

S. 20

Hannsheinz Porst machte das Fotounternehmen der Familie erfolgreich, dann schenkte er es den Mitarbeitern. Dass die Firma später insolvent ging, betrachtete er nicht als Scheitern.

Text: Susanne Schäfer


Was Wirtschaft treibt

S. 22

Text: Steffan Heuer
Fotografie: David Magnusson

Was passiert, wenn eine Tesla-Gigafactory in der Provinz landet? Was Brandenburg bevorstehen könnte, lässt sich in Reno im US-Staat Nevada bereits besichtigen.

Eine Reihe neuer, moderner Häuser in einer Wohnsiedlung. Im Vordergrund eine Baustelle mit Erdhaufen und Bauzäunen. Im Hintergrund eine beeindruckende schneebedeckte Bergkulisse unter einem bewölkten Himmel.

S. 32

Text: Ulrich J. C. Harz und Victoria Thiele
Fotografie: Patrick Junker, Felix von der Osten

Die Hörgeräte-Branche gehört zu den Stillen im Lande. Sie betreibt ihre Geschäfte diskret. Doch hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen gekämpft.

Eine helle Hand hält einen blauen Tampon mit einem weißen Faden vor einem blauen und grauen Hintergrund. Das Bild scheint ein medizinisches oder hygienisches Thema zu behandeln.

Schwerpunkt: Wie wollen wir leben?

S. 44

Visionen zu haben ist keine Lösung. Wer noch etwas vorhat, sollte erst mal sehen, was ist – und wie es dazu kam.

Text: Wolf Lotter

S. 52

Von Hammelfleisch bis Homo-Ehe – die Wünsche unserer Fernsehhelden im Wandel der Zeit.

Text: Klaus Raab

S. 58

Text: Harald Willenbrock
Foto: ddp/Amazing Aerial Agency

Grüne Architektur ist in – aber macht Städte nicht automatisch lebenswerter. Die wirklich sinnvollen Projekte sind unauffällig.

Ein hoher Wohnturm mit vielen Bäumen und Pflanzen an den Balkonen steht in einer städtischen Umgebung. Der Turm ist von anderen Gebäuden und Straßen umgeben. Das Ambiente wirkt modern und grün.

S. 64

Text: Thomas Ramge
Fotografie: Mattia Balsamini

Technik hat Probleme geschaffen, die es vorher nicht gab. Kann bessere Technik diese Probleme wieder lösen?

Das Bild ist in zwei Hälften geteilt. Links ist das Porträt eines älteren Mannes mit weißem Haar zu sehen, der freundlich in die Kamera blickt. Rechts ist eine kleine Windturbine vor einem grauen Himmel abgebildet. Die Turbine ist aus Holz und Metall gefertigt.

S. 70

Eine persönliche Antwort auf die Frage „Wie wollen wir leben?“

Text: Elke Heidenreich

S. 72

Text: Ingo Eggert
Illustration: Ahaok

Anteil der Menschen weltweit, die sich wünschen, dass sich ihr Leben ändert und nicht alles wieder so wird wie vor der Covid-19-Pandemie, in Prozent: 72

Zeichnung einer Person, die mit dem Finger auf die Zwölf einer großen Uhr zeigt. Die Person wirkt konzentriert und ernst. Die Uhr ist rund und hat klare Markierungen für die Stunden.

S. 74

Die Zeit ist reif für radikale Reformen, sagen zwei Ökonomen aus Berkeley. Hier ihr Konzept.

Text: Steffan Heuer

Text: Janina Martens
Fotografie: Shirin Abedi

In der ostwestfälischen Provinz geht es normalerweise beschaulich zu, jetzt aber weht ein Hauch von Revolution durch einen Landkreis. Unternehmer und Kommunalpolitiker werben für eine neue Art der Ökonomie.

Ein weißer Transporter fährt auf eine Kreuzung zu, während ein Mann auf einem Elektrorollstuhl die Straße überquert. Im Hintergrund erhebt sich ein Kirchturm. Die Szene spielt in einer kleinen Stadt mit roten Ziegelfassaden und Wohnhäusern.

S. 88

Eine persönliche Antwort auf die Frage „Wie wollen wir leben?“

Text: Renan Demirkan

S. 90

Text: Sarah Sommer und Mia Pankoke
Illustration: Elisabeth Moch

Wirtshäuser, Bauernhöfe und eine Versicherung beteiligen Kunden am Unternehmen – und beleben so die alte Idee der Kooperative neu.

Es handelt sich um eine Aquarellzeichnung einer Stadtansicht. Im Vordergrund befindet sich ein rotes Gebäude mit mehreren Bögen, vor dem sich eine Menschenmenge auf einem Platz versammelt. Im Hintergrund sind weitere Gebäude und eine Skyline angedeutet, die in zarten Grautönen und Rosa gehalten sind. Die Zeichnung wirkt lebendig und belebt, mit vielen kleinen Figuren, die eine fröhliche Atmosphäre vermitteln.

