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Schwerpunkt

Arbeitsmarkt

brand eins 05/2025


Inhalt

Wieso wird  eine Pflegefachkraft < Programmiererin? – S. 58

IST DIE JUGEND WIRKLICH SO FAUL? – S.26

WIESO GEHT ES BOCHUM HEUTE OHNE AUTOINDUSTRIE BESSER? – S. 30

🔮 Was soll ich werden? – S. 38

Wie funktioniert die selbst gesteuerte Karriere bei Bayer? – S. 46

Machen wir alle bald Soft Work?
– S. 107

Warum zählt ausgerechnet ein Seniorenheim zu
Deutschlands beliebtesten Arbeitergebern? – S. 76

Zu wie viel Prozent ist Andrea Nahles durch KI ersetzbar? – S. 12

 


Editorial

S. 3

Ein Markt für alle

Chefredakteurin Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Arbeitsmarkt


Schwerpunkt Arbeitsmarkt

S. 6

Kita- Kooperation

Text: Carina Frey
Fotografie: Patrick Pollmeier

In Deutschland fehlen Betreuungsplätze, das erschwert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Nordhorn gehen Firmen das Problem gemeinsam an.

Das Bild ist ein geteilter Bildschirm, der zwei verschiedene Szenen zeigt. Auf der linken Seite steht ein buntes Spielzeugauto mit roter und gelber Karosserie und schwarzem Sitz auf einem blauen Teppich. Auf der rechten Seite ist ein Holzregal zu sehen, das mit verschiedenen Kleidungsstücken gefüllt ist, darunter Hemden und Hosen, die fein säuberlich angeordnet und geordnet sind. Das Bild ist mit "Zwei verschiedene Szenen" und "Zugängliche Website gemäß EAA" beschriftet, was darauf hinweist, dass es sich um eine Sammlung von zwei verschiedenen Bildern handelt, eines mit einem Spielzeugauto und das andere mit einem Kleiderregal.

S. 8

„Man hat ja eine Verpflichtung“

Text: Marie-Charlotte Maas
Fotografie: Michael Hudler

Inge Fleischmann, ist 88, Wirtin einer Speyerer Weinstube und immer noch verliebt in ihre Arbeit.

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Das Bild zeigt eine ältere Frau mit einem warmen Lächeln, die eine blaue Strickjacke und eine Perlenkette trägt. Sie scheint in fröhlicher Stimmung zu sein, vielleicht lacht sie oder genießt einen Moment. Der Hintergrund ist unscharf und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Frau und ihren Ausdruck. Das Bild ist im Hochformat, und es sind keine Texte oder andere Objekte vorhanden.

S. 12

„Künstliche Intelligenz küsst Demografie“

Stellenabbau hier, Fachkräftemangel da – was ist eigentlich gerade los auf Deutschlands Arbeitsmarkt? Ein Gespräch mit Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, über Berufswechsel, künstliche Intelligenz und Migration.

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Interview: Yves Bellinghausen

S. 20

Hürdenlauf

Text: Julia Lauter
Fotografie: Patrick Pollmeier, Julia Sellmann

Die deutsche Bürokratie macht es dringend benötigten Ärzten und Pflegekräften aus dem Ausland unnötig schwer. Selbst hochbegabte und hoch motivierte Fachleute verzweifeln daran.

Das Bild zeigt eine Frau, die einen weißen Hidschab und einen weißen Kittel trägt und in einem Flur steht. Sie hält ein Klemmbrett und ein Stethoskop in der Hand, was darauf hindeutet, dass sie eine medizinische Fachkraft ist. Die Frau lächelt, was auf ein positives und freundliches Auftreten hindeutet. Das Bild wird als für alle Betrachter zugänglich beschrieben, auch für Menschen mit Sehbehinderungen, und entspricht den EAA-Richtlinien für Barrierefreiheit.

S. 26

Vorurteile schaden der Volkswirtschaft

Zu freizeitorientiert und nicht mehr belastbar seien die Beschäftigten, und es gebe zu viele Menschen, die dem Staat auf der Tasche liegen – das hört man oft, wenn es um die Misere der deutschen Wirtschaft geht. Sechs Mythen im Faktencheck.

