Das zahlt sich ein!
Loblied auf eine universell verwendbare Phrase.
• Ältere Menschen erinnern sich noch an die Zeiten, als man Geld aufs Sparbuch einzahlte. Aus und vorbei, heute wird bereits für Sechsjährige zwecks Frühstart-Rente in ETFs investiert. Das Einzahlen ist aber nicht ausgestorben, sondern hat sich epidemisch ausgebreitet. Statt um Kleingeld geht es dabei um große Versprechen.
Zum Beispiel vom Bayer-Chef Bill Anderson, der mehr Entscheidungsfreiheit für seine Beschäftigten so begründete: „Das zahlt auf unser Ziel für 2026 ein, zwei Milliarden Euro einzusparen.“ Eine ähnlich frohe Botschaft verkündete der Maschinenbauer GEA: „Schlankere Organisationsstruktur stärkt Agilität, beschleunigt Umsetzungsgeschwindigkeit und zahlt auf strategische Ziele der Mission 30 ein.“ Der Versicherer Generali verfolgt einen noch wohlklingenderen Plan namens „Lifetime Partner 24: Driving Growth“ – auf den die Übernahme eines Vermögensverwalters einzahlen soll.
Das Schöne an solchen Zahlungsversprechen: Man kann ganz ohne Banken und Zinsen alles mit allem in eine profitable Verbindung bringen.
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