Foodtrends der Lebensmittelindustrie
Satter Markt
Pflanzliche Ernährung, mehr Proteine und Roboter, die die Küchen der Welt erobern: Start-ups wollten den Lebensmittelmarkt revolutionieren. Ein Realitätscheck.
Noch nicht sehr verbreitet: der Roboterkoch der Firma Moley Robotics
Fotos: © Picture Alliance / Reuters
Der Glaube daran, dass die westliche Welt sich künftig vegetarisch, gesund und nachhaltig ernähren wird, hat Food-Start-ups zu einem irren Hype verholfen. 2021 gingen laut dem Datenanbieter Dealroom mehr als 54 Milliarden Dollar an sogenannte Foodtechs, vor allem in den USA. Dort sitzen auch die größten Investoren wie SOSV oder AG Funder. Letztere steckten mehr als 300 Millionen Euro in Start-ups. In Europa gab Blue Horizon viel Geld aus, in Deutschland die Firma Oyster Bay.
Doch nur ein Jahr später sank das Finanzierungsvolumen um mehr als 40 Prozent. 2025 verzeichnete Dealroom nur noch Investments in Höhe von etwas mehr als elf Milliarden Dollar weltweit. Die Aktien großer Food-Start-ups stürzten ab, viele Hoffnungsträger wie Grovy oder Gorillas mussten aufgeben. Zu groß waren ihre Versprechen und zu klein am Ende die Erträge. Die Karawane des schnellen Geldes zog weiter.
Was bleibt vom Hype, und welche neuen Trends kommen?
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Er ist Teil unserer Ausgabe Ernährung