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Das Bild zeigt ein Gebäude im europäischen Stil mit einer weißen Fassade, blauen Fensterläden und einem roten Dach. Das Gebäude ist von einem Innenhof mit einem Springbrunnen und Bänken umgeben. Die Szene ist vor einem klaren blauen Himmel mit vereinzelten Wolken zu sehen.

Traumjob

Pflegekräfte leiden unter hoher Belastung und fehlender Anerkennung. Trotzdem gilt ausgerechnet ein Seniorendienst aus Nordrhein-Westfalen als beliebtester Arbeitgeber Deutschlands. Ein Lehrstück.


Das Bild zeigt einen Korridor in einem Gebäude, in dem sich ein Rollstuhl befindet. Der Korridor ist mit weißen Wänden ausgekleidet und hat einen gefliesten Boden. Im Korridor stehen zwei Stühle, einer davon ist ein Mobilitäts-Scooter. Der Raum scheint barrierefrei gestaltet zu sein, mit Handläufen und einem klaren Weg für Rollstuhlfahrer.
Das Bild zeigt einen Mann, der einen weißen Kapuzenpullover mit dem Aufdruck "Zani" trägt. Er steht vor einer grünen Wand und schaut mit neutralem Blick direkt in die Kamera. Das Bild wird als Porträt beschrieben, und es scheint eine einfache, übersichtliche Komposition mit dem Mann als Hauptmotiv zu sein.

Erst skeptisch, jetzt zufrieden: der Auszubildende Demian Budesheim

Ein älterer Mann sitzt bequem in einem schwarzen Stuhl und genießt eine Mahlzeit aus einer Schüssel, die vor ihm steht. Der Stuhl steht in der Nähe eines großen Fensters, das den Blick ins Freie freigibt. Der Raum ist minimalistisch gestaltet, mit einem Holzboden und einer Wanduhr. Ein kleiner Tisch steht ebenfalls im Zimmer, und eine Hängepflanze verleiht dem Raum einen Hauch von Grün.

Einer der 90 Pflegebedürftigen im Pflegeheim in Brachelen

Eine Frau, die eine schwarze Weste, einen grünen Pullover und eine weiße Mütze trägt, steht vor einem Busch mit roten Blättern. Sie lächelt und hat eine schwarze Handtasche über die Schulter gehängt. Die Szene scheint im Freien zu spielen, möglicherweise in einem Garten oder Park.

Die Feel-Good-Managerin: Manuela Garbrecht im Garten eines der Heime

• Demian Budesheim war skeptisch, als er vor rund zwei Jahren seine Ausbildung in einem Pflegeheim der St. Gereon Seniorendienste in Brachelen, rund 40 Kilometer nördlich von Aachen, begann. Oft hatte er von Überlastung und Hektik in dem Beruf gehört. Aber ein Freund empfahl ihm den Betrieb, und so bewarb er sich dort um einen Ausbildungsplatz.

Heute, im dritten Lehrjahr, ist der 24-Jährige überzeugt, den richtigen Job gefunden zu haben. „Anders als anfangs erwartet, habe ich hier das Gefühl, dass man uns ernst nimmt.“

Sätze wie diese sind in der Altenpflege selten. Die Branche steckt seit Jahren in einer Krise: zu viel Stress, zu wenig Lohn, zu wenig Anerkennung. Und während die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt, sinkt die der Pflegekräfte. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat errechnet, dass bereits 2022 rund 35.000 Pflegekräfte fehlten. Und laut dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung werden spätestens 2040 bis zu 380.000 zusätzliche Vollzeitkräfte in der stationären und bis zu 183.000 in der ambulanten Pflege benötigt.

Wie Menschen für diesen Beruf begeistert werden können, das lässt sich beim Seniorendienst in Brachelen studieren. Das Unternehmen mit rund 480 Beschäftigten und insgesamt 14 Häusern an verschiedenen Orten rund um die Stadt Hückelhoven zählt dem internationalen Wettbewerb „Great Place to Work“ zufolge zu den beliebtesten Arbeitgebern Deutschlands. Bei dem Wettbewerb werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Fragebogen zu ihrer Arbeitszufriedenheit befragt. Die St. Gereon Seniorendienste gingen dabei immer wieder als Sieger hervor. Was macht diese Firma besser als andere?

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