Text: Janina Martens
Illustration: Jill Senft

S. 30

Das Wunder von Bochum

Interview: Andreas Molitor

Aus den kriselnden Autostädten der Republik richten sich gerade viele Blicke auf die Stadt im Ruhrgebiet. Bochum war Opel, bis das Werk 2014 schloss. Dann gelang der Stadt ein erstaunlicher Strukturwandel.

Das Bild zeigt ein modernes Gebäude mit einer sonnenbeschienenen Fassade, die eine Kombination aus Ziegel- und Glaselementen aufweist. Die Sonnenstrahlen scheinen durch die Fenster und schaffen eine warme und einladende Atmosphäre. Das Gebäude ist mit einer Reihe von Fenstern ausgestattet, von denen einige größer und auffälliger sind als andere. Das Gesamtbild vermittelt ein Gefühl von architektonischer Schönheit und Harmonie, wobei das Sonnenlicht den visuellen Reiz des Gebäudes noch verstärkt.

S. 38

Was will ich?

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Michael Hudler

Es gibt so viele Möglichkeiten für Berufsanfänger. Wie soll man da rauskriegen, welcher Job zu einem passt?

Das Bild ist ein Triptychon mit drei separaten Porträts von Personen. Die erste Person ist eine Frau mit langen braunen Haaren, die ein blaues Hemd trägt. Die zweite Person ist ein Mann mit kurzen dunklen Haaren, der eine schwarze Jacke trägt. Die dritte Person ist eine Frau mit Brille, die ein blaues Hemd und eine Halskette trägt. Die Porträts sind in einem Raster angeordnet, wobei das Gesicht jeder Person in einem eigenen Rahmen steht. Der Hintergrund ist bei allen Porträts derselbe, so dass die Personen in einem einheitlichen Rahmen erscheinen.

S. 44

Arbeitsmarkt in Zahlen

Text: Anabelle Körbel und Susanne Schäfer

S. 46

Selbst gesteuerte Karriere

Text: Markus Albers
Fotografie: Volker Crone, Christian Werner

Im Bayer-Konzern bestimmen Beschäftigte selbst, an welchen Projekten sie mitarbeiten. Möglich macht das KI.

Eine Frau mit lockigem Haar und Brille sitzt auf einem Hocker vor einem Fenster und blickt auf eine Stadtlandschaft hinaus. Sie trägt eine kastanienbraune Bluse und eine schwarze Hose. Das Fenster scheint Teil eines Gebäudes zu sein, und die durch das Fenster sichtbare Stadtlandschaft umfasst mehrere hohe Gebäude.

S. 52

Nicht lernfähig

Quereinsteiger retten das deutsche Schulwesen vor dem Kollaps. Wieso macht man es ihnen so schwer?

Text: Klaus Raab
Illustration: Stephan Dybus

S. 58

„Folgt euren Impulsen“

Text und Protokoll: Joshua Kocher
Fotografie: Nils Böddingmeier

Zwei Menschen, zwei radikale Berufswechsel mit Happy End.

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Das Bild zeigt zwei Frauen mit Virtual-Reality-Headsets und Controllern in der Hand, die vor einem Vorhang im Hintergrund stehen.

S. 62

Der gute Mann vom Arbeitsamt

Text: Mischa Täubner
Fotografie: Matthias Ziegler

Mitte der Achtzigerjahre beginnt Günter Brandmiller, sich in seiner Freizeit um perspektivlose Jugendliche zu kümmern. Aus dem Projekt ist eine erstaunliche Fachkräfte-Produktion geworden.

Das Bild zeigt einen älteren Mann, der in einem Stuhl sitzt und eine graue Anzugsjacke und ein blaues Hemd trägt. Er hat einen nachdenklichen Gesichtsausdruck, und seine Hände sind vor ihm zusammengefaltet. Der Hintergrund ist dunkel, was dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit auf den Mann und seine Kleidung zu lenken.

