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Schwerpunkt

Ernährung

brand eins 03/2026

Titelbild: Westend61/Gemma Ferrando via Adobe Stock


Fragen, die wir in dieser Ausgabe beantworten


Was bringt Leute dazu, unentgeltlich im Supermarkt zu arbeiten? – S. 80

Welche verrückte Logik steckt hinter Monokulturen? – S. 48

WIE WIRD DIE WELT SATT? – S. 30

Warum tarnte sich ein japanisches veganes Restaurant als Massagesalon? – S. 72

Was wurde aus gehypten Food-Start-ups wie Beyond Meat? – S. 38

Wie retten wir unsere Böden? – S. 56


Einstieg

S. 3

Der Wert des Essens

Gabriele Fischer über den Schwerpunkt Ernährung

S. 6

Ein Juwelier in Indien

Text und Fotografie: Martina Katz

Rakesh Gogna, 50, lebt in Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan im Nordwesten des Landes. Nach der Schule studierte er dort Kunstwissenschaften und absolvierte anschließend einen Schmuckdesignkurs am Deepshikha College of Fashion Technology.

Rakesh Gogna sitzt lächelnd an einem Tisch, hält einen Stift und ein Blatt Papier in der Hand. Auf dem Tisch liegen verschiedene Gegenstände, darunter ein kleines weißes Objekt, ein Stift und eine Brille. Der Mann trägt ein weißes Hemd und eine blaue Jeans, und der Raum hat einen Holzboden und einen Stuhl mit rotem Muster.

S. 8

Die Welt in Zahlen

Text: Anabelle Körbel

S. 10

Das zahlt sich ein!

Text: Jens Bergmann
Illustration: Ika Künzel

Loblied auf eine universell verwendbare Phrase.

Das Bild ist eine farbenfrohe, handgezeichnete Illustration, die eine Gruppe unterschiedlicher Personen zeigt, darunter einen Mann mit großem Kopf, eine Frau mit großem Körper und einen Mann mit großem Körper und gelbem Hut. Die Illustration ist vor einem weißen Hintergrund angeordnet und enthält den Text „PAY IN HER“

Das Bild zeigt eine schwarze Silhouette des Buchstabens "A" mit einem rosafarbenen Kreis, der in der oberen rechten Ecke den Text "brand eins im Abo" enthält. Der Buchstabe "A" ist zentral positioniert, und der Text befindet sich auf der rechten Seite des Kreises. Das Bild ist so gestaltet, dass es für alle Nutzer, auch für Menschen mit Sehbehinderungen, zugänglich ist, da es einen klaren und lesbaren Text enthält.


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Illustration: Joni Marriott


S. 12

Das Bauklötzchen-Prinzip

KI-Systeme sollen sich an ethische Regeln halten. Doch welche Moral ist die richtige für sie?

Eine Kolumne von Henning Beck

S. 14

Irene hilft

Text: Armin Scharf
Illustration: Alexander Glandien

Notrufsysteme für kranke oder alte Menschen versagen immer wieder, weil der Notfallknopf gerade weitab liegt. Nun gibt es eine Alternative.

Das Bild ist eine Schwarz-Weiß-Illustration, auf der ein Mann auf einem Stuhl sitzt, ein Hund auf dem Boden liegt und ein Mann auf einer Leiter steht. In der Mitte des Bildes befindet sich ein weißes Objekt mit einem gitterartigen Muster, das wie ein Lautsprecher oder ein Ventilator aussieht. Die Szene spielt in einem Wohnzimmer, an dessen Wand eine Uhr hängt und in dessen Nähe eine Lampe steht.

Schwerpunkt Ernährung

S. 16

Unsichtbare Leistungen

In Neumarkt in der Oberpfalz unterstützt ein findiger Amtsleiter Bauern dabei, umweltfreundlicher zu wirtschaften. Wir haben Ralf Mützel ein Jahr lang bei seinem Projekt begleitet.

Text: Joshua Kocher
Fotografie: Dirk Bruniecki

S. 30

Wie wird die Menschheit satt?

Grafik: Hahn + Zimmermann

S. 32

Inflation geht durch den Magen

Text: Holger Fröhlich
Fotografie: Philotheus Nisch

Die gute Nachricht: Die Inflation nähert sich wieder der gewünschten Zwei-Prozent-Region. Die schlechte: Es fühlt sich nicht so an. Zeit für einen Kassensturz.

Artikel anhören:
Das Bild zeigt einen Korb, der mit verschiedenen Lebensmitteln gefüllt ist, darunter eine Banane, ein Stück Brot, eine Wurst und ein Schokoriegel., ein Ei, ein Stück Butter und ganz oben eine Stück Schokolade. Der Korb steht auf einer weißen Fläche, und die Lebensmittel sind optisch ansprechend als Pyramide gestapelt.

S. 38

Satter Markt

Text: Nils Heck

Pflanzliche Ernährung, mehr Proteine und Roboter, die die Küchen der Welt erobern: Start-ups wollten den Lebensmittelmarkt revolutionieren. Ein Realitätscheck.

S. 46

Delikat essen

Die Ernährung soll gesünder werden, die Versorgung mit Lebensmitteln sicherer. Das geht nur mit einem neuen System.

Text: Stephan A. Jansen

S. 48

„Monokulturen sind eine Form des magischen Denkens“

Text und Interview: Stefan Scheytt
Fotografie: Hartmut Nägele

Der Bochumer Technik- und Umwelthistoriker Frank Uekötter über den fatalen Irrweg der globalen Landwirtschaft.

