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Schwerpunkt

Ökologischer Umbau

brand eins 11/2021


Einstieg

S. 4

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Ökologischer Umbau.

S. 8

Text: Emilia Sulek
Fotografie: Bermet Butesheva

Die 27-jährige Zhanarkul Dokturbekova wohnt in Kotschkor, einem Dorf in den kirgisischen Bergen. Nach dem Studium im Fach Internationale Beziehungen in der Hauptstadt Bischkek kehrte sie in ihren Heimatort zurück, um dort eine Marktlücke zu schließen: Sie eröffnete eine Pizzeria.

Eine junge Frau mit dunklen Haaren und einem hellblauen Kopftuch steht lächelnd vor einem Pizzaofen. Sie trägt eine dunkle Schürze und hält eine frisch gebackene Pizza auf einem Pizzablech vor sich. Sie wirkt freundlich und stolz auf ihre Arbeit.

S. 10

Rückgang des Bierkonsums pro Kopf in Deutschland zwischen 2012 und 2018, in Prozent: 7
Zunahme des Bierkonsums pro Kopf in Vietnam zwischen 2012 und 2018, in Prozent: 31

Text: Anabelle Körbel

S. 12

Text: Jens Bergmann
Illustration: Manu Burghart

Die Firma Schiedmayer mit Sitz in Wendlingen am Neckar hat eine große Geschichte. Und ein Alleinstellungsmerkmal: Sie ist der weltweit einzige Hersteller eines himmlischen Instruments.

Grafik: Notenblatt mit Violinschlüssel und Bassschlüssel. Auf dem Notenblatt sind einige Noten und Linien dargestellt. Rechts oben steht in blauer Schrift "15 ma--". Der Hintergrund ist in sanften Gelb-, Rosa- und Lilatönen gehalten.

S. 14

Text: Gero Günther
Fotografie: Edward Beierle

Das konventionelle Bauen steht in der Kritik. Der Architekt Peter Haimerl setzt auf eine radikale Lösung.

Innenansicht einer Baustelle. Durch eine rautenförmige Öffnung in einer Betonwand ist ein Blick auf ein Gebäude und einen Baugerüst freigegeben. Die Wände sind hellgrau und wirken roh. Im Hintergrund sind weitere Gebäude und Bäume zu sehen.

Was Wirtschaft treibt

S. 18

Zu wenige Container, beladene Schiffe, die sich in den Häfen stauen – der weltweite Warenverkehr ist seit Monaten aus dem Takt. Doch für viele Unternehmen in der Logistikbranche ist die Krise keine Katastrophe, sondern ein gutes Geschäft.

Text: Christoph Koch

S. 26

Erst baute Sandy Lerner mit ihrem damaligen Mann die Milliardenfirma Cisco auf. Dann gründete sie Urban Decay, eine erfolgreiche Kosmetikmarke, und eröffnete eine Bibliothek für vergessene Autorinnen. Heute betreibt die US-Amerikanerin eine Farm, eine Mühle und ein Restaurant. Gespräch mit einer Gründerin, die nichts von Start-ups hält.

Interview und Text: Christoph Koch


Schwerpunkt Ökologischer Umbau

S. 34

Wie kommt der ökologische Umbau endlich in die Gänge? Versuch einer Antwort in fünf Thesen.

Protokoll: Mischa Täubner

S. 40

Interview und Text: Harald Willenbrock
Fotografie: Michael Hudler, Jewgeni Roppel

Grüne Kapitalanlagen boomen – denn sie versprechen ein gutes Gewissen und Geschäft.

Aber was leisten sie wirklich für Umwelt und Klima?

Das Bild zeigt zwei Aufnahmen, die anscheinend von einer Überwachungskamera stammen. Links ist ein Mann in einem hellen Hemd an einem Konferenztisch zu sehen, er wirkt konzentriert. Rechts ist eine Person mit dunklen Haaren zu erkennen, die etwas unterschreibt oder ausfüllt. Beide Aufnahmen sind unscharf und wirken wie Schnappschüsse aus einer Sicherheitskamera.

S. 48

Text: Uwe Rasche
Fotografie: Ludwig Schöpfer

Die Schokoladenmarke Vivani ist seit gut 20 Jahren Vorreiter in Sachen Ökologie. Geht da noch mehr?