S. 70

Keine Angst vor der Kündigung 🇸🇪

In Schweden bringen seit rund 50 Jahren spezielle Stiftungen Arbeitslose in kurzer Zeit wieder in Lohn und Brot. Ein Vorbild auch für Deutschland?

Text: Christoph Koch

S. 74

Arbeits-Teilung

Wie wir Arbeit mit KI neu erfinden – und was für uns übrig bleibt.

Fragen an Stephan A. Jansen

S. 76

Traumjob

Text: Leon Kirschgens
Fotografie: Tillmann Franzen

Pflegekräfte leiden unter hoher Belastung und fehlender Anerkennung. Trotzdem gilt ausgerechnet ein Seniorendienst aus Nordrhein-Westfalen als beliebtester Arbeitgeber Deutschlands. Ein Lehrstück.

Das Bild zeigt eine Gruppe älterer Menschen, die gemeinsam an einem Tisch in einem Restaurant eine Mahlzeit einnehmen. Der Tisch ist mit einer Blumenvase und einer Tasse geschmückt, und die älteren Personen sitzen bequem. Eine Person benutzt eine Gehhilfe, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise Mobilitätsprobleme hat. Im Hintergrund ist eine mit Ostereiern geschmückte Wand zu sehen, die der Szenerie eine festliche Note verleiht. Das Bild entspricht den EAA-Richtlinien für barrierefreie Websites.

S. 80

Herzlich willkommen!

Text: Katrin Groth
Fotografie: Dominique Wollniok

Dringend benötigte Fachkräfte aus anderen Ländern zögern, sich in Deutschland niederzulassen. Das macht sich besonders im Osten bemerkbar. Ein Thüringer Softwareunternehmen will das ändern.

Das Bild zeigt einen Mann, der an einem Schreibtisch in einer Büroumgebung sitzt und konzentriert an einem Computer arbeitet. Er trägt ein braun-schwarz gestreiftes Hemd und hat einen ernsten Gesichtsausdruck. Der Schreibtisch ist mit einer Tastatur und einer Maus ausgestattet, und im Hintergrund befinden sich zwei weitere Computermonitore. Die Gesamtszene scheint ein typischer Büroarbeitsplatz zu sein.

S. 88

Bigos für Ulla

Die Küche – egal, ob daheim oder in der Gastronomie – ist ein eigener Kosmos, der viel über uns, die Wirtschaft und die Gesellschaft verrät. Luka Lübke, Köchin und Autorin, über die Kunst, Personal zu führen.

Text: Luka Lübke


Geld und Leben

S. 92

Vorreiter Albanien

Text: Niklas Mönch
Fotografie: Ilir Tsouko

Das südosteuropäische Land hat erreicht, wovon viele träumen: 100 Prozent seiner Energie stammt aus erneuerbaren Quellen. Wie hat es das geschafft? Und zu welchem Preis? Eine Reportage.

Das Bild zeigt eine lebhafte Marktszene im Freien mit zwei Frauen, die auf Stühlen sitzen, umgeben von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, die in Kisten ausgestellt sind. Der Markt befindet sich vor einer Steinmauer im Hintergrund, was eine rustikale und charmante Atmosphäre schafft. Die Frauen scheinen in ein Gespräch vertieft zu sein, möglicherweise diskutieren sie über die Produkte oder tauschen ihre Erfahrungen auf dem Markt aus. Das Bild ist in Farbe und fängt die leuchtenden Farben der Früchte und des Gemüses ein, und die gesamte Szene vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Natur.

S. 101

Die Welt in Zahlen 📸

Text: Yves Bellinghausen

S. 103

Ein Fischer in Indien

Text und Fotografie: Martina Katz

Benjamin Eresseriyil, 56, wurde im Küstenort Mararikulam im Bundesstaat Kerala im Südwesten Indiens geboren. Mit 13 Jahren verließ er die Schule. Weil sein Vater im Dorf als Fischer arbeitete, ging auch er auf ein Schiff und erlernte den Beruf von erfahrenen Seeleuten. 

