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Inhalt

Schwerpunkt

Schönheit

brand eins 08/2026


Einstieg

S. 4

Mehr als eine Nebensache

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Schönheit.

S. 8

Eine Lektorin in Bosnien und Herzegowina

Text und Fotografie: Philip Jokić

Azra Hadžić, 48, ist freiberufliche Lektorin und bearbeitet literarische Manuskripte, wissenschaftliche Arbeiten und vor allem Abschlussarbeiten von Studierenden.

Das Bild zeigt eine Frau, die auf einem Stuhl vor einem Laptop sitzt. Sie trägt ein weißes Hemd und hat einen ernsten Gesichtsausdruck.

S. 10

Die Welt in Zahlen

Text: Anabelle Körbel

Anteil der Erwachsenen, die lieber einen Menschen von einem sinkenden Schiff retten würden als 100 Hunde, in Prozent: 61

Anteil der Kinder, die lieber 100 Hunde von einem sinkenden Schiff retten würden als einen Menschen, in Prozent: 70

S. 12

Shoppen, bis der Flow kommt

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Dank einer perfekt orchestrierten Einkaufserlebnisreise in die Glückseligkeit.

Das Bild ist eine farbenfrohe, handgezeichnete Illustration,: ein Surfer in einer sich brechenden Welle mit Einkaufstaschen von Netto und Spar in den Händen

S. 14

The Clown, the Bad and the Ugly

KI könnte die Bedeutung des Wissens entwerten. Das schafft eine Bühne für neue digitale Schurken.

Eine Kolumne von Henning Beck

S. 16

Wertvolles Wasser

Text: Marta Abbà
Fotografie: Gianfranco Gallucci

Rohstoffe sind ein umkämpftes Gut – umso erstaunlicher, dass sie in Europa achtlos in Flüsse gespült und auf Deponien gekippt werden. Dabei wäre es gar nicht so schwer, sie zurückzugewinnen.

Das Bild zeigt eine weiße Plastiktüte, die mit dunkelgrünem Material in dem Schmutz und Ablagerungen zu erkennen sind.

Schwerpunkt: Schönheit

S. 20

Was ist schön?

Fotografie: Marzena Skubatz

Sechs Menschen, sechs Antworten.

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S. 32

Geschäftsmodell Selbstzweifel

Text: Christoph Koch
Fotografie: Lena Giovanazzi

Eine neue Generation von Apps will Attraktivität objektiv messen. Aber wer bestimmt, was wir schön finden? Was hat das mit Geld und Macht zu tun? Und was zum Teufel sind „Jägeraugen“?

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Das Bild zeigt eine Frau mit langen blonden Haaren, die vor einem farbenfrohen, unscharfen Hintergrund steht.  Der Hintergrund ist eine Mischung aus Rot-, Orange- und Gelbtönen, was eine lebendige und dynamische Atmosphäre schafft.

S. 40

Was heißt schon normal?

Text: Markus Albers
Abbildung: © Unilever via picture-alliance / dpa

Vor rund 20 Jahren veränderte eine Kampagne der Kosmetikmarke Dove das Bild des weiblichen Körpers in der Werbung. Hat sich das ausgezahlt? Und was ist davon geblieben?

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Das Bild zeigt eine Gruppe von sechs Frauen, die nebeneinander stehen und alle weiße Unterwäsche sowie dazu passende weiße Oberteile und Hosen tragen. Sie posieren für ein Gruppenfoto, wobei einige von ihnen lächeln und andere lustige Gesichter schneiden.

S. 46

Schönheit in Zahlen

S. 48

Radikalkur

Text: Theresa Rauffmann und Teresa Stiens
Fotografie: Nils Böddingmeier

Tina Müller macht aus Weleda eine Lifestyle-Marke für junge Leute. Ein riskantes Unterfangen, denn der Schweizer Anbieter von Kosmetik und Arzneimitteln ist kein Unternehmen wie jedes andere.

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Das Bild zeigt eine Nahaufnahme eines Schmetterlings, der auf einer leuchtend rosa Blüte in einem Echinaceafeld sitzt.

S. 56

Der Jo-Jo-Effekt

Vor zehn Jahren ist der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk unfreiwillig ins Beauty-Segment gerutscht. Der Erfolg hat sichtbare Spuren hinterlassen. Auch beim Aktienkurs.

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Text: Holger Fröhlich

S. 60

Unter die Haut

Text: Katrin Groth
Fotografie: Felix Brüggemann

Nach dem Hautkrebs-Screening noch Botox gegen die Zornesfalten spritzen – bei Dermatologen verschwimmt die Grenze zwischen Medizin und Ästhetik.