Das Bild zeigt einen Mann in Anzug und Brille, der vor einem schneebedeckten Baum steht. Der Mann schaut zur Seite,. Der Hintergrund ist unscharf, wodurch die Aufmerksamkeit auf den Mann und seine Kleidung gelenkt wird.

S. 56

Lebensgrundlage in Gefahr

Zwei Wege zu einer besseren Landwirtschaft.

Text: Dirk Böttcher

S. 66

Ein kleiner Gruß aus der Gerüchteküche

Text: Hilmar Schmundt
Illustration: Ahaok

Um das Wohl und Wehe von Essen gibt es viel Verwirrung. Dabei ist Gutes, Gesundes und Günstiges viel einfacher als gedacht. Ein kleiner Wegweiser.

Das Bild ist eine Illustration im Cartoon-Stil, die einen schwarzen Kessel mit Blasen und verschiedenen Gegenständen zeigt.

S. 72

Vegan in Japan

Text: Felix Lill
Fotografie: Martin Holtkamp

Bis vor Kurzem war der Verzicht auf Fleisch und Fisch in dem ostasiatischen Land undenkbar. Ein Besuch bei Pionieren in Tokio.

Das Bild  ist ein Portrait von Yuki Shirai in ihrem Restaurant.

S. 80

Handlungsbedarf

Text: Katrin Groth
Fotografie: Jens Passoth

Zwischen Produzenten und Kunden steht der übermächtige Einzelhandel – und bestimmt weitgehend über Angebot, Qualität und Preis. In Berlin macht es eine Genossenschaft mit ihrem eigenen Supermarkt anders.

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Das Bild ist ein geteilter Bildschirm, der zwei unterschiedliche Szenen zeigt. Auf der linken Seite ist eine Nahaufnahme von einem Bund Frühlingszwiebeln mit ihren langen Stielen und dicht gepackten Blättern zu sehen. Auf der rechten Seite ist das Innere eines Ladens mit Regalen voller verschiedener Lebensmittel und einer Person zu sehen, die im hinteren Teil des Ladens steht. Der Fokus der linken Bildhälfte liegt auf den Zwiebeln, während die rechte Bildhälfte dem Layout und den Produkten des Ladens gewidmet ist.

S. 90

Wo die Kunstsonne aufgeht

Text: Miriam Petzold
Fotografie: Samira Kafala

Vertical Farming ist energieintensiv und daher oft unrentabel. Ein Unternehmen in Amsterdam hat eine Lösung für dieses Problem gefunden.

 Das Bild zeigt Laura van de Kreeke, die vor einem Fenster steht, mit einer verschwommenen grünen Pflanze im Vordergrund. Sie trägt einen blauen Pullover und eine schwarze Hose, und ihr Blick ist zur Seite gerichtet.

S. 96

Heute kein Dosen-Dilemma

Text: Hannes M. Kneissler
Fotografie: Oliver Helbig

Eine junge Frau knöpft sich Fake Food, Fast Food und all das Essen vor, das sie für schlecht hält. Das Fernsehen liebt sie dafür. Die Nahrungsmittelindustrie eher nicht.

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S. 102

Nachtisch

Mit guter Ernährung und der Frage, wie möglichst viele Menschen daran teilhaben können, hat brand eins sich in zwei Schwerpunkten beschäftigt: 2009 und 2018. Beim Rückblick zeigen sich interessante Entwicklungen – und ein paar Brüche.

Text: Gabriele Fischer


Geld und Leben

S. 106

Führung, Verantwortung und das Märchen von der Augenhöhe

Ein Austausch zwischen den langjährigen Kollegen Wolf Lotter (Autor) und Gabriele Fischer (Chefredakteurin) über den Fortschritt und was ihn behindert.

S. 108

Europas neuer Champion?

Black Semiconductor will Computerchips revolutionieren. Besuch bei einer Firma, die enorme Erwartungen geweckt hat.

Text: Leon Kirschgens

S. 114

Die Lage in Reimen und Emojis

Wer meint, dass Geschäftsberichte staubtrocken sein müssen, wird von True Fruits eines Besseren belehrt.

Text: Nikolaj Schmolcke

S. 119

Spieglein, Spieglein

Text: Frank Dahlmann

Ein Heidelberger Start-up fängt Atome mit Licht – eine wichtige Voraussetzung für Quantencomputer.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer grünen Leiterplatte, an der zahlreiche schwarze Drähte befestigt sind. Die Leiterplatte scheint ein technisches Gerät zu sein, das möglicherweise für Elektronik oder Telekommunikation verwendet wird.

Gewinnspiel

S. 120

Wer hat’s gesagt?

„Monokulturen sind nicht nur ökonomisch hochriskant, sie sind auch mit enormen externalisierten Kosten verbunden – für Tiere, Arbeiter, Umwelt und die Gesellschaft.“

S. 122

Verstörend

von Jens Bergmann

Den Titel haben wir Ihnen erspart

Das Bild zeigt einen Fleischbällchen mit einem Gesicht aus kleinen Brezelstangen und schwarzem Pfeffer. Der Fleischbällchen befindet sich auf einem weißen Hintergrund, wodurch ein optisch ansprechender Kontrast entsteht. Das Gesicht besteht aus mehreren Brezelstangen, die so angeordnet sind, dass sie ein Lächeln darstellen, was der Darstellung eine verspielte Note verleiht. Das Bild enthält keinen Text oder zusätzliche Objekte, und die relative Position der Objekte lässt auf eine Nahaufnahme des Fleischbällchens und seines Gesichts schließen.