Das Bild zeigt einen Mann, der auf einer Holzbank in einer parkähnlichen Umgebung sitzt und ein blaues Hemd und einen weißen Rock trägt. Der Mann hat einen Schnurrbart und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund sind Bäume und eine Holzkonstruktion zu sehen, die eine ruhige und natürliche Atmosphäre schaffen.

S. 104

Neues aus dem brand eins Netzwerk

Eine Reederei-Vorständin gibt Tipps zur Führung. Und ein Markenfachmann verrät, wieso Nachhaltigkeit nach wie vor zählt.

Illustration: Elisabeth Moch

S. 107

Arbeit, weiche

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Für Moden im Management gilt das Gleiche wie für textile: Es muss immer wieder was Neues her. Ob allerdings Soft Work das Zeug dazu hat, den Klassiker New Work abzulösen?

Das Bild ist eine farbenfrohe, handgezeichnete Illustration mit einem Cartoon-Kaninchen, das einen rosa Pullover trägt und einen Laptop hält. Das Kaninchen trägt eine Kochmütze und scheint in einer verspielten, skurrilen Stimmung zu sein. Über dem Kopf des Kaninchens steht der Text "Du chef", was auf ein spielerisches oder humorvolles Thema im Zusammenhang mit Kochen oder Kochkunst hinweist. Die Illustration befindet sich auf einem weißen Hintergrund, der die leuchtenden Farben und Details des Kaninchens und des Pullovers hervorhebt.

S. 108

Das Drei-Tage-Prinzip

Text: Max Wochinger
Fotografie: Ramon Haindl

Monatelang auf einen Reparaturtermin fürs Fahrrad warten? Alexander Friedrich aus Frankfurt am Main zeigt mit seinen Werkstätten, wie es anders geht.

Ein junger Mann steht in einer Fahrradwerkstatt, umgeben von verschiedenen Fahrrädern. Die Werkstatt hat eine gekachelte Wand und ein großes Fenster, durch das natürliches Licht in den Raum fällt. Der Mann trägt eine schwarze Jacke und eine kastanienbraune Hose und steht vor einem Fahrradständer, der mit Fahrrädern in verschiedenen Farben und Ausführungen gefüllt ist.

Glänzende Metropolen

Text: Nikolaj Schmolcke

Wieso es Hamburg und München gold geht – anders als den meisten anderen Kommunen.


Ausstieg

S. 114

Was wäre, wenn … die Deutsche Post die Briefzustellung aufgäbe?

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Das Bild zeigt einen gelben Briefkasten mit einem schwarzen "X" auf der Vorderseite, das sich vor einem dunklen Hintergrund abzeichnet. Der Briefkasten ist in einen gelben Umschlag eingeschlossen, wodurch ein auffälliger Kontrast zwischen den gelben und schwarzen Elementen entsteht. Das Bild wird von einem Rahmen eingerahmt, der ihm ein professionelles und geordnetes Aussehen verleiht.

S. 117

Silberstreif

Text: Frank Dahlmann

Solarzellen werden nur ungenügend recycelt. Dabei enthalten sie wertvolle Stoffe.

Das Bild zeigt ein Solarpanel mit verschiedenen Arten von Trümmern, darunter Glas, Pappe und Metall, die über seine Oberfläche verstreut sind. Die Trümmer haben unterschiedliche Formen und Größen, was darauf hindeutet, dass sie zerbrochen oder weggeworfen wurden. Das Solarpanel scheint sich in einem baufälligen Zustand zu befinden, da die Trümmer seine Oberfläche bedecken. Das Bild ist eine visuelle Darstellung der Umweltauswirkungen der Nutzung von Solarmodulen und verdeutlicht die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Entsorgung und Wiederverwertung von Materialien.

S. 119

Die Welt ist jetzt nicht mehr die gleiche wie vorher.

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung von Auszügen einer Pressemitteilung der Wellness-Klinik SHA über die Einführung des Gesundheitsprogramms Tailor-Made vom 1. April 2025.

Text: Holger Fröhlich

S. 122

brand eins Test: Haben Sie Gespür für Boomer?


Gewinnspiel

Wer hat’s gesagt?