Nahaufnahme von grob zerbrochenen Schokoladenstücken in verschiedenen Größen. Die Schokolade hat eine dunkle, matte Oberfläche und wirkt hochwertig. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Genuss und Süße.

S. 54

In China gibt der Staat die großen Linien der Klimapolitik vor. Doch im Kleinen versuchen auch Jungunternehmer wie Liu Shutong, ihr Land umweltfreundlicher zu machen.

Text: Fabian Kretschmer

S. 62

Fragen an … Stephan A. Jansen

 

S. 64

Text und Interview: Gerd Schild
Fotografie: Anne-Sophie Stolz

Beton herzustellen schadet der Umwelt. Der Unternehmer Walter Feeß fand einen Weg, den Baustoff zu recyceln. Und damit fingen die Probleme erst an. Anette Müller, Expertin für Baumaterial, über das Potenzial recycelter Stoffe.

Ein großer Lastwagen der Firma Feess steht auf einer Baustelle. Die Ladefläche ist mit grauem Kies gefüllt. Im Hintergrund sind gestapelte Betonsteine zu sehen.

S. 72

Der New Yorker Fotograf Mustafah Abdulaziz gab 2011 seinen Job beim »Wall Street Journal« auf, zog nach Berlin und begann dort etwas Neues. Sein Projekt heißt „Wasser“ und ist bis heute nicht abgeschlossen. Abdulaziz dokumentiert, wie die lebenswichtigste aller Ressourcen in den verschiedenen Kulturen der Erde wahrgenommen und genutzt wird.

Der New Yorker Fotograf Mustafah Abdulaziz gab 2011 seinen Job beim »Wall Street Journal« auf, zog nach Berlin und begann dort etwas Neues. Sein Projekt heißt „Wasser“ und ist bis heute nicht abgeschlossen. Abdulaziz dokumentiert, wie die lebenswichtigste aller Ressourcen in den verschiedenen Kulturen der Erde wahrgenommen und genutzt wird.

Zwei Männer auf einem kleinen Boot, beladen mit Kisten. Im Hintergrund ist ein weiteres Boot auf dem nebligen Wasser zu sehen. Die Stimmung ist ruhig und konzentriert.

S. 82

Kein Forscher hat sich im Kampf mit den Verharmlosern der Erderwärmung mehr Feinde gemacht als Michael E. Mann. Er kennt ihre Propaganda – und analysiert in seinem neuen Buch, wie sich diese im Laufe der Zeit verändert hat.

Text und Interview: Ulf J. Froitzheim

S. 88

Text: Thomas Ramge
Illustration: Alexander Glandien

Schmutzige Technik heizt den Planeten seit mehr als 200 Jahren auf. Nun soll grüne Technik den Trend stoppen. Ein Realitäts-Check.

Das Bild zeigt eine stilisierte Darstellung eines Kraftwerks. Mehrere hohe Schornsteine stoßen Rauch aus, der sich wie Tentakel eines Staubsaugers zu einem großen Staubsauger im Vordergrund windet, der im Wasser steht. Die Szene vermittelt den Eindruck, dass das Kraftwerk die Umwelt verschmutzt und die Verschmutzung "aufgesaugt" wird. Im Hintergrund ist eine Stadtlandschaft zu erkennen.

S. 96

Text: Stefan Scheytt
Fotografie: Oliver Helbig

Die Berliner Firma Denttabs legt Wert auf kompostierbare Verpackungen – und musste feststellen, dass diese als Restmüll verbrannt werden. Wie macht man es richtig, wenn man das Richtige tun will?

Ein junger Mann steht in einem Lager vor einem Hubwagen. Er trägt eine Kappe, einen Pullover und dunkle Hosen. Er blickt selbstbewusst in die Kamera. Im Hintergrund sind weitere Lagerregale und eine zweite Person zu sehen.

S. 100

Text: Anabelle Körbel
Illustration: Matthias Seifarth

Wie begegnen wir der Klimakrise? Fünf Geschäftsideen, die dabei helfen könnten.

Die Grafik zeigt eine stilisierte, rote Darmstruktur, die sich windend und kurvenreich darstellt. Ein Paar blauer Scheren schneidet in die Struktur ein, wobei abgeschnittene Teile zu sehen sind. Die Darstellung wirkt abstrakt und könnte eine medizinische Illustration oder eine metaphorische Darstellung von Verdauung oder Veränderung sein.