S. 94

Eine ambitionierte Kooperation will Erkenntnisse verschiedener Fachrichtungen zusammentragen, um das Leben im Alter selbstbestimmter zu machen. Wie, erklärt der Projektkoordinator Stephan A. Jansen.

S. 96

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Julian Baumann

Der Gründer des Softwareunternehmens Doubleslash mag es gern bequem und harmonisch. Deshalb verkauft er Firmenanteile an die eigenen Mitarbeiter. Jetzt hat er, was er will: seine Ruhe.

Schwarz-Weiß Aufnahme von fünf Personen auf einer Holzterrasse. Ein Mann im Vordergrund geht lächelnd nach links, trägt ein dunkles Hemd und eine Brille. Hinter ihm stehen vier weitere Personen, ebenfalls lächelnd, in legerer Kleidung. Die Stimmung wirkt entspannt und freundlich. Im Hintergrund ist ein heller Himmel zu sehen.

S. 102

Text: Torben Müller
Fotografie: Julia Sellmann

Viele träumen davon: mit Freunden ein Haus bauen und wie eine große Familie leben. Weil daraus meist nichts wird, gibt es Wohnprojektbegleiter.

Das Bild zeigt drei Holzklötze und ein rotes Dreieck auf einer braunen Kartonfläche. Im Hintergrund sind Schatten von einem Gitter zu sehen. Das Licht fällt schräg auf die Objekte und erzeugt einen starken Kontrast.

S. 108

Eine persönliche Antwort auf die Frage „Wie wollen wir leben?“

Text: Tizia Koese

S. 110

Text: Fabian Kretschmer
Illustratione: Joni Majer

Ob Familienplanung, patriotische Gesinnung oder Etikette bei Tisch: In China beansprucht die Regierung schon lange, über die Lebensführung der Bürger zu bestimmen. Künftig will sie noch stärker kontrollieren – und stößt damit auf breite Zustimmung.

Eine stilisierte Grafik zeigt eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam eine chinesische Flagge hochhalten. Eine riesige Hand, ebenfalls stilisiert, zeigt mit dem Zeigefinger auf eine einzelne Person, die abseits steht. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Machtdemonstration und Konfrontation.

S. 114

Text: Johannes Böhme
Collage: Matthieu Bourel

In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten leben die Menschen gesünder – und länger. Wie kann das sein? 

Ein Mann im dunklen Anzug ist von der Seite zu sehen. Sein Gesicht ist jedoch durch ein Bild vom Himmel mit weißen Wolken ersetzt. Die Komposition erweckt den Eindruck, dass der Mann in seine Gedankenwelt versunken ist oder eine innere Landschaft betrachtet.

S. 120

Interview: Holger Fröhlich
Fotografie: Lorraine Hellwig

Der ehemalige Arzt Philip Nitschke fordert ein Menschenrecht auf selbstbestimmtes und friedliches Sterben. In seinem Handbuch beschreibt er, wie das gehen soll.

Porträt eines älteren Mannes mit Bart und Brille. Er trägt eine Baskenmütze und einen gestreiften Schal. Sein Blick ist direkt und wirkt freundlich und nachdenklich. Im Hintergrund ist ein warm beleuchteter Raum mit Möbeln zu erkennen.

Was Menschen bewegt

S. 128

Text: Agnes Fazekas
Fotografie: Jonas Opperskalski

Die Tahina-Paste einer arabisch-israelischen Unternehmerin war lange allein für ihre besondere Qualität bekannt. Nun ist sie auch Symbol eines Befreiungskampfes.

Eine Frau mittleren Alters mit kurzen, braunen Haaren und Brille steht lächelnd vor einem hellen Gebäude. Sie trägt ein blaues Hemd mit weißen Punkten und eine weiße Hose. Ihre Hände sind vor dem Bauch verschränkt, was einen freundlichen und offenen Eindruck vermittelt.

Ausstieg

S. 138

Ein Szenario.

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

S. 141

Text: Frank Dahlmann

Drei Münchener lösen ein Problem, das alle Snowboarder umtreibt: Warum ist es so kompliziert, das Brett an die Schuhe zu schnallen?

Nahaufnahme von Snowboardstiefeln und einem Snowboard im Schnee. Die Stiefel sind schwarz mit roten Akzenten und dem Schriftzug "CLEW". Das Snowboard ist rot-weiß gemustert. Im Hintergrund verschwommene schneebedeckte Berge und ein heller Himmel. Die Situation deutet auf einen Skitag hin.

S. 143

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen des Abschnitts über die „Erziehungs-Polizey“ aus dem „Lehrbuch der Staats-Polizey-Wissenschaft“ von Johann Heinrich Jung-Stilling aus dem Jahr 1788.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 146

„Es tut den Menschen gut, Teil eines gemeinsamen Projektes zu sein.“