„Die Leute wollen die Wahl“

Der ehemalige Arzt Philip Nitschke fordert ein Menschenrecht auf selbstbestimmtes und friedliches Sterben. In seinem Handbuch beschreibt er, wie das gehen soll.





• Philip Nitschke wuchs im australischen Outback auf, engagierte sich für die Belange Indigener, arbeitete als Ranger, promovierte in Angewandter Physik, lebte erst auf einem Schiff, dann in einem besetzten Krankenhaus und studierte schließlich Medizin an der Universität von Sydney. Als Arzt setzte er sich für das Recht unheilbar kranker Patienten auf assistierte Sterbehilfe ein und brachte das weltweit erste Gesetz dazu auf den Weg. Als die Regelung 1997 gekippt wurde, widmete er sich der Sterbehilfe in Vollzeit und weitete seine Forderung auf ein grundsätzliches Recht aufs Sterben aus.

Er gründete den Verein Exit International, entwickelte eine Reihe von Produkten zum schonenden Suizid und ist Autor des Handbuchs „Die friedliche Pille“, in dem er verschiedene Methoden des Suizids erklärt und nach Kriterien wie Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Friedlichkeit bewertet. Als ihm die australische Ärztekammer die Autorenschaft seines Handbuchs untersagen wollte, verbrannte er seine medizinischen Zertifikate und verlor damit seine Approbation. Heute lebt der 73-Jährige in den Niederlanden und in Frankreich. Sein Buch ist in Australien verboten.

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