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S. 66

Ästhetik oder Anästhesie?

Warum Schönheitsmärkte sich wieder beruhigen könnten und sich der Ästhetische Kapitalismus nochmals neu erfindet.

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Text: Stephan A. Jansen

S. 70

„Palli, palli!“

Text: Felix Lill
Fotografie: Jun Michael Park

Seit Jahren erobern Firmen aus Südkorea den globalen Kosmetikmarkt und rufen immer neue Trends aus – von Lachssperma bis Schneckenschleim. Wie funktioniert das Geschäft mit K-Beauty?

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Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen in einem Geschäft in Korea, in dem eine rosa Auslage mit Abbildungen von Frauen und Make-up-Produkten zu sehen ist. Die Auslage ist von Spiegeln umgeben, wodurch der Eindruck zahlreicher Spiegelbilder entsteht.

S. 78

Der Preis der schönen Hände

Text: Julia Lauter
Fotografie: Sebastian Mast

Das Geschäft mit dem Nageldesign boomt. Die Sonnenseite ist ein wachsendes Gewerbe ohne Nachwuchssorgen – die Schattenseite Schwarzarbeit und Ausbeutung.

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Das Bild ist eine lebendige und farbenfrohe abstrakte Komposition, die eine Vielzahl von Nagellackfläschchen in verschiedenen Farben – darunter Blau, Orange und Gelb – zeigt, die auf visuell eindrucksvolle Weise angeordnet sind. Die Fläschchen sind übereinander gestapelt. Der Hintergrund ist in einem kräftigen Rot gehalten, das einen Kontrast zu den bunten Fläschchen bildet und die Gesamtkomposition zusätzlich hervorhebt.

S. 84

Wahnsinnig schön

Affenhoden und Arsen – eine kleine Kulturgeschichte des Schönheitswahns.

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Text: Holger Fröhlich


Geld und Leben

S. 90

Boden gutmachen

Text: Miriam Petzold
Fotografie: Hanna Lenz

Umweltschutz hat es in den Zeiten der Wirtschaftsflaute schwer. Dass Unternehmen dennoch mit Naturschützern so zusammenarbeiten können, dass beide Seiten etwas davon haben, zeigt ein einmaliges Projekt in Niedersachsen. Besuch auf einer Moorbaustelle.

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S. 98

Kurier ohne Grenzen

Text: Agnes Fazekas
Fotografie: Jonas Opperskalski

Im arabisch geprägten Norden Israels gibt es oft weder Straßennamen noch Hausnummern. Früher konnte eine Pizzalieferung dort drei Stunden dauern. Ein Google-Mitarbeiter wollte nicht so lange warten – und gründete einen Kurierdienst, der das Problem mit Technologie löst. Heute ist Haat ein Erfolgs-Start-up, das Juden, Moslems und Christen verbindet.

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S. 106

Was soll das, Alter?

Text: Gabriele Fischer und Wolf Lotter

Die demografische Entwicklung macht Menschen jenseits der 60 zu einer mächtigen Bevölkerungsgruppe. Was ist daran schlecht?

Das Bild ist ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes und einer Frau, die beide in die Kamera lächeln. Der Mann trägt eine Brille, die Frau hat dunkles Haar. Das Porträt ist in einem flachen, zweidimensionalen Stil gehalten, ohne zusätzliche Elemente oder Farben. Das Bild ist eine einfache, klare Darstellung der beiden Personen, ohne Text oder andere Objekte.

S. 108

Die Sonne melken

Text: Armin Scharf
Fotografie: Emanuel Herm

In der Industrie klagt man gern über zu hohe Energiekosten. Ein Mittelständler aus dem Hochschwarzwald tut lieber etwas dagegen.

Das Bild zeigt eine ruhige Landschaft im Schwarzwald mit einer Reihe von Solarmodulen. vor hohen Tannen.

S. 116

Der Preis der Gigantomanie

Der französische Konzern Essilor Luxottica macht weltweit gute Geschäfte mit schlechten Augen. Und leidet unter Wachstumsschmerzen.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 119

Innovation aus der Antike

Text: Frank Dahlmann

Um klimafreundlich zu bauen, revitalisiert ein Architekt aus Rom einen uralten Baustoff.

Das Bild zeigt eine große Industriemaschine in Gelb und Grün, die in einer Werkstatteinrichtung steht.

Gewinnspiel

S. 120

Wer hat’s gesagt?

„Natürlich ist Altern etwas Positives – trotzdem möchte ich keine Falten.“

S. 122

Die Qual der Wahl

beim Cover.