S. 104

Text: Thomas Ramge
Illustration: Karlotta Freier

Der Mensch könnte die erste Spezies sein, die sich selbst ausrottet. Das war noch nie so leicht wie heute.

Zeichnung einer surrealen Szene. Im Zentrum steht ein nackter Mann, der einem großen, komplexen Gehirn ähnlichen Gebilde zuwendet. Links von ihm befindet sich ein Affe, der ihm folgt. Im Vordergrund sind verschiedene kleine Tiere wie Frösche und Eidechsen zu sehen. Im Hintergrund sind weitere kleine Figuren und Objekte verstreut, die eine fantastische Atmosphäre erzeugen. Die Farbpalette ist gedämpft und natürlich gehalten.

S. 112

Text: Felix Lill
Fotografie: Martin Holtkamp

In Tokio will ein Gründer Städtern dabei helfen, Gemüse mit digitaler Unterstützung selbst anzubauen. Doch das ist nur der erste Schritt: Das große Ziel ist, die Metropole umweltfreundlicher zu ernähren.

Eine Hand hält ein weißes, längliches Gerät, vermutlich ein Messgerät, über braune Erde. Im Hintergrund sind Rohre und eine graue Struktur zu erkennen, möglicherweise eine Baustelle oder ein Rohrbruch.

S. 116

Text: Wolf Lotter
Illustration: Ahaok

Wo es um Leben und Tod geht, hat die Nüchternheit einen schweren Stand. Die Arbeit gegen die Erderhitzung braucht mehr Sachlichkeit und Freude am Leben.

Zeichnung: Zwei Gruppen von Affen ziehen an einem Seil, das an einer Weltkugel befestigt ist. Beide Gruppen scheinen mit aller Kraft zu ziehen, wobei die Weltkugel in der Mitte zu hängen scheint. Die Affen wirken angespannt und konzentriert.

Was Menschen bewegt

S. 120

Text: Joshua Kocher
Fotografie: Sophia Aigner

Am Feldberg wird es wärmer. Zu warm für den Schnee, der jahrzehntelang für Wohlstand sorgte. Wie eine Zukunft in Zeiten des Klimawandels aussehen könnte, darüber streiten der Bürgermeister, Alteingesessene und Umweltschützer.

Weite grüne Hügellandschaft mit Skiliften. Im Vordergrund dunkle Baumreihen, dahinter ein sanfter Hang mit mehreren Skiliften und kleinen Gebäuden. Der Himmel ist bewölkt, was eine ruhige, etwas gedämpfte Atmosphäre erzeugt.

Ausstieg

S. 130

Text: Christoph Koch
Fotografie: Philotheus Nisch

Ein Szenario.

Ein dunkles Holzkreuz steht zentral in einem hellgrauen Raum. Das Kreuz scheint aus vielen kleinen Splittern zu bestehen, die auseinanderbrechen. Der Boden um das Kreuz ist mit den Splittern bedeckt. Das Bild ist von einem goldenen, verzierten Rahmen umgeben.

S. 132

Text: Frank Dahlmann
Foto: Xolo GmbH

Ein neuartiger 3D-Drucker erschafft filigrane Bauteile. Vorbild ist der Replikator aus der TV-Serie „Star Trek“.

Ein Preis in einer gläsernen Vitrine steht auf einem dunklen Sockel. Der Preis selbst ist aus dunklem Metall gefertigt und hat eine schlanke, abstrakte Form. Im Hintergrund ist ein verschwommener roter Bereich zu sehen, der auf eine festliche oder besondere Atmosphäre hindeutet. Das Bild ist dunkel gehalten und betont die Bedeutung des Preises.

S. 134

Die Leichte Sprache nimmt den Inhalt ernst, aber nicht schwer. Das kann erhellend sein. Hier die Übersetzung einiger Passagen des „W-Seminars Gesamtdokument“ für die gymnasiale Oberstufe in Bayern.

Text: Holger Fröhlich


Gewinnspiel

S. 138

„Für die Antragstellung hätte man eigentlich jemanden einstellen müssen, aber wir wollten ja keine Arbeits-beschaffungsmaßnahme hier bei uns, sondern (…) vor Ort etwas bewegen.“