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Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Pflanze, die in einer kontrollierten Umgebung wächst,, wobei der Fokus auf den Blättern und Stängeln der Pflanze liegt. Der Hintergrund ist unscharf, wodurch die Pflanze und ihre Umgebung hervorgehoben werden. Die Beleuchtung im Bild ist überwiegend violett.

Vertical Farming

Vertical Farming ist energieintensiv und daher oft unrentabel. Ein Unternehmen in Amsterdam hat eine Lösung für dieses Problem gefunden.


 Das Bild zeigt Laura van de Kreeke, die vor einem Fenster steht, mit einer verschwommenen grünen Pflanze im Vordergrund. Sie trägt einen blauen Pullover und eine schwarze Hose, und ihr Blick ist zur Seite gerichtet.

Landwirtin ohne Acker: die Growy-Gründerin Laura van de Kreeke in ihrem Büro

• In dem Jahr, in dem sich wegen Corona die Supermarktregale leerten, füllten sich die Kassen der Vertical-Farming-Unternehmen. 2020 sammelte allein das deutsche Unternehmen Infarm 170 Millionen Dollar ein. 2021 flossen fast zwei Milliarden in die Branche. Vertical Farming versprach, gleich mehrere Probleme bei der Lebensmittelversorgung zu lösen: Importabhängigkeit und unzuverlässige Lieferketten, Ernteausfälle durch Extremwetter, Pestizidbelastung, Wasserknappheit. Dazu sollte eine wachsende Weltbevölkerung mehr Lebensmittel auf weniger Fläche produzieren. Weil die Pflanzen abgeschottet von der Außenwelt in künstlich beleuchteten, klimatisierten Regalen ohne Erde angebaut werden, verbraucht Vertical Farming kaum Wasser, Fläche und Pestizide. Dafür umso mehr Energie: laut einer Studie der Universität Wageningen bis zu 100-mal so viel wie im Freiland und doppelt so viel wie im Gewächshaus.

Die Energiekrise 2022 markierte das (vorläufige) Ende des Booms. Einige europäische Start-ups gingen pleite, darunter Future Crops und Agricool. Infarm entließ die Hälfte der Beschäftigten und zog sich aus Europa zurück. Auch in den USA, dem größten Markt für Vertical Farming, machten Betriebe dicht. Seitdem wird das Geschäft noch kritischer hinterfragt. Ist es tragfähig, vor allem in Regionen mit hohen Strompreisen? Wie ließen sich Kosten senken?

Das Bild zeigt eine industrielle Umgebung mit Arbeitern in weißer Schutzkleidung, die mit grünen Pflanzen hantieren. Die Arbeiter stehen an einem Förderband, das die Pflanzen durch verschiedene Verarbeitungsstufen transportiert. Die Szene ist aus der Vogelperspektive aufgenommen und bietet einen umfassenden Überblick über die Abläufe und die Tätigkeiten der Arbeiter.

Die vertikale Farm ist fast vollständig automatisiert, nur das Verpacken der Ernte übernehmen noch Menschen …

Das Bild zeigt eine Frau in einem weißen Laborkittel und einer blauen Haube, die in einer großen Industrieanlage mit verschiedenen Maschinen und Geräten steht. Im Vordergrund sind Pflanzen auf einem Förderband zu sehen.

… und das Überwachen der Produktion

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